Metallpartikel / Metallflakes im Einzug

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    • Metallpartikel / Metallflakes im Einzug

      Hallo

      zu meinem Problem, es kommt zurzeit des öfteren vor das dass Massepolster "durchdrückt" -> Fehler liegt ganz klar an der RSP.

      Also Schnecke ziehen und siehe da, es sind noch Reste einer Unterlegscheibe bzw. Teilstücke einer Schraube zu finden.

      Ich werde nicht schlau, trotz Magnet im Aufsatztrockner kommen aus unerklärlichen Umständen Metalle in den Einzug....

      Hat von euch einer eine Ahnung oder dieses Problem selbst schon gehabt?

      Gibt es weitere Möglichkeiten zusätzliche Magnete / Siebe oder ähnliches zu montieren?

      Oder wie stellt Ihr sicher das Metalle keine Chancen haben...

      Besten Dank

      Grüße gehen raus :thumbsup:
    • "Spritzer" schrieb:

      Also Schnecke ziehen und siehe da, es sind noch Reste einer Unterlegscheibe bzw. Teilstücke einer Schraube zu finden.
      Hier musst Du ganz klar den Saboteur ausfindig machen.


      "Spritzer" schrieb:

      Ich werde nicht schlau, trotz Magnet im Aufsatztrockner kommen aus unerklärlichen Umständen Metalle in den Einzug....
      Um welche Materialien handelt es sich, ich nehme an getrocknete? Und dazu noch Mahlgut? Die Magnete werden schwächer, wenn sie mit Hitze dauerhaft zugesetzt werden. So wandern Metallstücke in den Zylinder mit.


      "Spritzer" schrieb:

      Gibt es weitere Möglichkeiten zusätzliche Magnete / Siebe oder ähnliches zu montieren?

      Oder wie stellt Ihr sicher das Metalle keine Chancen haben...
      Am besten Mahlgut durch einen Metallseparator laufen lassen. Wir haben in unseren Maschinenpark, Mühlen und Mahlgut komplett ausgeschlossen.
    • Maestro schrieb:

      "Spritzer" schrieb:

      Also Schnecke ziehen und siehe da, es sind noch Reste einer Unterlegscheibe bzw. Teilstücke einer Schraube zu finden.
      Hier musst Du ganz klar den Saboteur ausfindig machen.
      ja ein "Ding" das unmöglich ist....

      "Spritzer" schrieb:

      Ich werde nicht schlau, trotz Magnet im Aufsatztrockner kommen aus unerklärlichen Umständen Metalle in den Einzug....
      Um welche Materialien handelt es sich, ich nehme an getrocknete? Und dazu noch Mahlgut? Die Magnete werden schwächer, wenn sie mit Hitze dauerhaft zugesetzt werden. So wandern Metallstücke in den Zylinder mit.
      Nichts aufwendiges in diesem Fall nur PP.

      "Spritzer" schrieb:

      Gibt es weitere Möglichkeiten zusätzliche Magnete / Siebe oder ähnliches zu montieren?

      Oder wie stellt Ihr sicher das Metalle keine Chancen haben...
      Am besten Mahlgut durch einen Metallseparator laufen lassen. Wir haben in unseren Maschinenpark, Mühlen und Mahlgut komplett ausgeschlossen.Bin ich ganz deiner Meinung. Nur leider denken gewisse Leute da anders.

    • Bei uns geht auch alles Mahlgut durch einen Metallseperator, fremdes Mahlgut verarbeiten wir ungern aber auch hier mit Seperator.

      Was auch schon vorkam, dass sich in der Förderleitung, dem Fördergerät oder Abscheider was gelöst hat und dann in den Einzug fiel, das lässt sich wahrscheinlich nicht komplett vermeiden sollte aber auch die Ausnahme sein.

      Trichtermagnet haben wir auch, halte ich aber nicht viel von...

