Einstellmöglichkeiten an der Spritzgussmaschine

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    • Einstellmöglichkeiten an der Spritzgussmaschine

      Hallo Zusammen,

      im Zuge einer Projektarbeit meines Studiums befasse ich mich seit einiger Zeit mit der Konstruktion von Spritzgussbauteilen. Leider wird uns Konstrukteuren das Modul Kunststofftechnik nicht angeboten, deshalb habe ich einige offene Fragen an die wirklichen Profis:

      - Welche Prozessparameter können an einer Spritzgussmaschine überhaupt eingestellt werden? Bei unseren Moldflow Programmen begrenzt es sich auf Werkzeugtemp., Massetemp und maximalen spez. Spritzdruck.

      - Gibt es große Unterschiede zwischen „neuen“ und „alten“ Maschinen bzgl. der Einstellmöglichkeiten?

      Hoffe ihr könnt mir helfen!

      Grüße
    • Diekov schrieb:

      Gibt es große Unterschiede zwischen „neuen“ und „alten“ Maschinen bzgl. der Einstellmöglichkeiten?
      Hier wäre erstmal zu definieren, was "alt" und was "neu" ist. Gehen wir mal auf den Ursprung "alt", also, als noch ein Inbusschlüssel zum Einstellen der Maschine reichte und "neu" auf den heutigen Stand ein. Auf alle Möglichkeiten einzugehen, wäre zu umfangreich, daher nur auf den eigentlichen Ausformprozess prozessrelevanten "System-Unterschied":
      - Bei den alten Maschinen wurde der *Füllprozess* und der *Schwindungsprozess* "druckgeregelt" durchgeführt.
      - Bei den neuen Maschinen wird der erste Prozessschritt, der *Füllprozess* (das Formteil wird geometrisch ausgeformt) "geschwindigkeitsgeregelt" mit einem "Geschwindigkeitsprofil" durchgeführt und der zweite Prozessschritt, der *Schwindungsprozess* wird "druckgeregelt" durchgeführt.
    • Vielen Dank für deine Antwort!

      Ich denke die Maschinen, die mit Inbusschlüsseln eingestellt wurden, kann ich bei meinem Bericht außer Acht lassen, es sei denn, es gibt wirklich noch Spritzgussunternehmen die mit solchen Maschinen arbeiten.
      Wenn ich das also richtig verstanden habe wird in der Praxis nach der Werkzeugmontage ein Geschwindigkeitsprofil ausgewählt und ein Umschaltepunkt festgesetzt, bei dem dann der Nachdruck einsetzt?

      Prinzipiell würde mich Interessieren, ob die von uns theoretisch in den Vorlesungen vorgestellten Prozessparameter wie z.B spez. Spritzdruck (Damit meine ich den Druck auf die Masse), Staudruck an der Schnecke und Massetemperatur auf Anfrage vom Maschinenführer Rückgemeldet werden könnten, weil er es an der Maschine ablesen kann.

      Ich hoffe man kann so etwa verstehen worauf ich hinaus will.
      Grüße
    • Diekov schrieb:

      Vielen Dank für deine Antwort!

      Ich denke die Maschinen, die mit Inbusschlüsseln eingestellt wurden, kann ich bei meinem Bericht außer Acht lassen, es sei denn, es gibt wirklich noch Spritzgussunternehmen die mit solchen Maschinen arbeiten.
      Wenn ich das also richtig verstanden habe wird in der Praxis nach der Werkzeugmontage ein Geschwindigkeitsprofil ausgewählt und ein Umschaltepunkt festgesetzt, bei dem dann der Nachdruck einsetzt?

      Prinzipiell würde mich Interessieren, ob die von uns theoretisch in den Vorlesungen vorgestellten Prozessparameter wie z.B spez. Spritzdruck (Damit meine ich den Druck auf die Masse), Staudruck an der Schnecke und Massetemperatur auf Anfrage vom Maschinenführer Rückgemeldet werden könnten, weil er es an der Maschine ablesen kann.

      Ich hoffe man kann so etwa verstehen worauf ich hinaus will.
      Grüße
      Die "alten" gibt es definitiv noch ;)
      obgleich es immer weniger werden

      Eine Projektarbeit zum Thema Spritzguss ganz ohne Vorkenntnisse ist ein harter Knochen. Ich bin selbst studierter Maschinenbauer (seit 3 1/2 Jahren fertig) und hab selbst ganz schön geschaut, als ich die ersten Fortbildungen hatte, was da alles dazu gehört.

      die wichtigsten Einstellparameter sind:
      - Massetemperatur: über Heizzonen Zylinder und Schneckendrehzahl
      - Einspritzgeschwindigkeit: heutzutage als Profil mit bis zu 10 Stufen einstellbar (sinnvoll?)
      - Werkzeugtemperatur
      - Nachdruckhöhe
      - Nachdruckzeit
      - (Rest-)Kühlzeit: Kunststoffteil muss fest genug sein, um ohne Schäden entformt zu werden
      - Staudruck: zum homogenisieren der Masse



      weitere Parameter* sind:

