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    • Hallo, kann mir mal jemand sagen wie ich zu einem Angebot komme?
      Ich hab bisher nur eines von Protolabs, weil das war auch einfach zu bekommen, aber sonst?
      Ich hab bestimmt 100 Webseiten geöffnet, aber irgendwie, ich versteh einfach nicht warum so gut wie keiner ein Formular hat, wo man ein Modell hochladen kann und dann schaut sich das einer kurz an und gibt ne ungefähre Richtung +-30% vor, oder auf der Webseite zumindest mal steht was man schicken soll? Aber da steht nur Kontakt oder sonst etwas wo ich mir stellenweise denke, da müssen die Bücher aber ganz schön voll sein, damit man sich so bedeckt geben kann. Nachdem ich mich jetzt 1 Woche damit beschäftigt habe bin ich von 8k - 30k auf 8k - 50k gekommen, kein Fortschritt.
      Nochmal die Frage: was brauchen die Anbieter in der Regel für eine Datei? Eine igs mit dem Teil? oder ein Molddesign mit runner, sprue, gate etc.
      Sorry für meinen etwas pampigen Ton ^^ ^^
      P.S. Verkürzt die Frage: "Gibts irgendwo eine Angebotsvorlage?"
    • Was ist so schwer daran, sich per Telefon oder auch per Mail mit einem Anbieter auseinander zu setzen? Der Anbieter wird sowieso noch einige Fragen haben, die in einem Formular nicht einwandfrei beantwortet werden können. Außerdem wird der Anbieter natürlich beraten wollen und können.
      Bei uns findet man Preise auch nicht online. Und ein Formular kann unsere Fragen zum vermeintlich gewünschten Produkt und ggf. Alternativen nicht beantworten.
    • Hallo,

      Schule und Studium ist durch ;) aber das mit der Firma kann ich leider bisher auch bestätigen, die Spritzgussbranche scheint wohl stark B2B fokusiert?
      Ich frag einfach mal so: "Was würde mich diese Gießkanne ungefährt kosten?"
      obi.de/zubehoer-fuer-pflanztoe…iesskanne-1-6-l/p/3908183
      "Form + 10 000 Einheiten?"
      "Und wieviel weniger, wenn sie nur halb so hoch wäre? Ich hab nämlich den Verdacht das bestimmte Dimensionsüberschreitungen den Preis explodieren lassen."
      Danke erstmal.
    • Der Preis hängt von sehr vielen Faktoren ab, ich glaube kaum dass man das mit einem einfachen Formular klären kann...

      Desweiteren muss man auch immer sehen was für Mengen dahinter stehen. Wenn jmd. nur ein Produkt will und davon nur ein paar Hundert oder tausende bei einem Kleinteil, macht ein Angebot mehr Arbeit wie man jemals verdienen kann, somit uninteressant.
    • Rechne doch im ersten Schritt mal rückwärts,
      Nimm den Obi-Preis, schätz mal ab, zu welchem Preis OBI das einkauft,
      dann den Materialpreis plus Produktionszeit, dann weißt Du, was Dir für die Form bleibt.
      (Vergiss aber Deine Zeit nicht dabei)
      Dann wirst Du ganz schnell merken, dass mit so einem Artikel bei der Stückzahl nichts zu verdienen ist, eher ein gewaltiges Verlustgeschäft wird.
      Bestell das Teil in China, hau Deinen Zuschlag drauf und Du verdienst ein Vielfaches (wenn es sich verkauft) davon.
      Solche Teile kannst Du in Europa nicht mehr produzieren (das gilt auch für Maschine, Werkzeug und Peripherie)
      Gruß
      Hans
    • Hallo Hans,

      das Rückwärtsrechnen funktioniert leider nur wenn ich eine die Stückzahl habe.
      Das ein Angebot viel Arbeit mach ist mir klar, darum brauch ich zum jetztigen Zeitpunkt eben auch kein total ausgefeiltes, nur ein Schätzwert +-30% für meine Kalkulation. Wenn man mir nichtmal irgendeine Zahl nennen kann, dann gehe ich davon das das einfach in diesem Forum nicht gewünscht ist? Warum auch immer? Ein erfolgreicher Autoverkäufer oder immobilienmakler sieht doch auch auf den ersten Blick ob die Karre/das Haus 10k oder 100k kosten, und was die Form für so etwas kostet? Sowas müsste man in meinen Augen theoretisch wissen, ob man einem anderen an diesem Wissen teilhaben lassen will, steht auf einem anderen Blatt.

