Zuhaltekraft berechnung

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    • Hey, ich hol das Thema mal wieder raus, da ich ansonsten nichts gefunden hab.

      Ich stehe momentan etwas auf dem Schlauch was die Berechnung der Zuhaltekraft für eine 2-Komponenten Anwendung betrifft.

      Die Form wird 6 Düsen bekommen, 4 für eine Komponente, 2 für die andere.
      Die Komponenten werden gleichzeitig über die Düsen in die Kavität gespritzt, also kein umsetzen, drehen oder Sperrschieber.

      Prinzipiell hätte ich jetzt mit der Standardformel gerechnet, allerdings sagt momentan jeder etwas anderes, was mich ziemlich verunsichert.

      Hat von euch jemand Erfahrung oder lieg ich mit meinem Vorgehen richtig?

      Wenn ihr noch Infos braucht einfach fragen.

      Vielen Dank schonmal!

      Grüße
    • Ich würde weiterhin die "Standardformel" nach dem Prinzip der projizierten Fläche in der Trennebene benutzen. Selbst wenn dabei zwei Kavitäten bestehen, müssten diese Flächen natürlich addiert werden. Interessant wird es dann, wenn beide Materialien und /oder Kavitäten unterschiedliche Drücke bei der Verarbeitung benötigen.
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    • petersj schrieb:

      Ich würde weiterhin die "Standardformel" nach dem Prinzip der projizierten Fläche in der Trennebene benutzen. Selbst wenn dabei zwei Kavitäten bestehen, müssten diese Flächen natürlich addiert werden. Interessant wird es dann, wenn beide Materialien und /oder Kavitäten unterschiedliche Drücke bei der Verarbeitung benötigen.
      Ich würde hier auch bei der Standardberechnung bleiben.
      Das mit den unterschiedlichen Fülldrücken sehe ich weniger als Problem. Hier könnte man einfach 2 Rechnungen anstellen mit unterschiedlichen Auftreibdrücken und dann adddieren. Zu beachten wäre noch das FließwegWanddickenverhältniss. Sind die Kavitäten exzentrisch angeordnet???
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    • Behrens schrieb:

      Projizierte Fläche (Summe aller Kavitäten incl. Anguss) ....cm² x 0,5 (bei Dünnwand 0,6) = Schliesskraft (to)

      Das passt immer :thumbsup:
      Da kommt ungefähr das raus was ich auch schon hatte :)

      ca 400 Tonnen, je nach verwendetem Druck lieg ich zwischen 320 to (ohne Sicherheit) und 400 to.

      Problem ist nur, mir glaubt das keiner bzw. die die auch noch Ahnung davon haben wollen das "Riskio" nicht eingehen, zu sagen es ist zu viel oder es passt.
      Laut einer anderen Meinung reichen 170 to, weil schon ein ähnlicher Artikel produziert wird und da reicht die Zuhaltekraft aus.... nur übersieht jeder das der Artikel schon an der kompletten Kontur überspritzt ist und sogar eine höhere Wandstärke hat. :thumbdown:

      Naja einer muss es ja machen und dem Chef vermitteln das für dieses Projekt weitaus größere Maschinen benötigt werden wie hier bislang üblich.
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    • Neu

      Exercise schrieb:

      Wie steht es eigentlich mit der Öffnungskraft? :|
      1-2-3 Stufen? Vmax?

      TheProblemSolver schrieb:

      Exercise schrieb:

      Wie steht es eigentlich mit der Öffnungskraft? :|
      1-2-3 Stufen? Vmax?
      Verstehen die Frage nicht so ganz ? ?( :S
      Hast Du schon einmal versucht ein Werkzeug direkt mit Vmax & Kraft zu öffnen ?

      Viel Glück dabei, nein mal ernst.

      Das sollte man doch wirklich wissen.

      Grüße

      The Problem Solver
      Vmax ist Geschwindigkeit u

      TheProblemSolver schrieb:

      Exercise schrieb:

      Wie steht es eigentlich mit der Öffnungskraft? :|
      1-2-3 Stufen? Vmax?
      Verstehen die Frage nicht so ganz ? ?( :S
      Hast Du schon einmal versucht ein Werkzeug direkt mit Vmax & Kraft zu öffnen ?

      Viel Glück dabei, nein mal ernst.

      Das sollte man doch wirklich wissen.

      Grüße

      The Problem Solver
      Volumenstrom und Druck sind nicht das selbe
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      Vegetto schrieb:

      Vmax ist Geschwindigkeit

      Volumenstrom und Druck sind nicht das selbe
      Vmax ist Geschwindigkeit, schon klar :thumbsup:

      VolumenStrom & Druck nicht das gleiche sind.., ist auch klar...

      Aber Versuche doch mal das Werkzeug so aufzuziehen.
      Die Maschine wird es Dir sicher danken. :thumbup:

      Aber vielleicht verstehe ich auch die ganze Fragestellung falsch :S
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      Die erforderliche Zuhaltkraft ist der spezifische Spritzdruck multipliziert mit der projizierten Fläche deines Artikels.... plus n bisschen Sicherheit..... wenn man die Zuhaltekraft und den Druck kennnt kann man den Durchmesser des Scließzylinders errechnen. Und wenn man diesen Durchmesser mit dem aktuellem Druck verrechnet erhält man die Öffnungs.bzw Auffahrkraft. Simples p=F/A n paar mal umgestellt
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      Vegetto schrieb:

      Die erforderliche Zuhaltkraft ist der spezifische Spritzdruck multipliziert mit der projizierten Fläche deines Artikels.... plus n bisschen Sicherheit.....
      Der spezifische Spritzdruck hat mit der Zuhaltekraft nur indirekt zu tun, da es zwischen Schneckenvorraum und Kavität ein (oft erhebliches - je nach Anspritzkonzept, Formteilgeometrie und Material) *Druckgefälle* gibt. Die Zuhaltekraft wird bestimmt durch den *mittleren Werkzeuginnendruck* (für Faustformel wird mit 500 bar gerechnet). Früher wurden 400 bar zu Grunde gelegt, aber heute (komplexere Formteile) sollte man schon mindestens 500 bar bzw. bei dünneren Wandstärken 600 bar zugrunde legen. Soviel zu den Drücken ...
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      Vegetto schrieb:

      Mittlerer Werkzeuginnendruck ist nur ein weiterer Druckübersetzer
      Was immer Du damit meinst ?( .... ich weiß es nicht ;)

      Deine Aussage ...

      Vegetto schrieb:

      Die erforderliche Zuhaltkraft ist der spezifische Spritzdruck multipliziert mit der projizierten Fläche deines Artikels....
      ... ist falsch!

      Der spezifische Spritzdruck/Massedruck wirkt im Zylinder vor der Schnecke und nicht 1:1 in der Kavität (Kunststoff ist keine Flüssigkeit!!)
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