Stromversorgung

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    • 03 1010 schrieb:

      Reiner schrieb:

      Habe mir privat ein Baugleiches Gerät gekauft und es erst an der Arbeit aktiviert. Heist der Speicher war leer!!! und doch zeigte es zeitgleich die gleichen "Nachrichten" an. Funktioniert eben halt "nur" in unserer Abteilung.
      Kann es sein, dass ihr in der Nähe einen Funker mit selbst gebautem Hochleistungverstärker sitzen habt? Erinnert mich irgendwie an das Phänomen, bei dem versehentlich Autos in der Nachbarschaft durch Hobbyfunker auf gleicher Frequenz geöffnet werden.
      Ähnliches kommt mir da auch ihn den Sinn. In unserer Nachbarschaft wohnt ein Hobbyfunker mit unzähligen, teilweise überdimensional großen Antennen im Garten. Als wir unsere neue Küche bekamen gingen permanent (hauptsächlich abends) unser Dunstabzug, sowie die Lichter am Dunstabzug an. Erst nach mehreren Besuchen eines Technikers fanden wir eine Lösung. Kochfeld und Dunstabzug kommunizierten via Funk. Abends ist der Nachbar recht intensiv seinem Hobby nachgegangen. Als wir die Funkfrequenz der Küche mehrfach geändert haben, war Ruhe.

      Wir waren da erst ca. 2 Monate im Haus. Wenn man dann Nachts um 2:00 Uhr in die Küche geht weil das Licht an und aus geht und der Dampfabzug quasi eine Melodie spielt, fühlt man sich nicht unbedingt sehr wohl in dem Haus :P

      Vielleicht ist es bei Euch ja ähnlich...

      Grüße
    • Klabuster schrieb:

      03 1010 schrieb:

      Reiner schrieb:

      Habe mir privat ein Baugleiches Gerät gekauft und es erst an der Arbeit aktiviert. Heist der Speicher war leer!!! und doch zeigte es zeitgleich die gleichen "Nachrichten" an. Funktioniert eben halt "nur" in unserer Abteilung.
      Kann es sein, dass ihr in der Nähe einen Funker mit selbst gebautem Hochleistungverstärker sitzen habt? Erinnert mich irgendwie an das Phänomen, bei dem versehentlich Autos in der Nachbarschaft durch Hobbyfunker auf gleicher Frequenz geöffnet werden.
      Ähnliches kommt mir da auch ihn den Sinn. In unserer Nachbarschaft wohnt ein Hobbyfunker mit unzähligen, teilweise überdimensional großen Antennen im Garten. Als wir unsere neue Küche bekamen gingen permanent (hauptsächlich abends) unser Dunstabzug, sowie die Lichter am Dunstabzug an. Erst nach mehreren Besuchen eines Technikers fanden wir eine Lösung. Kochfeld und Dunstabzug kommunizierten via Funk. Abends ist der Nachbar recht intensiv seinem Hobby nachgegangen. Als wir die Funkfrequenz der Küche mehrfach geändert haben, war Ruhe.
      Wir waren da erst ca. 2 Monate im Haus. Wenn man dann Nachts um 2:00 Uhr in die Küche geht weil das Licht an und aus geht und der Dampfabzug quasi eine Melodie spielt, fühlt man sich nicht unbedingt sehr wohl in dem Haus :P

      Vielleicht ist es bei Euch ja ähnlich...

      Grüße
      Ist unter eurem Haus vielleicht ein Indianer Friedhof?

      Nein, spass beiseite. Es gibt schon sehr seltsame Geschehnisse. Super, dass ihr eine Lösung für eure Küche gefunden habt.

      Ich hoffe Reiner findet auch noch eine für sein Problem.

      Grüße
    • Neu

      Wenn ich das hier alles lese, kommt mir das Grausen, wenn ich an autonomes Fahren (auch eine teure technische Spielerei, die keiner wirklich braucht!!) denke!!

