Schnellwechselsysteme

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    • Schnellwechselsysteme

      Im Zuge meiner Diplomarbeit ueber Prozessoptimierung beschaeftige ich mich momentan mit Ruestzeitoptimierung beim Wechsel von Spritzgusswerkzeugen.
      Ich bitte um Informationen ueber Systeme, die das anbratzen der Werkzeuge beschleunigen. An den betroffenen Maschinen gibt es keine automatischen Schnellspannsysteme.
      Welche Hersteller bzw. Lieferanten gibt es fuer Magnetspannsysteme?
      Gibt es andere Moeglichkeiten das Anbratzen zu verkuerzen?

      Im Voraus schon vielen Dank fuer die Hilfe.
    • RE: Schnellwechselsysteme

      Hallöle,

      also da wären zum einen Schnellspannpratzen,

      kipp.com/cms/wm?catId=1669&Cmi…cbec692ea&showTables=true
      amf.de/

      und mein Favorit :)
      lenzkes.com/


      Magnetspannsysteme zum Nachrüsten:

      tecnomagnete.de/
      staubli.com/WEB/WEB_DE/Couplin…BC58F733C1257111004C7661/$File/QMC121_L23001dE.pdf?OpenElement
      wagner-magnete.de/de/ (Hab zwar nix direkt gefunden aber evtl. Sonderanfertigung)

      Oder evtl. von den Maschinenherstellern. Wird aber nicht gerade billig denke ich :) Ausserdem verbauen die zum Teil externe Komponenten.


      Was verkürzt das Befestigen noch? :

      - Wenn der Kranhaken gut gesetzt wurde und damit das WZ gerade hängt erleichtert das den Einbau und beschleunigt ihn so.

      ^^ den Aufzählunsstrich hätte ich mir eigentlich sparen können, da mir spontan ausser Ordnung halten nix mehr zusätzlich einfällt.


      Ciaosen
    • RE: Schnellwechselsysteme

      Naja Zentriert wird das WZ ja eigentlich fast immer mit der Maschinenzentrierung. Hab beide Systeme schon einmal testen dürfen. Magnetspannsystem geht vll einen Tick schneller. Leider hat man bei beiden Systemen Einschränkungen z.B:

      Bei magnetischen:
      - dicke der Aufspannplatte Rautiefe und Material vorgegeben --> bzw teurigeres System kaufen.
      - Dämmplatten sind Tabu
      - Kratzer, Rost usw. kann die Leistung ziemlich reduzieren --> WZ-Pflege ist dadurch erhöht
      - Temperatureinschränkungen ausser man baut teureres System für höhere Temperaturen ein
      - Magnet stellt evtl. Gefahr für Datenträger oder Menschen dar (Herzschrittmacher usw.)

      Bei hydraulischen:

      - Aufspannplattenmaße sind vorgegeben --> Einschränkungen
      - Temperaturen müssen auch beachtet werden bei höheren Temperaturen andere Dichtungen usw.
      - Keine Einschränkungen der Einbauhöhe --> bei magnetischen wird ja zusätzlich eine Platte fest an Maschine angebracht, die eine Verringerung der maximalen Einbauhöhe bedeutet und u U zu Problemen führen kann.
      - Optik ist Geschmacksache :)

      Im grossen kommts auf die Artikel an die man Produziert........sollte man lieber ein bisschen zuviel als zu wenig damit ausseinandersetzen bevor man aufs falsche Pferd setzt.

      baba
    • Es gibt auch noch manuelle Schnellspannsysteme,die mit einer Schraube pro Werkzeughälfte,ähnlich einem Bajonettverschluss, befestigt werden.
      Das sind Platten, die man auf die Aufspannplatten der Maschine montiert, befestigt wird das Werkzeug dann jeweils nur über den Zentrierring. Weiss aber nicht wo es sowas gibt.
      Nachteil ist wohl bei allen Systemen, die nachträglich angebracht werden, dass sich die Einbauhöhe verringert.
      Rüstzeitoptimierung beschränkt sich ja auch nicht nur auf Spannpratzen,
      gehört noch ne Menge mehr dazu.
      Schnellspannpratzen, wie sie z.B. Fa. Lenzkes anbietet, sind nur von Vorteil wenn die Werkzeugmasse nicht zu unterschiedlich sind,d.h.
      wenn man die Schnellspannpratzen nicht versetzen muss, sonst kann sich der vermeintliche Vorteil schnell in einen Nachteil verwandeln, da das Versetzen der Pratzen dann zeitaufwendiger ist,von den Kosten solcher Pratzen ganz zu schweigen.
      Sinnvoller ist vielleicht die Aufspannplatten der Werkzeuge für eine Maschine auf ein bestimmtes Mass zu bringen, Auswerfersysteme zu optimieren u.ä.

      mfg
      peri
      Gruß
      Peter
    • Schnellwechselsysteme

      Hallo Gemeinde,

      ich habe die Suche beauftragt und wurde fündig.