      - Druckbegrenzung beim Einspritzen
      - Werkzeugschließkraft: zu gering: Kunststoff tritt aus, zu hoch: luft kann nicht aus dem Werkzeug raus
      - Dosiergeschwindigkeit und Dosierzeitverzögerung
      - Geschwindigkeiten und Kräfte beim Öffnen und schließen des Werkzeugs
      - Geschwindigkeiten und Kräfte der Auswerfer
      - Düsenanlagekraft
      - Dosiervolumen, Einspritzvolumen, Umschaltpunkt

      * Parameter, die für jedes Werkzeug/Formteil einmal "ordentlich" eingestellt werden und bis auf Ausnahmen nicht mehr geändert werden
    • Das die alten Maschinen noch verwendet werden überlese ich jetzt mal :P

      Hätte ich gewusst, wie komplex das ganze ist, hätte ich mich wahrscheinlich auch nicht dafür entschieden. Habe jetzt schon einige Bücher durchgeblättert, aber so richtig schlau wird man wahrscheinlich erst, wenn man es selber mal macht.

      Vielen Dank für deine Antwort, das hat mir schon weiter geholfen!

      Für mich ergeben sich noch einige weitere Fragen:

      • D.h mit dem spez. Spritzdruck wird in der Praxis eher weniger gearbeitet? Im Falle von optischen Fehlern die auf den Spritzdruck zurück zu führen sind, nimmt man dann den Staudruck als „Druckwert“ zur Analyse? Oder muss man dann erst den spez. Spritzdruck davon ableiten bzw. berechnen um Aussagen treffen zu können?
      • Wo nimmt die Maschine den maximal eingestellten Spritzdruck auf? Am/ im Werkzeug oder wird ein maximaler Staudruck eingestellt?
      • Wo ist der Unterschied zwischen Dosiervolumen und Einspritzvolumen?
      • Wird der Geschw./ Druckumschaltepunkt prozentual eingestellt?


      Großen Dank!!

      Grüße
    • Anbei meine Kommentare in blau

      Diekov schrieb:

      Das die alten Maschinen noch verwendet werden überlese ich jetzt mal :P

      Hätte ich gewusst, wie komplex das ganze ist, hätte ich mich wahrscheinlich auch nicht dafür entschieden. Habe jetzt schon einige Bücher durchgeblättert, aber so richtig schlau wird man wahrscheinlich erst, wenn man es selber mal macht.

      Vielen Dank für deine Antwort, das hat mir schon weiter geholfen!

      Für mich ergeben sich noch einige weitere Fragen:

      • D.h mit dem spez. Spritzdruck wird in der Praxis eher weniger gearbeitet? Im Falle von optischen Fehlern die auf den Spritzdruck zurück zu führen sind, nimmt man dann den Staudruck als „Druckwert“ zur Analyse? Oder muss man dann erst den spez. Spritzdruck davon ableiten bzw. berechnen um Aussagen treffen zu können? Staudruck hat mit dem Einspritzen nichts zu tun, das ist der Druck, der beim Aufdosieren im Spritzzylinder auf die Masse wirkt. Für den Spritzdruck gibt es in erster Linie zwei Anwendungen: Hat man einen Drucksensor im Werkzeug (am Spritzteil), kann man über diesen Druck regeln, das ist aber weißgott nicht bei allen Werkzeugen der Fall. Der spez. Spritzdruck ist eine Überwachungsgröße, die anzeigt, wie viel "Kraft" die Maschine zum füllen der Form braucht: man erkennt Spitzen, Schwankungen und sieht, wann das Teil voll ist.

      • Wo nimmt die Maschine den maximal eingestellten Spritzdruck auf? Am/ im Werkzeug oder wird ein maximaler Staudruck eingestellt? Überlicherweise ist das der Hydraulikdruck, den die Schnecke beim Vorschieben benötigt, hat also mit dem Druck der Masse im Werkzeug erstmal nichts zu tun.
      • Wo ist der Unterschied zwischen Dosiervolumen und Einspritzvolumen? Dosiervolumen (was man vor der Schneckenspitze "lädt" = Einspritzvolumen (bis zum Umschaltpunkt) + Nachdruckvolumen (nach Umschalten) + Massepolster (Rest, der vor der Schneckenspitze verbleibt)
      • Wird der Geschw./ Druckumschaltepunkt prozentual eingestellt? Wenn keine Sensordaten aus dem Werkzeug zur Verfügung stehen, wird nach fixem Volumen umgeschaltet (Formfüllstudie), ansonsten kann man natürlich nach Sensordaten umschalten


      Großen Dank!!

