Euro Schule

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    • Euro Schule

      Hallo, was haltet ihr von den neuen Euro Schulen die in Lemgo, Detmold, Bielefeld, Minden und Paderborn vertreten sind, und jetzt als Ersatz fürs Ester Bildungswerk dienen?

      Ist die "Nachhilfe" die dort angeboten wird qualifiziert?

      Oder ist es nur ein Treff für Sozialarbeiter, die mit den Azubis über ihre Probleme reden wollen.

      Bitte schreibt mir eure Meinung!
      (o:= MFG Styrol =:o)
    • RE: Euro Schule

      Hallo,

      die verdienen ein Haufen geld mit der Nachhilfe, weil die meisten Nachhilfeschulen da auch nur Studenten als Lehrkraft einsetzen.

      Bei uns ham die Organisationen auch dauernd gewechselt, aber der aus meiner Klasse der NH gebrauchte hat dies vom Arbeitsamt bezahlt bekommen.

      Gruß Micha
    • Re: Euroschulen

      Ich finde, das diese sogenannten Nachhilfe Einrichtungen, total unterqualifiziert und ungeeignet sind, den im Gegensatz zu den Ester-Bildungswerken wird dort kaum etwas erreicht, bzw. können dort keine Mitarbeiter vorgewiesen werden die "Ahnung" haben.
      (o:= MFG Styrol =:o)
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    • Hallo zusammen,
      wenn jemand probleme in der Schule hat, kann sich beim Arbeitsamt mal erkundigen, da gibt es kostenlose Unterrichte die auch von richtigen Lehrern durchgeführt werden.
      Klar das es bei so Speziellen Fächern wie Kunststoffkunde usw. schwierig ist, geeignete Lehrkräfte zu finden, aber zumindest in den Grundfächern soll diese Nachhilfe nicht schlecht sein.

      gruss
      Miche
    • Ja aber wenn nur Fächer wie Deutsch angeboten werden und Grundzüge im Rechnen....

      ...und Fächer wie VET, WSK, TKO, SRT und Fach rechnen flach liegen dann weiß ich ja nicht ob da das Geld von den Firmen nicht falsch investiert wird!
      (o:= MFG Styrol =:o)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Styrol ()

    • Hallo zusammen,

      hab jetzt mal auf deren Homepage nachgeschaut, ist eine Private Nachhilfe- und Fortbildungseinrichtung.
      Bei uns in Bayern gibt es wie gesagt, die Unterrichte für Schwache Lehrlinge, ist auch nicht schlecht. Über die Euro schulen erlaube ich mir kein Urteil, da ich die Arbeitsweise selbst nicht kenne.

      Problem ist wie gesagt, dass es für die eigentlich schwierigen Fächer für die Verfahrensmechaniker keine geeigneten Lehrkräfte gibt kann ich mir vorstellen. Fächer wie Kunststoffkunde, Chemie, K-Verarbeitung usw. sollten wenn Probleme wirklich da sind von Eueren Ausbildern vermittelt werden.
      Dafür sind es Eure Ausbilder!

      gruss
      Miche
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    • Da kann ich Miche zustimmen.

      Ich kenne die Euro Schule zwar auch nicht, aber auch wenn dort "nur" die, wie erwähnt wurde, Grundrechenarten usw. vermittelt werden, ist das heute schon was.....:(
      Wenn man sich nähmlich das Bildungsniveau einiger Azubis, die ja bereits 10 Jahre Schule hinter sich haben ansieht, oder der Wissensstand von einigen Praktikanten, egal ob von einer Hauptschule oder Gymnasium, dann ist das schon sehr traurig. Ich rede hier nicht von allen, aber von einigen.....
      Woher kommt das?
      Häufig fehlt das interesse und/oder der Wille. Leider bedenken viele nicht, das sie für sich und nur für sich Lernen. oder liegt es an den Schulen???