      MASSENCRASH auf der Autobahn ... und keiner weiß, warum =O ?( :D :D

      In diesem Sinne: Schönes Wochenende :!: :!:

      Mit dem *Denken von gestern* gewinnt man keine *Talente für morgen*!

    • Neu

      Wir hatten schon diverse Institutionen im Haus wie z.B. Bundesnetzagentur, sogar 2mal, haben aber nichts auffälliges messen können. Stromnetzmessungen über Wochen mit sündhaft teuren Geräten, Stromversorgung von anderen Verteilern gezogen, Rettungsdecken zum abschirmen über die Bedienfelder gehängt, Kupfergewebedecken um den Drucker gelegt, .........
      Sogar mal die ganze Produktionshalle abgeklemmt und nur eine Maschine angeschlossen, eben die ganze Ausschlussprozedur was man sich so einfallen lassen kann.
      Heute war das Etikettiergerät wieder besonders fleissig am schreiben was sich auch an den Fehlermeldungen und ausfällen bemerkbar gemacht hat. z.B. lief eine Maschine mit Temperiergerät auf 40°C ganz stabil. Als dann nur noch sch...e raus kam (TPE mit Farbbatch) und wir die Ursache suchten mussten wir feststellen das dass Temperiergerät auf voller Leistung von 140°C stand! Gleich vorab weisse ich darauf hin das es vom Einrichter eingestellt wurde und vom Teamleiter kontrolliert wurde. Max. Temp. für dieses Gerät beträgt auch 140°C. Dieses deckt sich mit anderen Ereignissen die an Trocknern auftraten die plötzlich auf voller Leistung standen (soll 80°C/ist 200°C). Da wir jetzt schon so lange damit kämpfen könnt Ihr davon ausgehen das die eingestellten Parameter von uns mehrfach kontrolliert werden so das man ausschliessen kann das es ein Bedienfehler ist!!
      Hab dann mal ein paar Screenshots für euch:
      Hinweis zum vierten Bild da hat die Maschine zu viel aufdosiert. Es gibt auch noch Interesante Videos mit Maschinenbewegungen die ich hoffentlich bald zeigen kann
      Dateien

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    • Neu

      Danke für die Infos. Also ist klar, dass auch Geräte mit aktiver Stromversorgung so intensiv und punktuell betroffen sind.

      Eine Idee hätte ich noch. Es gibt sogenannte D-LAN-Adapter, die ein Netzwerk mittels Stromnetz ermöglichen. Hierbei gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen. Je besser die Qualität, umso geringer die Störungen für die restlichen angeschlossenen Geräte. Auch die Alterung der Geräte kann eine Rolle spielen. Prinzip ist, dass auf die reguläre Netzfrequenz noch ein weiteres Signal aufgeprägt wird, was aber recht schwach ist und in der Regel keinen Einfluss hat. Ist es nun ein schlechtes oder altes Gerät, prägt die Elektronik ein zu starkes Signal auf. Genau dieses Signal wird von den Netzteilen der anderen Geräte nun registriert und es kommt zu Schwankungen in der Güte des Stromes. Die kleineren Bauteile in der Elektronik des Temperiergerätes, oder auch anderen Geräten, arbeiten mit einer deutlich geringeren Spannung, haben aber geringe Schwellenwerte für das An- oder Ausschalten der jeweiligen Funktion. Wird also nun mittels D-LAN ein lang anhaltendes Signal aufgeprägt, arbeiten die restlichen Elektroniken auch nicht mehr sauber und produzieren dann Fehler.
      Bei der Idee gibt es aber ein Problem. Der reguläre 230V-Stromkreis an dem diese D-LAN-Adapter hängen, ist unabhängig von den Stromkreisen an denen die Spritzgussmaschinen hängen. Somit kann er normalerweise keinen Einfluss nehmen. Da alle Stromkreise letztendlich vom gleichen Versorgungskabel des Gebäudeanschlusses gespeist werden, kann ein Defekt an den Hoch- und Tiefpass-Filtern dazu führen, dass das aufgeprägte Signal sich auf die anderen Stromkreise verteilen kann.

