K in Düsseldorf

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    • K in Düsseldorf

      Hallo alle zusammmen,
      war am Freitag auf der K in Düsseldorf.Da wir ja Spritzgießer sind besuchte ich hauptsächlich
      Arburg ,Boy, Husky sowie Engel und andere Maschinenhersteller.
      Sehr gefallen hat mir die Sonnenbrillenherstellung bei Arburg.
      Mit Spritzgiesssimulation anbei.
      Hat die Maschinen schon jemand und ist bei euch die Simulation dabei ?
      Bringt das etwas oder ist es mehr oder weniger Kokolores.
      Nach dem Motto: „der Spritzguss braucht nur gute richtig ausgebildete Facharbeiter und ne feine Waage“;-)
      Danke,mfgSpritzhacky.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von spritzhacky ()

    • Für mich war die K2019 ernüchternd. Hab keine großen Neuerungen gesehen, die eine Überlegung wert sind.
      Es ist zwar nett, dass Stäubli ein automatischen Werkzeugwechsel hat, aber dafür müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein, die bei 95% aller Spritzgießer nicht gegeben sind. Keiner wird auf einem Platz, wo zwei Maschinen locker nebeneinander stehen können nur noch 1,5 Maschinen hinstellen.
      Weiterhin waren viele Dinge mehr Schein statt Sein. Das einzige, was ich sehr interessant fand, war die Simulationssoftware Moldex3D, die einige Funktionen bietet, die andere nicht bieten. Bei Cadmould 3D-F fehlen mir einfach bestimmte Funktionen, die bei Moldex3D drin sind und noch viel mehr, die bei vielen Spritzgießern Anwendung finden können. Es ist zwar etwas übertrieben auch die Maschine und das Plastifizieraggregat mit zu simulieren, aber die einmalige Anwendung sollte schon stattfinden. So baut man sich seinen digitalen Zwilling auf und kann dann auch vernünftig den Faserbruch berücksichtigen oder den Verschleiß der Schnecke und des Zylinders. Mit passender Sensorik im Werkzeug ist es dann möglich besser zu ermitteln, wann die Wartung der Maschine und des Aggregats stattfinden müssen. So wird nur dann gewartet, wenn es sinnvoll und notwendig ist bzw. kann größere Schäden vermeiden.

      Über den Tellerrand zu blicken war auch interessant. Die Extrusionsbranche hat auch einige interessante Dinge vollbracht seit der K2016, die eine Meisterleistung sind. Am Stand von Brückner habe ich z.B. erfahren, dass die Folie mit einer Dicke von 0,5µm herstellen können.
    • Bevor die Spritzgießer ihre Spritzereien mit noch mehr Technik hochrücten, sollten sie erst einmal dafür sorgen, dass sie die vorhandene Technik für mehr Effizienz "auf die Straße bringen"! Seit langen Jahren vorhandene technische Möglichkeiten der Spritzgussmaschinen werden doch in der Produktion mangels *guter/richtiger Ausbildung* nur zum Bruchteil genutzt ....
    • Behrens schrieb:

      Bevor die Spritzgießer ihre Spritzereien mit noch mehr Technik hochrücten, sollten sie erst einmal dafür sorgen, dass sie die vorhandene Technik für mehr Effizienz "auf die Straße bringen"! Seit langen Jahren vorhandene technische Möglichkeiten der Spritzgussmaschinen werden doch in der Produktion mangels *guter/richtiger Ausbildung* nur zum Bruchteil genutzt ....
      Und bevor das nicht erfolgt ist, lohnt der nächste Schritt nicht. Sonst stolpert man nur.
    • Ich war hauptsächlich wegen Material (Regranulate ect.) unterwegs.

      die Auswahl war allerdings mehr als spärlich. Ausser denen, die man schon kannte, war kaum etwas vor Ort und die, die man dort fand, kamen recht arrogant oder unvorbereitet rüber.
      Manch einer konnte für seine Produkte nur den Schmelzindexwert angeben, von technischen Daten(blättern) keine Spur.

      Für mich persönlich, eine der schlechtesten K-Messen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von qs ()

    • Ich muss mich 1u21 anschließen, es gab definitiv schon spannendere Messen.
      Ein paar hübsche Effektmischungen bei den Materbatchern, ein Chinese mit eklatanten Patentverletzungen, ein lustiger Materialhersteller ohne englischsprachiges Standpersonal, aber das wars dann schon fast.
      Drei Tage für ~145 geplante und ein paar im Vorbeigehen mitgenommene Stände lassen aber auch nicht viel Raum für innehalten und staunen.

      Die Werbefiguren von BBM waren recht hübsch, aber nur am Freitag in einfarbig Natur. Gold mit Blau vom Donnerstag... naja... X/ Eine Schulklasse hat die aber mit Freuden heimgeschleppt :thumbup:

      In diesem Sinne


      Edit:
      @ 1u21: Ich frage mich ob das kosteneffizient ist. Solche hochkapazitiven Wickelkondensatoren kenne ich bisher nur mit Polymerbeschichtung auf der leitenden Folie, das halbiert die Chance auf Lufteinschluss beim Stapeln/Rollen und man hat wenns eine Metallfolie ist den (einseitigen) Korrosionsschutz gleich mit dabei...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Hephaistos ()

    • Viele Herstellen stehen momentan auf Cloud-Lösungen für Datenerfassung.....naja.

      Auf der Hausmesse von Reifenhäuser wurden PP Cast Folien mit verschiedenen PP Mischungen hergestellt und
      mit wasserlöslichen Haftvermittler gebunden. 12 Mü und 5 Schichten.
      Im Warmwasser kann man jede PP Folie wieder vereinzeln. Die Folien dienen dem PET und EVOH bzw. PA Ersatz...
      um sortenrein zu bleiben.
      Thema Nachhaltigkeit etc.
      Sehr interessant.
    • Unabhängig vom Messeinhalt muss sich die Düsseldorfer Messegesellschaft die Frage gefallen lassen wie hirnverbrannt man sein muss um seine Parkflächen hektarweise mit Eichen zu bepflanzen.
      Mein Wagen wurde auf dem P1 am etwas windigeren Freitag massiv durch herabfallende Eicheln verbeult.
      Wenn ich selbstgewählt so parke ist mir das als fahrlässig anzurechnen, wenn ich in der Kolonne eingewiesen werde sieht das etwas anders aus.
      Auf diesbezügliche (E-Mail-) Kontaktaufnahmen stellt man sich im Übrigen tot. X(

      In diesem Sinne
      Quod scripsi, scripsi.