      Kleinere Teile gehen normal aber auch ohne große Beschädigungen durch den Zylinder durch, zum Schutz der Form sollte dann eine Siebdüse verbaut sein (sofern HK im Einsatz).
    • Ich benutze einen Magnetenabscheider. Allerdings die Produktion ohne Mahlgut.
      Weiß aus der Ex.Firma dass der Magnetabscheider nicht so zuverlässig war. Bei Produktion mit Mahlgut haben wir immer wieder mal aus der Düsenbohrung was rausholen müssen. Schlimm wird's wenn das Mahlgut durch den Heißkanal gejagt wird. Da muss man über eine Narrensichere Lösung nachdenken.
    • Ein Magnetsieb im Materialstrom scheidet ausschließlich Eisen ab. Wenn es aber um Kupfer, Messing und Edelstahl geht, kann nur ein entsprechender Metallseparator helfen, denn diese Sachen sind nicht magnetisch erfassbar. Bei uns gehen alle Materialströme durch Metallseparatoren bei denen ein EM-Feld durch alle Eisen- und Nichteisenmetalle gestört wird. Eine Sortierklappe schwenkt dann kurz zur "Böse-Seite" und das falsche Teil und ein paar gute Körner werden ausgeschieden. Die Einstellung ist auf 0,3 bis 0,5mm eingestellt. Allerdings kann es vorkommen, dass besonders kleine Teile oder Metall-Flakes mal durchrutschen, weil sie im Materialstrom so ungünstig liegen, dass sie nicht detektiert werden. Trotzdem kann es natürlich auch mal passieren, das nach den MESAs etwas gelöst wird. Also absolute Metallfreiheit kann nicht garantiert werden.
      Aber wir haben es auch schon gehabt, dass Recyclingware "nicht wenig Metallschrott" enthält - bis zu der Menge, dass wir die Waren lieber entsorgt oder reklamiert haben.
    • Neuer Nutzer schrieb:

      Mit dem Thema Saboteur hatte ich auch mal vor vielen Jahren zu tun. Es gab dann 5000 € Prämie für Hinweise von der Geschäftsführung. Da wurde der Mitarbeiter gefunden.

      Hat ein Geschmäckle, führte in dem Fall aber zum Ziel
      In diesem konkreten Fall hat das kein Geschmäckle. Solche Klappspaten braucht man in keinem Unternehmen. Da finde ich auch eine "Fangprämie" nicht verwerflich-
      Solange kein Kopfgeld daraus wird ;)
    • Streetforce schrieb:

      Neuer Nutzer schrieb:

      Mit dem Thema Saboteur hatte ich auch mal vor vielen Jahren zu tun. Es gab dann 5000 € Prämie für Hinweise von der Geschäftsführung. Da wurde der Mitarbeiter gefunden.

      Hat ein Geschmäckle, führte in dem Fall aber zum Ziel
      In diesem konkreten Fall hat das kein Geschmäckle. Solche Klappspaten braucht man in keinem Unternehmen. Da finde ich auch eine "Fangprämie" nicht verwerflich-Solange kein Kopfgeld daraus wird ;)
      Oder die Prämie lohnenswert genug ist, dass "unliebsamen" Kollegen versucht wird, Taten unterzuschieben, die teilweise nur fingiert sind...

      Übrigens muss es sich dabei keinesfalls um Vorsatz handeln! Es kann ja auch mal dem Klempner ne Schraube von der Leiter in den Trichter fallen und a) er denkt sich nichts dabei oder b) die "Anschisspraxis" im Unternehmen ist so derb, dass man es lieber versucht zu vertuschen
      Spoiler anzeigen
      Es haben in Japan schon U-Bahn-Führer sich und Fahrgäste totgefahren, aus panischer Angst, wegen Verspätung in ein Bootcamp geschickt zu werden!
    • 03 1010 schrieb:

      Streetforce schrieb:

      Neuer Nutzer schrieb:

      Mit dem Thema Saboteur hatte ich auch mal vor vielen Jahren zu tun. Es gab dann 5000 € Prämie für Hinweise von der Geschäftsführung. Da wurde der Mitarbeiter gefunden.

      Hat ein Geschmäckle, führte in dem Fall aber zum Ziel
      In diesem konkreten Fall hat das kein Geschmäckle. Solche Klappspaten braucht man in keinem Unternehmen. Da finde ich auch eine "Fangprämie" nicht verwerflich-Solange kein Kopfgeld daraus wird ;)
      Oder die Prämie lohnenswert genug ist, dass "unliebsamen" Kollegen versucht wird, Taten unterzuschieben, die teilweise nur fingiert sind...
      Übrigens muss es sich dabei keinesfalls um Vorsatz handeln! Es kann ja auch mal dem Klempner ne Schraube von der Leiter in den Trichter fallen und a) er denkt sich nichts dabei oder b) die "Anschisspraxis" im Unternehmen ist so derb, dass man es lieber versucht zu vertuschen
      Spoiler anzeigen
      Es haben in Japan schon U-Bahn-Führer sich und Fahrgäste totgefahren, aus panischer Angst, wegen Verspätung in ein Bootcamp geschickt zu werden!

      Die Sprache war von Saboteuren und nicht von Dingen die auf den bekannten Wegen ab und an passieren. Wenn mit dem Material selbst oder durch Peipheriegeräte zum Metalleintrag kommt weil sich irgendwo eine Mutter/Schraube gelöst hat oder ein Mitarbeiter "nachvollziehbar" wissentlich das Unternehmen schädigt ist ein himmelweiter Unterschied.