      Auf jedenfall stelle ich es mir sehr schwer vor, eine Institution auf die Beine zu stellen, die in viele Bereiche der Ausbildungsberufe soweit eindringen kann, das in der Nachhilfe auf Arbeitsspezifische Themen eingegangen werden kann!
      MfG

      qs
      (Moderator)
    • Euro-Schule

      hallo,

      dasss mit dem sinkenden Wissensstand der Schülerinnen und Schüler kann ich nur bestätigen. Dass ist nicht von der Shculform oder der Schule abhängig sinder generell so, bis auf wenige Ausnahmen.

      Wer es sich leisten kann schickt seine Kunder dann auf private Schulen, wir sind halt auf dem Weg in eine 2 Klassen Bildungswelt!

      Dass man für sich lernt ist mir klar, schon seit Anfang der 8. Klasse! Aber da war ich fast alleine mit meiner Einschätzung, andere haben es bis heute nicht begriffen.

      Ich habe diesem Zustand immer Recchnung getragen, indem ich Werkunterricht gamacht habe, wo speziell auf dei Probleme eingegangen werden konnte. Die Unternehmensleitung hat das auchh mitgetragen, denn die wollte dass alle bei der ersten Prüfung bestehen und ein gutes Ergebnis haben!

      Gruss
      Zauberer
      Gruss
      Zauberer
      __________________________
      Es gibt immer mehr, die immer weniger wissen und immer weniger, die immer mehr wissen. ;(
    • RE: Euro-Schule

      Mh nicht jeder Werksinterricht ist gut, wenn es überhaupt einen gibt.
      Bei meiner Überbetrieblichen Ausbildung konnte ich sehen wie es bei einem bekannten Fensterhersteller aussah.

      Arbeiten tut dort niemand, und lernen wenns halt grad nötig ist.

      Meine Gruppe die aus Lehrlingen von kleineren Betrieben bestand war ganz schnell fertig, doch dann mussten wie stundenlang darauf warten bis uns der dortige Ausbilder die nächste Arbeit gab.

      was man dort lernt: Kantine=Ausbildungswerkstatt.

      Und bei unserem Bildungssystem ist der Zug schon lange abgefahren.

      Gruß Micha
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    • Original von qs

      Wenn man sich nähmlich das Bildungsniveau einiger Azubis, die ja bereits 10 Jahre Schule hinter sich haben ansieht, oder der Wissensstand von einigen Praktikanten, egal ob von einer Hauptschule oder Gymnasium, dann ist das schon sehr traurig.


      allerdings - sehr traurig ;)
    • Hallo zusammen,

      ich muss jetzt erstmal eine Lanze brechen für die Azubis.
      Es gibt sicherlich einige schwarze Schafe, die zwar könnten, aber nicht mögen, und bei denen es auch an Interesse mangelt, aber der Grossteil der Lehrlinge ist eigentlich schon willig und bemühen sich, sowohl in der Schule, als auch im Betrieb gute Leistungen zu bringen.

      Wie ich einen Lehrling motiviere, ist ein anderes Thema, und ich bin mir sicher, alle die in der Ausbildung tätig sind, wissen von was ich rede.

      Fakt ist, dass meiner Meinung nach die Anforderungen an unsere Lehrlinge in den letzten Jahren sehr stark gestiegen sind.
      Ich habe meine Ausbildung vor 12 Jahren abgeschlossen, und wenn ich mir die heutigen Unterlagen der Lehrlinge anschaue und mit meinen vergleiche, ist das schon ein Unterschied.

      Wer z.B. hatte denn vor 12 Jahren z.B. schon auf jeder SGM eine Elektronische Steuerung ( und wenn man Pech hat noch lauter verschiedene) und nicht nur "Nocken" ?? Wenn man sich anschaut, was in Chemie mittlerweile alles dazugekommen ist, oder in Aufbereiten, oder Zusschlag und Hilfsstoffe, die es früher gar nicht gegeben hat (oder zumindest nicht in dem Umfang).

      Die Lehrzeit ist auch gleich geblieben, obwohl viel mehr in der kurzen Zeit vermittelt werden muss, als früher!

      Wir brauche uns nichts vormachen, dass es meistens schon an der Vorbildung mangelt, die in den Hauptschulen oder auch in den Realschulen vermittelt wird.
      Für Fächer wie z.B. Werken ist ja fast kein Platz mehr, da ist es viel wichtiger, die Wahrscheinlichkeit zu berechnen dass in China ein Stuhl umfällt, als das man z.B. banale Dinge wie Volumen, Drücke, usw. aus dem FF beherrscht.

