Kaskadensteuerrung

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    • Kaskadensteuerrung

      Bei einer Kaskadensteuerrung habe ich die möglichkeit 4 HKD unterschiedlich zu öffnen, wobei ich 2 HKD pro Nest zur verfügung habe. Diese zwei HKD spritzen links und rechts an den Vorspspritzling an. Welchen Einfluss hat dann die Dekompression auf dass Öffnungsvolumen der HKD bei unterschiedlichen Vorspritzvolumen? Der unterschied liegt etwa im bereich von 0,2 bis 0,8ccm pro Vorspritzling(von Artikelprägung abhängig). Muss ich jetzt die Dekompression von dem möglichen maximalen Öffnungsvolumen abziehen und dann die Düse aufmachen oder von max. Dosiervolumen die Zweite Kav. um den geforderten wert (0,2-0,8) Volumen verzögert öffnen. Hierbei spielt die Aufdosierung des Materials wohl eine endscheidente Rolle wie das Produktionsprotokoll und Quallitätssicherrung der Maschine bestätigen. Bei beiden Materialien handelt es sich um TPE wo bei der Vorspritzling mit 2% Aufschäumer angereichert ist.Dosiervolumen für die Vorspritzlinge (2) beträgt 90ccm und die zweite 12ccm.Spritze ich jetzt die 2. mit Kleiner Dekompression dann werden die Teile nach ca.20 Schuss nicht mehr voll ,aber mit erhöhter Dekompression läuft es schon viel besser! Wo also kommt der freiraum her der sich alle 20 schuss auf dem Vorspritzling breit macht ?
    • Moin,die zweite SPE ist eine 35er Schnecke die meiner Einschätzung nach zu gross für dass geforderte einspritzvolumen von max. 12ccm gewählt wurde. TPE fahre ich ich ab Düse durch das HKWerkz.mit 210 C .Kürzlich habe ich zusätzlich im Werkzeug die Entlüftung durch auf polieren der Werkzeugwand verbessert was nur leicht zur Verbesserung bei getragen hat. Auch positiv war es als ich nur ein Nest gespritzt habe und die Teile mit der Einspritzgeschw. Kontrolliert füllen konnte.Dennoch zeichnete sich im Quallitaetsprotokoll diese auf und ab Kurve wobei ich bewusst Spritzdruck und Umschaltspritzdruck nicht ueberwache da sie nach ca.50 Schuss die Maschine ausschaltet.Staudruck 60bar,Umfangsgeschw. 18m/min Werkzeug Kühlung 40 C einspritzgeschw. 10,1ccm/s massepolster 6,32ccm umschaltvolumen 6;9ccm Nachdruck Stufe 1 327bar abfallend auf 25bar für 1,2 Sekunden.
    • Hallo @Exercise,

      tut mir leid, aus dem, was Du hier beschreibst, kann ich mir keine Vorstellung vom Prozess machen :thumbdown: :?: :!: Vielleicht stehe ich aber gerade auch ein bißchen auf der Leitung . . .

      Nur mal soviel:
      - 60 bar Staudruck ist bei TPE viel zu hoch (Soll: 10 - max. 30 bar)
      - bei 35er Schnecke 12,5 mm Dosiervolumen . . . mal ehrlich: Was erwartest Du bei der "Sünde" :thumbdown:
      Dosiervolumen soll > Schneckendurchmesser sein!!!!
      - bei 35er Schnecke 6,6 mm Massepolster . . . viel zu groß!!!! Muss halbiert werden, besonders bei TPE muss mit minimal Material vor der Schnecke gearbeitet werden, da das Material viel Druckenergie aufnimmt!

      Wenn man vom Prozess etwas erwartet, dann müssen wenigstens die Basic's einigermaßen passen!

      Beim beschriebenen Prozess wird mehr erwartet, als die Physik erlaubt, so kann das nicht funktionieren! Oder ich habe Deine Prozessbeschreibung wirklich nicht verstanden . . . :?:

      Gruß HHB
      HHB
    • Behrens schrieb:

      Nur mal soviel:

      - 60 bar Staudruck ist bei TPE viel zu hoch (Soll: 10 - max. 30 bar)

      - bei 35er Schnecke 12,5 mm Dosiervolumen . . . mal ehrlich: Was erwartest Du bei der "Sünde" :thumbdown:

      Dosiervolumen soll > Schneckendurchmesser sein!!!!

