Buch Spritzgiessen für Anfänger gesucht

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Silka schrieb:

      Ich habe schon gemerkt das du hier immer versuchst deine Schulungen zu verkaufen.
      Dann hast du anscheinend die meisten (hilfbereiten) Beiträge von mir nicht gelesen .... es kommt sogar vor, dass ich auch (meistens jungen) Leuten, die Seminarteilnahmen von ihren Chefs nicht bekommen oder gerade studieren, KOSTENLOS an meinem Seminar (incl. Vollverpflegung) teilnehmen lasse!

      Teviol schrieb:

      Bei uns sind die meisten ebenfalls angelernt und die meisten von ihnen sind genau so gut bis besser als eine ausgebildete "Fachkraft". Das hat hier absolut nichts mit automatisch schlechter Qualität etc zu tun. Gut angelernte Mitarbeiter haben zwar keine IHK Prüfung, sind aber meist genau so gut. Facharbeiter sind doch auch nur angelernte Arbeiter mit Prüfung und Zertifikat, wenn ich bedenke was meine Auszubildenden heuer in der Schule lernen....
      Diesen Mißstand haben wir ja vor einigen Wochen hier im Forum reichlich diskutiert, kann dir zu dem Status daher nur zustimmen!
      Kunststoff-Spritzguss: 50 Jahre technischer Fortschritt, jedoch: Die Fehlerbilder sind geblieben!
    • . . . und vielleicht auch dieses Forum empfehlen.
      Denn wir wissen: Wer hier fragt, bekommt auch Antwort. Und wenn es für die normalen Threads zu umfangreich wird, kann sicherlich auch per PN geholfen werden.
      Bei diesen Schulungen ist oft das Problem, dass am Anfang gefragt wird, wer was schon kann oder von dem oder jenem schon mal gehört hat. Wer sich da nicht meldet, wenn er was noch nicht kennt oder oft auch sich nur einer meldet, wird ein Thema gekonnt außen vor gelassen. Warum soll der Trainer was erzählen, was (fast) alle schon kennen? Ist man dann auch nur eine Sekunde zu langsam und schluckt dann auch noch alles herunter, gibt es am Anfang kleine Löcher im Wissen. Diese erweitern sich mit andauerndem Schulungsstoff dann zu gewaltigen Kratern, die dann nicht mehr zu überbrücken sind. Die Folge ist dann die allgemeine Lustlosigkeit den Themen zu folgen, weil man vom weiterführenden Stoff fast nichts mehr versteht. Der Lernerfolg ist dann gleich null.

      Ja, der Kollege hätte besser aufgebaut werden sollen. Klar, am Beispiel "kein Kaltkanal im Betrieb" erkennt man, dass der Kolege von Kaltkanal nichts wissen kann, weil auch keiner darüber spricht. Entsprechend wird er auch nie damit konfrontiert gewesen sein, eine Angussbalancierung zu beurteilen und sich Gedanken über Anschnitte und deren Lage zu machen. Da kommt dann eins zum anderen.

      PS
      Ein gewisses Eigeninteresse vorausgesetzt, kann man sich auch vieles aus dem Netz ziehen. Und dazu gehört es m.E. sich am WE zuhause auf den Hintern zu setzen und mal was zu "studieren". Eigenverantwortlich Wissen in sich hineinprügeln.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von petersj ()

    • Behrens schrieb:

      Silka schrieb:

      Ich habe schon gemerkt das du hier immer versuchst deine Schulungen zu verkaufen.
      Dann hast du anscheinend die meisten (hilfbereiten) Beiträge von mir nicht gelesen .... es kommt sogar vor, dass ich auch (meistens jungen) Leuten, die Seminarteilnahmen von ihren Chefs nicht bekommen oder gerade studieren, KOSTENLOS an meinem Seminar (incl. Vollverpflegung) teilnehmen lasse!

