Zentrierung Wekrzeuge auf SGM

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    • Zentrierung Wekrzeuge auf SGM

      Hallo zusammen,

      gibt es eine möglichkeit um Zentrierbohrungen nachträglich in die Aufspannplatten der Spritzgussmaschinen zu bekommen ?

      Oder gibt es eine andere vielleicht sinnvolle Möglichkeit um die Werkzeuge "im Wasser" ausgerichtet einzubauen ohne Wasserwaage ?

      Viele Grüße!
    • Hallo,

      nachträglich eine Zentrierbohrung einsetzen würde die Kosten extrem in die Höhe ziehen. Eine gute Alternative wäre, auf die vorhandene Bohrungen eine Zentriernut zu setzen die Passend für das Werkzeug ist. Sprich, ein zusammenspiel zwischen Aufspannplatte und dem Werkzeug
    • Moin,

      möglich ist alles z.B mithilfe einer Magnetbohrmaschine lassen sich zusätzliche Löcher in die Aufspannplatte einbringen hierbei empfiehlt es sich aber eine "Art" Schablone aus Stahl für den Bohrer zu schaffen. So könntet Ihr kostengünstig einen Standard über alle Maschinen ziehen.

      Noch kostengünstiger wäre esbestehnde Löcher in der Aufspannplatte zu nutzen hier bieten sich oftmals auf der BFAP die Euromap durchbrüche für außermittiges austoßen an diese sind oftmals schon in den Standardplatten überall gleich.

      Teuerste Methode wäre es über Metalock dies sind Profis und ermöglichen "fast"alles siehe:
      metalockengineering.com/de/met…/vor-ort-cnc-bearbeitung/
    • petersj schrieb:

      Vielleicht eine komische Frage:
      Gibt es Spritzgussmaschinen, die keine Zentrierbohrung haben?
      Bei SG-Werkzeugen kenne ich das bedingt. Vergessen oder nicht gefordert. Ließe sich dann aber nachrüsten.
      Hier ist gemeint, dass die Form in Waage steht.
      Bei nachfolgender Peripherie wie Montageanlagen, Werkstückträger etc ist das ein wichtiger Punkt.
      Die normale Zentrierung sollte doch immer vorhanden sein, allerdings habe ich dann noch Spiel und kann die Form auch schräg einbauen. Also zur Bedienseite oder Bediengegenseite gekippt.



      Ein nachträgliches einbringen einer Nut sollte funktionieren und kein großer Akt werden.
      Ich persönlich würde, trotz Nut oder Passung, immer eine Maschinenwasserwaage nutzen. Und sei es nur zur Kontrolle.
      Paar mal auf Zuhaltekraft fahren, kontrollieren.
    • Im früheren Leben habe ich mal LSR Werkzeuge gebaut und konstruiert. Dafür gab es eine Werksnorm wie weit bei der jeweiligen Werkzeuggröße die Unterkante aus der Werkzeugmitte liegt. Diese Kante wurde jeweils mit angefräst.
      Für die Maschine gab es jeweils einen Leistensatz den man unten auf die Säulen gelegt hat. Darauf wurde das Werkzeug mit dem Kran abgesetzt. Für die meisten Anwendungen reichte das um beim Schließen problemlos die Zentrierringe zu treffen und das Werkzeug winklig (gerade, waagrecht) einzubauen.
      Wenn die Maschine zu ist und das Werkzeug gesichert ist Leisten einfach raus nehmen.

      Da die Maschinen nicht unbedingt alle gleich sind braucht man halt für jede Maschine angepasste Leisten fzum jeweils größten Werkzeug. Den Sprung zu kleineren Werkzeugen schafft man dann ja mit Universalleisten.
    • Guten Morgen,

      es gibt Zentrierstifte die man in die Aufspannplatte einschraubt. Dazu muss aber im Werkzeug eine passende Bohrung gefertigt werden. Es gibt z.B. von Stäubli Schnellspannplatten für verschiedene Werkzeuggrößen die diese Stifte verbaut haben. Dies kann man aber auch direkt in die Aufspannplatten verschrauben. Ich würde nicht unbedingt in die Aufspannplatte bohren.
      Hier mal ein Link:

      staubli.com/de-de/connectors/q…ld-change/mechanisch-qmc/

      Im Bild sieht man unter dem Zentrierring den Zapfen.

      Sicher gibt es das auch von anderen Herstellern. Soll nur als Beispiel dienen.