      Grüße
    • 1.) Bei den "modernen" Maschinen (etwa seit Anfang der 1990er Jahre) kann in der Regel in der Steuerung zwischen "hydraulischem Druck oder spezifischem Druck per Tastendruck gewählt werden. Im Moldflow verwendet man logischer Weise immer den spezifischen Einspritzdruck (weil das System nur damit arbeiten kann) und weil es absolut Sinn macht.

      2.) Die Umschaltung von Einspritz- auf Nachdruck erfolgt in der Regel volumetrisch bei 100% Füllung. Dann beginnt der Nachdruck, mit dem letzten Endes die Schwindung ausgeglichen werden soll. das kann natürlich auch mit sogen. Werkzeuginnendruckfühlern gemacht werden, ist bei eine Simulation mit Moldflow aber eher unüblich, da entsprechende Parameter für das zu simulierende Werkzeug (noch) nicht verfügbar sind. Das ist meistens erst Sache des Einrichters beim Abmustern an der Maschine.

      3.) Meistens benötigt Moldflow aber auch den Volumenstrom (cm³/sec), mit dem die Masse in die Kavität gespritzt wird. Meistens wird dieser Parameter auch "Einspritzgeschwindigkeit" (in Folgenden mit Ve bezeichnet) genannt. Die mögliche "Einspritzgeschwindigkeit" wird meistens durch den Einspritzdruck beeinflusst. Die Ve wird in der Regel von der Maschine als geregelter Parameter gefahren. Heißt: Die Maschine misst die Vorfahrgeschwindigkeit der Schnecke - dessen Ausstoß an Masse eben der Volumenstrom ist - und hält diese konstant. Mit zunehmendem Füllgrad wird die Schnecke aber langsamer wegen des benötigten steigenden Druckes. Dieser Geschwindigkeitsverlust wird durch einen steigenden Hydraulikdruck kompensiert. Dieser Druck kann bei der Parameterisierung nach oben hin begrenzt werden. Ist diese Grenze zu niedrig gesetzt, bricht die Ve zusammen und man hat keinen kontrollierbaren Prozess mehr (bei jedem Zyklus unterschiedliche Geschwindigkeiten). Bei Moldflow werden beide Parameter abgefragt (zumindest bei uns).

      4.) Die Massetemperatur ergibt sich aus dem Zusammenwirken der Zylinderheizungen und der Friktionswärme beim Dosieren. Die Einstellung der Temperaturvorgaben an der Maschine soll so erfolgen, dass einerseits die geforderte Massetemperatur erreicht wird, jedoch durch Friktion keine Temperaturspitzen gefahren werden. Das kann man an der ED (Einschaltdauer meistens in % angegeben) der einzelnen Heizungen sehen. Es soll im Prozess geheizt werden, jedoch nicht ständig mit 100%, jedoch auch nicht mit 0%. Beim Moldflow wird, glaube ich, nur eine fixe Temperatur vorgegeben, da der Plastifizierprozess nicht zum Formgebungsprozess gehört.
    • Super Erklärung! Ich hoffe dieser Beitrag wird für nachfolgende Studenten in den Suchmaschinen zu finden sein.

      Back to Topic:

      Im Anhang habe ich ein Bild einer Tabelle angefügt, diese Tabelle stammt aus dem Buch: Handbuch Spritzgießen, Hanser Verlag, Seite 173.

      Ich gehe also davon aus, dass der zuerst genannte „Einspritzdruck“ der Spez. Einspritzdruck ist, anschließend wie geschrieben der Staudruck und dann der Nachdruck.

      (Achtung: Versuch in eigenen Worten)

      • Dabei ist der Staudruck (hydraulische Druck) der Druck auf die Spritzmasse, der sich vor dem Rückschlagventil beim Aufdosieren aufbaut. Dieser Druck steigt logischerweise im Laufe des Spritzprozesses an, da die Maschine bestrebt ist, die Vorfahrgeschwindigekeit konstant zu halten. Hier kann allerdings ein Maximaldruck definiert werden um ggf. auftretende Schäden der Maschine/ Formwerkzeug zu vermeiden.
      • Der Spez. Spritzdruck ist der Druck der Masse im Formwerkzeug während des Einspritzprozesses, dieser kann mit Hilfe von Werkzeuginnendrucksensoren aufgenommen werden.
      Ist das so korrekt? ?(

      Die restlichen Erklärungen habe ich mir notiert und verstanden, danke!!

      Grüße
      Dateien
    • Diekov schrieb:

      Super Erklärung! Ich hoffe dieser Beitrag wird für nachfolgende Studenten in den Suchmaschinen zu finden sein.

      Back to Topic:

      Im Anhang habe ich ein Bild einer Tabelle angefügt, diese Tabelle stammt aus dem Buch: Handbuch Spritzgießen, Hanser Verlag, Seite 173.

      Ich gehe also davon aus, dass der zuerst genannte „Einspritzdruck“ der Spez. Einspritzdruck ist, anschließend wie geschrieben der Staudruck und dann der Nachdruck.

