Übertemperatur!! Öl Temperatur bei zu Hoher hitze im Sommer

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    • Übertemperatur!! Öl Temperatur bei zu Hoher hitze im Sommer

      Hallo alle Zusamen

      Diesen Sommer hatten wir das Problem das einige Maschinen ein Stillstand hatten wegen Überhitzung des Öles.

      Meiner frage ist eigentlich ganz einfach was ich da gegen machen könnte ? :) :) :)
    • Logisch ist das die Wärme schlecht abgeführt wurde. Dafür gibt's verschiedene mögliche Gründe.
      -Kein oder unzureichender Kühlwasserdurchfluss
      -Kühlwassertemperatur zu hoch/Kühlmaschine am Leistungslimit

      Also überprüfe das:
      Fließt überhaupt Wasser? Macht der Regler auf und zu? Wie lange? Kannst du die Menge /Zeit vergrößern?
      Kühlwassertemperatur zu verschiedenen Tageszeiten? 20 Grad sind bei uns normal. weicht max +/- 1 Grad ab.
      Wieviele Maschinen packt die Kühlanlage? Habt ihr zuletzt mehr/neue Maschinen bekommen?

      Viele Grüße
    • Hallo BK 91
      Eine Maschine ist normalerweise so ausgelegt das auch sehr warme Außentemperaturen nicht zur Ölerwärmung beitragen.
      Kühlt ihr euer Öl mit einem Kühlturm oder mit einer Kältemaschine ?
      Fahrt ihr mit Regenwasser oder mit Leitungswasser ( Kalkbildung im Ölkühler )
      Wenn mit einem Kühlturm , ist klar das mit der Umgebungstemperatur auch die Wassertemperatur steigt.
      Es gibt hier die Möglichkeit das Thermostat am Ölkühler zu verstellen , damit mehr Kühlwasser durchströmt.
      Prüfe den Ölkühler ( Temperaturunterschied messen zwischen Eingang Wasser und Ausgang Wasser )
      Zu warmes Öl kann auch bedeuten das Maschinen eine ungewollte interne Ölvorwärmung haben ( Überströmen an Dichtungen , Pumpen die ständig laden und Ventilen die verschlissen sind )
      Gruß Matthias
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    • Die Qualität des Kühlwassers für eine SGM ist in der Regel vom Maschinenhersteller spezifiziert worden. Das (sollte) in der Bedienungsanleitung zu finden sein. Nur die liest erstens kaum jemand durch und zweitens hält sich dann doch keiner daran. "Das hat ja immer so funktioniert". Nur heute sind die Maschinen doch schon ein wenig anspruchsvoller. Genau so ja auch beim Strom. Früher reichten 380Volt. Heute gibt es Maschinen, die da dann schon mal "Armut" anmelden, weil sie auf 400Volt fit gemacht wurden.
      Im Anhang mal eine "Kühlwasserspezifikation" eines bekannten deutschen Maschinenherstellers. Dazu kommt, dass die Temperaturen in diesem Sommer teilweise auch nachts nicht richtig zurückgingen. Dadurch wurde das Speicherwasser dann auch nicht wieder richtig kalt.
      Dateien
      • Dokument1.pdf

        (73,47 kB, 27 mal heruntergeladen, zuletzt: )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von petersj ()

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    • Ich finde es interessant, dass dieses Thema mit schöner Regelmäßigkeit in diesem Forum in und kurz nach jedem Sommer in einem neuen Thread wieder auftaucht...
      Es müssten doch eigentlich langsam alle, die sich selbständig machen mit einer Anlage, die Kühlung benötigt, wissen, wie kaltes Wasser in entsprechender Temperatur und Menge erzeugt wird. Oder zumindest sollten alle wissen, dass man da ggf. einen Fachmann befragen sollte.
    • Um einen Fachmann mit diesem Thema und den Berechnungen zu befragen, muss man natürlich die Leistungsabgabe durch Wärme der verschiedenen Geräte kennen oder ermitteln. Das ist oft nicht so ganz einfach, da gerade im Spritzguss die Wärmeemission der einzelnen Anlagen sehr von den Betriebszuständen und Bedingungen abhängt. Bei neueren Anlagen sollten diese Angaben eigentlich vom Hersteller angegeben werden. Sonst kann man die Leistungsaufnahmen addieren und erhält dann zumindest einen "Leitwert". Werden aber im Rahmen von Produktionserweiterungen mehr Wärmeemissionen erzeugt, muss eine Kühlanlage natürlich ggf. erweitert werden.
      Kühlanlagen werden in der Regel nach einer zu erwartenden maximalen Außentemperatur berechnet. Dabei wird dann auch noch davon ausgegangen, dass z.B. eine Temperatur von 35°C nur an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr vorkommt. Dieses Jahr war das alles ein wenig anders. Aber: Eine Kälteanlage sollte nie auf "Kante" berechnet werden. Andererseits kostet jedes zusätzliche kW an Kühlleistung natürlich in der Anschaffung ordentlich Geld. Aber trotzdem sollte so eine Anlage weder über- noch unterdimensioniert werden. Nur einfach nachrüsten geht oft auch nicht. Also bleibt die alte Anlage "erstmal" stehen und wenn´s dann gar nicht mehr geht, weil der Betrieb inzwischen auch noch 10 große Maschinen dazugestellt hat, kommt das böse Erwachen. Das schummert dann bei sinkenden Außentemperaturen wieder ein, weil: "es geht ja wieder" - bis zum nächsten Jahr.
    • Nur einfach nachrüsten geht oft auch nicht. Also bleibt die alte Anlage "erstmal" stehen und wenn´s dann gar nicht mehr geht, weil der Betrieb inzwischen auch noch 10 große Maschinen dazugestellt hat, kommt das böse Erwachen. Das schummert dann bei sinkenden Außentemperaturen wieder ein, weil: "es geht ja wieder" - bis zum nächsten Jahr.
      Irgendwie kommt mir das recht bekannt vor.
      Unsere Freiluftkühler haben diesen Sommer voll hochgedreht. Auch drinnen in der lauten Halle mit geschlossenen Toren waren diese zu hören. Als würde ein Hubschrauber auf dem Hof landen.
      Inmitten einer Wohnsiedlung nicht wirklich angebracht.
      Die Anlage wurde letztes Jahr beschafft und wir kamen dieser Zeit nicht unter 28 Grad. Zumeist lagen wir bei 30 Grad. :thumbdown:
      Nun erwarten wir aber noch 7 weitere Maschinen, welche Produkte kaltes Wasser benötigen werden.
      Im Winter werden wir die Zykluszeit eventuell erreichen. Aber wie wird es wohl im Sommer mit 10 Grad wärmeren Wasser aussehen? :whistling:
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