      Die Zeit mit Stern an die Jacke kleben und " kauft nicht beim ... " dürften wir doch längst hinter uns haben.
    • Grundsätzlich gehört nach meiner Meinung auf jeden Trichter ein Deckel, der die Kontamination - egal woher und womit - weitgehend verhindert. Und wenn jemand bei uns über der Maschine arbeitet, hat er dafür zu sorgen das nichts in den Trichter und das Werkzeug fällt.
    • Behrens schrieb:

      Eine sehr gute Lösung sind auch Filtereinsätze für Maschinendüsen - siehe Link: hasco.com/de/Produktkatalog/Z/…eins%C3%A4tze/c/PIM030504
      Sollte man besonders bei Heisskanalverwendung einsetzen ...
      ja bin ich absolut bei dir, verwenden wir auch in jeder Maschinendüse.

      Das Problem wird erkannt jedoch wie ich finde viel zu spät...es folgen die demontage und die Reinigungsarbeiten - das möchte ich verhindern...
    • petersj schrieb:

      Ein Magnetsieb im Materialstrom scheidet ausschließlich Eisen ab. Wenn es aber um Kupfer, Messing und Edelstahl geht, kann nur ein entsprechender Metallseparator helfen, denn diese Sachen sind nicht magnetisch erfassbar. Bei uns gehen alle Materialströme durch Metallseparatoren bei denen ein EM-Feld durch alle Eisen- und Nichteisenmetalle gestört wird. Eine Sortierklappe schwenkt dann kurz zur "Böse-Seite" und das falsche Teil und ein paar gute Körner werden ausgeschieden. Die Einstellung ist auf 0,3 bis 0,5mm eingestellt. Allerdings kann es vorkommen, dass besonders kleine Teile oder Metall-Flakes mal durchrutschen, weil sie im Materialstrom so ungünstig liegen, dass sie nicht detektiert werden. Trotzdem kann es natürlich auch mal passieren, das nach den MESAs etwas gelöst wird. Also absolute Metallfreiheit kann nicht garantiert werden.
      Aber wir haben es auch schon gehabt, dass Recyclingware "nicht wenig Metallschrott" enthält - bis zu der Menge, dass wir die Waren lieber entsorgt oder reklamiert haben.
      Bei uns ist der Ablauf so.
      Grundmaterial kommt über den Bahnhof und wird gefördert in einen Kochsauger.
      Mühle steht in fast jeder Maschine (Anfahrteile und Anguß) Mahlgut wird über Saugschlauch direkt von Mühlenkasten in den Kochsauger gesaugt. Verhältnis 40 zu 60 ca.

      Wie könnte ich deshalb einen Metallseperator zwischen Mühle und Sauger montieren?

      kannst du vielleicht erklären wie das bei euch abläuft evlt. mit Bilder wenn es zulässig ist.
    • "Spritzer" schrieb:

      petersj schrieb:

      Ein Magnetsieb im Materialstrom scheidet ausschließlich Eisen ab. Wenn es aber um Kupfer, Messing und Edelstahl geht, kann nur ein entsprechender Metallseparator helfen, denn diese Sachen sind nicht magnetisch erfassbar. Bei uns gehen alle Materialströme durch Metallseparatoren bei denen ein EM-Feld durch alle Eisen- und Nichteisenmetalle gestört wird. Eine Sortierklappe schwenkt dann kurz zur "Böse-Seite" und das falsche Teil und ein paar gute Körner werden ausgeschieden. Die Einstellung ist auf 0,3 bis 0,5mm eingestellt. Allerdings kann es vorkommen, dass besonders kleine Teile oder Metall-Flakes mal durchrutschen, weil sie im Materialstrom so ungünstig liegen, dass sie nicht detektiert werden. Trotzdem kann es natürlich auch mal passieren, das nach den MESAs etwas gelöst wird. Also absolute Metallfreiheit kann nicht garantiert werden.
      Aber wir haben es auch schon gehabt, dass Recyclingware "nicht wenig Metallschrott" enthält - bis zu der Menge, dass wir die Waren lieber entsorgt oder reklamiert haben.
      Bei uns ist der Ablauf so.Grundmaterial kommt über den Bahnhof und wird gefördert in einen Kochsauger.
      Mühle steht in fast jeder Maschine (Anfahrteile und Anguß) Mahlgut wird über Saugschlauch direkt von Mühlenkasten in den Kochsauger gesaugt. Verhältnis 40 zu 60 ca.