      (Achtung: Versuch in eigenen Worten)

      • Dabei ist der Staudruck (hydraulische Druck) der Druck auf die Spritzmasse, der sich vor dem Rückschlagventil beim Aufdosieren aufbaut. Dieser Druck steigt logischerweise im Laufe des Spritzprozesses an, da die Maschine bestrebt ist, die Vorfahrgeschwindigekeit konstant zu halten. Hier kann allerdings ein Maximaldruck definiert werden um ggf. auftretende Schäden der Maschine/ Formwerkzeug zu vermeiden.
      • Der Spez. Spritzdruck ist der Druck der Masse im Formwerkzeug während des Einspritzprozesses, dieser kann mit Hilfe von Werkzeuginnendrucksensoren aufgenommen werden.
      Ist das so korrekt? ?(

      Die restlichen Erklärungen habe ich mir notiert und verstanden, danke!!

      Grüße
      Nicht ganz: Welcher Spritzdruck hier gmeeint ist, ist nicht ganz klar erkennbar ohne Fließtext, ich nehme aber an, der "hydraulische" Druck, den die Maschine aufbringen (maximal) muss. Vom Spritzdruck am Ende der Formfüllung ca. 2/3 ist ein üblicher Nachdruck.
      Der Staudruck ist der Druck, der beim "Füllen des Spritzzylinder" ("aufziehen der Spritze" auf die Masse wirkt, dabei wirkt der Schneckenkolben beim Rückzug wie eine Art Feder, die die Masse belastet.
      Zitat Wikipedia "Die Rückwärtsbewegung wird durch einen Hydraulikzylinder oder elektrisch gebremst, so dass sich in der Schmelze ein Staudruck aufbaut. Dieser Staudruck in Verbindung mit der Schneckenrotation verdichtet und homogenisiert das Material."

      Aus dem Forum:
      "Hyd. Spritzdruck= Spritzdruck im Hydraulikzylinder.
      Sez. Spritzdruck= Druck der Formmmasse im Zylinder."
      Spezifischer Spritzdruck und sonstiges
    • Ok, super! Wir haben es geschafft dich völlig konfus zu machen! 8o

      Also erstmal Grundlegendes zum Zyklusablauf beim Spritzguss um Klarheit zu bringen. Ich habe mal einen vereinfachten nummerierten Produktionsablauf einer Spritzgussmaschine als PDF angehängt. In dem von dir gezeigten Bild ist die Reihenfolge der Drücke etwas irreführend.
      Staudruck hat überhaupt nichts mit dem Einspritzen zu tun. Der Staudruck wirkt beim Dosieren der Formmasse für den nächsten Schuss. Der "eigentliche Formgebungsprozess" ist dabei so weit abgeschlossen, dass keine Masse mehr ins Werkzeug gedrückt wird.
      Zur Erklärung der Druck- und Geschwindigkeitsabläufe eine zweite PDF.
      Mal schauen, ob dann einiges klarer wird.
      Dateien
    • Hi Diekov,
      Ich habe mal eine Parameterliste angehängt ohne Werte. Überwachungsparameter und QS-Parameter habe ich mal bewusst ausgeblendet. Diese Liste erhebt also keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jedoch muss man sagen, dass hier etwa 1/3 aller möglichen eingabefähigen Parameter gezeigt werden. Da ist Moldflow gewiss etwas einfacher zu parametrieren. Wirklich "brauchen" tut man hiervon aber meistens auch wieder nur die Hälfte.
      Dateien
      • Mappe1.pdf

        (33,25 kB, 36 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • 03 1010 schrieb:

      Diekov schrieb:

      Super Erklärung! Ich hoffe dieser Beitrag wird für nachfolgende Studenten in den Suchmaschinen zu finden sein.

      Back to Topic:

      Im Anhang habe ich ein Bild einer Tabelle angefügt, diese Tabelle stammt aus dem Buch: Handbuch Spritzgießen, Hanser Verlag, Seite 173.

      Ich gehe also davon aus, dass der zuerst genannte „Einspritzdruck“ der Spez. Einspritzdruck ist, anschließend wie geschrieben der Staudruck und dann der Nachdruck.

      (Achtung: Versuch in eigenen Worten)

      • Dabei ist der Staudruck (hydraulische Druck) der Druck auf die Spritzmasse, der sich vor dem Rückschlagventil beim Aufdosieren aufbaut. Dieser Druck steigt logischerweise im Laufe des Spritzprozesses an, da die Maschine bestrebt ist, die Vorfahrgeschwindigekeit konstant zu halten. Hier kann allerdings ein Maximaldruck definiert werden um ggf. auftretende Schäden der Maschine/ Formwerkzeug zu vermeiden.
      • Der Spez. Spritzdruck ist der Druck der Masse im Formwerkzeug während des Einspritzprozesses, dieser kann mit Hilfe von Werkzeuginnendrucksensoren aufgenommen werden.
      Ist das so korrekt? ?(

      Die restlichen Erklärungen habe ich mir notiert und verstanden, danke!!