      Teviol schrieb:

      Bei uns sind die meisten ebenfalls angelernt und die meisten von ihnen sind genau so gut bis besser als eine ausgebildete "Fachkraft". Das hat hier absolut nichts mit automatisch schlechter Qualität etc zu tun. Gut angelernte Mitarbeiter haben zwar keine IHK Prüfung, sind aber meist genau so gut. Facharbeiter sind doch auch nur angelernte Arbeiter mit Prüfung und Zertifikat, wenn ich bedenke was meine Auszubildenden heuer in der Schule lernen....
      Diesen Mißstand haben wir ja vor einigen Wochen hier im Forum reichlich diskutiert, kann dir zu dem Status daher nur zustimmen!
      Doch, ich habe auch einige Beiträge gelesen wo du geholfen hast. Ich meinte damit nur, das man nicht denken sollte man kann alles besser und alle anderen Schulungen sind schlecht. Es kommt immer darauf an wie man es rüberbringt.
    • petersj schrieb:

      . . . und vielleicht auch dieses Forum empfehlen.
      Denn wir wissen: Wer hier fragt, bekommt auch Antwort. Und wenn es für die normalen Threads zu umfangreich wird, kann sicherlich auch per PN geholfen werden.
      Bei diesen Schulungen ist oft das Problem, dass am Anfang gefragt wird, wer was schon kann oder von dem oder jenem schon mal gehört hat. Wer sich da nicht meldet, wenn er was noch nicht kennt oder oft auch sich nur einer meldet, wird ein Thema gekonnt außen vor gelassen. Warum soll der Trainer was erzählen, was (fast) alle schon kennen? Ist man dann auch nur eine Sekunde zu langsam und schluckt dann auch noch alles herunter, gibt es am Anfang kleine Löcher im Wissen. Diese erweitern sich mit andauerndem Schulungsstoff dann zu gewaltigen Kratern, die dann nicht mehr zu überbrücken sind. Die Folge ist dann die allgemeine Lustlosigkeit den Themen zu folgen, weil man vom weiterführenden Stoff fast nichts mehr versteht. Der Lernerfolg ist dann gleich null.

      Ja, der Kollege hätte besser aufgebaut werden sollen. Klar, am Beispiel "kein Kaltkanal im Betrieb" erkennt man, dass der Kolege von Kaltkanal nichts wissen kann, weil auch keiner darüber spricht. Entsprechend wird er auch nie damit konfrontiert gewesen sein, eine Angussbalancierung zu beurteilen und sich Gedanken über Anschnitte und deren Lage zu machen. Da kommt dann eins zum anderen.

      PS
      Ein gewisses Eigeninteresse vorausgesetzt, kann man sich auch vieles aus dem Netz ziehen. Und dazu gehört es m.E. sich am WE zuhause auf den Hintern zu setzen und mal was zu "studieren". Eigenverantwortlich Wissen in sich hineinprügeln.
      Ja, deshalb habe ich ja nach Büchern gefragt wo es gut erklärt wird. Ich denke bis Dez. kann er sich das Wissen aneignen.
    • Behrens schrieb:

      Silka schrieb:

      Ich habe schon gemerkt das du hier immer versuchst deine Schulungen zu verkaufen.

      Nö, tut Er @Behrens nicht. Er sieht die Not und die Problematik in den Betrieben die aus der Einstellung der Facharbeiter und auch Führungskräfte zum Spritzguss resultieren.
      Kenne da zu genüge Beispiele aus dem Unternehmen.
      Habe viel durch die Beiträge hier gelernt und lerne immer noch. Danke.
    • Kunststoff-Meister.de
      Genau, diese Seite könnte man als das "Dummi-Buch" bezeichnen. Hier ist fast alles zu finden, was in einem "Grundkurs Polymerkunde" so besprochen werden würde.
      Das ist für die Meisten aber chon "Bömische Dörfer". Die meisten "Anlernlinge" bekommen dieses nicht zu wissen.
      Bei uns werden selbst studentische Hilfskräfte mit diesem Stoff aufgeblasen, damit sie ansatzweise verstehen was "Plastik" ist und wie es sich verarbeiten lässt. Sie sollen bei uns Probekörper und Präsentationsmuster herstellen. Und auf Dauer haben wir gesehen, dass es nicht ausreicht ihnen beizubringen, wie die Probekörper abgekniffen werden, etikettiert und verpackt werden sollen. Es hilft ihnen unheimlich, wenn sie tatsächlich auch was von der Seele der Kunststoffe verstehen. Daher werden sie bei uns während ihrer normalen Arbeitszeit entsprechend geschult. Resultat ist: Sie können nach einiger Zeit die Programme selber optimieren und /oder teilweise sogar selbst erstellen = also einrichten. Rüsten ist sowieso Standard, sie lernen also auch noch in gewissem Umfang das Schrauben.
      Wenn sie dann mit ihrem Studium fertig sind und uns verlassen, fangen wir mit neuen Leuten wieder von vorne an. Aber wir sind eben ein Labor, mit ein wenig mehr Zeit als in einer Produktion.