Weiterbildung - welche Möglichkeiten

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    • Weiterbildung - welche Möglichkeiten

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      Hi liebes Forum

      Ich bin hier seit längerem stiller Mitleser
      Habe aber selber eine Frage.
      Und zwar bin ich seit fast 1 Jahr aus der Lehre raus, gelernt habe ich in einem Unternehmen welches Gummi Artikel produziert, mit sehr alten Maschinen, keine technisch Anspruchsvollen Werkzeuge und auch keine Handling Geräte. Ich wurde nicht gut ausgebildet und habe das meiste aus der Theorie gelernt bzw learning by doing - was ja bei Gummi nochmal was ganz anderes ist leider.
      Habe nach der Ausbildung sofort das Unternehmen gewechselt, bin jetzt in der Thermoplast Sparte gelandet.
      Mittlerweile habe ich mich auch ganz gut eingearbeitet. Kann Werkzeuge auch mit größeren Temperierungen aufbauen(was ich ja vorher nicht kannte), Handling nachstellen etc. Also mein Arbeitgeber ist sehr zufrieden bisher da ich mich nach ihren Aussagen sehr gut mache. Soviel zu meinem Werdegang

      Ich möchte mich außerdem gerne weiterbilden, zum einen "muss" ich mehr Geld verdienen wegen meiner familiären Situation.
      Zum anderen möchte ich aus der 3 Schichtarbeit raus,da ich nach dem Jahr schon merke das es mir auf die Psyche schlägt,es geht aber ich möchte es halt nicht ewig machen. Auch merke ich das ich nicht ewig als Verfahrensmechaniker arbeiten möchte, Werkzeuge aufbauen, Maschinen anfahren etc. macht zwar Spass aber denke nicht auf ewig zumindest nicht als einfacher Verfahrensmechaniker. Also bitte nicht falsch Verstehen, bin kein fauler Sack der die Füsse hoch legt und Däumchen drehen will, das sind nur Eckdaten die für mich sehr wichtig sind und wenn machbar dann möchte ich auch dahin

      Den Bereich Qualitätsmanagement finde ich besonders interessant und auch Arbeitssicherheit.
      Ich Frage mich wäre eine Weiterbildung zum Meister oder Techniker sinnvoll bzw was kann ich damit anfangen in dem Bereich? Sinnvoll ist es ja eigentlich fast immer
      Messtechniker finde ich Kursangebote, ist das wirklich nur ein Kurs?
      Ich persönlich würde den Meister vorziehen da der Techniker ja über 4 Jahre geht und nicht ohne ist, das ich das auch wegen meiner persönlichen Situation wahrscheinlich nicht komplett durchziehen würde, so ehrlich zu mir selbst bin ich.
      Ich sollte noch erwähnen ich bin auch ausgebildeter Einzelhandelskaufmann zusätzlich zum Verfahrensmechaniker - falls mir das in irgendeinem Bereich weiterhelfen könnte und ich das Verbinden könnte auch gerne her mit Vorschlägen, bin für alles interessante offen auch was ich noxh nicht auf dem Schirm habe!

      Ich würde mich freuen wenn mir jemand was dazu sagen kann oder über hilfreiche Links, ich kann mich ja auch selber informieren oder gibt es stellen wie z.b die IHK wo mir auf solche Fragen geantwortet werden kann. Vielleicht hat ja selber jemand die Richtung eingeschlagen und kann mir was dazu sagen.