      Grüße
      Nicht ganz: Welcher Spritzdruck hier gmeeint ist, ist nicht ganz klar erkennbar ohne Fließtext, ich nehme aber an, der "hydraulische" Druck, den die Maschine aufbringen (maximal) muss. Vom Spritzdruck am Ende der Formfüllung ca. 2/3 ist ein üblicher Nachdruck.Der Staudruck ist der Druck, der beim "Füllen des Spritzzylinder" ("aufziehen der Spritze" auf die Masse wirkt, dabei wirkt der Schneckenkolben beim Rückzug wie eine Art Feder, die die Masse belastet.
      Zitat Wikipedia "Die Rückwärtsbewegung wird durch einen Hydraulikzylinder oder elektrisch gebremst, so dass sich in der Schmelze ein Staudruck aufbaut. Dieser Staudruck in Verbindung mit der Schneckenrotation verdichtet und homogenisiert das Material."

      Aus dem Forum:
      "Hyd. Spritzdruck= Spritzdruck im Hydraulikzylinder.
      Sez. Spritzdruck= Druck der Formmmasse im Zylinder."
      Spezifischer Spritzdruck und sonstiges
      Sorry, anscheinend stehe ich irgendwie auf dem Schlauch. :S

      Also definitiert im Buch ist das folgendermaßen:

      Staudruck: In der Formmasse wirkender Druck, gegen den Schnecken während der Dosierzeit fördern. Er wird üblicherweise hydraulisch, mechanisch oder pneumatisch erzeugt.

      Einspritzdruck: Druck, der während der Einspritzzeit vom Spritz- bzw. Schneckenkolben auf die Formmasse ausgeübt wird.

      Ist dem so zu zustimmen? Wenn ja,...

      dann ist der Einspritzdruck der, der während des Einspritzvorganges ansteigt und maximal definiert werden kann, korrekt?

      habe im Anhang mal ein Bildchen gemalt, treffe ich damit denn ungefähr die Wahrheit? :thumbsup:

      petersj schrieb:

      Ok, super! Wir haben es geschafft dich völlig konfus zu machen! 8o

      Also erstmal Grundlegendes zum Zyklusablauf beim Spritzguss um Klarheit zu bringen. Ich habe mal einen vereinfachten nummerierten Produktionsablauf einer Spritzgussmaschine als PDF angehängt. In dem von dir gezeigten Bild ist die Reihenfolge der Drücke etwas irreführend.
      Staudruck hat überhaupt nichts mit dem Einspritzen zu tun. Der Staudruck wirkt beim Dosieren der Formmasse für den nächsten Schuss. Der "eigentliche Formgebungsprozess" ist dabei so weit abgeschlossen, dass keine Masse mehr ins Werkzeug gedrückt wird.
      Zur Erklärung der Druck- und Geschwindigkeitsabläufe eine zweite PDF.
      Mal schauen, ob dann einiges klarer wird.
      JO, jetzt ist die Verwirrung komplett :D ! Aber ich gebe natürlich nicht auf.

      Zu dem von dir hochgeladenen Ablaufschaubild:

      Ich habe jeder Kurve mal einen Buchstaben verpasst, ich verstehe das folgendermaßen:

      A= Einspritzdruck (Steigt während Einspritzprozess aufgrund des größer werdenen Gegendruckes aus dem Werkzeug an)
      B= Geschwindigkeitsprofil (Wird während Einspritzprozess möglichst konstant gehalten)
      C= Keine Ahnung 8|

      petersj schrieb:

      Hi Diekov,
      Ich habe mal eine Parameterliste angehängt ohne Werte. Überwachungsparameter und QS-Parameter habe ich mal bewusst ausgeblendet. Diese Liste erhebt also keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jedoch muss man sagen, dass hier etwa 1/3 aller möglichen eingabefähigen Parameter gezeigt werden. Da ist Moldflow gewiss etwas einfacher zu parametrieren. Wirklich "brauchen" tut man hiervon aber meistens auch wieder nur die Hälfte.
      Hammer!!! Das sieht sehr interessant aus, darf ich mir das ausdrucken?


