Oktabinabdeckungen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Oktabinabdeckungen

      Hallo zusammen,

      habe eine Frage bezüglich Abdeckungen für Oktabins. Haben leider noch nicht alle Maschinen mit der Zentralversorgung ausstatten können und müssen aktuell noch mit 800kg Oktabinen leben.
      Diese gilt es aber abzudecken um das Granulat vor Fremmaterial oder einfach nur umgebungsschmutz zu schützen. Habe im Interweb bereits geschaut und nur "Textil-Verhüterlies" gefunden.
      Diese erfüllen zwar den Zweck aber unsere Sauglanzen und die Kraft der Sauger ziehen diese immer wieder herunter sodass das Material wieder ungeschützt herumsteht. Gibt es da noch etwas anderes zum schützen des Granulates in Oktabins?

      Danke im voraus
    • Doch die Pappdeckel sind auch dabei und für die "Lagerung" der Oktabins auch völlig ausreichend. Allerdings schließt der Pappdeckel nicht sauber ab wenn die Sauglanze und der Schlauch herausragen. Also reicht dieser leider nicht aus sobald der Oktabin an der SGM läuft.
      Öffnungen ausschneiden ist leider auch nicht drin da die Schnippsel ja eventuell in das Granulat fallen können. Material ist übrigens POM / Tenac 3010 natur und da sieht man jedes fitzelchen :(
    • Lasst euch doch von einem Blechverarbeiter, Schlosserei etc. Alu Abdeckhauben schnitzen. Oktabins haben immer die gleiche Größe, sind also entsprechend genormt und mit ein wenig Übergröße passen die immer. Oder Pappoktabin-Deckel beim Lieferant des Kunststoffes mit bestellen. Werden Oktabins nicht grundsätzlich mit Pappdeckel geliefert?? Ich meine, dass wir das grundsätzlich so machen: Oktabin, Inliner, Deckel und auf Wunsch auch noch Outliner.
    • Ich habe auch schon mit den Gedanken gespielt eine art Blech anfertigen zu lassen aber das gewicht des "Aludeckels" gab mir zu denken...Ist zwar ALU aber recht groß und unhandlich. Wir verbrauchen ca. 1 1/2 Oktabins am Tag pro Anlage. Ob das für unsere Läufer nicht zu viel sein wird es hoch und runter zustemmen? Ich muss mal einen Prototypen anfertigen lassen und es versuchen. Die Textilversion erschien mir ergonomischer und leichter zu handhaben.
      Wenn es noch weitere Vorschläge gäbe wäre ich dennoch Dankbar da ich auf den "Versuchsdeckel" wohl noch 2Wochen+ warten darf.
    • Befaro schrieb:

      Doch die Pappdeckel sind auch dabei und für die "Lagerung" der Oktabins auch völlig ausreichend. Allerdings schließt der Pappdeckel nicht sauber ab wenn die Sauglanze und der Schlauch herausragen. Also reicht dieser leider nicht aus sobald der Oktabin an der SGM läuft.
      Öffnungen ausschneiden ist leider auch nicht drin da die Schnippsel ja eventuell in das Granulat fallen können. Material ist übrigens POM / Tenac 3010 natur und da sieht man jedes fitzelchen :(
      Und wenn ihr euch einen Deckel pro Anlage Zuschneidet, bei dem Ihr die kanten Bspw. mit Heißkleber versiegelt und den immer wieder auf dei neuen Gebinde steckt? dann könnt Ihr die Lanze sogar drin lassen und müsst sie nicht raus und rein stecken

      Die Blechdeckel einfach mit Stapler- oder Kranöse versehen, die Oktabins mit knapp einer Tonne werden doch vermutlich auch nicht mit vier Mann reingtragen oder? ;)
    • Ja könnte man machen aber das darf man dann 2-3mal die Woche machen weil Pappe halt nicht grad das langlebigste material ist. Dazu kommt noch die Optik die eventuell auch leiden könnte xD*haha*
      Nein also mit reiner "Manpower" werden die Oktabins natürlich nicht an die Maschine getragen,man findet hier auch ab und an ne Ameise oder nen Hubwagen :) aber es geht nicht um die Bereitstellung sondern um die Handhabung im Serienbetrieb. Also der Wechsel von Oktabin 1 auf 2 (es werden 2 bereitgestellt hinter der Anlage) Sprich im Moment des Wechsels hat der Läufer keine Ameise zur verfügung. Das handling mit den Hallenkränen müsste getestet werden ob das Praktisch umzusetzen ist (Kranführerscheine)

      Habe grad leider keine Materialmuster griffbereit aber was denkt ihr wäre "Plexiglas" eine leichtere Alternative oder schenkt sich da nicht viel? Bzw. den Aludeckel mit Sichtgläsern aus "Plexiglas" ausstatten um gewicht zu sparen?
    • Voll-PMMA sehe ich skeptisch, da das material extrem spröde ist.
      Außerdem ist aluminium "nur" 2,3x so schwer wie PMMA, d.h. bei der doppelten Wanddicke ist die Gewichtseinsparung marginal.
      Mit nem versteiften Aluminiumblech (Streben, Stege, Sicken) von 1,5 mm geht schon ne Menge, ein 3,0 mm Plexiglas-Platte-Platte mit Diagonale > 800 mm ist schon grenzwertig. Eine Mischform ist sicherlich denkbar, z.B. Alu-Rahmen als achtstrahligen Stern mit bspw. 7 Einsätzen, das 8. Feld aus Metall für die Durchführung der Lanze - erhöht den Konstruktionsaufwand natürlich.
      Vermutlich wirst du irgendwo knapp unter 10 kg heraus kommen, ist dann ein Sixpack 1,5 l Wasserflaschen dsa zu heben ist.
    • Textilabdeckung: Bei jedem Wechsel wird der Staub aufgewirbelt - nicht empfehlenswert.
      PMMA: wird schwerer als Alu und wird schnell zerbrechen. "runter gefallen".
      Pappdeckel: werden ungefaltet geliefert und sind schnell und einfach zusammengesteckt.