      Vielleicht kommen technische Fragen hier besser an?

      Gruß
    • Hallo Behrens, 1A Kundenakquise! Du hast entweder keine Ahnung oder aber willst uns uns/mich nicht entgeldlos an deinem arkanen Wissen teilhaben lassen ;) Spielt für mich auch keine Rolle mehr.



      Sorry ich bin raus, da meine technischen Fragen auch Preisinhalte haben werden, kann ich mir das in diesem Forum sparen. Zeitverschwendung.
      Adieu
    • Hallo Mila,

      aus deinen Posts kann ich nur schließen, dass du sehr wenig Ahnung vom Spritzguss hast. Deine Aussage "Form + 10.000 Einheiten" führt bei einem Werkzeugbau zu der bemängelten Reaktion. Ein Spritzgusswerkzeug ist in der Regel für ein paar Millionen Teile ausgelegt und kalkuliert. Klar kann man ein Werkzeug auch aus Aluminium machen, damit es günstiger wird, aber es bleibt weiterhin teuer. Bei der angesprochenen Geometrie und den gewünschten Stückmengen schätze ich auf einen groben Verkaufspreis von ca. 10€/Stück und dabei hast du noch keinen Gewinn gemacht. Obi kann diese Gießkanne aus dem einfachen Grund so günstig anbieten, da sie davon Unmengen verkaufen.

      Nur als kleine Orientierung um welche Mengen es beim Spritzguss gehen kann. Mir sind Formen bekannt, die seit 20-30 Jahren laufen. Bei diesen Werkzeugen führt man im Wartungsbuch(was schon extrem dick geworden ist) auch noch die Schusszahl und die bewegt sich oberhalb von 10.000.000. Das sind Werkzeuge mit 8-48 Kavitäten. Salopp gesagt hat der Extremfall knapp eine halbe Milliarde Teile hergestellt.

      Und durch neue, sinnvolle Technologien(kosten schon was, lohnen sich aber) steigt die Austragsmenge aus einem Werkzeug noch weiter an. Mir sind Werkzeuge bekannt, die pro Jahr 800.000.000 Teile produzieren. Nur mal als Größenordnung, die im Spritzguss möglich ist.
    • Hallo Mila
      Um Preise angenähert kalkulieren zu können, hättest du gerne die Fragen unsererseits beantworten dürfen. Fragen nach dem Material, einer Größe des gewünschten Werkzeuges, geplante Maschine, einfach oder mehr Kavitäten und eine realistische fassbare Stückzahl währen dann auf jeden Fall auch noch gekommen. Daher muss man bei so etwas mit mehreren Anbietern kommunizieren. Der Anbieter hätte später auch nach einer für ihn passenden Datei gefragt oder wäre erst mal sogar mit einer simplen Zeichnung oder Skizze zufrieden gewesen.
      Wenn du aber in dem dir hier eigenen Ton auch mit den Anbietern sprichst, wundere ich mich nicht, dass du keine Informationen bekommen hast und vermutlich in Zukunft auch nicht bekommen wirst.
      Freundlichkeit und Sachlichkeit führen hier zum Ziel und natürlich die Fähigkeit entsprechend zu kommunizieren. Und: Ja die Bücher der Werkzeugbauer sind zur Zeit sehr gut gefüllt, so dass diese sich ihre Kunden aussuchen können. Und klar macht da der Ton die Musik. Einen unpassenden Kunden kann man über den Preis ablehnen oder indem man nicht antwortet.
      Protolab ist vorwiegend ein Prototypen-Hersteller. Mindeststückzahl ist 1 und meistens soll´s dann bei maximal 1000 aufhören. Entsprechend kalkulieren sie. Jeder andere Werkzeugmacher geht bei seinen Werkzeugen von mindestens 500.000 Schuss aus. Eine Datei - welche auch immer - kann man - soweit ich weiß :whistling: - an jede Anfragemail anhängen.

      Mit freundlichen Grüßen . . .