Leiharbeiter

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Moin Forengemeinde

      Ich selber war habe auch mal 3 Monate mein Geld von einer Leihfirma bezogen.
      wurde aber fest bei dem Betrieb eingesetzt wo ich war bevor mein Vertrag auslief :(

      Nun will unser Betrieb vorübergehend auch für jede Schicht einen Leiharbeiter holen, ich kann mir das nicht richtig vorstellen, das es gut läuft und halte es auch
      menlschlich für das schlimmste was einen Facharbeiter passieren kann. Wenn er wo angelernt wird, wo er noch nicht mal sicher sein kann, das er da länger als eine Woche bleiben kann. Was haltet ihr davon?

      Oder ist es für einen Junggesellen z.B. genau das richtige um bei verschiedenen Firmen Erfahrung zu sammeln ?
      Stillstand ist Rückschritt
    • RE: Leiharbeiter

      Hallo Dima,

      Naja, ich glaube das schlimmste wäre eher, ARBEITSLOS zu sein, vor allem wenn du Familie hast!

      Leiharbeit, Tja, so ein Ding! Ich denke, wenn man, wie Du schreibst Junggeselle oder dergleichen ist, kann es eventuell interessant sein!!
      Erfahrungen sammelst du auf diese Weise auf jeden Fall!
      MfG

      qs
      (Moderator)
    • RE: Leiharbeiter

      Bei uns werden Leiharbeiter nur als Produktionshelfer aber nicht als Einrichter eingesetzt.

      Aber ich sehe da eigentlich kfast nur Nachteile - für jeden.

      Zeitarbeiter verdient meist weniger als ein festangestellter und kann mehr oder weniger von heute auf morgen entlassen werden -> frust - keine Motivation, keine Sicherheit für die Zukunft -> schlechte Arbeitseinstellung, nur dienst nach Vorschrift.
    •      
    • RE: Leiharbeiter

      @ CS,

      ok, so gesehen muss ich Dir zustimmen, allerdings hängt die motivation des Leiharbeiters natürlich auch von der Person selber ab.
      Wir haben zeitweise Leiharbeiter im Einsatz ( nicht als Einrichter ) , die sind wirklich i.O. und geben ihr bestes, andere, naja.....

      Ich meinte nur, wenn man den Facharbeiterbrief in der Tasche hat, aber der Betrieb dich nicht übernimmt, ist es besser bei einer Leihfirma anzufangen, als ohne Job dazustehen!!
      Macht sich auch bei Bewerbungen besser!!!
      MfG

      qs
      (Moderator)
    • RE: Leiharbeiter

      Leiharbeiter!?
      Der eine so der andere so. Bei uns werden Leiharbeiter auch nur als Spritzer bzw. Produktionshelfer eingesetzt. Meist auch nur in der Urlaubszeit.
      Wir hatten mal einen Leiharbeiter der hat besser gearbeitet wie mach ein Festangestellter. Den haben sie natürlich wieder gehen lassen anstatt auf unsere Empfehlung zu hören und ihn fest einzustellen. Schade!!!
      Die Motivation eines jeden hängt wie @qs schon schrieb auch immer von sich selbst ab. Es soll auch welche geben, denen dieser Job spaß macht, da sie öfter mal was neues sehen.
      Gruß HK
    • RE: Leiharbeiter

      @ all

      in diesem Beitrag "oute" ich mich, wie man auf Neudeutsch sagt.

      Ich war dafür verantwortlich dass min. 10 % der Prod._Helfer / -innen von Zeitarbeitsfirmen kamen.

      Meine Gründewaren:
      1. Vom dem freien Markt kam auf meine Gesuche kein verwertbares Echo.
      2. Nachdem dies so war, ging ich den bequemen Weg zur Zeitarbeitsfirma.
      3. Wenn die dann eine ungeeignete Kraft geschickt hatten, --> ein Anruf und am nächsten Tag kam eine andere.
      4. Das "Risiko" Krankheit , Urlaub sonstige Fehlzeiten trägt die Zeitarbeitsfirma.
      5. Die Kosten der Zeitarbeiter lagen um ca. 20 % unter der meiner Festangestellten, weil die Zeitarbeiter einem anderen Tarifvertrag unterstanden.
      6. Im Prod.-Helfer-Bereich gab es bei mir immer Arbeiten, die keiner Ausbildung oder besonderen Fähigkeit bedurften.

