Bitte um Rat/Erfahrungen

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    • Bei dem Weiterbildungs-Aufhebungsvetrag wäre mal interessant, ob du nicht sogar Anspruch auf Entschädigung hättest, wenn es wirklich eine rechtsverbindliche Zusage und kein Lippenbekenntnis war, aber das steht auf einem anderen Blatt.

      Zum Bewerben rate ich dir "Mut zur Lücke": wenn Aufgaben gefordert werden, die du Prinzipiell beherrschst bzw. die du dir nach einigen Wochen Praxis zutraust, dann auf jeden Fall versuchen.
      Weiterhin darfst du deinem Gegenüber natürlich NICHT deine (fachlichen) Schwächen direkt aufs Brot schmieren.

      Was du natürlich nicht machen darfst, ist offen Lügen und Behauptungen aufstellen, die man dir spätestens bei der Probearbeit oder in der Probezeit nachweisen kann!
      Und für alles andere gibt es noch den obligatorischen Satz, dass du "aufgeschlossen neues zu Lernen und bereit zur Weiterbildung und intensiven Einarbeitung in neue Aufgaben" bist ;)

      Dazu auch gern mal in die Personaler/Führungskräfte hineinversetzen: Wenn sie natürlich 12 qualifizierte Bewerber auf die Stelle haben, ist es wahrscheinlich, dass ein "alter Hase" dir vorgezogen wird - aber wenn die stelle schon seit einem Jahr unbesetzt ist, werden sie sich überlegen, ob sie es nicht doch mit dir versuchen.
      Angebot und Nachfrage!
    • Ich stimme 03 1010 hier voll und ganz zu.

      Dennoch....

      Sollte dies aus irgendwelchen gründen nicht funktionieren, finde ich 1 bis 2 Jahre Lehrzeit in einem kleinen entsprechenden Betrieb als sehr sinnvoll. Hier lernt man dann doch nochmal sehr sehr viel, in sachen Maschinentechnik, Produktion usw. als in einem Konzern mit zig tausen Mitarbeitern. In kleinen Betrieben muss bekanntlich nehr sehr viel mehr selbst ins Öl gegriffen werden.
    • 03 1010 hat es schon schick geschrieben.

      Ich bin mal böse und sage dass es von Deinem Bildungsniveau leider recht viele gibt. Man hat zwar einen Meisterbrief in der Tasche aber das ist nur ein Blatt Papier was früher recht wichtig war.
      Mittlerweile hat man erkannt dass nicht der Titel für ein Unternehmen von Vorteil ist sondern auschließlich die Beruferfahrung die Dir, wie Du es selbst sagts, gänzlich fehlt.

      Wir haben in den letzten 3 Jahren 7 Verfahrensmechaniker eingestellt von denen noch zwei da sind. Die anderen 5 sind ausgeschieden weil sie es selbst eingesehen habe dass sie es nicht schaffen bzw. sie wurden entsorgt weil unbrauchbar.

      Nur der Titel bringt einen mittlerweile nicht mehr weiter.

      Du musst schauen irgend einen Weg zu finden Dein Wissen und Deinen Marktwert zu erhöhen. Dadurch wirst Du auch als "normaler" VM arbeiten müssen auch wenn das mit Schichtarbeit verbunden ist.
    • Generell muss ich nach meinen Erfahrungen sagen, dass man die Ausbildung in den meisten betrieben in die Tonne kloppen kann.

      Nur mal so als Bsp. Ich schätze mein Ausbilder hat sich in meiner Ausbildung in 3 Jahren vielleicht insgesamt 2 Stunden Zeit genommen mir was zu erklären. Den Rest der Zeit war ich alleine, da ich als Azubi der einzige Einrichter war.

      Habe dann relativ schnell den Betrieb gewechselt. Und konnte dort noch viel lernen.

      Würde dir also auch empfehlen etwas berufserfahrung in einer kleineren Firma zu sammeln. Dort gibt es dann oft keine extra Rüster, Musterer oder Schlosser und man ist oft *mann für alles*.

      Wenn man dann noch Arbeitskollegen hat die ihr wissen mit dir Teilen lernt man in solchen Firmen relativ viel in kurzer Zeit.

      Gruß