WASSER(Qualität)

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    • WASSER(Qualität)

      So sollte Kühlwasser nicht aussehen das in Geräte und Werkzeug geführt wird !

      # PH-Wert X/

      # Korrosion ?(

      #ungefiltert <X

      #keine konstante Vorlaufmenge + Temperatur ;(


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      Was sind eure Erfahrungen mit Kühlwasser und deren direkte (langfristige) Auswirkungen hinsichtlich Peripherie, Prozess und Gewährleistung der Wasserqualität ?
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      Thermoplaster 58 schrieb:

      Was sind eure Erfahrungen mit Kühlwasser und deren direkte (langfristige) Auswirkungen hinsichtlich Peripherie, Prozess und Gewährleistung der Wasserqualität ?
      Empfehlung: Hole dir niemanden ins Haus, der die Chemie o. ä. für Wasseraufbereitung, Analysen und was weiß ich noch alles verkaufen will!
      Bei dem Wasserzustand - die Bilder - gibt's als ersten Schritt nur eine Maßnahme. Filtern, filterm und nochmal filtern und dieses mit einem ZENTRALFILTER (siehe Bild). Vorher den kompletten Wasserdurchfluss der Spritzerei berechnen und dann die Summe (m³) x 1,5 (oder x 2) = Volumenstrom durch den Filter! Die 50% - 100% Zuschlag kann ich aus Erfahrung nur empfehlen, da a) jede Spritzerei wächst und b) weil dadurch der Fließwiderstand durch den Filter minimiert wird. Möglichst mit einem Fließfilter < 100 mµ arbeiten, bei konturnahen Kühlungen sollte es min. 50 mµ sein ... ihr werdet natürlich, und das ist logisch, das Problem haben, dass ihr anfangs in kurzen Abständen die Filer austauschem müsst (Kosten), da sich komplett ALLES, wo das Wasser durchfließt, sauber spülen muss. Jedoch wenn das Wasser sauber ist, streckt sich das auf ca. 2 x pro Jahr. Erst wenn das Wasser sauber ist, sollte eine Wasseranalyse gemacht werden, möglichst von einerm neutralen Institut (die keine Chemie oder Wasseraufbereitungsmittel verkaufen!) und dann laßt euch auf Basis dieses Ergebnisses beraten .... Meistens reicht ein bissl Entkalkung und das war's dann ;) ;)

      Für den Temperierprozess in der Spritzerei ist Feststoffverschmutzung (und zu geringer Durchfluss) im Wasser das SCHLIMMSTE GIFT !!

      Filter_Hauptleitung.jpg
      Kunststoff-Spritzguss: 50 Jahre technischer Fortschritt, jedoch: Die Fehlerbilder sind geblieben!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Behrens ()

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      LutherStickl schrieb:

      Nebenstrom Feinst-Filtration
      ... das ist eine von vielen Lösungen ...

      Ich persönlich halte die Filterung zentral im Rücklauf von den Verbrauchern zur Kühlanlage für die absolut bessere Lösung weil der Schmutz dadurch überhaupt nicht ins System gelangt!
      Zum Schmutz im System können z. B. auch Bohrspäne vom Bohren der Kühlbohrungen in den Werkzeugen gehören! Klar, die Werkzeuge sollen vor dem Mustern von den Werkzeugbauern gespült werden .... jedoch nichts ist 100%ig ... Eine Nebenstromanlage ist in der Regel schon in der Anschaffung teurer, zudem hat sie Pumpe(n), die Energie verbrauchen usw. usw. ...
      Meine Meinung: Einen gescheiten Filter in die Hauptrücklaufleitung und gut ist's auf Dauer ;) ;)
      Kunststoff-Spritzguss: 50 Jahre technischer Fortschritt, jedoch: Die Fehlerbilder sind geblieben!
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      Bei uns läuft der komplette Rücklauf über einen sogenannten Fließbettfilter. Heißt: Alles Wasser wird auf eine Wanne mit einer einliegenden Filtermatte gegeben. Die filtert alle Schwebstoffe ab. Mit der Zeit setzt sich diese Matte natürlich zu. Ein Schwimmer registriert den zunehmenden Wasserpegel in der Wanne und gibt einen Impuls an einen Motor, der die Filtermatte (Rollenware), die auf einem Förderband durch die Wanne geführt wird, ein Stück weiter über das Filterbett zieht. Der verstopfte Teil wird in einen Entsorgungsbehälter geschoben.
      Da wir mehrere Kühlkreisläufe fahren, haben wir natürlich auch mehrere dieser Fließbettfilter. Für jeden Kühl- und Spülkreislauf einen eigenen.

