Ausfallrutsche gesucht für PMMA Teile

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    • Ausfallrutsche gesucht für PMMA Teile

      Hallo zusammen,

      ich habe die Suche bemüht, jedoch hat es mir nur ein Thread angezeigt.

      Ich würde gerne wissen woher ich eine Ausfallrutsche beziehen kann oder aus was ich am besten eine bauen kann.
      Sollte antistatisch sein und die Teile abfedern so das sie nicht beschädigt werden. Da es Sichteile sind.
      Jedoch sollten die Teile auch rutschen und nicht aufeinander fallen.

      Ich habe eine Rutsche von Schuma gesehen. Gibt es noch andere Anbieter?
      Welches Material ist eurer Meinung nach geeignet um eine zu bauen?

      In den Firmen wo ich davor gearbeitet habe, war die Lösung immer mit sehr viel Ausschuß verbunden.
      Sprich die Teile wurden beschädigt oder das Material der Ausfallrutsche war sehr schnell hinüber.
      Das würde ich gerne besser machen.

      Danke im Voraus,
      Silka
    • Den Knackpunkt hast du schon angesprochen. Das Material der Ausfallrutsche wird verschleißen und muss regelmäßig erneuert werden. Ebenso muss du irgendwie garantieren können, dass die Teile nicht gegeneinander schlagen, was auch unwahrscheinlich ist.
      Da das Material häufig getauscht werden muss und Ausschuss garantiert ist, was spricht gegen einen Entnahmeroboter? Kosten könnt ihr nicht anführen, da die Rutsche auch Kosten verursacht und nicht zu knapp, je länger der Artikel läuft.
    • Eine Teileschonrutsche minimiert nur die Wahrscheinlichkeit beschädigter Teile und sorgt für weniger starkes
      Umherfliegen.

      Wenn Teile nicht kaputtgehen dürfen, dann ist Schüttgut einfach Fehl am Platz.
      Entnahme mit Handling und Ablage in Kiste oder Blister bzw. Trays.

      Grüße
    • Luemmel schrieb:

      Entnahme mit Handling und Ablage in Kiste oder Blister bzw. Trays.
      Dieses sind Kostentreiber, was im Vorfeld (Kalkulation) entschieden und gerechtfertigt werden muss! Grundsätzlich ist der "Freie Fall" immer das Effizienteste! Dieses lässt sich auch perfektionieren ...

      Silka schrieb:

      Also ich gebe es nicht gerne zu, aber wir haben das Werkzeug extra zum Werkzeugmacher geschickt und so ändern lassen damit die Teile fallen...
      Ihr werdet euch ja dabei was gedacht haben, "Schüttgut-Transport" wird somit möglich sein?! Auch sensible Teile können ohne Probleme mit dem "Freien Fall" hergestellt werden, man muss nur ins Handling nach Entformung etwas Gehirnschmalz und Entwicklung stecken ...! Der Ansatz von @Stoopid mit dem "dämpenden Taktband war schon in die richtige Richtung gedacht.
      Kunststoff-Spritzguss: 50 Jahre technischer Fortschritt, jedoch: Die Fehlerbilder sind geblieben!
    • Ich habe selbst mal Teile aus PS gespritzt.
      Wer einen Angelkoffer hat: Das klare Ding da oben drauf.
      Spaß beiseite.
      Ich hab das Zeug hergestellt. Aber mit Handentnahme. Fingerabrücke etc. waren ein No-Go. Also nicht an die Kontur grabbeln.
      Und mussten wir das mal fertigen und konnten keine Handentnahme gewährleisten... Ich sag mal so: Die ganze Maschine stand in Watte.
    • Werden die Teile nach dem "Fall" noch einmal sortiert/verpackt oder als Schüttgut weitertransportiert?

      Falls sie sortiert werden bzw. einzeln verpackt, dann ist das mit dem Handling gar nicht so abwegig, da ihr euch das umpacken der Schüttgutkiste sparen könnt.
      Falls ihr es als Schüttgut im großen Behälter an den Kunden schickt, werden die Teile eh einige kleinere Macken durch das an einander kratzen erhalten, da müsst ihr nur den Schlag durch den Fall abmindern - an der Stelle könnte man sogar über ein (evtl zweistufiges) ungetaktestes Förderband nachdenken, damit die Teile 1. weich fallen und 2. deutlich weniger tief fallen