Reinigung von Heißkanalsystemen

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    • das reinigen des hk, ausser es ist ein innen beheiztes system, ist recht einfach.
      schwierig sind die bereiche, an den die schmelze kontakt zum wkz bekommt. dort wird das material kalt bzw. elastisch und das ist der bereich der beim reinigen länger dauert. darüber werden wir wohl noch in 10 jahren sprechen.
      und für einen guten hk ist ein reinigungsgranulatauch kein problem. hk sind für drücke bis 2000bar im allgemeinen ausgelegt und halten dies aus.
      gruß
      jr

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von YZF-R1 ()

    • Reinigen von Heisskanal, effektiver

      Hallo, bin erst seit heute angemeldet, also ganz neu - aber wie hast du das Problem mit reinigen von Heisskanal letztlich gelöst. Kennst Du BrandEx aus Österreich, das scheint gut zu funktionieren.
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    • Ron schrieb:

      Hallo, bin erst seit heute angemeldet, also ganz neu - aber wie hast du das Problem mit reinigen von Heisskanal letztlich gelöst. Kennst Du BrandEx aus Österreich, das scheint gut zu funktionieren.


      Hallo Ron, das kenne ich nicht. Wir setzen seit längerem Toro Clean HT-G ein. Funktioniert mit unseren Heißkanälen tadellos. Sauberes Ergebnis und kurze Reinigungsdauer.

      gfk-deutschland.de/gfk/index.php?id=83
      Gruß HK
    • Das Problem beim Farbwechsel mit HK ist fast immer der Vorkammerbereich, also der Bereich um die Düsenspitze herum.
      Hier bleibt immer altes Material stehen, da dieser Kunststoff ja auch zur Isolation der Wäme dient. Die Fließkanäle in Verteiler und Düsen sind normalerweise immer sehr schnell sauber.
      Wenn man während der Werkzeugkonstruktion schon weiss, dass öfter Farbwechsel notwendig sind, sollte man das Werkzeug so konstruieren dass man sehr leicht an den Vorkammerbereich herankommt um die Kunststoffkappe entfernen zu können.
      Nachdem die Kappe entfernt ist, hat man normalerweise sofort saubere Kunststoffteile.
      Beim Hersteller des HK-Systems das wir hauptsächlich verwenden, gibt es sogenannte Farbwechselkappen aus irgendeinem Hochtemperaturkunststoff. Diese werden in den Vorkammerbereich gelegt und reduzieren somit den freien Raum in den sich Kunststoff absetzen kann. Ist nicht so gut wie das Entfernen des Kunststoffs aus dem Vorkammerbreich, beschleunigt den Farbwechsel aber doch schon um einiges.
      Gruß Reforger
    • . . . diese von @Reforger genannten Hochtemperatur-Kunststoff-Kappen sollten in jedem System mit Vorkammer zum Standard der Düsen gehören! Es wird nämlich immer passieren, dass der Kunststoff, der verarbeitet wird (und als Isokappe genutzt), sich zersetzt und dadurch Ausspülungen (schwarze Punkte o. ä.) mit in die Formteile geraten. Ich habe in den 90er Jahren nur mit Farbspritzen (Einfärben mit Flüssigfarben / Büroartikel) zu tun gehabt, und zu der Zeit waren diese Hochtemperatur-Kappen bei uns schon Standard. Habe gute Erfahrungen damit gemacht!

      Ich verstehe nicht, dass die Heißkanalhersteller ihren Kunden diesbezüglich das Leben schwer machen, anstatt von vornherein die Kappen einzubauen. Traurig: Habe sogar von Kunden gehört, dass manche Anwendungstechniker von Heißkanalherstellern diese Kappen überhaupt nicht kennen! :thumbdown: :(

      Gruß HHB
      HHB
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    • Genauso ist es,
      standardmäßig werden die Kappen wohl nur selten mitgeliefert, halte ich aber auch nicht für jede Anwendung als zwingend notwendig.
      Wenn es aber Probleme gibt, sollte die Hersteller sie wenigstens im Angebot haben, und das haben leider noch lange nicht alle HK-Hersteller verstanden.
      Ich finde aber, dass auch solche Kleinigkeiten zeigen wie praxistauglich ein HK-System ist, bzw. wie intensiv sich die HK Hersteller mit der Praxis und den Problemen der Anwender befassen.
      Gruß Reforger
    • . . . halte ich aber auch nicht für jede Anwendung als zwingend notwendig. Wenn es aber Probleme gibt, . . . .



      Warum denn immer erst auf (teure) Probleme warten? Warum nicht gleich solche Kappe - kostet nicht viel - zum Standard machen? Ich erlebe diese "Weichmachertour" bei der Beschaffungsdiskussionen immer wieder und dann wird bei Problemen wer weiß wie lange mit erheblichen Kosten in der Produktion rumgebastelt, bis dann mal einer drauf kommt: Ich glaub da gibt's solche Kappen . . . seit ehrlich: so läuft's doch meistens.

      Nein! Für die Produktion sollte mit fachmännischer Konsequenz beschafft werden, schließlich finanzieren sich alle Gehälter nur über die Produktion!! :thumbsup:

      Schönes Wochenende und immer dran denken: Für die Produktion ist nur das beste gerade gut genug . . . .

      Gruß HHB
      HHB
    • Behrens schrieb:

      Schönes Wochenende und immer dran denken: Für die Produktion ist nur das beste gerade gut genug . .
      Das wäre schön, wenn immer so gehandelt würde.
      Was die Leute an der Maschine und Werkbank brauchen entscheidet doch meistens der Einkäufer :thumbdown: .
      Ich bin auch ein Freund der Farbwechselkappen, aber es wird doch meistens erstmal um jeden Pfennig gefeilscht und da
      fallen die Kappen dann ganz schnell hinter runter.
      Gruß Reforger
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    • Hallo, welche Materialbezeichnung hat dieses Hochtemperatur-Material.

      Das ist eine gute Idee mit den Kappen.

      Oder gibt es noch andere Ideen für Heißkanalsysteme mit pneumatischer Verschlussnadel oder mit Torpedo.

      Unsere Farbwechsel dauern z.Z. ewig trotz sauberer Schnecke.

      Problem da unsere Wkz so aufgebaut sind das wir nicht einfach durch das offene Wkz spritzen können, können wir nur Teile spritzen um den Heißkanal zu säubern.

      Gruß Robert