      Wenn ich heute so zurückdenke , muss ich aber auch gestehen, das von meiner Seite ein gehöriges Maß an Feigheit eine Rolle gespielt hat.

      Ich meine damit, dass man als Führungskraft auch den Willen haben muss, durch seine eigene Tätigkeit die Arbeitsplätze zu sichern und weiter auszubauen. Denn sobald man mit diesem Streben nachlässt, tritt Stillstand ein und das ist dann der Punkt, wo ein Rückschritt nicht mehr weit ist.

      Aber wie schon oben gesagt, es ist halt sehr bequem, die Verantwortung auf andere zu verlagern und es beruhigt (zumindest vordergründig) wenn man weiß, bricht ein Auftrag weg, dann kann man unkompliziert und rasch zumindest die Personalkosten reduzieren.
      ------------
      MfG opa
    •      
    • RE: Leiharbeiter

      Hallo,

      ich habe auch zwei Monate als Leiharbeiter gearbeitet.
      Ich suchte auch nur Arbeit um mal schnell zwichendurch mein Konto zu erfrischen, das vom BAfög nie richtig voll wurde.

      Dazu muss ich sagen:

      1. Lohn, die Bezahlung als Leiharbeiter in Bayern war besser als das was ich in meiner Heimatstadt bekommen würde.

      2. Erfahrung, man kommt schneller in Firmen rein, bei denen man sondst z.B. als Aushilfe oder Ferienjobler nie rein kommen würde (Ich bekam von der selben Firma zwei Monate zuvor eine Absage: Wir benötigen z.Z. keine Arbeitskraft).

      3. Was die Kollegen betrifft, war ich nicht der einzige Leiharbeiter, also fühlt man sich auch nicht ausgegrenzt.

      4. Übernahme, mein einer Kollege wurde nach 3 Monaten auch übernommen.

      5. Was die Arbeiten anbelangt konnte ich auch nicht meckern. Gleich mal am zweiten Tag Erstbemusterung in der Produktion ist schon mal nicht schlecht. Das die Arbeitsbedingungen suboptimal waren lag am Management und nicht an der Leiharbeit.

      6. die Leiharbeiterfirma selbst. Ich war mit ihr sehr zufrieneden. die Agentur für Arbeit könnte sich dort mal ein stück abschneiden. Eine Woche vorher angerufen und eine Zusage bekommen mittwochs Bewerbung abgegeben am Donnerstag vorstellungsgespräch bei dem Arbeitgeber und montags ging es los :)
      Und sondst auch supernettes Personal das einem dort rundum betreut.

      Abschließend kann ich nur sagen, man sollte schauen wenn man sich Leiharbeiter holt, dass man darauf achtet das es ein Seriöser Anbieter ist und nicht auf Dumpingpreise reinfällt. Schwarze Scharfe gibt es überall.

      Um als junger Arbeiter in den Job zu kommen keine schlechte Wahl.
      So hätte ich auch nach mehrmonatiger Anstellung sagen können, nein Danke der Betrieb geht gar nicht, ohne das es in meinem Lebenslauf schlecht aussieht.

      Ein Leiharbeiter wird schneller kurzfristiger eingestellt z.B. bei einem längerfristigen Krankheitsausfall, als eine feste Anstellung vergeben.

      Trotz allem, sollte man nicht das ganze Personal durch Leiharbeiter ersetzen.
      Leiharbeit hilft um Lücken zu Überbrücken oder um einen längerfristigen Eindruck von dem Arbeiter zu gewinnen auch wenn er das Sonntagsgesicht schon abgelegt hat.

      Ich finde es aber unverschämt Leiharbeitern zu sagen, ja nach einer Zeit X werdet ihr übernommen und Jahre später hat sich immer noch nichts geändert.

      Gruß Micha
    • Nabend

      Sehr interresante Meinunngen. Habe es im Thema wohl vergessen reinzuschreiben das ich Verfahrensmechaniker als Leiharbeiter meinte.
      Aber das ist nicht tragisch, man kann es ja auch allgeimein diskutieren. Find ich auch interessant.