      Beste Grüße
      & Schönen Tag an alle :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Codename_Plastic ()

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      Hallo Codename_Plastic, bei diesem Thema bist du auf jeden Fall nicht alleine. Bin jetzt fünf Jahre in der Kunststoff-Branche und frage mich auch zur Zeit was ich in der Zukunft machen soll. Wenn es wenigstens eine finanzielle Kompensation für die Schichtarbeit geben würde... Noch dazu: Freunde im Einzelhandel, Gastronomie, Altenpflege - viele verdienen mehr Geld als ich (wird Zeit dass ich den Arbeitgeber wechsle :( ). In der Kunststoff-Branche ist es verdammt schwierig aus dem Schichtsystem rauszukommen hin zu einer Vollzeit-Tagesschichtstelle. Ohne Techniker oder Meister hast du auf jeden Fall schlechte Karten, nur mit Glück kommst du da ohne Weiterbildung raus. Und selbst wenn du eines von beidem in Teilzeit machen willst, brauchst du ja auch einen Job in der Tagesschicht um währenddessen Geld zu verdienen. Ich habe das letzte und dieses Jahr damit verbracht, mir eine Arbeitsstelle in der Kunststoff-Branche zu suchen die auf Tagesschicht ausgeschrieben ist, damit ich in Teilzeit eine Weiterbildung machen kann - keine Chance. Wenn es eine Tagesschichtstelle war, dann muss man schon einen Meister oder Techniker haben.

      Der Beruf des Verfahrensmechanikers macht mir zwar Spaß, aber ich werde den Beruf in den Sand setzen wenn es in den nächsten Jahren für mich nicht besser wird.


      Codename_plastic schrieb:

      [...]einfacher Verfahrensmechaniker[...]
      Ich finde nicht, dass es "einfache Verfahrensmechaniker" gibt. Der Beruf ist sehr komplex und man ist im Prozess der Wertschöpfung von A bis Z involviert. Deswegen verstehe ich auch nicht, wieso einen viele Firmen schlecht bezahlen wollen. Verdienen die nichts mit ihren Artikeln? Man nehme meinen aktuellen Arbeitgeber, in den letzten 4 Jahren volle Auftragsbücher, haben Überstunden und Sonderschichten geschoben. Am Ende des Jahres - rote Zahlen. Das macht einen echt wütend auf die Geschäftsleitung und man fragt sich wofür die Kollegen und ich überhaupt arbeiten.
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      Meine Meinung:
      Die Kunststoffverarbeitungsbranche ist eine Branche in der wirklich und immer Erfahrung gefragt ist. Und man kann meines Erachtens von einem frisch ausgebildeten Verfahrensmechaniker nicht erwarten, dass dort zumindest 10 Jahre Prozesserfahrung vorhanden ist. Noch weniger von einem rein studierten Bachelor, sorry. Da viele Probleme und die Lösungen sich erst "mit der Zeit" offenbaren oder darstellen, muss man eben damit leben, wenn es am Anfang (nach einer Ausbildung) für einige Jahre etwas träge läuft. Aber man lernt ja dabei etwas (wenn man engagiert ist) und kann sich dann über verschiedene Abteilungen und Weiterbildungen entsprechend etablieren. Sicherlich kann und will nicht jede Firma ihre Mitarbeiter ganz oder teilweise frei stellen, damit Meister- oder Technikerschule besucht und erfolgreich abgeschlossen werden kann.
      Das Problem der Schichtarbeit ist in der Regel bei der Kunststoffverarbeitung nicht vermeidbar. Das Hochfahren der Anlagen und Maschinen ist nun mal mit dem Verbrauch von deutlich mehr Energie (Strom) verbunden, als einen laufenden Prozess in Betrieb zu halten. Das sollte jeder in seiner Ausbildung gelernt und auch begriffen haben. Also wird eine Produktion möglichst 24/7 durchlaufen. Auch die Qualitätskontrolle muss in der Regel bei einem gut laufenden Betrieb im 3-Schichtbetrieb weiterarbeiten. Und selbst wenn man sich nach einigen Jahren Schergen-Arbeit in das vermeintlich so bequeme Qualitätsmanagement (hat dann nichts mehr mit der eigentlichen Produktion zu tun) hochloben lassen hat, merkt man schnell, dass mit steigender Verantwortung auch mehr Arbeitszeit investiert werden muss - die nicht zwangsläufig vergütet wird. Da ist man bei Schichtarbeit meistens noch besser bedient: 8 Stunden feste Arbeitszeit, Pausenzeiten meisten mit bezahlt, Zuschläge für Nachtschicht, ggf. Freischichten für mehrgeleistete Arbeit (Überstunden, Sonderschichten, etc.). Sicher sind das zu erstreitende Vorteile, aber ohne Einsatz gibt es auch nichts umsonst.
      Und wenn man erwartet, dass man kurz nach der Ausbildung bereits einen Ledersessel im 4. Stock bei der GF. bekommt, hat man auch dabei etwas nicht richtig verstanden.

