Markierung zur Ausrichtung des Formteils

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    • Markierung zur Ausrichtung des Formteils

      Hallo und frohes neues 2019 liebe Spritzgussgemeinde,

      ich habe eine Frage, die nur "über Ecken" etwas mit dem Spritzgussprozess zu tun hat Dennoch hoffe ich, hier richtig zu sein:
      Bei uns im Haus werden viele Spritzgussteile (Gehäuse) nach der Herstellung und Montage für den Kunden spezifisch mit einem Laser beschriftet.
      Da wir sehr viele geometrisch unterschiedliche Produkte haben, ist die Idee, diese Teile auf dem Laser mittels optischer Bilderkennung auszurichten bzw, die Laseroptik an der Lage des Bauteils, statt sie starr einzuspannen.
      Dazu soll eine Geometrie, ein einfaches Relief, eine Markierung an einer bestimmten Stelle des Spritzlings eingebracht werden, die die Optik dann erkennt und Winkel- und Längsversatz ausgleicht.

      :?: Nun zu meiner Frage: hat jemand Erfahrungen, was da an Geometrie-Elementen üblich ist oder gar schon Kenntnisse, welche Kontur man benötigt, damit es optisch gut erfassbar ist? Muss man möglicherweise gar mit Oberflächenunterschieden arbeiten, damit es bei senkrechter Draufsicht eindeutig erkennbar ist? Viele Teile unserer sind rotationssymetrisch.
      (Meine erste Idee war ein einfacher L-Winkel erhaben)

      Vielen Dank bereits jetzt für Anregungen, Erfahrungen und Tipps.

      vG.
    • Erste Frage. Sind die Teile schwarz? Wenn ja, haben die meisten Kameras ein starkes Problem, da dies einfach zu viel Licht schluckt und die Erkennung nicht mehr möglich ist, außer man betreibt sehr viel Aufwand.

      Bedenke, dass jede Geometrieänderung am Artikel eine Geometrieänderung des Werkzeugs mit sich zieht und es somit nicht mal eben machbar ist

      Wenn die Teile rotationssymetrisch sind, wozu dann noch eine Ausrichtung? Bei den nichtsymmetrischen Teilen reicht der simple Schattenwurf.
    • Hallo 1u21,

      danke für die fixe Rückmeldung.
      Viele unsere Teile sind Peek-Natur, Blau oder Grau - schwarze sind leider auch dabei.

      Vollständig rotationssymmetrisch sind die Teile meist doch nicht ganz, da habe ich mich falsch ausgedrückt: bsp. Gewinde darin geben die Position von Anbauteilen vor, zu denen dann die Beschriftung ausgerichtet werden soll oder der Grundkörper ist Schaftartig aber mit einzelnen azentrischen Geometrie-Elementen.

      Gegenstand der Betrachtung ist sowohl die Berücksichtigung bei Neukonstruktionen (dann auch neues Werkzeug) als auch die Machbarkeit der Anpassung der Bestandswerkzeuge - bei denen läuft es dann mutmaßlich auf eine Erhabenheit im formteil oder einen Einsatz im Werkzeug raus, um den Aufwand noch vertretbar zu halten denke ich.

      Mit schattenwurf nehme ich an meinst du den Kontrast der Außengeometrie gegenüber den Hintergrund oder?
    • Wenn es Gewinde in den Teilen gibt, die die Position vorgeben, ist es eine eindeutige Position. Was spricht gegen eine Aufnahme, die die Gewinde nutzt? Ein einfacher Bolzen mit passendem Durchmesser würde auch reichen. Dann ist die Position immer klar. Dadurch würde auch der Schattenwurf(den du richtig verstanden hast) entfallen. Ich stelle mir da eine einfache Aluplatte vor, wo die Bolzen für das jeweilige Produkt an die jeweilige Stelle eingesetzt werden.