      Warum haben die Oktas nicht generell Deckel?
    • Hallo,

      muss ja eine sehr spezielle Anwendung sein die Ihr da habt.

      Die beigefügten Oktabin-Papp-Deckel haben in der Regel sogar eine Perforierung um z.B. Sauglanzen einzuführen. Hab auch noch nie gesehen dass das irgendwo nicht reichen würde.

      Wir saugen auch ständig aus diesen Oktabins und das funktioniert einwandfrei.

      Ansonsten wäre ein Holz- oder Blechzuschnitt vielleicht interessant, wie hier schon angemerkt wurde. Natürlich unhandlicher als der Pappdeckel.
    • Befaro schrieb:

      Diese gilt es aber abzudecken um das Granulat vor Fremmaterial oder einfach nur umgebungsschmutz zu schützen. Habe im Interweb bereits geschaut und nur "Textil-Verhüterlies" gefunden.
      Es wird doch wohl kein Problem sein, in der Fertigung (oder Nebenraum) für das Material eine von herumfliegendem Schmutz geschützte Ecke zu schaffen, und von dort das Granulat zur SGM zu saugen! Die Vakuumgeräte auf den Maschinen ziehen das Granulat locker über 30 - 40 m zur Maschine.
    • Stoopid schrieb:

      Habt ihr solche Probleme mit Verunreinigungen des Materials?

      Wie kommt da Fremdmaterial rein?
      Nein, im Grunde nicht. Es ist auch im Umfeld des Oktabins bzw. generell um die Anlage herum sauber. Will sagen, haben eigentlich kein Problem mit Schmutz im Material. Ein spalt bzw. eine Öffnung an einem Materialbehälter gibt unserem QMB jedoch sorge genug das etwas hineingeraten könnte....was wäre wenn...worstcase etc..
      Diese "offenen" Behälter wurden in einem Internen Anlagenaudit bemängelt. Das ist der Eigentliche grund um zu schauen wie man das besser absichern kann.

      Das Thema mit der Druckluft wurde auch bereits angegangen. Es gibt keine "Öffentlichen" Druckluftpistolen mehr :)

      Vielen Dank soweit mal für alle Antworten und Anregungen die bislang gepostet wurden :)
    • Es gibt auch Oktabins mit Bodenauslauf, auf entsprechender Palette mit Bodenauslauf. Dann könnte man die Box mit Palette auf einen Rahmen auf einem (Edelstahl)Silo stellen, komplett leer laufen lassen und dann das Material aus dem Silo saugen. Nach der kurzen Komplettentleerung und der Entfernung des Oktabins kann der Silo dann mit einem Deckel verschlossen werden. Dieser Deckel kann pneumatisch, elektrisch, hydraulisch oder mit Gasdruckfeder auch per Hand geöffnet und geschlossen werden. Wichtig ist natürlich wiederum sicher zu stellen, dass auch hierbei auf unbedingte Sauberkeit geachtet werden muss. Oder man lässt sich die Ware im Silozug kommen - wenn man das dann entsprechend handhaben kann. Das schwächste Glied ist allerdings immer die Schnittstelle Mensch. Bei jedem Material, jeder Verpackung und jeder Umpackmethode.
    • Befaro schrieb:

      Nein, im Grunde nicht. Es ist auch im Umfeld des Oktabins bzw. generell um die Anlage herum sauber. Will sagen, haben eigentlich kein Problem mit Schmutz im Material. Ein spalt bzw. eine Öffnung an einem Materialbehälter gibt unserem QMB jedoch sorge genug das etwas hineingeraten könnte....was wäre wenn...worstcase etc..Diese "offenen" Behälter wurden in einem Internen Anlagenaudit bemängelt. Das ist der Eigentliche grund um zu schauen wie man das besser absichern kann.

      Das Thema mit der Druckluft wurde auch bereits angegangen. Es gibt keine "Öffentlichen" Druckluftpistolen mehr :)

      Vielen Dank soweit mal für alle Antworten und Anregungen die bislang gepostet wurden :)

      Wenn's nur um "Augenwischerei" geht und ihr noch nie reale Probleme hattet, würde ich jetzt ketzerisch sagen: lasst euch eine Niet- und Nagelfeste Lösung "koste es, was es wolle" einfallen, bei der garantiert keine Kontamination mehr stattfindet, stellt die dem Qualitöter und dem Fertigungsleiter vor und seht zu, wie das Projekt untergeht :saint:
    • Moin zusammen,

      ich hab irgendwie das Gefühl das dieses Thema auf irgend einer "Qualitäterfortbildung" mal Thema war. Wir hatten in diesem Jahr zwei mal das Thema bei unterschiedlichen Teer 1 Kunden in Audits. Jedesmal war "mögliche Kontamination" mit Fremdmaterial das Thema.

      Wir haben zuerst Abdeckungen aus Aluprofilen mit PMMA Elementen gebaut, diese waren dann aber zu unhandlich. Mittlerweile benutzen wir Textilabdeckungen mit Sichtfenster, Sauglanzenöffnung mit Spanngurt, Belüftungsöffnung mit "Fliegengitter" und einem Gummizug zur Befestigung auf dem Oktabin.

      Eine Diskussion führt da meinst nicht zum Erfolg, da man das Risiko ja nicht wegdiskutieren kann. Ist trotzdem amüsant wie sich auf solche Themen gestürzt wird.

      mfg Daniel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von THOR ()