Nach Ausbildung, Fachhochschulreife und Arbeitserfahrung noch Techniker machen?

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    • Bis auf die Literatur vom Hanser-Verlag, kann ich nichts empfehlen. Beim Buch "Technologie der Extrusion" dürfte es verständlich erklärt werden. Was für dich noch relevant werden könnte, ist der Doppelschnecken-Extruder und speziell die Unterschiede zwischen gleichläufig und gegenläufig.
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      petersj schrieb:

      Ich verstehe nicht wirklich, warum die Leute immer in ihrem Ausbildungsberuf weiter arbeiten wollen oder der Meinung sind zu müssen.
      Ich habe Maschinenschlosser in der Schiffsreparatur gelernt. Dabei habe ich z.B. die großen Schiffsmaschinen zerlegt, repariert und wieder zusammengebaut. Danach habe ich Saft auf Tertra-Packs gefüllt. Das hatte schon mal nichts mit meiner Ausbildung zu tun. Dann bin ich bei der Bundeswehr im Radarbereich tätig gewesen. Letzten Endes hat es mich dann zu dieser Kunststofffirma gespült als Wartungs- und Reparaturarbeiter für die Extruder. Est danach bin ich dann hier im Spritzguss gelandet.
      Welchen Job man letztendlich hat, ist doch egal - man muss ihn nur gut machen. Dazu gehört auch, dass man sich um die "Materie" Gedanken macht und sich auch auf privatem Wege weiterbildet. Sich auf die Weiterbildungsangebote der Firma zu verlassen, ist nicht immer der einzig wahre Weg. Man muss sie mitnehmen, sich aber trotzdem auch auf anderen Wegen versuchen, schlau zu machen.

      Momentan dürfte es wohl in der Spritzgussbranche schwer sein etwas zu finden. Kurzarbeit und auch ganz geschlossene Firmen gibt es z.Z. mehr als regulär arbeitende Betriebe.

      PS
      Den Ausweg im Techniker oder Industriemeister zu suchen ist auch nicht der Wahrheit letzter Schluss. Die gibt es inzwischen auch wie Sand am Meer - aber zum großen Teil ohne Berufserfahrung. Weil jeder nach seiner Ausbildung diesen Weg einschlagen will.
      Ich glaube das Liegt daran das man bei der Arbeitssuche ganz anders einsteigen kann, was zb das Gehalt angeht. Viele koennen und wollen es sich nicht Leisten neu anzufangen. Spreche da zb von mir. Es gibt einige Berufe die mich interessieren wuerden bei denen man ohne Ausbildung schwer fuss fasst. Und in meinem Beruf bin ich ganz gut , deshalb bleibe ich auch in diesem Berufszweig. Aber klar machmal bietet sich einfach etwas an was dann gefaellt
    • Neu

      petersj schrieb:

      Ich verstehe nicht wirklich, warum die Leute immer in ihrem Ausbildungsberuf weiter arbeiten wollen oder der Meinung sind zu müssen.
      Ich habe Maschinenschlosser in der Schiffsreparatur gelernt. Dabei habe ich z.B. die großen Schiffsmaschinen zerlegt, repariert und wieder zusammengebaut. Danach habe ich Saft auf Tertra-Packs gefüllt. Das hatte schon mal nichts mit meiner Ausbildung zu tun. Dann bin ich bei der Bundeswehr im Radarbereich tätig gewesen. Letzten Endes hat es mich dann zu dieser Kunststofffirma gespült als Wartungs- und Reparaturarbeiter für die Extruder. Est danach bin ich dann hier im Spritzguss gelandet.
      Welchen Job man letztendlich hat, ist doch egal - man muss ihn nur gut machen. Dazu gehört auch, dass man sich um die "Materie" Gedanken macht und sich auch auf privatem Wege weiterbildet. Sich auf die Weiterbildungsangebote der Firma zu verlassen, ist nicht immer der einzig wahre Weg. Man muss sie mitnehmen, sich aber trotzdem auch auf anderen Wegen versuchen, schlau zu machen.

      Momentan dürfte es wohl in der Spritzgussbranche schwer sein etwas zu finden. Kurzarbeit und auch ganz geschlossene Firmen gibt es z.Z. mehr als regulär arbeitende Betriebe.

      PS
      Den Ausweg im Techniker oder Industriemeister zu suchen ist auch nicht der Wahrheit letzter Schluss. Die gibt es inzwischen auch wie Sand am Meer - aber zum großen Teil ohne Berufserfahrung. Weil jeder nach seiner Ausbildung diesen Weg einschlagen will.
      Einer der Gründe warum man im Ausbildungsberuf bleibt, sind die Personaler in vielen Unternehmen. Die schauen erstmal was das Papier sagt und entscheiden dann, ob der Kandidat weiter kommt oder nicht. Quereinsteiger werden in der Not genommen und wenn man mehrere Bewerber für die Stelle hat, wird häufig der genommen, der die meisten Punkte erfüllt. Ob das sinnvoll ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt Papier.