Überwachung von Temperiergeräten

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    • Überwachung von Temperiergeräten

      Hallo,

      ich bin am überlegen wie ich unsre Temperiergeräte überwachen kann, sodass die Maschine nicht läuft wenn das Temperiergerät auf Störung oder ausgeschaltet ist.

      Habt ihr dies bei euch überwacht ? Und falls ja wie habt ihr das gemacht ? :D

      Grüße :)
    • Bei uns werden die Temperiergeräte bei den neueren Maschinen über eine Schnittstelle mit der Maschinensteuerung verbunden. Prinzipiell regeln die Temperiergeräte sich selber und bekommen lediglich die Temperaturvorgabe aus der SGM-Steuerung. Sollte das Temperiergerät nun einen Fehler haben (wie z.B. Ölmangel, Übertemperatur etc.) geht eine Fehlermeldung an die Maschine. Im Maschinenprotokoll kann entsprechend festgelegt werden, welche Folgefunktionen auf Grund der Fehlermeldung erfolgen sollen. Der aufgetrenene Fehler wird auch in der Kopfzeile der Bedienoberfläche der SGM angezeigt.
      Diese Funktionen gibt es schon seit einigen zig Jahren. Die Schnittstellen am Temperiergerät und der Maschine müssen jedoch aufeinander abgestimmt sein. Heist: bereits bei der Bestellung der Anlagen müssen diese idR. entsprechend konfiguriert worden sein.
    • Moin,

      diese Schnittstellen können eigentlich immer nachgerüstet werden. Es sei denn die Maschinen sind 30 Jahre alt ;) .

      Wir überwachen die Formtemperaturen zusätzlich noch mit einem einfachen Fühler der ins Werkzeug gesteckt wird und dann mit einer Heisskanalzone überwacht wird. Macht natürlich auch nur Sinn bei einem Heisskanal der über die Maschine geregelt wird, oder wenn das externe Gerät über eine Schnittstelle mit der Maschine spricht.

      Gruss Daniel
    • infality schrieb:

      Temperiergeräte überwachen kann, sodass die Maschine nicht läuft wenn das Temperiergerät auf Störung oder ausgeschaltet ist.
      Interessant, welche Fragen 2021 noch auftreten - das haben wir vor uber 30 Jahren in der Spritzerei schon als Standard gehabt ... Alle Temperiergeräte haben einen Alarm-/Störmeldung-Ausgang (Öffner-Schließer) diesen an Störmelde-Eingang der SGM anschließen (Steckverbindung) und schon bleibt die Maschine bei Temperiergerät(Peripherie)-Alarm mit Meldung *Alarm/Störung extern* bei Zyklusende stehen. Das funtioniert sogar bei Maschinen aus den 80ern des vorigen Jahrhunderts! Jedes Peripheriegerät kann so mit der SGM kommunizieren (Störung)! Das kann jeder Elektriker anschließen. Gleich einen Blindstecker mit anfertigen lassen, denn wenn das Peripherie-/Temperiergerät nicht angeschlossen ist, muss Blindstecker bei SGM gesteckt werden - Öffner ist Alarm-Status :thumbsup:

      Dafür braucht's noch nicht einmal Industrie 4.0 :D :D

      Schönes Wochenende!! :thumbsup:

      *NEUES Prozessdenken* ist überfällig, denn trotz *50 Jahre technischen Fortschritts* sind die ALTEN Fehlerbilder geblieben!

    • Andererseits muss man sich wundern (oder beachten), dass es noch sehr viele Temperiergeräte gibt, die noch mit einem analogen Regler arbeiten mit Ausdehnungsröhrchen zur Temperaturanzeige, ohne Füllstandsmelder und ohne Drucküberwachung, weil sie einfach und unkompliziert sind. Sie funktionieren praktisch ewig. Hinzu kommt, dass nur selten die Werkzeugtemperatur gemessen wird, sondern meistens der Vorlauf oder Rücklauf.
    • naja, der Grundsatz:
      So viel wie nötig, so wenig wie möglich hat immer noch seine Berechtigung.

      Jeder weiß ja, wie das Rad erfunden wurde:
      Man nahm einen Platte hat an allen Ecken und Enden gespart, fertig war das Rad, nicht die schlechteste Erfindung.

      Will sagen: es muss nicht für jede Anwendung Super-High-Tech sein.