Maschinen zu heiss

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    • Maschinen zu heiss

      Hallo,

      habe folgendes Problem, aus mir unerklärlichen gründen laufen die Maschinen heiss und gehen auf störung. 2x Arburg 1x Battenfeld
      Öltemperatur über 60 'C.
      Liegt nicht am Kühlwasser ( 23'C), Leitungen an den Maschinen sind auch frei.
      Hat jemand einen tip ?

      Gruss Joh
    • RE: Maschinen zu heiss

      23°C ist Ok wenn es wiirklich so ist.

      Wenn jetzt nur eine auf Stöhung gehen würde könnte es ein Pumpendefekt sein.

      Ich denke aber das sich über Jahre die Olkühler zugesetzt haben. Spühle diese mal mit konzentrierter Zitronensäure!!!
    • Hallo Joh,

      heute war es sehr warm.

      Hatte das Kühlwasser wirklich 23 °C oder hat die Kühlleistung der Kühltürme nicht ausgereicht?

      Ist der Kühlwassermengendurchfluß groß genug?

      Gab es Probleme mit der Kaltwasserversorgung (Verunreinigungen, Filter defekt), das Partikel in die Ölkühler der Maschinen eindringen konnten und diese Beschädigt, verstopft haben. (Hängen die Maschinen an einem Kühlkreislauf?)

      Kann es sein das es an der Elektronik liegt? Bei hohen Temperaturen im Schaltschrank kann es schon mal zu Fehlermeldungen kommen die von der Elektronik verursacht werden. (Temperatur im Schaltschrank checken, Frischlufteinlässe offen)

      Bei mehreren Maschinen mit Problemen zur gleichen Zeit denke ich, das es mit großer Wahrscheinlichkleit an einem Einfluß von außen liegt.

      Es gibt unzählig viele Möglichkeiten. Alle aufzuzählen ist unmöglich. Aber vieleicht war ja was dabei das dir weiterhilft.

      Mfg
      tech-freak
      Nichts ist unmöglich !!!!
    • Bist Du Dir sicher mit dem Kühlwasser? 23°C ist für die Hydraulikkühlung eigentlich ein bisschen zu kalt. Normal sind um die 30°C - 35°C Hydraulikkühlung.

      Andere Möglichkeit was mir noch eingefallen ist. Überprüfmal die Magnetventile für die Zulafsteuerung an der SGM. Kann sein, dass diese durch die Hohen Temp. ausgefallen sind (aber auch ehr unwahrscheinlich).
      Gruß HK
    • RE: Maschinen zu heiss

      Original von joh
      Hatte das Kühlwasser wirklich 23 °C oder hat die Kühlleistung der Kühltürme nicht ausgereicht?

      Original von HK
      Bist Du Dir sicher mit dem Kühlwasser? 23°C ist für die Hydraulikkühlung eigentlich ein bisschen zu kalt.


      Also bei uns ist das Wasser im Sommer wie im Winter immer bei ca. 19°C-20°C nie wärmer oder kälter.

      @tech-freak
      Battenfeld - - sehr wahrscheinlich ist die Membrane defekt und lässt das Wasser wieder raus befor es überhaupt zum "Einsatz" kommt. Ölkühler ist auch möglich - mach mal den "AEG"-Effekt AusschaltenEinschalten Geht!! Bei uns hat der Ölkühler letztesmal nicht mehr abgeschalten.
      Tipp: Bei Battenfeld muss die Pumpe eingeschalten sein, damit das Öl schneller wieder runtergekühlt wird.

      Arburg - - Bei Arburg kenne ich nur das Problem, dass das Ventil nicht mehr abschaltet und die ganze Zeit "Ölvorwärmung" eingeschaltet ist.
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    • Moin....das gleiche Problem hatte ich vorgestern mit drei Demag - Maschinen! Öltemp über 60 Grad und alle der Reihe nach ausgegangen. Kühlwasserventile etc überprüft, alles i.O. ....mag am Wetter liegen! Die Maschinen stehen auch in einer zu kleinen Halle ohne jegliche Luftzirkulation....aer trotzdem dürfte es nicht passieren
    • RE: Maschinen zu heiss