      Wenn bei hohen Temperaturen (über 100°C) Maschinenbestandteile gekühlt werden müssen, rate ich trotzdem zu einer entsprechenden Wasseraufbereitung. Unser kompletter sekundärer Kühlkreislauf für die Maschinenkühlungen (Extruder und Gehäuse, sowie Wasserbäder für die Strangkühlung und Heißabschlag) wird ausschließlich mit sogen. "Osmosewasser" gefahren, das allerdings wieder unseren Zwecken entsprechend mineralisiert wird. Dieser Prozess verhindert, dass die Verdampfungskühlung in den Extrudergehäusen und Wasserbädern zu viel Kalk ansetzt. Das alles läuft vollautomatisch und ist ohne die Betreuung entsprechender "Chemikalienverkäufer" nicht zu bewerkstelligen. Die, die nur verkaufen wollten, haben wir nach entsprechender "Probezeit" wieder freigestellt. Es geht nicht ohne deren Unterstützung. Zeitweilig haben wir das mit hauseigenen Messungen versucht. Da waren aber 2 Leute fast täglich mit beschäftigt. Erst durch die Trennung der Kühlkreisläufe mit ihren unterschiedlichen Anforderungen und der Wasseraufbereitung konnte der enorme Überwachungsaufwand deutlich eingeschränkt werden. Trotzdem konnten die gesamten Wartungskosten für die Kühlung deutlich reduziert werden. Dauerte zwar seine Zeit, bis sozusagen alle Kreisläufe entsprechend gespült waren, läuft aber jetzt seit einigen Jahren einwandfrei. Muss aber trotzdem immer wieder überwacht und ggf. neu eingestellt werden. Einige Produkte und Produktkombinationen erzeugen Wassereigenschaften, die für einige Anwendungen einfach nicht zu gebrauchen sind.
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      Rücklauffilterung funktioniert aber betriebssicher nur mit einer Differenzdrucküberwachung über den Filter mit entsprechendem Alarmausgang,
      ansonsten kann es passieren, dass dieser "Zu" ist, der Vorlaufdruck an den Manometern ist evt. sogar etwas höher als normal und jeder denkt, mit der Kühlwasserversorung ist alles i.O. dabei wird der Pumpendruck im Filter verbraten.
      Eine Filtration im Vorlauf hat diesen Nachteil nicht, ein verstopfender Filter macht sich sofort durch fallenden Vorlaufdruck bemerkbar.
      Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann natürlich als Pumpenschutz einen Grobfilter in den Rücklauf einsetzen.
      Ansonsten ist die Lösung von petersj natürlich ideal, keine Druckveränderung im System durch den Filter und sehr gute Filtration, aber auch die teuerste Lösung.
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      Das ist übrigens kein Thema, welches sich mal eben mit einer "Bachelor-Arbeit" abfrühstücken lässt. Wir haben Jahre daran herumgedoktert.