      Wie könnte ich deshalb einen Metallseperator zwischen Mühle und Sauger montieren?

      kannst du vielleicht erklären wie das bei euch abläuft evlt. mit Bilder wenn es zulässig ist.
      Es gibt Metallseperatoren welche in die Förderleitung eingebracht werden können (Vakuum).
      Ebenso kann man Abscheider direkt über dem Einzug montieren, somit geht alles Material durch, die Fördertechnik wird aber höher...


      Beim Einsatz von Beistellmühlen kommt bei uns kein Seperator zum Einsatz hier haben wir noch nie Probleme gehabt, da eig. nichts reinkommen kann max. ein kleines Stückchen eines Messers oder so das geht ohne Probleme durch... Wenn man einen Anguß einmahlt hat man (in der Regel) auch keinen HK.
    • Sorry, ich kann dir leider keinen validen Vorschlag machen, wie es in einer Spritzgießerei laufen soll(te). In unserer Spritzgießerei werden ausschließlich "Muster" der Granulatproduktion verarbeitet. Und da gehen wir davon aus, dass das alles schon in unserer Produktion durch Magnetsiebe und Metallseparatoren gelaufen ist. Wir prüfen lediglich visuell ob in den 5kg Mustern Fremdmaterial enthalten ist. Aber im Prinzip sollte der Materialstrom aus der Mühle in entsprechender Weise gesichtet werden. Mit einem Sauger auf eine höhere Ebene sugeb und von dort durch einen MESA in die Maschine bzw. in passender Menge in den Kochsauger fleßen lassen. Vielleicht gibt es auch MESAs, die im Saugstrom installiert werden können. Im Materialstrom der Produktion befinden sich pro Extruder bis zu 6 MESAs parallel, um die Produktion zu entmetallisieren, falls da mal was drin sein sollte. Im Labor/Spritzgießerei wird ein Teil des Musters durch einen besonders fein eingestellten MESA Körnchen für Körnchen mit einer Schüttelrinne kontrolliert. Ansonsten haben wir auch nur sehr selten mit Metall im Granulat Schwierigkeiten gehabt.
      Und wie gesagt Rohwaren, die aus Mahlgut bestehen, gehen bereits vor dem Extruder durch ein Magnetsieb und nach der Extrusion durch die MESA.
    • Hallo,

      vor vielen Jahren hatten wir das Problem dass ständig unsere HK Düsen verstopft waren. Beim Reinigen kam dann Metall zum Vorschein. Nach einigen Tests und Überlegungen kamen wir dann drauf, dass bereits im Granulatkorn (TPE Regranulat) das Metall sein muss. Wir haben dann einen Metalldetektor auf die EE gebaut und zusätzlich Spaltfilter verwendet.

      So konnten wir das Problem lösen.

      Das vom Detektor abgeschiedene Material haben wir mehrfach durchlaufen lassen und konnten dann sogar ein Tütchen mit Granulat sammeln, welches wirklich Metallspäne (optisch wie Frässpane bis zu einer Größe von 3mmx3mmx0,5mm) enthielt.

      Ich würde also zu einer Kombination aus Detektor und Filter raten, wenn Du auf Nummer Sicher gehen möchtest.

      LG

      Klabuster
    • Klabuster schrieb:

      Hallo,

      vor vielen Jahren hatten wir das Problem dass ständig unsere HK Düsen verstopft waren. Beim Reinigen kam dann Metall zum Vorschein. Nach einigen Tests und Überlegungen kamen wir dann drauf, dass bereits im Granulatkorn (TPE Regranulat) das Metall sein muss. Wir haben dann einen Metalldetektor auf die EE gebaut und zusätzlich Spaltfilter verwendet.

      So konnten wir das Problem lösen.

      Das vom Detektor abgeschiedene Material haben wir mehrfach durchlaufen lassen und konnten dann sogar ein Tütchen mit Granulat sammeln, welches wirklich Metallspäne (optisch wie Frässpane bis zu einer Größe von 3mmx3mmx0,5mm) enthielt.

      Ich würde also zu einer Kombination aus Detektor und Filter raten, wenn Du auf Nummer Sicher gehen möchtest.

      LG

      Klabuster
      Danke für eurer Beiträge und Hilfe. :thumbup:
    • Man sollte darauf hinweisen das der Druck hoch steigt wenn man diese Düsenfilter verwendet bei uns war es bei HD-PE 400 bar.
      Es bringt natürlich sehr virl aber man hat trotzdem den Reinigungsaufwand.
      Deshalb sollte man Filter als Ersatz dahaben um den tauschen zu können.

      ich empfehle den Sesotec Separator.
      Bei den tests die wir durchgeführt haben hat er sogar Holz und Textilien aussortiert.
      Die Arbeiten mit Ultraschall so bald sich das Schallbild ändert scheidet es aus.