      Bei Demag hatte ich solche Probleme noch nicht, stehen deine Maschinen in einer Reihe und die Hauptwasserleitung/Maschinenversorgungsleitung war dicht oder hatte ein Leck? Wir haben NC2, NC3, NC4 und keinerlei Probleme. Nur Battenfeld.... Battenfeld.... Battenfeld....
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    • Sorry das ich mich so spät melde! Die Maschinen stehen alle in Reihe! Versorgung war nicht defekt o.ä.! Ich denke dass es am Wetter lag, letzte Zeit keine Probleme gehabt! Dieses Jahr werden alle Maschinen die in der Halle stehen in eine größere umgestellt, da werden wir dann generell weniger Probleme haben (auch allein vom Platz her); z.Zt. stehen 10 Maschinen (D60 bis 210) im Abstand von 1,10 Meter nebeneinander! Da kannste dich nochnicht mal umdrehen ohne dir den Kopf zu stoßen :D
      MfG
    • Hallo joh
      wenn Dein Hydrauliköl zu warm wird hast Du ein grösseres Problem:
      23° Kühlwasser ist eher im obern bereich anzusiedeln. Die Frage ist - sind Deine Kühler auf diese Temperatur ausgelegt? Wenn der Kühler auf dies Temperatur ausgelegt ist könnte Dein Problem die Verkalkung am Kühler sein - Dann Entkalken! Könnte aber auch mit dem Durchfluss zusammen hängen - wird Der Kühlrücklauf gegregelt oder der Vorlauf - Besser ist die Rücklaufregelung (Bessere wärmeabführung)
      Wie hoch ist ansonst deine Öltemperatur - Diese sollte immer in Bereich von 40-45°Cel (im Tank) liegen. Je höher die Tanktemperatur desto höher die Punkttemperaturen (diese können teilweise weit über 80° liegen) in der Maschine. Ab ca. 80°Cel wird das Hydrauliköl thermisch geschädigt und die Dichtungen gehen kaputt.
      Ich hatte gerade jetzt ein soches Problem beu einem Kunden der das zulange anstehen liess und jetz mit der Maschinen ein riesen Problem hatte - Ventile Verkokts und Verschlissen - Zylinderdichtunge teilweise nicht mehr vorhanden oder steinhart!! Die Reparatur hat ihm eine menge Geld gekostet und weitere Probleme an den andern Maschinen stehen noch an!!
      Also unter nimm etwas um die Öltemperatur wieder auf ein normales Mass zu kriegen. Massnahmen gibt es mehrere.
      Gruss Johann
    • Guten morgen Vdüse

      eventuell ist auch der ölkühler einfach nur kaputt oder eben zu.

      Was verstehst Du unter kaputt? - OK, wenn er zu ist, ist der verkalkt oder verschlickt. Dann muss er entkalkt/ gereinigt weden.
      Was ist kautt? Wenn er verkalkt ist oder verschlickt ist - verstehe ich das auch als kaputt und der Maängel muss behoben werden.
      Sollte der Kühler ein Leck haben, dann hättest Du (meistens) Wasser im Öl, selten umgekehrt und beides kann zu einer Katastrophe ausarten.
      - Zuviel Wasser im Öl ist sehr schädlich für die Hydraulik insbesonders für Regelpumpen.
      - Öl im Wasser!!!!!!!!!! bei einem geschlossenen Kleislauf nicht ganz so arg. Bei Frischwasser - Öl in der Kanalisation!!!!!!!!!!!! Die Behödern würden sich sicher freuen!? X(
      Gruss Johann
    • vielen dank für eure Unterstützung. Das Problem wurde mittlerweile behoben. der Ölkühler war verschlikt und so konnte die wärme nicht an das Wasser abgegeben werden. der kühler wurde gereinigt und die Maschine läuft wieder ohne Störungen.

      ich danke noch mal allen,Gruß Johannes
    • Ist es okay, ein altes Thema wieder zu beleben? Ich wollte die bisherigen Informationen aufgreifen.

      Wir haben 40 SGMs. Die Hälfte mit Boy Maschinen, die andere Hälfte Arburg. Zur Zeit kühlen wir die Hydraulik über Kühlturmwasser. Das Wasser behandeln wir mit Biozid und entsalzen auch automatisch. Ich möchte aus verschiednen Gründen auf ein geschlossenes System umsteigen. Entweder trennen wir den Kühlturm mittels Plattenwärmetauscher, oder wir verwenden einen trockenen oder besprühten Freikühler mit oder ohne Glykol.
      Jetzt ist die Frage, wie warm darf unser Kühlwasser werden? Von Boy weiß ich direkt, dass bis etwa 40°C funktioniert. Bei Arburg bin ich nicht so sicher. Wenn wir mal Probleme hatten, lag es fast immer an zugesetzten Ölkühlern.
      Bei einem Freikühler wird unser Temperaturniveau im Sommer ja höher liegen.

      Wer von euch hat Erfahrungen bei Umstellungen von Kühlturm auf Freikühler machen dürfen?

      Habe im BImSchV-Beitrag schon viel geschrieben, halte es jedoch für besser die Themen Hydraulikkühlung und Werkzeugkühlung zu trennen. Auch wenn sie zusammenhängen, sind die Themen einzeln schon umfassend.
    • Bei Boy haben wir letzte Woche noch mit Anwendungstechnik und GF gesprochen und die sehen eher ein Problem bei zu geringen Temperaturen. Im Sommer wären auch Wassertemperaturen von 35-40°C zu verkraften.
      Bei Arburg muss ich noch fragen. Hängt ja auch vom Alter, also techn. Stand der Maschine ab. Die älteren Maschinen haben ja wesentlich mehr Abwärme im Öl gehabt als heutzutage.
      Unser Wartungstechniker und Spritzereileiter haben eher von Problemen bei drei Maschinen beider Hersteller berichtet. Und dass dann eher die Elektronik auf Grund der Raumtemperatur in der Halle ausgestiegen sind.
    • Die maximal fahrbare Öltemperatur liegt bei ARBURG bei etwa 60°C. Dann steigt die Maschine gnadenlos aus und kann erst wieder eingeschaltet werden, wenn das ÖL auf ca. 50-55°C abgekühlt ist.
      Die Schaltschränke der ARBURG werden ja seit einigen Jahren ebenfalls mit Wasser gekühlt. Generell ist das der gleiche Kreislauf wie für das Hyd-Öl.
      Solche oder ähnlich Angaben wie im Anhang wirst du bei jedem Maschinenhersteller in der Bedienungsanleitung finden. Wenn du dann aber eine Hallentemperatur im Sommer von 40°C fährst bekommst du trotzdem Probleme.
      Helfen kann da nur ein konstruktives Gespräch mit einem Fachmann. Der möchte dann aber auch mit entsprechenden Daten gefüttert werden. Oder er muss sie bei euch erfassen.
      Dateien
    • Referenz schrieb:

      Bei Arburg bin ich nicht so sicher. Wenn wir mal Probleme hatten, lag es fast immer an zugesetzten Ölkühlern
      Das zeigt aber, dass ihr zu geringen Volumenstrom habt, bei turbulenter Strömung können sich Feststoffe kaum ablagern ... Also braucht ihr eine gescheite freuenzgeregelte Pumpe und einen Filter. Die Maschinenhersteller ziehen euch dafür reichlich € aus der Tasche, zudem wäre das "Pflaster-Lösung" ... Außerdem könnt ihr individuell an einzelnen Maschinen (bei solch kleinen Maschinen kein Problem) die Kühlleistung auch selbst erhöhen, Notwendig dafür:
      - kleinen Plattenwärmetauscher
      - kleine Ölpumpe
      - Bissl Schlauch und Elektromaterial
      - einen Elektriker
      So könnte ihr im Bypass das Öl kühlen, ich würde die Bypasskühlung ab 50° (temperaturgeregelt / bei 50° starten u. bei 45° ausschalten) mitlaufen lassen :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Behrens ()

    • Ich habe bei unseren ARBUR-Maschinen noch nie einen zugesetzten Ölkühler gehabt. Problematisch zeigt sich aber immer wieder das Regelventil. Dieses Regelventil arbeitet mit einem Ausdehnungsröhrchen, das damit die Membran des Ventils steuert. Steigt also die Öltemperatur langsam an, wird die Membran nur minimal geöffnet. Das bedingt dann auch nur eine minimale Durchströmung. Sind im Kühlwasser nun aber feine Sedimente oder Algen, bleiben diese im minimalen Öffnungsspalt hängen und setzen diesen zu. Bei weiterer Öffnung sammelt sich in dem dann wiederum minimalen Spalt wieder die Ablagerungen. So ist es irgendwann so weit, dass dort gar nichts mehr durch geht. Dreht man dieses einstellbare Ventil dann händisch einmal ganz auf, wird alles freigespült.
      Das Problem ist also eigentlich nicht die Konstruktion, sondern wieder einmal die Wasserqualität. Seit wir es erreicht habe eine einwandfreie Wasserqualität zu gewährleisten, besteht dieses Problem nicht mehr.
      Die Konstruktion des Öltanks lässt eine Eigenkonstruktion mit einer Bypasskühlung nicht so einfach zu. Außerdem wird bei ARBURG ausschließlich Öl gekühlt, welches gerade den Rücklauf zum Tank durchfließt. Da z.B. die Schließeinheit aber das Öl nicht austauscht sondern umsteuert, sind die größten Ölströme in der Spritzeinheitsbewegung und durch den Hydromotor der Schnecke vorhanden. Wird die Maschine bei Übertemperatur Hydrauliköl automatisch abgeschaltet, entfallen logischer Weise auch diese Ölströme und eine Ölkühlung durch den Ölkühler ist ebenfalls nicht mehr möglich. Die Kühlung bis zum möglichen Wiederstart kann also nur über die Außenwände des Öltanks und die Oberfläche des Ölspiegels erfolgen.
      Also: Haltet euer Wasser sauber!
      PS
      [b]Wir hatten früher mal einen Zyklus, bei dem für besondere Spritzteile eine Zykluszeit mit geschlossenem Werkzeug von 10 Minuten notwendig war. Dadurch floss sehr wenig Öl durch den Kühler, wurde aber von der Pumpe stark geschert, da das Werkzeug unter Kraft zugehalten werden musste. Eine ausreichende Kühlung konnte nur erreicht werden, wenn nach dem Dosieren die Spritzeinheit möglichst weit vom WZ abgehoben wurde, um dadurch den Ölstrom durch den Ölkühler zu vergrößern.[/b]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von petersj ()

    • Behrens schrieb:

      Die Maschinenhersteller ziehen euch dafür reichlich € aus der Tasche, zudem wäre das "Pflaster-Lösung"
      Meinst du Hersteller von Spritzgießmaschinen, oder von Pumpen und Filtern? Unsere Pumpen sind ca. von 2000. Wäre eventuell lohnenswert zwei davon durch stärkere zu ersetzen. Vorausgesetzt das Rohrsystem kann den größeren Druck ab. Ich würde ehrlich gesagt lieber das ganze Netz zentral mit höherem Druck versorgen.
      Der Bypass ist aber ein sehr guter Vorschlag für diejenigen Maschinen, welche im Sommer aussteigen.

      Es ist schon kniffelig. Vor der BImSChV hat man wahrscheinlich oft den Kühlturm genommen, weil günstig in Anschaffung und Wartung. Nicht unbedingt im Betrieb und er liefert auch im Sommer schön niedrige Temperaturen. Dafür verschleudert er viel Wasser, was unter Umständen sogar gesundheitsgefährdend sein kann.

      Gykolfreie Trockenkühler erfordern zwar keinen Plattenwärmetauscher zum hausinternen Kühlkreislauf, können aber unter -10°C nicht sicher betrieben werden.
      "Glykolvolle" frieren zwar nicht ab, benötigen aber besagten Plattenwärmetauscher, der wiederum ca. 2-3°C wärmeres Wasser zurückbringt.
      Man kann über Frischwasserbesprühung die Temperatur leicht unter die Lufttemperatur kommen, was aber unter Umtänden mehr Korrosion und Ablagerungen auf den Lamellen bedeuten kann.

      Ich möchte ein einfaches System. Aber wie so oft in der Technik gibt es nicht die eierlegende Wollmilchsau. Am einfachste wäre wahrscheinlich die gesamte Rückkühlung über einen trockenen Rückkühler zu bewerkstelligen, der ohne Gykol arbeitet und den Kühlturm für Temperaturen unter -10°C und über 25°C im Sommer zu behalten. Nur dann bleibt die BImSChV.

      @petersj:
      30°C Maximum würde bedeuten, dass keine Spritzerei im Sommer über 25°C Außentemperatur mit Trockenkühlung hinkommen könnte. Zumindest, wenn man wirklich nicht über 30°C Wasertemp. kommen darf. Als Lösung/Krücke könnte man ja Frischwasserbesprühung, Notwasser über Stadtwasser über Plattenwärmetauscher verwenden. Aber wie Behrens schon schrieb, eher Notlösungen. Habe nur noch nicht verstanden, wie andere Spritzereien dann ohne solche Krücken den Sommer 2019 überstanden haben sollen.
      Als einzige Alternative für so hohe Temperaturen könnte man meines Wissens nach nur eine entsprechend groß dimensionierte Kühlmaschine nehmen, die aber entsprechend teuer wäre. In unserem Fall statt 85 KW --> 300 KW.
    • Referenz schrieb:

      Meinst du Hersteller von Spritzgießmaschinen, oder von Pumpen und Filtern?
      Hersteller von Spritzgussmaschinen.

      Referenz schrieb:

      Man kann über Frischwasserbesprühung die Temperatur leicht unter die Lufttemperatur kommen, was aber unter Umtänden mehr Korrosion und Ablagerungen auf den Lamellen bedeuten kann.
      Solche "Hilfkrückenlösung" entspricht nicht dem Hochtechnologieland Deutschland!!