      Mit freundlichen Grüßen.
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      shinsu schrieb:

      Ich finde nicht, dass es "einfache Verfahrensmechaniker" gibt. Der Beruf ist sehr komplex und man ist im Prozess der Wertschöpfung von A bis Z involviert. Deswegen verstehe ich auch nicht, wieso einen viele Firmen schlecht bezahlen wollen. Verdienen die nichts mit ihren Artikeln? Man nehme meinen aktuellen Arbeitgeber, in den letzten 4 Jahren volle Auftragsbücher, haben Überstunden und Sonderschichten geschoben. Am Ende des Jahres - rote Zahlen. Das macht einen echt wütend auf die Geschäftsleitung und man fragt sich wofür die Kollegen und ich überhaupt arbeiten.
      Deine Frage hast du dir damit selber beantwortet. Wenn ihr, trotz permanent laufender Maschinen, rote Zahlen schreibt, wird euer Betrieb irgendwann Insolvenz anmelden müssen. Heißt für dich und auch deine Kollegen, schnell raus da. Klingt hart, aber das Ende ist nur noch eine Frage der Zeit.

      Bezüglich der möglichen Weiterbildungen. Du, @Codename_Plastic, stehst noch ganz am Anfang. Das 3-Schicht-System ist aus finanziellen und energetischen Gründen notwendig. Kein Betrieb kann es sich leisten jeden Morgen die Maschinen anzuwerfen und den Anfahrschrott zu bezahlen. Im Wettbewerb mit anderen Ländern, bleibt nichts anderes übrig.
      Was für dich als Optionen zu Verfügung steht, sind Schulungen(wie von @Behrens z.B.) und auch Fachliteratur. Nutze die Gelegenheit und bringe dich danach aktiv in die Prozessoptimierung mit dem gesammelten Fachwissen ein. Machst du deinen Job sehr gut und zuverlässig, besteht die Möglichkeit, dass du dich mit der Prozessoptimierung beschäftigen darfst und das ist in der Regel ein Job innerhalb der Frühschicht und ohne Schichtarbeit. Nur rumsitzen und warten bringt dir nichts.
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      @shinsu

      Also finanziell will bzw kann ich auch nicht weniger, es gibt hier ein paar Firma die bezahlen eigentlich super, leider habe ich kein Auto & Führerschein und komme nicht pünktlich hin bei dem 3-Schicht System.
      Im Einzelhandel war ich selber, für mich absolut nichts zumindest Lebensmittel.
      Im Büro saß ich auch als Industriekaufmann, entweder absolut falsches Unternehmen oder auch gar nicht mein Beruf, habe fast Depressionen bekommen. Ich Frage mich manchmal ob es überhaupt einen Beruf gibt den ich auf Dauer machen will, ich würde am liebsten alles Mal probieren um alles Mal gemacht zu haben :D

      Wegen dem Geld/Weiterbildung gibt es aber auch zb Meister BAföG, wäre das nicht was? Also ich sage ehrlich bevor ich keine Firma finde die mich unterstützt, mache ich den in Vollzeit mit BAföG wenn das Geld passt
      Es bringt mir ja nichts in 15 Jahren zu sagen ich wollte ja immer aber niemand hat mich unterstützt. Klar dann muss ich auf einige Sachen verzichten aber ich brauche auch nicht viel, also wirklich nichts ausser Musik zuhause. Und essen etc ist auch nicht schlecht.