      Ich habe heute zum ersten mal einen EInrichter als Leiharbeiter kennen gelernt.
      Bei uns ist zurzeit die Höhle los, daher wollen wir diese Zeit auch mit Leiharbeiter ausgleichen, schade finde ich nur das man nicht immer geeignete Leute bekommt.
      Der Einrichter denn wir bekommen haben, hat sich erst geweigert Arbeitskleidung anzuziehen, wir arbeiten im Kontrollierten Bereich, da ist es notwendig eben Als Gastarbeiter einen Kittel anzuziehen und Überziehschuhe.
      Als er einen kollegen vorgestellt wurde der ihn einarbeiten sollte, sagte der CHef, er müsste ihn schnell fürs WE fit machen, darauf sagt er: " am WE komm ich nicht arbeiten" Hallo was ist das denn, der hat seit 3 Jahren keine Maschine mehr bedient, außer Teile von Hand entnehmen und bekommt die Chance sich wieder einzuarbeiten, das ist erstmal Sch..... von ihm und von der anderen Seite, versteh ich nicht wie man so jemanden zum Kunden schickt, wenn man genau weis welche anforderungen gestellt werden.
      Auch wenn wir Werker bekommen, die müssen wir erstmal alles abschminken und die Nägel schneiden.

      Die Idee mit Leiharbeiter finde ich ansich ganz gut, leider wird es von einigen schwarzen Schaffen missbraucht und der Lohn zwingt viele in die Knie.
      Aber ich kenne einige die als Leiharbeiter die Chance hatten in eine Firma reinzukommen, wo man sie nie reingelassen hätte und später dort sogar übernommen wurden.
      Ich selber ging zur Leihfirma um im Lebenslauf aud denn Eintrag " Arbeitssuchend" zu verzichten, aber auch nur weil ich mir akzeptale Konditionen aushandeln konnte. und wesentlich mehr Geld aushandeln konnte als Arbeitslosengeld.
      Für Arbeitgeber ist ein Leiharbeiter ideal um kurze Zeiten zu überbrücken ohne sich an jemanden zu binden.
      Stillstand ist Rückschritt
    •      
    • Original von Dima


      Ich habe heute zum ersten mal einen EInrichter als Leiharbeiter kennen gelernt.
      Bei uns ist zurzeit die Höhle los, daher wollen wir diese Zeit auch mit Leiharbeiter ausgleichen, schade finde ich nur das man nicht immer geeignete Leute bekommt.
      Der Einrichter denn wir bekommen haben, hat sich erst geweigert Arbeitskleidung anzuziehen, wir arbeiten im Kontrollierten Bereich, da ist es notwendig eben Als Gastarbeiter einen Kittel anzuziehen und Überziehschuhe.
      Als er einen kollegen vorgestellt wurde der ihn einarbeiten sollte, sagte der CHef, er müsste ihn schnell fürs WE fit machen, darauf sagt er: " am WE komm ich nicht arbeiten" Hallo was ist das denn, der hat seit 3 Jahren keine Maschine mehr bedient, außer Teile von Hand entnehmen und bekommt die Chance sich wieder einzuarbeiten, das ist erstmal Sch..... von ihm und von der anderen Seite, versteh ich nicht wie man so jemanden zum Kunden schickt, wenn man genau weis welche anforderungen gestellt werden.



      Hallo Dima,

      diese Art von Leiharbeitern kenne ich, die lassen auch schon mal ihre Maschine im Stich und gehen aus der Halle raus auf den Hof, weil da der Handyempfang ( privates Handy!!) besser ist und quatschen erstmal ne viertel Stunde!!!
      Solche Leute kommen immer 2 mal zu uns, nähmlich das erste und das letzte mal!!!
      MfG

      qs
      (Moderator)
    • Hallo Leute,

      Leiharbeit ist eine Ausnutzung und schon in tausenden von Fällen bewiesen.

      Wenn einer 70 km nur für den Hinweg brauch keine Fahrkosten, 5, 60 in der

      Stunde verdient und soll noch reinhauen und motiviert sein um überhaupt

      irgentwann ma zu hoffen übernommen zu werden ( was sehr selten ist) dann

      wird jeder es doch etwas lockerer angehen, oder? Ich kenne auch viele von

      denen, die alles aber wirklich auch alles gegeben haben um nach zwei Jahren

      Festeinstellung zu bekommen und was war? Alle Versprechen von den Chefs

      war nur reine Verar...... die Leute sind des besseren belert worden und

      machen nur Dienst nach Vorschrift was ich auch volllkommen nachvollziehen

      kann. Es gibt aber auch Firmen die es ernst mit Festeinstellung meinen aber

      leider gibt es nur wenige davon.
    • Hi @all

      hab zu diesem Thema auch schon so meine Erfahrungen gesammelt.