      - bei 35er Schnecke 6,6 mm Massepolster . . . viel zu groß!!!! Muss halbiert werden, besonders bei TPE muss mit minimal Material vor der Schnecke gearbeitet werden, da das Material viel Druckenergie aufnimmt!


      Ja, das war auch meine Vermutung,

      deshalb die Frage nach Schneckengrösse und Parameter.

      TPE lässt sich stark komprimieren, d.h. irgendwann federt deine Schnecke nach Nachdruckende soweit zurück, dass

      Sie kaum mehr aufdosiert, das erklärt dein Phänomen,

      was ich aber nicht ganz verstehe, ist, dass das einfach spritzen funktionieren soll,

      da du ja dann noch weniger Volumen aufdosierst,

      oder hast du den Versuch einfach zu spritzen nur mit dem Vorspritzling gemacht?
      Gruß
      Peter
    • Hallo zusammen, bin bei meinem derzeitigen Problem beim stöbern wieder auf dieser Seite gelandet. Scheint so als hätte ich "damals" vergessen zu Antworten! Sorry dafür.
      Hatte jetzt einen Kunststoffspritzer frisch von der Ausbildung der mir geraden hat den Staudruck für TPE auf 100-140 Bar spezifisch einzustellen! Dies liegt weit ab von dem was wir sonst fahren (50bar speziefisch) und wie es hier empfohlen wird (10-30bar). Wir haben noch Farbbatch und Aufschäumer im TPE (5%/1%) die doch berücksichtigt werden sollten. Jetzt bin ich etwas Verwirrt, da unsere Prozesse so wie sie sind laufen Er aber darauf besteht das es falsch ist . Ganz klar dazu muss gesagt werden das die Einstellparameter auf die Werkzeuge eingestellt sind und so schon seit Jahren unsere Produkte verkauft werden. Wenn der Staudruck mit 50bar auf das Dosiervolumen von 80,4ccm wirkt und danach mit 9ccm Dekompressinsvolumen dekomprimiert, ist das doch so O.K., ODER?

      Mir gehen hier echt die Ideen aus!!

      Darüber hinaus sind diese alten Werkzeuge Spalttechnisch eine KATASTROPHE!!! Wir reden hier von Kernen die in eine Form eintauchen deren Spaltmass mehr als 0,6mm betragen. (Ich schweife ab)

      Zurück zum Aufdosieren von TPE: Schnecke 40er, Dosiervolumen 90ccm,Staudruck 60bar, Dekompression 9ccm, Erforderliches Volumen 82ccm, Werkzeugtemp. 40°C .
      Einspritzzeit halte ich mich persönliche bei TPE gerne bei 3-4 sek.
      Nachdruck muss noch berechnet werden.
      Hauptsächlich interessiert mich ob wir das TPE richtig im Spritzguss anwenden da wir noch Farbbatch und Aufschäuumer bei mischen..
      Liebe Grüsse, ein fast Rentner

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Exercise ()

    • Ich persönlich gestalte es bei unserem TPE bei 4-10 Bar spezifisch. Wir haben kein Aufschäumer aber mit hohen Drücken für eine bessere Einarbeitung halten, würde ich erstmal nicht in Betracht ziehen.
      Habt ihr einen Prozess der reproduzierbar ist und auch gute Teile bringt, sollte man meiner Meinung nicht groß davon abweichen.
      Eventuell hat er ja eine gute Idee, manchmal muss man es mal einfach ausprobieren. Auch so ging es mir nach der Ausbildung. Und manchmal kam erst da der Aha-Effekt.
      Wenn ihr die Möglichkeit habt, lasst ihn halt mal probieren. Entweder es kommt was bei rum, oder nicht und er sieht noch Potential für sich zu lernen.

      Was deine Volumen angeht:
      Ich weiß nicht, wie es sich mit Aufschäumer verhält. Aber rechne dir dein Volumen in mm um.
      Sicher, man kann mit ccm toll einrichten aber wer kann sich so vorstellen wieviel 9ccm sind?
      Und je nach Material und Artikelgeometrie/Werkzeug ist für das TPE auch eine hohe Spritzgeschwindigkeit nicht von Nachteil.