      Muss aber auch sagen wenn es in den nächsten 3,4 Jahren nix werden wird dann suche ich auch etwas anderes - 3 Schicht finde ich halt eine Zeit lang vertretbar aber man lebt nur einmal und so möchte ich mir die Gesundheit nicht zerstören, da ist mir auch meine Familie deutlich wichtiger als ein Arbeitsplatz. Ich hab ja zum Glück noch das Standbein Kaufmann. Ich hoffe noch das es hier eine Branche, die es hier in Deutschland momentan nicht gibt, in den nächsten Jahren kommen wird, in dem Bereich wäre es mein Traum zu arbeiten.

      Und mit Einfacher Verfahrensmechaniker meinte ich Ausbildung machen und danach als Einrichter/Verfahrensmechaniker arbeiten ohne Weiterbildung, die Leute die es drauf haben und viel auf dem Kasten haben mit Erfahrung sind Gold Wert, das wird aber weder finanziell noch menschlich geschätzt und ich würde meinen A*sch drauf verwetten das es in 10,20 Jahren immer noch so ist, es wird einfach immer so bleiben, leider.
      Deswegen Weiterbildung. Es ist bei uns auch so volle Auftragsbücher, Sonderschichten etc. Aber niemanden kann mehr Geld gezahlt werden - aus der Produktion. Klar...

      @petersj

      Das erwarten leider nur viele diese Erfahrung, wie gesagt ich - schlechte Ausbildung, keine Arbeitserfahrung
      Im neuen Unternehmen hatte ich 1 Monat "Einarbeitung" Werkzeuge umgebaut und wenn ich nicht weiter kam dann um Hilfe fragen, anstatt mich wem an die Seite stellen der mir auch ein bisschen was erzählen kann oder mir Mal intensiv erklären wie man Handling Geräte einstellt oder wenigstens nachstellt - ne ne mach mal. Klar so lerne ich auch irgendwie, nur wenn was schief läuft dann ist das Geschrei groß.
      Letztens habe ich eine unserer komplizierten Formen aufgebaut, noch nie gemacht, ist schief gegangen, Brandeilig und ich war der Arsch. Wenn mir das vorher nicht gezeigt wird, sorry da juckt es mich dann auch 0 seit ihr selber schuld denke ich mir dann. Grade bei solchen Werkzeugen sollten die erfahrenen Mitarbeiter ihr wissen an die Jungen Leute geben.
      Klar das 3 Schicht sein muss bei der heutigen Konsum Gesellschaft ist nicht verhinderbar, nur ich möchte halt nicht ewig ein Teil davon sein. Es gibt ja auch Leute die finden es geil :D

      Und das QM bequem ist denke ich auch nicht, nur eine andere Art von Stress. Oder? Du wirst ja denke ich mehr Erfahrung haben als ich

      @1u21

      Ja Fachliteratur habe ich mir etwas zum Einstieg geholt, wollte aber jetzt auch nochmal etwas aufrüsten :thumbsup:
      Ob Prozessoptimierung was für mich wäre weiss ich allerdings noch nicht.
      Mein Plan war ja erstmal so 2-3 Jahre Berufserfahrung sammeln um dann eine Weiterbildung zu machen und zu schauen wohin der Weg mich führt, bin halt auch schon 27 deswegen wollte ich nicht ewig warten mit einer Weiterbildung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Codename_Plastic ()

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      Ja, das hört sich wirklich so an, als wenn du dir einen anderen Beruf suchen solltest. Ich habe das Gefühl, als wenn du einer der Kollegen bist, die jeden Morgen mit einem langen Gesicht in die Firma kommen und jammern, dass sie überhaupt keine Lust mehr haben ihren Job zu machen. Das zieht dann natürlich auch die Kollegen auf Dauer mit runter.
      Vielleicht währe Schiedsrichter beim Tennis in einem drittklassigen Tennisclub das Richtige für dich. Du sitzt über Allem und brauchst den Leuten nur bei der Arbeit zuzusehen. Dafür darfst du aber die Entscheidungen treffen, ob der Ball gut oder "out" war. Geld ist dir ja auch nicht so wichtig. Also wofür überhaupt arbeiten?

