Arburg vs. Engel

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    • Ich hab zwar beide Maschinen nicht im Einsatz, ein Vergleich des Energieverbrauchs macht aber nur Sinn wenn auf beiden Maschinen das gleiche Werkzeug mit gleichen Rahmenbedingungen läuft (wie beim Kraftstofftest der Autos).

      Real wird das selten der Fall sein, somit ist ein Vergleich sehr schwierig, ich denke die Verbräuche liegen heute, auch wie bei Auto, auf einem sehr ähnlichen Niveau wenn man gleiche Antriebskonzepte vergleicht.
    • Guten Morgen,

      denke da schenken sich beide Hersteller nicht viel.

      Engel hätte den Vorteil Holmlos, falls du mehr Platz für Werkzeug oder Automatisierung brauchst.
      Energieeffizient sind mittlerweile alle Maschinen mit identischen Antrieb - natürlich abhängig von den eingestellten Parametern.
    • Hateman schrieb:

      Vorteil Arburg:
      - 4-Holm Schließeinheit, dadurch exakte Parallelführung der Werkzeughälften. Parallelität bleibt auch bei hohem ND erhalten. Engel Holmlos neigt dazu, dass das Werkzeug oben aufgedrückt wird.
      Eigene Erfahrung oder mal irgendwo gehört?

      Ich jedenfalls kann das aus Erfahrung mit Engel HL nicht bestätigen
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    • Hallo,

      naja dass das Wkz wenn überhaupt oben aufgeht kann man an der unsymmetrischen Konstruktion erkennen. Man hat einen U-förmigen Rahmen dessen Schenkel durch den Druck (hoffentlich elastisch) aufgebogen werden. Da dieser nicht unendlich steif ist krümmt er sich leicht, durch die Krümmung wirkt die Zuhaltekraft nicht symmetirsch auf die Trennebene, die Kraft ist oben natürlich kleiner als unten.

      Was zu dieser Bauart noch zu sagen ist: Konstruktionsbedingt wiegen diese Maschinen erheblich mehr als SGM mit konventioneller 2- oder 3-Platten-Schließen.
    • Kunststoffstudi schrieb:

      Hallo,

      naja dass das Wkz wenn überhaupt oben aufgeht kann man an der unsymmetrischen Konstruktion erkennen. Man hat einen U-förmigen Rahmen dessen Schenkel durch den Druck (hoffentlich elastisch) aufgebogen werden. Da dieser nicht unendlich steif ist krümmt er sich leicht, durch die Krümmung wirkt die Zuhaltekraft nicht symmetirsch auf die Trennebene, die Kraft ist oben natürlich kleiner als unten.

      Was zu dieser Bauart noch zu sagen ist: Konstruktionsbedingt wiegen diese Maschinen erheblich mehr als SGM mit konventioneller 2- oder 3-Platten-Schließen.
      Glaub mir, nach über 25 Jahren Holmlos in Serie haben die das gut im Griff: Herstellerseite

      Ich bin nicht bei den Österreichern Angestellt und bekomme auch keine Provisionen, aber ich kann nichts negatives über die Holmlosen sagen. Viele Argumente dagegen (Verdrückt die Werkzeuge, Werkzeuge müssen eine spezielle Bauweise haben, Platten drücken nicht parallel, usw.) entstammen leider oft den Ausagen der Mitbewerber.

      Ich kann nur sagen wir haben keinerlei Probleme mit den Holmlosen, im Gegenteil: Werkzeuge die vorher aufgrund des Aufbaus (Kernzüge, Schieber) auf einer 200to Holmmaschine liefen, produzieren wir Problemlos auf einer 120to Holmlosen, was eine nicht unerheblich Energieeinsparung mit sich bringt.

      Ich denke aber da ist es ähnlich wie bei den Autos: Die einen schwören auf Frontantrieb, die anderen auf Heckantrieb und wieder andere auf den Allrad :thumbsup:

      Edit: Beim Maschinengewicht hast Du aber absolut recht, der C-Rahmen wiegt schon Ordentlich
    • stadi schrieb:

      Ich kann nur sagen wir haben keinerlei Probleme mit den Holmlosen, im Gegenteil: Werkzeuge die vorher aufgrund des Aufbaus (Kernzüge, Schieber) auf einer 200to Holmmaschine liefen, produzieren wir Problemlos auf einer 120to Holmlosen, was eine nicht unerheblich Energieeinsparung mit sich bringt.
      Also die Aussage "Werkzeuge die vorher aufgrund des Aufbaus (Kernzüge, Schieber) auf einer 200to Holmmaschine liefen, produzieren wir Problemlos auf einer 120to Holmlosen, was eine nicht unerheblich Energieeinsparung mit sich bringt" ist aber moch mehr als Werbung, da es sogar die Physik aushebeln würde .... :thumbdown:
      Diese kann nur mit den unterschiedlichen Spritzprozessen zusammen hängen!!

      stadi schrieb:

      Ich bin nicht bei den Österreichern Angestellt und bekomme auch keine Provisionen, aber ich kann nichts negatives über die Holmlosen sagen.
      Trotzdem können auch ENGEL nicht die Physik überlisten ;) Fakt ist, dass es ganz bestimmte Bedingungen geben muss, wozu die Position der "Kraftwirkung aus dem Werkzeug auf die Aufspannflächen der Maschine" ein entscheidende Rolle spielt.

      Meine Meinung: Für's Werkzeug ist die 2-Platten-Maschine immer noch die beste Lösung. Die holmlose hat nur einnen Vorteil bei (Sonder-)Anwendungen, wo die Holme lästig bzw. im Wege wären, ansonsten würde ich immer für die 2-Platten-Maschine entscheiden!
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    • Behrens schrieb:

      stadi schrieb:

      Ich kann nur sagen wir haben keinerlei Probleme mit den Holmlosen, im Gegenteil: Werkzeuge die vorher aufgrund des Aufbaus (Kernzüge, Schieber) auf einer 200to Holmmaschine liefen, produzieren wir Problemlos auf einer 120to Holmlosen, was eine nicht unerheblich Energieeinsparung mit sich bringt.
      Also die Aussage "Werkzeuge die vorher aufgrund des Aufbaus (Kernzüge, Schieber) auf einer 200to Holmmaschine liefen, produzieren wir Problemlos auf einer 120to Holmlosen, was eine nicht unerheblich Energieeinsparung mit sich bringt" ist aber moch mehr als Werbung, da es sogar die Physik aushebeln würde .... :thumbdown: Diese kann nur mit den unterschiedlichen Spritzprozessen zusammen hängen!!
      Warum sollte man hier die Physik aushebeln? Wenn bei einer Maschinenauswahl nicht die Schließkraft die Schließseitengröße bestimmt sondern die Aufspannfläche. Dann ist die Holmlose definitiv vorne.
    • Behrens schrieb:


      stadi schrieb:

      Ich bin nicht bei den Österreichern Angestellt und bekomme auch keine Provisionen, aber ich kann nichts negatives über die Holmlosen sagen.
      Trotzdem können auch ENGEL nicht die Physik überlisten ;) Fakt ist, dass es ganz bestimmte Bedingungen geben muss, wozu die Position der "Kraftwirkung aus dem Werkzeug auf die Aufspannflächen der Maschine" ein entscheidende Rolle spielt.
      Meine Meinung: Für's Werkzeug ist die 2-Platten-Maschine immer noch die beste Lösung. Die holmlose hat nur einnen Vorteil bei (Sonder-)Anwendungen, wo die Holme lästig bzw. im Wege wären, ansonsten würde ich immer für die 2-Platten-Maschine entscheiden!

      Und warum soll deiner Meinung nach die Holmlose "schlechter" sein?

      Ich habe in meiner Karriere schon auf allen möglichen Fabrikaten der verschiedensten Hersteller gearbeitet und kann keinen Nachteil der Holmlos Maschinen erkennen. Für mich als Praktiker liegt eher der Vorteil im leichten Zugang des Werkzeugbereichs für Automatisierung und ähnliches.
    • stadi schrieb:

      Ich denke aber da ist es ähnlich wie bei den Autos: Die einen schwören auf Frontantrieb, die anderen auf Heckantrieb und wieder andere auf den Allrad
      .... sagt wohl alles ;)

      Andreas_B schrieb:

      Vorteil im leichten Zugang des Werkzeugbereichs für Automatisierung und ähnliches

      Andreas_B schrieb:

      Wenn bei einer Maschinenauswahl nicht die Schließkraft die Schließseitengröße bestimmt sondern die Aufspannfläche. Dann ist die Holmlose definitiv vorne.
      Genau darauf bezog sich meine Aussage "Die holmlose hat nur einen Vorteil bei (Sonder-)Anwendungen, wo die Holme lästig bzw. im Wege wären"
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    • Weil nicht für alle Anwendungsbereich die Holmlose die ideale Maschine wäre.

