Staubbildung

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    • Staubbildung

      Hallo,

      wir füllen teilweise unsere Trichter noch mit der Hand. Das führt dazu das dicke Staubwolken entstehen und sich überall in der Halle absetzen. Materialien mit 60% Glasfaser, Duroplaste etc. Hat jemand Erfahrungen mit mobilen Absaugstationen. Setzt jemand Staubsauger für die Reinigung der Produktionshallen ein?
      Beste Grüße
    • Hallo,

      ja, wir setzen Staubsauger ein um den Staub weg zu bekommen, der Staub hängt sich ja auch im Filter von unseren Saugförderern fest, und anders kann man es ja nicht sauber bekommen ;) wenn du Druckluft nimmst hast du danach trotzdem alles in der Halle und auf den Maschinen... und das machen wir auch mit dem Staubsauger weg...

      Grüße
    • Moin,

      es natürlich immer mehr Sinn den Staub aufzunehmen (Staubsauger) als ihn aufzuwirbeln und zu verteilen (Druckluft/ Besen).

      Generell würde ich die Befüllung von Hand versuchen abzustellen. Saugfördergeräte verstopfen natürlich auch, jedoch kann man die Filter dann an einem gesonderten Ort, am besten natürlich mit Staubabsaugung, erst grob ausklopfen, dann mit einem Staubsauger absaugen und den letzten Rest dann mit Druckluft reinigen. Auf diese Weise hast du den Großteil des Staubs schonmal weg.

      Staub im Granulat, besonders wenn ihr viel Glasfasergefüllte Materialien verarbeitet, wird sich schwer vermeiden lassen.

      Gruss Daniel
    • Hallo Zusammen,

      wir haben leider auch eine dezentrale Materialversorgung. Es wurden schon Granulate gesiebt und analysiert, wieviel Staub pro Sack Granulat vorhanden ist. Es waren nur namhafte Hersteller. Es ließ sich nicht durchsetzen, dass das Granulat weniger Staub enthält. Wir Entstauben nun auch an fast jeder Maschine. Wir hatten auch Oktabins, dieses Material wurde auch in großen Entstaubern entstaubt und dann den Trocknern/ Maschinen zugeführt
    • Behrens schrieb:

      Uziel schrieb:

      Das führt dazu das dicke Staubwolken entstehen und sich überall in der Halle absetzen.
      Was sind denn das für Zustande im "Hochtechnologieland Deutschland"? Es bleibt doch nur die S t a u b u r s a c h e abstellen!
      Wenn ich mit Sackware arbeite, ist das bei einigen Materialien schlicht nicht möglich: Wir verarbeiten ein GF-Gefülltes Kaltabschlag-Granulat, bei dem durch den Transport zu uns eine Menge Staub entsteht - das einfüllen des Sackes ist und bleibt eine Sauerei.
      Unabhängig davon, dass wir vor die Förderung zur Anlage einen Staubabscheider haben, der uns das "Pulver" weitestgehend aus dem Prozess hält - die Regale ringsum sehen dennoch aus wie ein staubiger Dachboden ;)
    • Hallo zusammen und danke für das viele Feedback.
      Wir sind ein kleiner Betrieb der noch im Aufbruch zu neuen Ufern ist. Da wird auch in Deutschland viel mit der Hand gearbeitet.....
      An den Staubsaugern komme ich nicht vorbei. Und wenn Behrens noch jemanden empfehlen kann, der Duroplastgranulate fördern kann, bin ich mehr als zufrieden. Von den 4 Herstellern die wir im Haus hatten, haben 4 die Achseln gezuckt. So verschleissfest können wir nicht anbieten etc.
      Ich habe mal ein System gesehen, da wurde ein Behälter mit einem seitlich an die Maschine angebrachten Schienensystem die Materialtonne über die Anlage/Trichter gefahren und dann verschlossen geöffnet. Leider habe ich keine Ahnung mehr wie das hieß oder von wem es wahr. Kennt das einer von Euch?
      Gruß
      Uziel
    • Die Hersteller machen eine sogenannte Siebanalyse. Nach der Unterkornmethode würde man den prozentualen Anteil ermitteln können und
      die gleichmäßige Formmassenversorgung z.B. als Eingangsprüfung kontrollieren können.
      Hab ihr Werte einer Siebanalyse?
      Wir haben einen Entstauber eingesetzt, der eine Spannung (Statikfeld) anlegt.
      Ging ganz gut....haben wir bei Mahlgut verwendet.
      Die Verwendung von Staubsaugern ist dringend empfohlen....sonst bläst man ja den Dreck von Eck zu Eck ;)
      Wir hatten an jeder SGM einen kleinen Sauger.....immer Griffbereit.
      Staub und Schmutz ist ein no go.
    • Neu

      Wir haben bei uns in den Produktionen sogenannte "Nassabsaugungen". Darin werden schon in den Staubabsaugleitungen (Rohrleitungen) die abgesaugten staubhaltigen Gase mit Wasser berieselt. Im Zyklon wird dann die ganze Phase noch einmal gründlich mit Kreislaufwasser bedüst. Der ganze Schmodder fließt dann in entsprechende Absetzbecken, in denen sich der wassergebundene Staub absetzt und mit automatischen Rakeln in entsprechende "Abraumbehälter" abgeschoben wird.
      Hört sich nach gewaltigen Anlagen an, ja, bei uns ja. Diese Anlagen gibt es aber auch in klein. Standfläche ca. 2m² Höhe ca. 5m. Unsere Anlagen kamen von hier: keller-lufttechnik.de/nassabsc…er-hydronplus/kurzprofil/ . Aber es gibt grundsätzlich viele Anbieter, wenn man mal nach Nassabsaugungen oder Nassabscheidern googelt. Man muss sich einfach mal die verschiedenen Vertreter kommen lassen und sich Anlagen vorschlagen und anbieten lassen. Wichtig ist bei solchen Staubentwicklungen immer eine recht punktgenaue Absaugung. Und die Anlage so auslegen lassen, dass sie noch erweiterbar ist. Eine gute Projektierung ist unerlässlich bei so etwas!
    • Neu

      Staub und Engelshaar ist übrigens für ca. 90% aller Stippenbildungen verantwortlich....wenn wir uns im Halbzeugsegment bewegen.
      Auch beim Spritzen hat Staub und Engelshaar nichts verloren...also nicht im großen Ausmaß zumindest.
      Das Helios-System hab ich mir direkt auf der K-Messe angeschaut.
      Hier wird direkt beim Trockner entstaubt....also an der letzten Instanz der Materialförderung.