Einzugsprobleme von Plastifizierzylindern

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    • Einzugsprobleme von Plastifizierzylindern

      Einzugsprobleme von Plastifizierzylindern


      Gast
      Freitag, den 28. Januar, 2005 - 15:00 Hallo,

      ich suche ein Apparat der die Schnecken automatisch Sandstrahlt, gibt es so was, wenn ja wer stellt ihn her???

      Ciao
      Steff



      Mister (Mister)
      Mittwoch, den 13. März, 2002 - 21:04 In der Produktion trtt immer wieder das Problem auf, daß die Schnecke das Granulat
      nicht mehr einzieht. Folgende Punkte können helfen die Ursache zu finden:

      • Gibt es Verschleiß oder Auswaschungen, ist die Zylindergarnitur alt ?

      • Ist die Rückstromsperre ausgelaufen oder gibt es mechanische Beschädigungen ?

      • Gibt es durch zu hohe Temperaturen Verklumpungen im Einzugsbereich ?

      • Ist durch zu niedrige Temperaturen im Tragkörper Kondenswasser oder Korrosion im Einzugsbereich ?

      • Wird Farbmittel zugegeben und auf welche Art ?

      • Lagert sich Farbstoff im Einzugsbereich auf der Schnecke ab ? Temperatur der Einzugszone muß veringert werden !

      • Bei PA, PC , ABS oder ähnlichen Materialien sollten grundsätzlich Farbstoffe verwendet werden, die aus dem betreffenden Material sind.

      • Anteil der Farbe ist bei Masterbatch bzw. Pulver 1% und 2%, bei flüssiger Farbe etwas weniger.

      • Wurde die vorher verarbeitete Masse restlos entfernt ? Bei Materialien wie LCP, PEEK, PPS oder PPA bilden sich Beläge, die durch bürsten entfernt werden müssen.

      • Wird mehr als 30 % Recyclat der Neuware beigegeben ?

      Grundsatz : Die Schnecke muß blanker sein als das Zylinderrohr !



      Maxim
      Freitag, den 31. Januar, 2003 - 11:36 Ein verbessertes Einzugsverhalten gibt es auch durch genutete Zylinder. Hierdurch wird der Reibbeiwert erhöht.



      johann
      Montag, den 03. Februar, 2003 - 20:46 die Rückstromsperre hat normalerweise keinen grossen Einfluss auf Dosierprobleme, ausser diese ist verklemmt und öffnet nicht !! Allerding muss sie wohl richtig Funktioniern, insbesonders beim Einspritzen - (Polster etc.) - Einfacher Test - Auf nicht entformtes Artikelteil erneut aufspitzen.- Die Schnecke muss nach einigen Milimetern stehen bleiben (Materialkompression und Schlussverhalter der RSP) - läuft die Schneche rasch durch, ist meistens die RSP defekt - läuft sie langsam durch sollte der Zylinder auf Verschleiss geprüft werden.

      Bei Verschleiss sollte überlegt werden ob die richtige Zylinderausführung vorhanden ist. Bei abrasiven Materialen empfiehlt es sich, eine Bimetallgarnitur einzusetzen - wobei Bimetall nicht = Bimetall ist, auch hier ist die richtige Auswahl entscheidend.

      Bei Farbstoffablagerungen und Materialrückständen kann zur Schneckenreinigung kann auch ein Reinigungsgranulat eingesetzt werden ( Empfehlung TORO-clean ASA von der FA.GFK D-91077 Neuenkirch)

      Bei Einzugsnuten besteht die Gefahr von Materialablagerungen- Nuten werden normalerweise nur im Blasbereich eingesetzt ( fast immer die selben Materialien).
      Anrauhen wurde schon praktiziert - auch hier ist zu bedenken welche Zylinderausführung eingesetzt ist. Bei Nitrierzyl. ist die Nitrieschicht nicht tief und fördert den Verschleiss



      mokka
      Dienstag, den 30. Dezember, 2003 - 17:24 Bei Farbzugabe, vor allem bei PE-Farbe und hohe Schneckentemperatur, könnte sich ein Schmierfilm bilden. Tip: einfach Calciumsterat dazugeben. Oder mit Langglasfasermaterial durch den Zylinder dosieren