      Nur mal so als Beispiel:
      Ich habe Maschinenschlosser in einem Schiffsreparaturbetrieb im Hamburger-Hafen gelernt. Im Sommer bei 40° plus arbeiten im Maschinenraum der "richtig" großen Schiffe in einem 5-etagigen Schiffsmotor. Im Winter waren komischer Weise auch bei 10° minus immer nur Arbeiten an Deck zu erledigen. Sonst hätte ich zur See fahren müssen. Nach der Lehre habe ich dann als Maschinenführer bei einer Saftabfüllerei gearbeitet. Das war auch nicht immer lecker! Danach habe ich mich Freitags bei meiner jetzigen Firma beworben. Der Produktionsleiter meinte: "Ich weiß nicht, ob das der richtige Job für Sie ist: laut,, dreckig und es stinkt." "Macht doch nichts. Gegen Dreck gibt es Seife, gegen Lärm Gehörschutz und an den Gestank gewöhnt man sich." habe ich geantwortet und bin Montagmorgen in der Betriebsschlosserei angefangen mit einem 3-Schichtvertrag. Die Spritzgießerei habe ich "nebenbei" repariert, weil: "Die Leute in ihren weißen Kitteln sind so merkwürdig". Irgend wann bin ich dann ganz in die Spritzgießerei/Labor/ Technikum gewechselt und habe mich dann intensiv mit der Thermoplastverarbeitung Kompoundierung und Spritzguss für unsere Bereiche befassen dürfen. Mehr oder weniger autodidaktisch, weil außer ein paar Ingenieuren und Doktoren gab es nicht wirklich gute Informationsquellen. Also buchte ich mir entsprechende Besuche bei den großen Kunststoffherstellern und Verarbeitern und sog dort alles an Informationen auf, was man bekommen konnte. ICH HABE MICH ALSO SELBST UM MEINE KUNSTSTOFFAUSBILDUNG GEKÜMMERT. Inzwischen darf ich bei uns neues Personal schulen. Bin aber auch mehr und mehr in den Bereich Arbeitssicherheit gerutscht. Ist also auch nicht gerade das, was ich mal gelernt habe.
      Ach ja: und das lief nicht alles komplett in einem Jahr ab! Ich bin jetzt über 30 Jahre in dieser Firma. Und es war nicht alles Gold. Aber ich habe es dann doch hinbekommen. Ich sitz aber immer noch in einem Großraumbüro und habe daher zum Glück täglich reichlich Kontakt mit meinen Kollegen. Der 3-Schichtvertrag ist erst vor wenigen Jahren gecancelt worden.
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      Nein, ganz und gar nicht, vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, ich habe ja nur negative Beispiele genannt
      Ich bin bis vor kurzer Zeit immer mit Freude zur Arbeit gekommen wirklich ich hatte echt Bock, es ist nicht so das ich ein Problem habe mit mach Mal und du lernst das schon, nur bei manchen Sachen ist es nunmal von Vorteil für alle es gezeigt zu bekommen. Grade wenn es quasi vorausgesetzt wird und man irgendwo ja auch Zeitdruck hat, ich kann mir das nicht Mal eben aus den Fingern saugen, es soll doch so sein das man Erfahrung weiter gibt dafür gibt es ja diese ganzen Schulungen etc. Heutzutage
      Vielleicht ist es auch eine schlechte Phase von mir.Ich denke es hat auch andere Gründe da hab ich mir schon ein paar Gedanken gemacht. Jetzt nochmal.
      Und mit Geld nicht so wichtig meine ich nicht das es mir Scheiss egal ist wieviel Geld ich bekomme nur mein Ziel ist nicht die spitze, ich muss keine Unsummen verdienen ich wollte nur sagen ich lebe relativ einfach,ich brauche nicht ständig neue Sachen,neueste Technik,ein dickes Auto, du tust so als sollte ich in den Wald ziehen.