      1. War selber 3 Jahre bei einer Zeitarbeitsfirma, war aber schon in den

      90-er Jahren, habe richtig gut Kohle verdient, da konnte fast

      jeder Festangestellte nur davon träumen und hatte auch schon Family.

      2. Kann ich das eigentlich nur jedem empfehlen, da man doch in relativ

      kurzer Zeit in verschiedenen Firmen arbeiten kann und aus jedem

      Einsatz doch einiges an Know How für sich selber ziehen kann.

      3. Man dann schon weiss, in welcher Firma man besser nicht anfängt ;)

      Hat doch auch gewisse Vorteile, oder?

      Andre hat dann schon auch recht, wenn er mit seiner Meinung auf

      Maschinenarbeiter anspielt, dass da die Motivation nicht sehr hoch ist,

      leuchtet wohl jedem ein,gibt da zum Glück auch noch ein paar

      Ausnahmen ( einige davon arbeiten glücklicherwise bei uns ).

      Diese Grundsatzdiskussion sollte vielleicht in einm neuen Thread

      diskutiert werden, aber da arbeitet ja erstmal die Regierung dran

      (Mindestlohn für Zeitarbeiter, ich persönlich wär auch dafür),

      kann ja nicht angehen, dass Leute, die tagtäglich Ihrer Arbeit

      nachgehen, noch vom Staat unterstützt werden müssen, weil

      die Kohle hinten und vorne nicht reicht .
      Gruß
      Peter
    •      
    • @ all

      ich habe mal sporlisch beim Arbeitsamt mal rein geschaut und habe dabei festgestellt, das es ja fast ausschließlich nur Zeitarbeit gesucht wird, was ich mir allerdings nicht vorstellen kann ist, das man da das große geld macht, wie hoch soll den das gehalt sein???? Lg Polymann
    • Also ich bin bei der Leihfirma für 11,20 Euro arbeiten gegangen, zwar war mein
      Bruttolohn wesentlich geringer aber beim Netto war der Unterschied nicht alzu
      groß. Aber im großen und ganzen ging es mir darum nicht Arbeitslos zu werden.
      Arbeitslosigkeit bringt nicht nur Finanzielle sorgen mit sich ;)


      Ich Persöhnlich würde es begrüssen, wenn jeder nach Leistung bezahlt werden würde.
      Klar fängt nach der Ausbildung klein an, naja auser man ist in der IGM und hat einen Tarifvertrag.
      Aber ansich spricht nix dagegen wenn man sich vom Lohn her hocharbeitet.
      Was man letztes end Verdient, kommt auf die Qualifikation an und wie man sich verkauft,
      aber ob man es wirklich Wert ist, wird man erst sehen wenn man Leistung bringt.
      Danach kann man stehen bleiben oder auch denn Weg nach vorne suchen.
      Stillstand ist Rückschritt
    •      
    • Bei den Leiharbeitsfirmen kommt es halt auch auf die fachliche Qualifikation an. Ein Leiharbeiter mit einer Fachausbildung bekommt auch dort mehr als ein ungelernter Leiharbeiter.

      Da hat @Dima etwas ganz wichtiges angesprochen: Zitat: Aber im großen und ganzen ging es mir darum nicht Arbeitslos zu werden.

      Das ist der ausschlaggebende Punkt. Es macht sich in keinem Lebenslauf gut, wenn der Lücken aufweist. Also kann man bevor man gar nichts hat auch in einer Leiharbeitsfirma arbeiten und so auch wertvolle Erfahrungen sammeln.
      Gruß HK
    • Genau richtig.
      Nur darf man den Wandel der Leihfirmen nicht vergessen.
      Wo früher die Leihfirmen als ein Sprungbrett genutzt wurden (sprich durch die Leihfirmen eine Festanstellung zu bekommen), wird heute nur noch das max. an Leistung inerhalb der min. Zeit rausgepresst und anschließend wird der nächste Leiharbeiter genommen.
      So habe ich es bei meiner Frau und einem Kollegen kennen gelernt.
      Fazit= Meißt einmal Leihfirma immer Leihfirma
      Gruß Exxtra :D
    •      
    • Deswegen habe ich auch meist geschrieben.
      Der ich stehe ebenfalls zur der Aussage "Wer arbeiten will bekommt auch Arbeit". Nur dass das nicht mehr so einfach ist wie "zu den alten Zeiten", da muss mir doch wohl jeder zustimmen.
      Gruß Exxtra :D