      @ALL: RIESEN DANK bis hier hin. Ihr helft mir wirklich weiter!
      Dateien
    • Ja, wir kommen der Sache wirklich näher! Ganz nah!
      Einspritz- und Staudruck sind beide, wenn sie als spezifische Drücke angegeben sind, immer Drücke vor der Schnecke. Sie werden aber natürlich hydraulisch erzeugt, nur eben von der Maschine entsprechend umgerechnet (über die verschiedenen Kolbendurchmesser). Durch die Angabe als "spezifische Drücke" ist es bei einer Datenweitergabe auf eine andere Maschine (anderer Hersteller oder auch anderer Schneckendurchmesser) immer möglich diese Werte einfach einzugeben und die jeweilige Maschine erzeugt dann (durch interne Umrechnung) diese entsprechenden Drücke.
      Koordinatensystem: In Anlehnung an die Kurvenfarben wurden die Parameter im Text in der gleichen Farbe dargestellt.
      A: Ist der Druck, richtig
      B ist die Vorfahrgeschwindigkeit der Schnecke, richtig
      C: Ist der gefahrene Schneckenweg beim Einspritzen. Geht natürlich von oben nach unten, da der Nullpunkt der Schnecke in der vorderen Kolbenendstellung ist - also praktisch auch damit bei Null Volumen.

      Natürlich darfst du dir das alles ausdrucken.

      Vielleicht solltest du auch mal versuchen, bei einem "benachbarten" Spritzgießbetrieb entsprechende Live-Präsentationen zu bekommen. Solche Sachen sind an einer laufenden Maschine oft viel einfacher zu erklären und man bekommt die Zusammenhänge viel besser erklärt.

      Abgesehen davon: Wie wollt ihr als zukünftige Spritzgusswerkzeugkonstrukteure die Funktionen eine SG-Werkzeuges konstruieren, wenn ihr nicht mal den Ablauf des Spritzgusses mit seinen kleinen aber feinen Eigenschaften kennt? Mal ehrlich: die daraus entstehenden Konstruktionen werden später meistens nicht richtig funktionieren. Ein Werkzeug, welches nur plan auf und zu fährt ist noch einfach. Die Fließwege zu konstruieren kann nicht ausschließlich über Simulationen erfolgen. Und wenn dann auch noch Schieber und Kernzüge erforderlich werden ist das Wissen über den Spritzgussablauf und natürlich auch über die Polymere unersetzlich. Und da verstehe ich auch die Dozenten oder Profs nicht. Das Kochen kommt vor dem Essen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von petersj ()

    • Diekov schrieb:

      [...]

      Also definitiert im Buch ist das folgendermaßen:

      Staudruck: In der Formmasse wirkender Druck, gegen den Schnecken während der Dosierzeit fördern. Er wird üblicherweise hydraulisch, mechanisch oder pneumatisch erzeugt.

      Einspritzdruck: Druck, der während der Einspritzzeit vom Spritz- bzw. Schneckenkolben auf die Formmasse ausgeübt wird.

      Ist dem so zu zustimmen? Wenn ja,...

      dann ist der Einspritzdruck der, der während des Einspritzvorganges ansteigt und maximal definiert werden kann, korrekt?


      Einspritzdruck: völlig korrekt ja!

      Staudruck entsteht, wenn die Schnecke durch Drehung Material vom Einfülltrichter vor die Spitze schiebt, quasi wie bei einer Schneckenpumpe und hat mit dem Einspritzen nichts zu tun.


      [...]

      JO, jetzt ist die Verwirrung komplett :D ! Aber ich gebe natürlich nicht auf.
      Zu dem von dir hochgeladenen Ablaufschaubild:

      Ich habe jeder Kurve mal einen Buchstaben verpasst, ich verstehe das folgendermaßen:

      A= Einspritzdruck (Steigt während Einspritzprozess aufgrund des größer werdenen Gegendruckes aus dem Werkzeug an)
      B= Geschwindigkeitsprofil (Wird während Einspritzprozess möglichst konstant gehalten)
      C= Keine Ahnung 8| - C ist der Weg der Schnecke bzw. das Volumen vor der Schnecke - wenn die Masse in die Form eingespritzt wird, wird das Volumen im Kolben um den Betrag kleiner.

      Der Betrag von C am rechten Bildrand ist übrigens das Massepolster: die Menge Masse, die nach dem Einspritzen vor der Schnecke verbleibt

      p.S.: die Einheit von Geschwindigkeit und Weg ist natürlich nicht bar, bei den Steuerungen wird idR. aber nur eine Skala angezeigt, jene die ausgewählt ist...

      [b][/b]

      petersj schrieb:

      Hi Diekov,
      Ich habe mal eine Parameterliste angehängt ohne Werte. Überwachungsparameter und QS-Parameter habe ich mal bewusst ausgeblendet. Diese Liste erhebt also keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jedoch muss man sagen, dass hier etwa 1/3 aller möglichen eingabefähigen Parameter gezeigt werden. Da ist Moldflow gewiss etwas einfacher zu parametrieren. Wirklich "brauchen" tut man hiervon aber meistens auch wieder nur die Hälfte.
      Hammer!!! Das sieht sehr interessant aus, darf ich mir das ausdrucken?