      Deine Geschichte ist interessant und auch beeindruckend, Respekt dafür das hört sich auch an als hast du viel gesehen und gelernt hört sich sogar nach einem echt interessanten Werdegang an
      . Aber ich frage hier nur nach was könnte man damit anfangen was ich als Grundlage habe - irgendwann in den nächsten Jahren, es ist halt auch nicht mehr wie früher die Arbeitswelt hat sich geändert, ich hab selber nicht gearbeitet damals und heute, du aber schon und ich denke das stimmt. Ich hab auch kurze Zeit in einem Betrieb gearbeitet wir hatten bestimmt fast 50° in der Halle ich habe umgebaut, Störungen behoben, Material mit der Farbe in einem Betonmischer gemischt und die Trichter von Hand befüllt, eingepackt alles auf einmal alleine auf Schicht als Einrichter bin 16km jeden Tag mit einem Fahrrad hin und zurück, ich weiss auch das man sich den Arsch Mal aufreißen muss, "damals" hatte ich halt 0 Erfahrung bei Thermoplast und das wird nicht gesucht,fertig. Deswegen habe ich kurze Zeit in so einem kleinen Betrieb gearbeitet und habe durch wahrscheinlich ich arbeite für am wenigsten Geld die Arbeitsplätze bekommen, so sieht's heute aus. Ich mache das jetzt nicht lange aber das es mir an Motivation mangelt kann mir keiner sagen.
      Also ich lerne gerne, in meiner Ausbildungsfirma mit den alten Maschinen und auf zu Werkzeugen war das auch alles kein Problem aber mit Sachen wo man die hochmoderne Steuerung nicht kennt braucht man Schulungen, die gibst du ja und sowas habe ich nie, noch nie in meinem Arbeitsleben als Verfahrensmechaniker bekommen. Ich wünsche mir es wirklich.mir hat arbeiten eigentlich nie soviel Spass gemacht gehabt weiß zuletzt wie gesagt ich arbeite gut sie sind zufrieden, es ist nicht so das ich da wie ein nasser Sack rumlaufe. Ich hab halt nur das Ziele und ich hab gehofft das es da Positionen gibt die interessant wären wo mir meine Ausbildungen helfen. Und danach habe ich gefragt und was ich dafür tun muss oder wo ich mich dahin gehend informieren kann.

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      Ok, Fortbildungskurse für z.B. Spritzguss bei z.B. SKZ oder KI und den Maschinenherstellern (sehr gut bei ARBURG) werden ständig angeboten. Wir können jedes Jahr eine Liste aufmachen, in der wir "Wunschkurse" und auch erforderliche Kurse nominieren können. Es gehört dann natürlich eine fundierte Argumentation dazu, so einen Kurs genehmigt zu bekommen. IdR. aber kein Problem. Bezahlt werden die Kurse dann natürlich von der Firma. Auch Meisterschule oder Technikerschule wird mit entsprechender Absprache von der Firma z.B. durch teilweise Freistellung unterstützt. Klar müssen für entsprechende Fehlstunden finanzielle Einbußen in kauf genommen werden. Die Firma verlangt dann aber auch einen positiven Erfolg. Sicherlich gibt es immer den einen oder anderen Vorgesetzten, der der Meinung ist, dass die Schule nicht nötig tut. Aber dann geht man eben eine Stufe höher und versucht es dort. Die Erkenntnis ist eben: Wenn wir gut qualifiziertes Personal haben ist die Wertschöpfung deutlich größer als mit völlig Ahnungslosen. Und das ist bei vielen Betrieben und auch Mitarbeitern eben noch nicht angekommen. Kümmer dich und du wirst gehört. Mach den Mund auf (wenn´s passt). Und übernimm Verantwortung. Fehler sind eigentlich dafür da, dass sie gemacht werden. Nur so kann man lernen. Normal macht man einen Fehler kein zweites Mal.