      Das ist leider so, aber daran können wir nichts ändern. Meine Erfahrung ist die, dass ein Lehrling, der in der Hauptschule seinen Quali hat, leider mit der derzeitigen Schulbildung sehr starke Probleme vor allem in Chemie hat.
      Realschule wäre da schon etwas besser, aber meistens nutzen diese Leute später nichts, da sie entweder auf dem 2. Bildungsweg Studieren, oder eben auf Meisterebene weitermachen.

      Aber das ist ja ein anderes Thema

      gruss
      Miche
    • Hallo Miche,

      ich habe extra darauf hingewiesen, das nicht alle Azubis gemeint sind. Klar gibt es schwarze Schafe diese sind gemeint und die andere Seite, sprich die Schulen, Betriebe und Ausbilder
      machen auch häufig nur soviel wie nötig!
      ( Leute mit Kindern in der Schule können dies häufig bestätigen,;) aber wie bereits erwähnt wurde... ein anderes Thema! )
      MfG

      qs
      (Moderator)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von qs ()

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    • Ich sehe da auch ein großes Problem bei der Lehrerschaft.
      Die meisten von denen müssen sich einen Handwerker holen um ein Nagel in die Wand zu schlagen.

      Und danach denken sie sich: "was für eine Arbeit, hätte er was gelernt wäre was aus ihm geworden"

      Ich hole z.Z. auf dem 2. Bildungsweg mein Fachabitur nach.und


      als Arbeiter der nur ein Hauptschulabschluss besitzt, hat man da keine Chancen. "Die geistigen Dinge seien nur sehr gute Realschüler oder Gymnasiasten vorbehalten", so unser Mathelehrer nach der Mathematikarbeit die im Schnitt mit 3.5 Punkten(Note 5) geschrieben wurde.

      Meine Meinung dazu:

      Auf den Hauptschulen hatten die Lehrer wenigstens versucht eine Zeichnungen nach den Regeln der technischen Kommunikation hinzubekommen.

      An der Berufsoberschule bekommt man Zeichnugen bei denen man nicht weiß ob das Teil rund oder quatratisch ist.
      Und daraus soll man dann das Volumen berechen.

      Und wie der Lehrneffekt funktionieren soll, dass man in einer Klassenarbeit Aufgaben lösen soll, die erst zwei Wochen später behandelt werden, ist mir immer noch nicht klar.
      So etwas nennt sich dann Transferaufgabe.

      Gruß Micha
    • Euro-Schule

      hallo micha,

      dann wünsche ich Dir viel erfolg in der Schule!

      So etwas kann ich nur unterstützen und jeden ermutigen sich weiterzubilden!

      Allerdings kommt es mir oft so vor, dass dei lehrlinge sich nur wieterbilden wollen, um sich nicht mehr die Hände schmutzig machen zu müssen.

      Wer eine parktisch fundiertet Ausbildung mit anschließendem Studium hat, der hat auf dem Arbeitsmarkt gute Aussichten!

      Gruss
      Zauberer
      Gruss
      Zauberer
      __________________________
      Es gibt immer mehr, die immer weniger wissen und immer weniger, die immer mehr wissen. ;(
    • RE: Euro-Schule

      Nur um mir die Hände nicht mehr schmutzig machen zu müssen mach ich das nicht ;).
      Ich hab am Kunststoff gefallen gefunden, und will deshalb weiter machen.

      Leider sind auf dem 2. Bildungsweg zu 90% Leute die keine Arbeit gefunden haben und nur dort sitzen, weil sie mehr BAföG bekommen als Harz4.
      In meiner Klasse sind lediglich 2 Leute (mit mir) die ihren Arbeitsplatz aufgegeben haben oder eigentlich freigestelt sind.
      Und da der 2. Bildungsweg nur eine Alibifunktion der Kultusminister ist, um sagen zu können das das Bildungssystem durchlässig ist, zoeht die bayrische Regierung immer mehr die Bedingungen an.