      @ALL: RIESEN DANK bis hier hin. Ihr helft mir wirklich weiter!
    • petersj schrieb:

      Ja, wir kommen der Sache wirklich näher! Ganz nah!
      Einspritz- und Staudruck sind beide, wenn sie als spezifische Drücke angegeben sind, immer Drücke vor der Schnecke. Sie werden aber natürlich hydraulisch erzeugt, nur eben von der Maschine entsprechend umgerechnet (über die verschiedenen Kolbendurchmesser). Durch die Angabe als "spezifische Drücke" ist es bei einer Datenweitergabe auf eine andere Maschine (anderer Hersteller oder auch anderer Schneckendurchmesser) immer möglich diese Werte einfach einzugeben und die jeweilige Maschine erzeugt dann (durch interne Umrechnung) diese entsprechenden Drücke.
      Koordinatensystem: In Anlehnung an die Kurvenfarben wurden die Parameter im Text in der gleichen Farbe dargestellt.
      A: Ist der Druck, richtig
      B ist die Vorfahrgeschwindigkeit der Schnecke, richtig
      C: Ist der gefahrene Schneckenweg beim Einspritzen. Geht natürlich von oben nach unten, da der Nullpunkt der Schnecke in der vorderen Kolbenendstellung ist - also praktisch auch damit bei Null Volumen.

      Natürlich darfst du dir das alles ausdrucken.

      Vielleicht solltest du auch mal versuchen, bei einem "benachbarten" Spritzgießbetrieb entsprechende Live-Präsentationen zu bekommen. Solche Sachen sind an einer laufenden Maschine oft viel einfacher zu erklären und man bekommt die Zusammenhänge viel besser erklärt.

      Abgesehen davon: Wie wollt ihr als zukünftige Spritzgusswerkzeugkonstrukteure die Funktionen eine SG-Werkzeuges konstruieren, wenn ihr nicht mal den Ablauf des Spritzgusses mit seinen kleinen aber feinen Eigenschaften kennt? Mal ehrlich: die daraus entstehenden Konstruktionen werden später meistens nicht richtig funktionieren. Ein Werkzeug, welches nur plan auf und zu fährt ist noch einfach. Die Fließwege zu konstruieren kann nicht ausschließlich über Simulationen erfolgen. Und wenn dann auch noch Schieber und Kernzüge erforderlich werden ist das Wissen über den Spritzgussablauf und natürlich auch über die Polymere unersetzlich. Und da verstehe ich auch die Dozenten oder Profs nicht. Das Kochen kommt vor dem Essen!
      ...Und jetzt wird mir auch klar, warum hydraulischer Druck und spez. Druck! Alles klar, Koordinatensystem habe ich verstanden, jetzt schließt sich der Kreis.

      Ich bin absolut bei dir, unser Studium zielt eher auf metallische Konstruktionen ab die spanend bearbeitet werden. Ja wir kennen grundlegende Gestaltungsregeln für die konstruktion von Kunststoffbauteilen, aber Spritzguss, egal ob Metall oder Kunststoff, kannst du in 6 Semestern Bachelor einfach nicht unterbringen. Es sind allerdings auch nicht alle Hochschulen so wie meine, viele bieten Kunststofftechnik als Wahlpflichtmodule an. Ob die Studenten da dann etwas über den Abspritzprozess an sich lernen, sei mal dahin gestellt.

      Interessant wird es beim Master, da wird dann i.d.R auch "Konstruieren in Kunststoff" als Vertiefung angeboten. Den Wissensstand habe ich natürlich noch nicht.

      Ich habe als Werkstudent in einer mittelständischen Fa. gerarbeitet, wir hatten zwei schöne Arburg Maschinen. Der Maschinenführer sprach gebrochen Englisch und kaum Deutsch. Er konnte aber die Maschine bedienen wie kein anderer im Unternehmen. Eine vernünftige fachliche Kommunikation war eigentlich nicht möglich. leider.

      Ihn habe ich auch gefragt bezüglich der Rückmeldung von Maschinenparameter zu einem von mir konstruierten Bauteil ( Werkeug hat zwei Kavitäten und die Bauteile je ein Gewicht von ca 800g, Material PC+ABS). Seine Rückmeldung bzgl. Spritzdruck war 180 bar. Zugegeben, nachdem was ich nun für Drücke kenne, war das etwas schwammig formuliert, es kam mir trotzdem niedrig vor. Er sagte der Druck sei viel zu hoch. 180bar Druck zu hoch??? ?( Auf die Frage ob er vllt. MPa meinte, bekam ich dann leider keine Antwort mehr. Das wäre super für mein Bericht gewesen.

      03 1010 schrieb:

      Diekov schrieb:

      [...]

      Also definitiert im Buch ist das folgendermaßen:

      Staudruck: In der Formmasse wirkender Druck, gegen den Schnecken während der Dosierzeit fördern. Er wird üblicherweise hydraulisch, mechanisch oder pneumatisch erzeugt.

      Einspritzdruck: Druck, der während der Einspritzzeit vom Spritz- bzw. Schneckenkolben auf die Formmasse ausgeübt wird.