      Meiner Meinung nach geht im Schnellläuferbereich nichts besser als eine Kniehebelmaschine.

      Oder im Großmaschinenbereich ist natürlich eine Druckkissenmaschine besser geeignet

      Andreas_B schrieb: Ich habe in meiner Karriere schon auf allen möglichen Fabrikaten der verschiedensten Hersteller gearbeitet und kann keinen Nachteil der Holmlos Maschinen erkennen.


      Um meine Aussage zu präzisiern ich habe das auf den Schließkraftaufbau bzw. Schließkraftverteilung bezogen.


      Jeder Maschinentyp hat seine Berechtigung und seine Vorteile in gewissen Anwendungsbereichen
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    • @Robert, wieder auf Deine Frage zurück zu kommen ...

      Neben den technischen/mechanische Spezifikationen, und hier sind alle europäischen Maschinen-Marken gut, ist das Wichtigste einer Spritzgussmaschine die Steuerung, und hier an erster Stelle die *Verständlichkeit und logische/einfache Bedienbarkeit* - das Wort intuitiv möchte ich hier nicht verwenden, denn das wurde schon hinlänglich missbraucht ....!!! Leichte Bedienbarkeit heisst für mich, dass die Einrichter nicht umständlich auf irgendwelchen Extraseiten normale Funktionen, deren Beschreibung der normal denkende zumal oft nicht versteht, wie z. B. das Konfigurieren von Kurvendiagrammen suchen müssen! Ich möchte (und darf) hier keine Fabrikate nennen, aber zu dem Thema wird von den meisten Maschinenherstellern "gesündigt" ohne Ende!
      Warum wird z. B. das "Arbeiten mit den Visualisierungs-Möglichkeiten" der Maschinen den Bedienern nur so unsinnig schwer gemacht?
      Warum gibt es keine einheitlichen Bedienoberflächen der Maschinen?

      Von Industrie 4.0 sind wir unter diesen Bedingungen Lichtjahre entfernt :thumbsup:
    • Hallo Robert,

      also wie Du sicher schon hier in Deiner angeregten Diskussion festgestellt hast,
      gibt es nicht wirklich große Unterschiede zwischen diesen, als auch andere Hersteller.

      Der wirkliche Vorteil einer Holmlosen Maschine, liegt bei komplexen Werkzeugen,
      sei es durch Kernzüge, Drehteller oder auch angebrachter Mehrkomponenten Technik am Werkzeug.

      Dies ist der Wirklich der einzige Unterschied zwischen Engel und den restlichen Anbieter.

      Weiter ist es ja so, das wirst Du sicher auch kennen :

      - eine gute Herangehensweise bei der Planung eines Artikels / Werkzeuges, Losmengen, Materialwahl
      ist das absolute A&O vorab
      - wenn hier richtig Geplant und konstruiert wird, ist die Auslegung der Maschine schon so gut wie erledigt.
      eine gute Planung ist die halbe Miete bei einer Maschinenspezifikation
      - weiter, wie Herr Behrens schon sagte, ist das Verständnis der Mitarbeiter an der Maschine bezgl. Steuerung und vor allem das richtig angewandten Fachwissen,
      ein weiterer wichtiger Faktor
      - im Energie Faktor gibt es schon kleine Unterschiede, es gibt Hersteller, die lassen sich Energiesparende Technologien extra bezahlen in Paketen,
      dann gibt es andere, die bieten es Standard mäßig ohne Aufpreis in ihren Maschinen an.


      stadi schrieb:

      Ich kann nur sagen wir haben keinerlei Probleme mit den Holmlosen, im Gegenteil: Werkzeuge die vorher aufgrund des Aufbaus (Kernzüge, Schieber) auf einer 200to Holmmaschine liefen, produzieren wir Problemlos auf einer 120to Holmlosen, was eine nicht unerheblich Energieeinsparung mit sich bringt.

      - das ist doch meiner Meinung nach eine Falsche Planung gewesen, also entweder habt Ihr die 200 to nur genommen, weil nichts anderes greifbar war ?
      - Das Werkzeug sehr komplex ist, warum nicht dann direkt die richtige Maschine kaufen ?
      - oder einfach zu viel Stahl ausgegeben worden ist vom Werkzeugbau, wenn jetzt eine 120 to. Maschine reicht.
      - zeugt von nicht guter Planung.

      Gruß

      The Problem Solver
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