      Kannst du überprüfen, ob D-LAN-Adapter genutzt werden? Falls ja, sollten diese dauerhaft abgeschafft werden.

      Warum spinnt dann dein Etikettendrucker, der gar nicht am Netz hängt? Ist das aufgeprägte Signal stark genug, fungieren die Stromkabel als Sendeantennen. Bei euch wird an den Maschinen ordentlich Strom gezogen und die Sendeleistung ist nicht von der Spannung abhängig, sondern von der Stromstärke. Somit fällt es bei euch eher auf als in den anderen Abteilungen.
    • Neu

      Für den Etikettendrucker hätte ich die Erklärung der Datenübertragung per DLAN das er auf der Werkbank liegt hinter der eine Starkstromsteckdose sitzt, die nur in den seltesten Fällen benutzt wird ,so das über das Netz Signale auf ihn übertragen werden die mit grösser werdenden Abstand zur Steckdose schwächer werden was ich mit dem Zweitgerät nachweislich simulieren konnte da mit steigendem Abstand auch die Textnachrichten voneinander abweichende "Symbole" anzeigten (Groß/Kleinschreibung,fehlender Buchstabe,mit zunehmender entfernung keine Nachricht). Fragt sich bloß wie ein wie erwähnt 240V Signal in`s 380V Netz kommt? Da schon Störfrequenzen bei den aufwendigen Messungen erfasst wurden hat man bei unseren betroffenen Maschinen Netzfilter eingebaut die leiter keine sichere verbesserung brachten.
      Warum oder wie kommt es eigentlich immer nur in bestimmten Zeiträumen vor, warum ist Wochenlang alles in Ordnung, warum ist es ein harmloser Ausfall (Heizung AUS)bis hin zum durchbrennen einer 60Ampere Sicherung? 10 Sicherungen in einer Reihe und jede 2. springt raus!?!
      Dreiecksternschutz defekt! Neustart und alles ist wieder gut?
      Wenn eine Sicherung als defekt in der Steuerung angezeigt wird dann ist sie kaputt! aber ist nach einem neustart nicht plötzlich wieder intakt!!!

      Kurioser weise muss ich noch mal hinzu fügen das wenn diese Fehlermeldungen an den Geräten auftraten keiner der Kollegen davor dahinter oder aktiv an den Maschinen gearbeitet haben, schlimmer noch wenn man darauf gewartet hat passierte nicht`s sonder nur dann wenn man sich ihrer abgewand hat. Daher tippe ich auf Körperresonanzfrequenzen die die Störfrequenzen beeinflusst haben. Auszuschliessen sind definitiv andere Kollegen! Ich muß ganz intensiv darauf hinweissen das es keine anderen Personen sind die uns einen Streich spielen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Reiner ()

    • Neu

      Reiner schrieb:

      [...] Fragt sich bloß wie ein wie erwähnt 240V Signal in`s 380V Netz kommt? Da schon Störfrequenzen bei den aufwendigen Messungen erfasst wurden hat man bei unseren betroffenen Maschinen Netzfilter eingebaut die leiter keine sichere verbesserung brachten.
      Warum oder wie kommt es eigentlich immer nur in bestimmten Zeiträumen vor, warum ist Wochenlang alles in Ordnung, warum ist es ein harmloser Ausfall (Heizung AUS)bis hin zum durchbrennen einer 60Ampere Sicherung? 10 Sicherungen in einer Reihe und jede 2. springt raus!?!
      Dreiecksternschutz defekt! Neustart und alles ist wieder gut?
      Wenn eine Sicherung als defekt in der Steuerung angezeigt wird dann ist sie kaputt! aber ist nach einem neustart nicht plötzlich wieder intakt!!!

      [...]
      Ganz Einfach - jede Dreiphasenstromquelle mit 380 bzw. 400V hat über die Sternschaltung (je eine Phase gegen den Nullleiter) das 230(240)V-System in sich. Frequenz ist auch bei beiden die 50Hz
      Auch der Haushaltsstrom kommt über drei Phasen mit 400V im "Keller" an, damit sind die Netze de facto die gleichen.