      Deshalb bin ich im nächsten Jahr wieder in meiner Heimat (Rheinlandpfalz). Dort gab es nicht einmal das Vorbereitungsjahr das ich z.Z. mache, die beginnen nach ihrer Ausbildung gleich in der 12 Klasse und machen ihr Fachabi in einem Jahr oder in Teilzeit neben dem Beruf in zwei Jahren.

      Augen zu und durch.

      Gruß Micha
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    • RE: Euro-Schule

      Ich bin selber Azubi, und ich denke es liegt nicht an den Lehren, denn unser Lehrer ist einer der besten auf dem Gebiet VET, TKO und WSK er ist ein hohes Tier bei der IHK und alles, und ich muss sagen es liegt zu 95% mindestens an den Azubis, denn wenn uns ein Lehrer 3 Tage 8 Schulstunden erzählt was Schäumen ist und nachher die hälfte der Klasse fragt:

      "Herr xy was ist eigentlich schäumen?"

      Dann frag ich mich echt ob die überhaupt Lebensfähig sind! Ein drittel von Denen hat einen IQ von 7 und ne Bratwurst brauch 12 um gegessen zu werden, so ist manchmal das Niveau!

      Und die, die was lernen wollen, sehen dann die Relevanz nicht mehr, oder verlieren Sinn und Interesse.

      Wenn ich dann von anderen höre ach lass den davorne mal labern, ich mach nach der Ausbildung eh was anderes... und nur solche Sprüche!

      Ich denke die IHK sollte alle mit weniger als 75% in der Abschlussnote durchfallen lassen! Einfach mal den Druck erhöhen!
      (o:= MFG Styrol =:o)
    • RE: Euro-Schule

      Ja das hängt nicht nur von den Lehrern ab.
      Aber auf der Berufsschule wird man Motiviert und die meisten Lehrer sind vom Fach und haben Ahnung was sie erzählen.
      Bei den Noten werden da auch alle Augen zugedrückt(mit Hühneraugen).

      Das Problem kommt auch daher, das die meisten Betriebe mit Schuhsohlen angefangen haben und auch noch auf dem Stand sind.
      Da kommen die Leute hin fragen ob sie einen Ausbildungsplatz bekommen und dann ham sie den.
      Dort zählt was sie arbeiten können und nicht die Theorie.

      Da bekommt der Lehrjunge gesagt das man die die Nocken solange nach hinten schiebt bis die Teile voll sind und wenn Grat dran ist wieder zurück.

      wenn man 9 Jahre lang gesagt bekommt das man ein Verlierer ist, und der vorausgesagte Absturz in der Arbeitswelt nicht eintritt, weil man da sieht das manche Arbeiter nicht mal nen Dreisatz hinbekommen, ist alles klar.

      Gruß Micha.
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    • Hallo zusammen,
      das ist ja ein gaanz heisses Thema :D
      Klar kann man den Schulen allein nicht die Schuld in die Schuhe schieben, aber zur Bemerkung, dass der Lehrer in der IHK ein "Grosses" Tier ist, muss ich sagen, dass heisst noch lange nichts X(

      Zur Bemerkung von Styrol möchte ich noch anmerken, dass 75% zum Bestehen des Facharbeiterbriefes meiner Meinung nach Schwachsinn ist.
      Da ich selbst in der Ausbildung tätig bin, weiss ich, dass allein die Schulnoten nicht unbedingt ausschlaggebend für einen guten Facharbeiter sind.
      Ich hatte beispielsweise mal einen im Betrieb hervorragenden Lehrling, konnte ab dem 2. Lehrjahr komplett selbstständig als Einrichter Arbeiten, und brauchte eigentlich nur jemanden bei grösseren Problemen. In der Schule waren wir froh, dass er es mit einer 4 geschafft hatte, und das war schon ein harter Kampf, u.a. Nachhilfe bei mir zuhause... Hatte einfach Probleme beim Lernen.
      Dieser Mann ist bei uns mittlerweile zum stellv. Schichtführer aufgestiegen und macht einen super Job!

      gruss
      Miche