      So teuer ist dieses Filterbett eigenlich nicht. Einmalige Anschaffung des Bettes und dann nur noch die laufenden Kosten für die Matten. Die Elektrik ist ohne tiefere Regelung. Außer natürlich einer Wasseraufbereitung. Wenn man aber den Kosten-Nutzungsfaktor auf längere Zeit durchrechnet ist man schnell auf der positiven Bilanz.
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      Hallo Zusammen,
      ich möchte hier mal das Thema Wasserqualität und Aufbereitung nochmal auffrischen.
      Wie es scheint, hat hier wohl jeder schon schlechte oder nur schlechte Erfahrungen gemacht und nun ist jeder Wasseraufbereiter, ob technisch, technisch +chemisch oder chemisch verbrannt.
      Auch hier liegen Unterschiede in Erfolg und Kosten.
      @ Behrens: Wenn ich hier das Pauschalieren lese „hol Dir bloß keinen Aufbereiter ins Haus, die verkaufen Dir sonst was, dann habe ich wohl Recht.
      Nicht Alle über einen Kamm scheren, Verkaufen tut hier jeder etwas, sei es sich selbst, Knowhow, Dienstleistung oder Produkt, entscheidend ist was am Ende rauskommt.
      Bei uns gilt Erstanalyse des Kühlwassers und dann besprechen wir den weiteren Verlauf. Kostenlos!
      Was spricht dagegen sich eine Meinung einzuholen?
      Entscheidung trifft der Interessent, danach bekommt er den Komplettservice.
      Wasser ist ein wesentlicher Bestandteil in der Produktion und kann Kosten verursachen oder im besseren Fall einsparen.
      Wichtig vorab, das Produkt ist für geschlossene Kreisläufe!!
      Stellt Euch mal die Fragen:
      Wie soll ein nicht behandeltes Wasser Korrosion unterbinden? Oxidation ergibt Korrosion
      Schon bei der Erstbemusterung entsteht Korrosion im Kühlkanal, glaubt Ihr nicht? Kauft Euch eine Endoskop Kamera und schaut selber rein, kostet nicht viel.
      Hier ein Bsp. Link amazon.de/dp/B07JW1Q4NX/ref=pe_3044161_185740101_TE_item
      Ich bin nicht der Verkäufer!!!
      Was ist mit Mikrobiologie: Bakterien/ Hefe/Pilze?
      Stoßdosierung oder Permanentdosierung von Biozid? Was ist mit Resistenzen?
      Hier wird von Entkalker gesprochen…
      Oder auch Enthärtung genannt, erste Frage welche Härte habe ich? Nicht jede Region hat hartes Wasser.
      Was ist mit Schichtbildung in der Verrohrung? Über welchen Zeitraum?
      Durchflussmenge? Höhere Energiekosten bei veränderten Durchfluss
      Wieso werden meine Zykluszeiten schlechter?
      Standzeit der Werkzeuge? Was passiert in der Innenlagerung mit den Werkzeugen, auch nach dem Ausblasen? Korrosion oder nicht? Wieso spricht man von vorbeugender Instandhaltung?
      Prüft Ihr den Zustand Eures Wassers? Oder kommt ein DL? Bei uns übernehmt Ihr selber die Kontrolle nach anfänglicher Begleitung und Anleitung
      Natürlich ist Feinst Filtrierung ein guter Anfang, um vorhandene Korrosion auszuspülen.
      Auch kenne ich die Graushaar Filter (Nebenstrom), biete sie selbst bei Kunden an und sie erzielen ein super Ergebnis.

      Es wird geschrieben hohe Anschaffungskosten Filtrierung
      Was kostet ein mittleres Werkzeug? Ab 50K geht es doch los.
      Was kostet eine Systemreinigung? Wie lange hält Sie vor und wie oft wird sie durchgeführt?

      Verweise wieder nach oberen Fragen, Schichtbildung und Durchflussmenge, Standzeit Werkzeuge
      Wenn ich übers Jahr filtriere, halte ich die Produktion und Instandhaltung in überschaubare Kosten.
      Ja und im Rücklauf ist richtig, damit die Ablagerungen nicht wieder ins System gelangen.

      Aber was ist mit der Neubildung? Filtern verhindert nicht Neubildung von Korrosion.

      Was würdet Ihr sagen, wenn es ein Produkt gibt, was diese Probleme alle beseitigt?
      Natürlich nicht sofort, ist ja keine Wasserfee, aber nach ein paar Wochen sieht man schon die ersten Verbesserungen.
      Bsp 1: Der kritische Instandhalter eines großen Hersteller Sanitärsysteme spricht heute vom Wundermittel, hat es seit Jan. 2019 im Einsatz.
      Bsp 2. Wenn wir ein DAX notiertes Pharmazierunternehmen als Kunden innehaben, welches anfangs skeptisch war, interne Labore besitzt und nun begeistert ist, sollte es für sich sprechen.

      Jeder hier kann mich gerne anschreiben und eine Warenprobe/Konzentrat erhalten, nehmt Euer Frischwasser vor Ort mit dem Zusatz und legt Stahl, Buntmetalle und Dichtungen ein. Überzeugt Euch selber vom Ergebnis. Kein Angriff auf Stahl Buntmetall und Dichtungen.
      Zur Gefahrenklasse: WGK 1 Wenn ein Schlauch platzt, kein Problem, es sei denn, man ist allergisch.
      Temperaturbeständigkeit, auch hier sind bei organischer Chemie Grenzen gesetzt max. 158Grad
      Unser Produkt wurde aus der Praxis entwickelt und zwar aus dem Werkzeugbau heraus.
      Sowie Behrens seinen Leitsatz auf der Webseite hat: Nicht der dargestellte Erfolg, sondern der erlebte Erfolg überzeugt die Menschen.“


