Mischdüse

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    • Hallo, ein Kunde von mir sucht eine Mischdüse um
      1. Batch zu sparen
      2. eine homogenere Mischung und damit Farbe zu bekommen.

      Hat einer Erfahrung mit Düsen die gut mischen, wenig Druckverlust haben und klein sind?

      Danke
    • Hi weku,

      solltest mal die Suchfunktion hier im Forum nutzen,

      ich meine das Thema hatten wir schon mal.

      Ich kenne Mischdüsen der Fa. OKW oder OFS,

      leicht zu reinigen, sehr gute Durchmischung des Materials und passable Preise.

      Das mit dem Druckverlust kann ich dir nicht genau sagen, hab`s noch nie gemessen,aber je besser die Durchmischung des Materiales,

      desto höher müsste eigentlich auch der Druckverlust sein, da das Material dementsprechend öfter umgelenkt wird.
      Gruß
      Peter
    • Also einen Druckverlust von 600bar halte ich für zu hoch. Wir fahren diverse Mischer von Sulzer Chemtech (auch auf alten ARBURG Kniehebeln 221 mit 22er Schnecke) die würden bei so einem hohen Verlust wohl abk...cken. Ich würde auf jeden Fall auf die Option "Schmelzefilter" verzichten. Oder kommt der Verlust vielleicht daher?

      Übrigens kann man die Mischer von Sulzer auch ausprobieren. Bei Nichtgefallen Geld zurück.

      Wir haben übrigens vieles ausprobiert (Schwing-Mischer, Twente-Mixing-Ring, Schnecke mit Mad-Dog, Barriereschnecke). Alles war zwar billiger als der Sulzer Mischer (bis auf die Schnecken) aber nur mit Sulzer erreichten wir eine noch gute Verteilung bei PC und 0,5% Batcheinsatz.
    • Wir haben teilweiße 9 Stück (in dem pdf nicht enthalten) hintereinander und 600bar mit der niedrigsten Massetemp. die das Material zulässt (ABS) sind 600bar normal.
      Sind halt auch ungünstige Voraussetzungen.
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    • Es sind ja auch andere als oben im pdf. Es sind Ringe, in denen die Querstreben schon drin sind.

      Als Verschlußdüse, mmmh naja, also die Dekompression funzt noch.

      Wir haben das an mehreren Maschinen. Zuerst haben wir 3 Stück eingesetzt und den "Platz" mit einem Rohr ersetzt, welches diese Querstreben nicht hat. Das Ergebnis war nicht zufrieden stellend. Dann haben wir immer weiter gemacht.
      An einer sind es nur 7, bei einer anderen 8 und bei der letzteren 9Stück.

      (wird nicht immer gemacht ;) )
      Bei PS ist das unser letztes Heilmittel, teilweiße lassen sich so PE Farben mit PS vermischen.
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    • Hi@all,

      also 600 bar Druckverlust finde ich auch schon relativ hoch, dazu noch ein Heisskanal, der vll. auch noch

      500 bar schluckt,naja.

      Also bei ABS haben wir auch schon gute Ergebnisse mit einer Filterdüse gemacht, die Farbverteilung war vorher absolut bescheiden,

      mt der Filterdüse, die relativ günstig ist, konnten wir unser Problem beheben.

      Aber ist eben, wie mit vielem in unserem Job, nicht immer ist teuer gut,

      muss wohl jeder seine eigenen Erfahrungen machen, und für die Werkzeuge, die er betreut, versuchen das Maximum mit

      minimalem Einsatz rauszuholen.
      Gruß
      Peter
    • Auch wir hatten Jahre lang das Sulzer Systhem in Gebrauch. Die Ergebnisse waren einwandfrei. Über den Druckverlust kann ich nicht viel sagen, da die Teile immer recht harmlos waren.
      Irgendwann ist dann die Maschine rausgeflogen. Die neue Maschine wurde dann mit einer Mischschnecke ausgestattet. Und auch hier sind die Ergebnisse nach unseren Vorstellungen.
    • Statischer Sulzermischeinsatz ist super,
      benutzen Ihn für "schwierige" Farben und für Teile, die galvansiert werden....man hat sogar Verbesserung von Freistrahlbildung.
      Druckverlust bei PC/ABS 550 Bar..läuft aktuell grade auf SGM....normal haben wir ne offene Düse drauf und Spritzdrücke von 900 - 950 Bar..
      mit dieser Sulzermischdüse sind wir bei ca. 1400 Bar. (Bayblend T45 Galvano)
      Aber das Material sollte vorher unbedingt durch Metallsperartor laufen gelassen werden, weil wenn da ein Metallstück dabei ist, dann bekommt
      man das eventuell nicht mehr raus....oder es geht was kaputt.
      Kunststoffformgeber sind Künstler, denn es ist eine
      Kunst,
      den Kunststoff in Form zu bringen
    • Normaler Weise sollte in BBL T45 praktisch kein Metall sein. Es sei denn, man mischt mit Mahlgut und weiß, dass ständig die Mühle auseinander fällt.

      Andererseits würde sofort der Spritzdruck steigen. Die Überwachung der Maschine könnte diese dann sofort ausschalten. Und dann kann der Metallklumpen noch einfach entfernt werden. Oder man setzt vor den Mischeinsatz noch einen Filter = Druckverlust.

      Wir haben durch den Mischer schon Tackerklammern gejagt und wir haben den kleinsten Mischkopf (SMK10). Nix drin hängen geblieben. Auch Glasfasern haben wir schon ohne Probleme durch Mischköpfe gespritzt.
    • Moinsen!

      Ich glaube, die Düsenabmessungen sind generell im Rahmen der benötigten Wandungen und min. Länge recht flexibel gestaltbar.
      Das System, welches ARBURG verwendet, ist bestimmt so ein "Mischer-in-Hülse-in-Düse-gesteckt"-System.
      Beim Hersteller direkt würde man da bei Bedarf sich auch was in einem Stück bekommen können, was im Punkto Festigkeit und Durchmesserübergänge sicher von Vorteil wäre.
      ARBURG schlägt bestimmt gut was drauf, es sei denn Sie machen die Mischer mittlerweile selbst :)

      Grüssle
      De Fritze