Energieeffizienz im Vergleich

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    • Energieeffizienz im Vergleich

      Hallo,

      in den TOYO Thread wollt ich diese Frage nicht rein stellen, ist ja genereller Natur.

      Auf der Fakuma wurden ganz klar elektrische Maschinen angeboten.
      Jedoch habe ich mehrfach die Aussage erhalten, dass eine Hybrid effizienter sein soll als eine Vollelektrische.
      Begründung: Der Anlagedruck des Aggregats müsste bei der elektrischen dauerhaft mit Servomotoren aufrecht erhalten werden, bei der hydraulischen Hybridvariante halt klassisch einmal aufgebaut und abgesperrt.

      Stimmt das so / Gibt es 2 Seiten der Medaille?

      Als Argument für elektrisch hört man immer den schnellen Dauerläuferprozess, ist bspw. der Servo hier so kurz am laufen, dass es das Argument wiederlegt?

      Auf die qualitativen Unterschiede will ich hier nicht eingehen, da fliegen ja schon woanders die Fetzen :D
    • ParameterJongleur schrieb:

      Auf der Fakuma wurden ganz klar elektrische Maschinen angeboten.
      Ist verständlich, denn dieser "Maketing-Zug* ist erst vor ca. 10 Jahre durch die Krise richtig unterwegs und die Trittbretter haben noch ein bissl Platz für Verkaufserfolg ;)
      Man muss die Welt der Maschinenbauer auch verstehen: Jedes Jahr mehrere Messen und auf jeder Messe eine *Neuerung* verkaufsstrategisch an den Spritzgießer bringen ... Das ist inzwischen eine große Herausforderung! Irgendwann hat auch die SINNVOLLSTE Technik ihren Zenit überschritten, was bei den Spritzgiessmaschinen lange erreicht ist! Man sollte auch als Spritzgießer mal innehalten, und vielleicht darüber nachdenken: wie hoch ist eigentlich der Nutzungsgrat der *verfügbaren Technik*? Und da gibt's noch unendlich viel Luft nach oben ... heisst:
      Wir sitzen technisch im Formel1-Auto und haben nur Kompetenz für einen handelsüblichen PkW - ist keine Kritik, sondern Zeichen für die schlechte Ausbildung!

      ParameterJongleur schrieb:

      Jedoch habe ich mehrfach die Aussage erhalten, dass eine Hybrid effizienter sein soll als eine Vollelektrische.
      Dem stimme ich zu! Zumal immer wieder der Fall eintritt, dass es hydraulische Antriebe gibt (Werkzeug o. ä.) zumal das hydrauliche Einspritzen (Ausformen) immer noch "weicher bzw. harmonischer" ist, hinzu käme noch das von Dir genannte Argument mit dem Anlagedruck .... so es wirklich so ist(?) ...

      ParameterJongleur schrieb:

      Gibt es 2 Seiten der Medaille?
      Immer und überall! ;)

      ParameterJongleur schrieb:

      Als Argument für elektrisch hört man immer den schnellen Dauerläuferprozess, ist bspw. der Servo hier so kurz am laufen, dass es das Argument wiederlegt?
      Stimmt, wer im Schnellläuferbereich, Zyklen in Richtung *0* ;) (Spritzschiessen) unterwegs ist, sollte eine Vollelektrische nehmen, da hält die Hydraulische physikalisch nicht mit.

      ParameterJongleur schrieb:

      Auf die qualitativen Unterschiede will ich hier nicht eingehen, da fliegen ja schon woanders die Fetzen
      :D :thumbsup:
    • Danke für die ausführliche Antwort :)

      Im ersten Punkt gehe ich vollkommen mit, muss nutzbar und sinnvoll sein. Logischerweise auch nutzbar für die Einrichter und nicht zu aufgebläht.
      Bekomme da immer mehr einblick und praktischweise immer gleich die Info über Sinn/ Unsinn dazu.

      Da wir keine 2kk Flaschendeckel am Tag fallen lassen weiss ich da nun für mich bescheid, danke
    • Und was die SGM Hersteller einfach nicht hinbekommen.....Maschinensoftware, bei der ich Bilder und Zeichnungen
      hinterlegen kann.
      So das alles an bzw. in der SGM abgelegt werden kann.
      Bei Spezialverschlauchungen etc.

      Lieber werden die Bildschirmseiten immer neu gestaltet, ohne das es wirkliche Neuerungen gibt.
      Dann werden wieder Fehler eingebaut usw....obwohl SGMS seit Beginn immer das Gleiche machen.
      Natürlich hat sich die Technik verbessert (Präzision, Überwachung Effizienzts usw.)....aber das Interessiert
      mich als Einrichter wenig.....ich möchte die Sachen schnell wieder finden und verstehen.

      Naja.

      ;)
    • Nun Luemmel,


      um zu jedem Artikel die Parameter zu hinterlegen, die Werkzeugdokumentationen, Einstell- und Anfahrprotokolle und was sonst noch so dazu gehört, ist eine Steuerung nicht geeignet. Das möchte man auch gar nicht und es wäre auch nicht richtig.
      Zunächst müsste man die Maschine mit einem riesigen Datenspeicher ausrüsten und vorallem auch mit einem Datensicherungssystem. dazu.
      Dementsprechend würde die Datenverwaltung und Datensicherheit in die Verantwortung und Haftung dem SGM Herstellers übergehen. Unbenommen unter welchen Umständen die betrieben wird, unter den Bedingungen eines Global Players.

      Hierfür gibt es Leitrechensystem, dort kann alles was in binäre Sprache übersetzbar ist, hinterlegt und gesammelt werden.
      Aus Rechts- und Haftungsgründen ist die Maschinensteuerung relativ stark verriegelt.
    • Luemmel schrieb:

      Und was die SGM Hersteller einfach nicht hinbekommen.....Maschinensoftware, bei der ich Bilder und Zeichnungen
      hinterlegen kann.
      So das alles an bzw. in der SGM abgelegt werden kann.
      Bei Spezialverschlauchungen etc.

      Lieber werden die Bildschirmseiten immer neu gestaltet, ohne das es wirkliche Neuerungen gibt.
      Dann werden wieder Fehler eingebaut usw....obwohl SGMS seit Beginn immer das Gleiche machen.
      Natürlich hat sich die Technik verbessert (Präzision, Überwachung Effizienzts usw.)....aber das Interessiert
      mich als Einrichter wenig.....ich möchte die Sachen schnell wieder finden und verstehen.

      Naja.

      ;)
      Hallo Luemmel,

      bei unseren Maschinen in der Produktion ist es bei einem Hersteller BXX möglich dieses zu tun.
      Man hat hier die Möglichkeit 1 Bild mit eine max. Pixel von x bis x hochzuladen.
      Weiter gibt es dann hier dann die Möglichkeit, auf der gleichen Bildschirmseite, Informationen frei zu hinterlegen, wie eine Beschreibung oder Materialdaten etc.
      Wird von vielen bei uns gerne genutzt.
      Es gab / gibt sogar die Möglichkeit ein Bild als Bildschirmschoner zu nutzen / statt schwarzer Bildschirm.

      mal als reine Information :)

      hauer schrieb:

      Nun Luemmel,


      um zu jedem Artikel die Parameter zu hinterlegen, die Werkzeugdokumentationen, Einstell- und Anfahrprotokolle und was sonst noch so dazu gehört, ist eine Steuerung nicht geeignet. Das möchte man auch gar nicht und es wäre auch nicht richtig.
      Zunächst müsste man die Maschine mit einem riesigen Datenspeicher ausrüsten und vorallem auch mit einem Datensicherungssystem. dazu.
      Dementsprechend würde die Datenverwaltung und Datensicherheit in die Verantwortung und Haftung dem SGM Herstellers übergehen. Unbenommen unter welchen Umständen die betrieben wird, unter den Bedingungen eines Global Players.

      Hierfür gibt es Leitrechensystem, dort kann alles was in binäre Sprache übersetzbar ist, hinterlegt und gesammelt werden.
      Aus Rechts- und Haftungsgründen ist die Maschinensteuerung relativ stark verriegelt.

      @ hauer :

      Warum sind Werkzeugdaten,Einstell,- & Anfahrprotokolle nicht für eine Steuerung geeignet.
      Macht sehr wohl Sinn !!
      Es ist schon wichtig, die Wichtigen Dinge am besten in einem Datensatz abzulegen.
      Datenspeicher ist doch in der heutigen Zeit kein Thema mehr und weiter Datensicherung, Datenverwaltung, ist ein Thema des SGM Hersteller und hat hier die Verantwortung, oder werden Ihre Maschinen ohne Steuerung ausgeliefert ?
      Oder wie und wo Speichern Sie ihre Daten auf der Maschine ??

      Nicht für jeden ist ein Leitrechnersystem vom Vorteil, Maschinenparkgröße etc. .

      Grüße aus dem sonnigen NRW

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TheProblemSolver ()

    • Guten Morgen,

      viele Hersteller bieten doch an, zumindest ein paar Textzeilen dem Datensatz hinzuzufügen.
      Wenn das schon zu Probleme beim Datenvolumen führen sollte..., immerhin befinden wir uns im 21. Jahrhundert ;).

      Durchaus wichtig direkt auf der Maschine paar Notizen und ggf. Bilder hinzuzufügen - spart Papier und alles ist auch da wo es hingehört.
    • hauer schrieb:

      Nun, sinnvoll wäre das allemal.

      Meines Wissens ist das ein Frage des Datenvolumens. Mir wurde einst gesagt, dass es sehr strenge Reglements gibt, was, wen und wann die Hersteller "Fremddaten" zulassen.
      Mahlzeit aus dem sonnigen NRW.

      Wir leben doch heute in eine Zeit, wo dies doch in der digitalen Zeit kein Thema mehr ist.
      Datensätze sind doch nicht 1 GB groß oder ähnlich. Meistens sind sie doch viel kleiner, zudem kenne ich wirklich keinen in all meiner Zeit,
      der einen solchen Speicher wirklich mal vollbekommen hat, eventuell bei älteren Maschinen mit den ersten Softwaresteuerungen.

      Und ob ich Bilder so einfüge auf einer Maschine, oder per Leitsystem, das ist doch eher gleichzusehen, beides sind dann Fremddaten.
      Macht doch keinen Unterschied.

      Grüße
    • Es gibt ja auch noch genug SGMs, wo normale 2,5 Zoll HDD´s verbaut werden.
      ....ständig den Vibrationen ausgesetzt.

      Datenvolumen lass ich in der heutigen Zeit nicht mehr zählen.

      Die neuen Maschinen brauchen teilweise solange zum booten, derweil hab ich eine
      alte Nocken-SGM eingestellt und laufen lassen ;)

      Datensicherheit ist natürlich wichtig, mir geht es aber vielmehr um schnelle Verfügbarbarkeit
      der einstellrelevanten Sachen, damit ich alles vor Ort habe.
      Wo und Wie dann die Sicherung abläuft, ist mir als Einrichter eigentlich egal.
    • Luemmel schrieb:

      Datenvolumen lass ich in der heutigen Zeit nicht mehr zählen.
      Völlig richtig! Zu dem Thema machen sich die Maschinenbauer meiner Meinung nach total lächerlich, da scheinen in der IT-Entwicklung wohl wirklich noch ein paar "mit der Keule" durch die Gegend zu laufen ?( :thumbdown:
      Das beginnt doch schon damit, dass die Maschinenbauer z. B. für die Auswertung von Prozess-ISTwerten meistens viel zu wenig IST-Werte in der MaschinenSteuerung speichern - einzige Ausnahme (meines Wissens nach) ist Krauss-Maffei! :thumbsup: Korrigiert mich bitte, wenn es ein anderer auch macht/kann! Seit jahrzehnten fordere ich, dass permanent min. vom jrdrm Prozesszyklus 50 Istwerte von min. 20.000 Schuss/Zyklen an der Maschine auf Zugriff verfügbar sind! Ich frage mich, wenn Krauss-Maffei dass seit über 20 Jahren (ab MC4) kann ... warum können/wollen die anderen Hersteller diesen großen Vorteil nicht anbieten? Die Hersteller kommen bei dem Thema sofort auf das Thema BDE-System, wollen also den Spritzgießer nötigen, in BDE-Systeme zu investieren. :cursing: Zudem sind BDE-Syteme für individuelle Auswertungen an der Maschine für den Einrichter völliger Unsinn, da sie nur in irgendeinem Büro auf Zugriff verfügbar sind, womit sie bei der Arbeit vor Ort an der Maschine nicht weiter helfen!
    • Hallo,

      also bei unseren Engel Maschinen mit CC300 Steuerung kann man zu jedem Teiledatensatz ein Bild mitspeichern.
      Zusätzliche Informationen können als PDF in die Maschine geladen werden, nur der Speicher ist leider limitiert, die PDF's sollten daher klein gehalten werden.

      @ Hr. Behrens: Die CC300 Steuerung speichert automatisch mehr als 80 Parameter von den vergangenen 20.000 Zyklen im Prozessdatenprotokoll. Ich habe also diese Daten auch wenn ich keine Aufzeichnung starte.
    • Behrens schrieb:

      ... einzige Ausnahme (meines Wissens nach) ist Krauss-Maffei! :thumbsup: Korrigiert mich bitte, wenn es ein anderer auch macht/kann!
      Also wir haben ausschließlich Arburg Maschinen und ich kann von jeden Spritzgussprozess entsprechend die Parameter des Prozesses abrufen. Ansonsten wäre eine Prozessfähigkeit ja nicht zu ermitteln. Dementsprechend kann dieser Hersteller das auch.

      Behrens schrieb:

      Zudem sind BDE-Syteme für individuelle Auswertungen an der Maschine für den Einrichter völliger Unsinn, da sie nur in irgendeinem Büro auf Zugriff verfügbar sind, womit sie bei der Arbeit vor Ort an der Maschine nicht weiter helfen!
      Also ich weiß ja nicht, in was für Betrieben Sie so arbeiten. Bei uns hat jeder Einrichter Zugriff auf das BDE System (bei uns Arburg-Leitrechner-System). Zudem ist auch jeder Einrichter geschult, was das auslesen und interpretieren von Daten angeht. Nur dadurch können die Einrichter als Prozesseigner auch aktiv helfen diesen zu verbessern. Transparenz sollte groß geschrieben werden.
    • Styrol schrieb:

      Bei uns hat jeder Einrichter Zugriff auf das BDE System (bei uns Arburg-Leitrechner-System).

      Wenn die Einrichter an vor Ort an jeder Maschine zugriff auf's BDE hat, dann passt es ja auch. Bei nur einem Maschinenfabrikat ist das Thema erheblich einfacher. Wobei "beschaffungsstrategisch" min. zwei Fabrikate vorteilhafter sind ...

      Styrol schrieb:

      Also ich weiß ja nicht, in was für Betrieben Sie so arbeiten
      Kommt ein bissl arrogant rüber lieber Berliner ... ;) Es ist Dir doch wohl bekannt, dass nur ein Bruchteil der Spritzgussbetriebe ein Leitrechnersystem haben ?( :!:

      Pl_asti schrieb:

      Die CC300 Steuerung speichert automatisch mehr als 80 Parameter von den vergangenen 20.000 Zyklen im Prozessdatenprotokoll. Ich habe also diese Daten auch wenn ich keine Aufzeichnung starte.
      Danke für die Info, dann haben die gegenüber der CC200 ja richtig was verbessert ;) :thumbup:
    • Hallo zusammmen,
      zum Thema Rechenkapazität und Speicher der Anlagen hatte ich bei KM und Engel damals die Frage gestellt, warum so langsam und so klein. Antwort war, das die verbauten Komponenten GARANTIERT lange stanfest und präzise funktionieren. Technisch wären schnellere Komponenten kein Problem, jedoch wären diese bei den gewünschte Anforderungen extrem teuer, und das wollten die Kunden nicht investieren. Zum Thema aufgeblasene Steuerung sagte Engel das sehr viele Kundenwünsche mit einfliessen würden. In meinem alten Betrieb hatten wir dadurch binnen 2 Jahren 4 Softwarestände, was zur teilweisen Verwirrungen führte.
      Gruß
      Christian