      Es liegt nun an Euch mich mit Fragen zu löchern, nach einer Warenprobe zu fragen und es selbst auszuprobieren, oder mich hier aus dem Forum zu verdammen.
      Warenprobe sende ich nur an produzierende Unternehmen, nicht an meine Mitbewerber.
      Bei Interesse PN an mich, ich werde es prüfen und mich melden.
      Es liegt an Euch, weiter zu diskutieren oder einfach mal MACHEN.
      Gerne könnt Ihr dann Eure Erfahrungen hier im Forum austauschen.
      Wie heißt es so schön: Wer heilt hat Recht. Unsere Kunden geben uns Recht und das genügt mir.
      Ich möchte hier keinen angreifen, sondern nur etwas klarstellen.

      Danke für Eure Aufmerksamkeit bleibt gesund und einen guten Wochenstart!
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      Preform schrieb:

      Rücklauffilterung funktioniert aber betriebssicher nur mit einer Differenzdrucküberwachung über den Filter mit entsprechendem Alarmausgang
      Ja, das muss Standard sein, auf dem Bild von mir oben sind 2 Manometer sichtbar und wer nicht so gut organisiert ist, kann auch noch optische, akustische, digtale auf Smartphone/PC, Facebook, Whatsapp usw. usw. Alarme installieren ;) ;) ;)

      Spassmodus aus ... Allen Erstes, in wieviel Spritzereien existiert überhaupt
      - eine Wasserruckmessung im System?
      - eine Temperaturmessung im System?
      - ein Interesse am Filtern?
      - ein Filtersystem?
      - eine FÜR ALLE SICHTBARE Anzeige des Wasserdruckes UND der Temperatur?
      - ein Interesse an effizientem Kühlen/Temperieren?

      Preform schrieb:

      Ansonsten ist die Lösung von petersj natürlich ideal, keine Druckveränderung im System durch den Filter und sehr gute Filtration, aber auch die teuerste Lösung.
      Die der Kunde (auch Spritzgießer) locker zahlt ;) ;) ;)

      Bitte vergesst nicht, dass das Gro der Spritzgießer pragmatische, sinnvolle und für sie bezahlbare Lösungen braucht und keine abschreckenden hochgestochenen Labor-Lösungen!!!

      Leitung trennen, Filter einbauen, und gut ist's :thumbsup:

      Als erster Schritt wäre das schon ein großer Sprung in der Branche!
      Kunststoff-Spritzguss: 50 Jahre technischer Fortschritt, jedoch: Die Fehlerbilder sind geblieben!
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      Also, wenn ich richtig nachgesehen habe, kostet so ein "Schwerkraftfilter" so um die 20.000.-€. Wir haben aber relativ große Anlagen aus Edelstahl, die ca. 3m lang und 1m breit sind. Müsste man mal anfragen, es gibt auch Kleinere. Diese Summe dürfte man wohl auch für einen geschlossenen Filter hinlegen.

      polo-filter.com/Infos-Filterte…lter-85-Funktion-SKF.html
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      Mache ja ungern hier Produktwerbung, aber für Druchsätze bis 280 m³/std habe ich persönlich über Jahre gute Erfahrung mit diesem Filter gemacht - siehe Anhang. Sind die Durchsätze höher, kann man auch Parallelschaltung mehrerer Filter installieren.

      Diese Lösung ist mit Sicherheit günstiger, bis 280 m³/std lag der Preis < 8.000,00 € ..... ?(
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      Thermoplaster 58 schrieb:

      und deren direkte (langfristige) Auswirkungen hinsichtlich Peripherie, Prozess
      @Thermoplaster 58, hier noch ein Hinweis: Wie hier auch schon erwähnt, sind Ablagerungen in den Werkzeug-Kühlbohrungen für den Prozess sehr schädlich, weil
      1. schon ein paar Hundertstel mm Belag eine "Minderwirkung des Mediums" von zweistelligen % erzeugt und
      2. weil dieses ein schleichender Prozess in Richtung QualitätsproblemeFormteile ist, was ein permanentes "Hinoptimieren zu guten Formteilen" bewirkt.

      Ablagerungen lassen sich auch durch eine turbulente Strömung des Wasseres in den Kühlbohrungen (was ja immer sein sollte) sehr gut verhindern bzw. minimieren!

      Merke: Die *Laminare Strömung* ist ein extremer P r o b l e m b e s c h l e u n i g e r beim Kühlen/Temperieren der Werkzeuge!
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