      Ist dem so zu zustimmen? Wenn ja,...

      dann ist der Einspritzdruck der, der während des Einspritzvorganges ansteigt und maximal definiert werden kann, korrekt?


      Einspritzdruck: völlig korrekt ja!

      Staudruck entsteht, wenn die Schnecke durch Drehung Material vom Einfülltrichter vor die Spitze schiebt, quasi wie bei einer Schneckenpumpe und hat mit dem Einspritzen nichts zu tun.


      [...]

      JO, jetzt ist die Verwirrung komplett :D ! Aber ich gebe natürlich nicht auf.
      Zu dem von dir hochgeladenen Ablaufschaubild:

      Ich habe jeder Kurve mal einen Buchstaben verpasst, ich verstehe das folgendermaßen:

      A= Einspritzdruck (Steigt während Einspritzprozess aufgrund des größer werdenen Gegendruckes aus dem Werkzeug an)
      B= Geschwindigkeitsprofil (Wird während Einspritzprozess möglichst konstant gehalten)
      C= Keine Ahnung 8| - C ist der Weg der Schnecke bzw. das Volumen vor der Schnecke - wenn die Masse in die Form eingespritzt wird, wird das Volumen im Kolben um den Betrag kleiner.

      Der Betrag von C am rechten Bildrand ist übrigens das Massepolster: die Menge Masse, die nach dem Einspritzen vor der Schnecke verbleibt

      p.S.: die Einheit von Geschwindigkeit und Weg ist natürlich nicht bar, bei den Steuerungen wird idR. aber nur eine Skala angezeigt, jene die ausgewählt ist...



      petersj schrieb:

      Hi Diekov,
      Ich habe mal eine Parameterliste angehängt ohne Werte. Überwachungsparameter und QS-Parameter habe ich mal bewusst ausgeblendet. Diese Liste erhebt also keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jedoch muss man sagen, dass hier etwa 1/3 aller möglichen eingabefähigen Parameter gezeigt werden. Da ist Moldflow gewiss etwas einfacher zu parametrieren. Wirklich "brauchen" tut man hiervon aber meistens auch wieder nur die Hälfte.
      Hammer!!! Das sieht sehr interessant aus, darf ich mir das ausdrucken?
      @ALL: RIESEN DANK bis hier hin. Ihr helft mir wirklich weiter!

      Habe schon gegoogelt, ob ich vllt in bar/s eine Einheit übersehe die mich irgendwie auf die Geschwindigkeit bringt, aber nun hat sich das ja auch geklärt :D .

      Danke für EURE Erklärungen, ich hoffe wirklich das dieser Thread noch lange erhalten bleibt. Für den Profi ist das hier diskutierte möglicherweise Pille- Palle, aber für einen Einsteiger goldwert. :!:
    • Ich kenne jetzt dein Formteil nicht. Bei 180 Bar könnte es sich aber um den hydr. Druck handeln.
      180 Bar spez. Druck wäre natürlich auch möglich. Dickwandig, große Anspritzung, hohe Wz Temperatur, hohe Massetemperatur.
      Halte ich jetzt aber erstmal für unwahrscheinlich.
      Die Kollegen hier haben das hier sehr schön erklärt!
      Bei deinen 180 Bar wird es sich aber sicher um hydr. Druck handeln, man kann, wie schon erwähnt, den spez. Druck damit berechnen, wenn man die Durchmesser kennt.
      Aber idR arbeitet niemand mehr mit dem hydr. Druck.
      Und Arburg kennt nur hydr. und spez. Druck.
      Bei Engel kann man den Druck noch in Psi anzeigen lassen.
      Bei weiteren Fragen sind wir jederzeit für Antworten bereit.
      Viel Erfolg mit diesen Infos. :thumbsup:
    • BastiWest schrieb:

      Ich kenne jetzt dein Formteil nicht. Bei 180 Bar könnte es sich aber um den hydr. Druck handeln.
      180 Bar spez. Druck wäre natürlich auch möglich. Dickwandig, große Anspritzung, hohe Wz Temperatur, hohe Massetemperatur.
      Halte ich jetzt aber erstmal für unwahrscheinlich.
      Die Kollegen hier haben das hier sehr schön erklärt!
      Bei deinen 180 Bar wird es sich aber sicher um hydr. Druck handeln, man kann, wie schon erwähnt, den spez. Druck damit berechnen, wenn man die Durchmesser kennt.
      Aber idR arbeitet niemand mehr mit dem hydr. Druck.
      Und Arburg kennt nur hydr. und spez. Druck.
      Bei Engel kann man den Druck noch in Psi anzeigen lassen.
      Bei weiteren Fragen sind wir jederzeit für Antworten bereit.
      Viel Erfolg mit diesen Infos. :thumbsup:

      Danke für deine Einschätzung, vielen Dank! :thumbsup: