Fiege HK-Gerät

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    • RE: Fiege HK-Gerät

      Hallöle,

      wir benutzen unter anderem auch die Fiege HK-Geräte. Allerdings haben wir nur die kleinsten davon. Die Bedienung ist sehr einfach und der ablauf sehr genau.
      Mit der Fa. DME habe ich auch sehr gute Erfahrungen gemacht, die Bedienung ist der Fiege sehr ähnlich.

      Greets Thorsten 8)
      Signatur gesucht....
    • Wir. Allerdings weniger erfolgreich. Bei manchen Werkzeugen zeigt unser 4-Kanalgerät beim Starten schon 50°C und mehr an obwohl das Wkz maximal 25°C hat. An den Werkzeugen liegt es nicht. Wir werden das Gerät mal zur Kontrolle einschicken.

      Wir haben uns jetzt eins selbst gebaut. Bild reiche ich nach.
      Techniker Fachr. Mechatronik
    • Der Vorteil ist, dass für alle Zonen die Soll- und Isttemperatur sowie die Stromaufnahme angezeigt wird. Die Regelgenauigkeit steht einem Gerät von Fiege, PSG usw. nichts nach. Über einen Schalter kann jede Zone seperat Ein- und Ausgeschaltet werden. Einen Alarmausgang besitzt das Gerät ebenfalls.

      Die gekauften Geräte sind allerdings meist kleiner und etwas leichter. :)
      Techniker Fachr. Mechatronik
    • Moin,
      was für HK- Düsen hast du an dem selbstgebauten Regler dran?
      Ich kann mir schon vorstellen dass ein selbstgebauter Regler bei Standardanwendungen und relativ großen Düsen funktioniert.
      Aber wie sieht es bei kleinen Düsen aus, die sind ja sehr aggressiv was das Regelverhalten angeht?
      Wir benutzen bei Kleinen und Kleinsten Artikelgewichten (unter 1g) die Flachdüsen von Heitec, da hier sehr enge Nestabstände möglich sind, diese funktionieren aber nur mit den Heitec Reglern. Sobald wir andere Regler benutzt haben, spinnt das Regelverhalten komplett, die Düsen schaffen es dann noch nicht mal mehr sich auf die eingestellte Solltemperatur einzupendeln.
      Beste Grüße
      Reforger
      PS: Lob und Anerkennung das Ihr euch mal so eben einen eigenen Regler gebaut habt.Wie lange habt ihr gebraucht einen eigenen Regler zu bauen? Das dürfte ja nicht so ganz enfach sein, oder habt ihr fertige Komponenten benutzt?
    • Hallo Reforger,

      in dem Werkzeug sind Heißanäle von Synventive verbaut. Es ist ein 16-Fach Wkz mit 4 Zonen und 2 Veteilerangüssen. Das Teilegewicht liegt bei unter 0,2 Gramm.
      Die Heißanäle sind im Vergleich zu eurem System natürlich viel größer. Die sogenannten schnellen Heizpatronen (Heizpatrone mit integriertem Fühler) schaffen die
      Regler vom Hersteller Enda problemlos zu regeln. Ob sie eure Werkzeuge auch sauber regeln könnten weiß ich nicht. Würde mich auch mal interessieren. :)

      Die Bauzeit inkl. der Komponentenauswahl dauerte ca 20h. Wir haben im Vorfeld auch erst einen Regler getestet bevor wir uns für den Hersteller entschieden haben.
      Bei einem anderen selbstgebauten Gerät haben wir Omron Regler im Einsatz. Laufen top und sind einfacher zu bedienen. Aber pro Regler auch 100€ teurer.
      Die Amperemeter sind von Weigel, die Schalter von Möller und die SSR von Carlo Gavazzi. Es sind im Grunde nur Kaufteile. Keine selbstentwickelte Elektronik.

      Gruß
      Hateman
      Techniker Fachr. Mechatronik
    • . . . wichtig ist, dass es Regler sind, die a) gleitend regeln und b) schnell sind. Nach alter Methode EIN/AUS ist bei den heutigen Heißkanälen schon oft zu träge, heißt, dass die Temperaturen zu stark ausschwingen.



      Es ist ein 16-Fach Wkz mit 4 Zonen und 2 Verteilerangüssen. Das Teilegewicht liegt bei unter 0,2 Gramm.

      Sag mal, @Hatemann, was ist das denn für ein Volumenverhältnis beim Schussgewicht Anguss/Formteile, das muss ja brutal sein!!??

      Gruß HHB
      HHB
    • . . . übrigens: Gammaflux baut auch sehr gute Geräte . . . die Geräte haben auch gleich eine Analysefunktion für Fehlererkennung wie z. B. nach Werkzeug-Wartung sollte immer erst eine Analyse gefahren werden, bevor das Werkzeug für die Produktion frei gegeben wird.
      HHB
    • Ja das Verhältniss ist schon beeindruckend. Wiege die später mal nach.

      Zu den Gammaflux-Geräten kann ich sagen: Wir hatten uns vor einigen Wochen mal eins geliehen. Es war ein 6-Kanal Gerät. Es fängt schon damit an, dass es mit nur 3 Reglern 6 Zonen bedient. Das bedeutet, dass von 6 Zonen immer nur 3 Ist-Temperaturen angezeigt werden. Für uns nicht akzeptabel.
      Zum Einschalten der Zonen müssen 2 Tasten gleichzeitig gedrückt werden. Auch nicht sonderlich komfortabel. Die Krönung ist aber der Ein-Aus-Schalter über einen 3-Poligen Leitungsschutzschalter HINTEN am Gerät. :thumbdown:

      Zu der Analyse-Funktion kann ich allerdings nichts sagen. Weiß garnicht ob unser Gerät das hatte.
      Techniker Fachr. Mechatronik
    • Sind die Analysefunktionen nicht schon längst Standard bei allen Herstellern?
      Wir nutzen seit Jahren immer nur die Regelgeräte eines Herstellers, und so lange ich denken kann haben diese Geräte
      solch ein Analysefunktion. Ich möchte nicht wissen wie viele durchgeschossene Thermofühler uns dadurch erspart
      geblieben sind :D
      Gruß Reforger
    • Die wichtigsten Funktionen sind eigentlich überprüfung von Thermofühler, Heizung und Steckervertauschung, Fühlerverpolung und Thermofühlerkurzschluss.
      Für uns ist die sog. Verbundaufheizung noch sehr wichtig, da man hier einstellen kann welche Zonen zuerst hochgeheizt werden, bzw. in welchen Abständen das Hochheizen erfolgt. Dadurch kann man gerade bei kleinen Düsen verhindern, dass bei gleichzeitigem Aufheizen von Verteiler und Düsen, die Düsen durch Wärme- und Schiebespannungen beschädigt werden, oder das System undicht wird.
      Gruß Reforger