      Sind das die einzigen Nachteile oder kann man die Liste noch weiterführen? Speziell Magnetsysteme.

      Original von Summer Please
      Bei magnetischen:
      - dicke der Aufspannplatte Rautiefe und Material vorgegeben --> bzw teurigeres System kaufen.
      - Dämmplatten sind Tabu
      - Kratzer, Rost usw. kann die Leistung ziemlich reduzieren --> WZ-Pflege ist dadurch erhöht
      - Temperatureinschränkungen ausser man baut teureres System für höhere Temperaturen ein
      - Magnet stellt evtl. Gefahr für Datenträger oder Menschen dar (Herzschrittmacher usw.)

      Bei hydraulischen:

      - Aufspannplattenmaße sind vorgegeben --> Einschränkungen
      - Temperaturen müssen auch beachtet werden bei höheren Temperaturen andere Dichtungen usw.
      - Keine Einschränkungen der Einbauhöhe --> bei magnetischen wird ja zusätzlich eine Platte fest an Maschine angebracht, die eine Verringerung der maximalen Einbauhöhe bedeutet und u U zu Problemen führen kann.


      Wie ich schoneinmal schrieb bekommen wir 2 KM CX-Baureihe 420t anstelle "einer" Battenfeld 400t, wobei die Battenfeld eine geringere Einbauhöhe von 200mm hat und die KM's mit 300 - 350mm Einbauhöhe eine Zwischenplatte bekommen.
      Darauf war meine Frage nach einer magnetischen Aufspannplatte, das wären 2Fliegen aufeinmal!

      Ich hoffe auch in der Urlaubszeit Anregungen und Antworten zu erhalten.

      Danke vorab!
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    • Hallo zusammen....

      ich habe das Vergnügen beide Systeme anzuwenden, bin aber vom hydraulischen system mehr überzogen, den die magnetpatten sind doch schon sehr heikel auf beschädigungen oder rost!

      Ein grosser Nachteil der nachträglich montierten Magnetplatten ist das sie auf die Maschinenschilder aufgschraubt sind und somit zwischen Magnetplatte und Maschinenschild sehr schnell Rost entsteht sobald Wasser dazu kommt und man so die Magnetplatten in Regelmässigen Abständen demontieren muss um sie zu reinigen, weil man sie sonst irgendwann nicht mehr runter bringt!

      Wir haben noch ein drittes Schnellspansystem im Einsatz, da wird das Wasser auch direkt beim aufspannen gekuppelt...finde ich die schnellste Variante und schrenkt die Einbauhöhe nicht ein, einzige voraussetzung ist das die Werkzeugaufspannplatten aller Werkzeuge gleich breit sind!


      @kt07 was hast du den sonst noch für Optimierungen die den Umrüstprozess verkürzen?
      Bin meinerseits seit einiger Zeit an einem änlichen Projekt!
    • RE: Schnellwechselsysteme

      Original von Igel

      Ein grosser Nachteil der nachträglich montierten Magnetplatten ist das sie auf die Maschinenschilder aufgschraubt sind und somit zwischen Magnetplatte und Maschinenschild sehr schnell Rost entsteht sobald Wasser dazu kommt und man so die Magnetplatten in Regelmässigen Abständen demontieren muss um sie zu reinigen, weil man sie sonst irgendwann nicht mehr runter bringt!


      Also "arbeitet" auch Luft hinter den Platten, wodurch dann Verbrennungen entstehen und demzufolge Ablagerungen.

      mmmh. :(

      Wie funzt das, wenn ein Wz kleiner ist als die Magnetplatte? Bekomm ich mein Werkzeug zB einen Inbusschlüssel (welchen ich zufällig losgelassen habe) erst beim abspannen wieder? ?(
      ..:: Gruß von Kuka ::..
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    • RE: Schnellwechselsysteme

      Hallo HK,

      Videos? - mit meinem ultraschnellen Internet ;( - leider nicht möglich...
      Hab mir aber ein paar pdf-Datein runtergeladen, mit einer Geschwindigkeit - wahnsinn!

      Bin aber jetzt bissle schlauer. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird nur die Kontaktfläche mit dem aufzuspannenden Werkzeug magnetisiert. Was ich aber nicht so richtig rauslesen konnte war die Schließkraftbewältigung. Es war zwar ein Beispiel mit einer Maschine welche 3500t Schließkraft hat, aber wie verhält sich das dann, wenn ein Werkzeug aufgespannt werden muss welchen nur 1000t benötigt?

      Bei uns wird das ähnlich sein, da die Maschinen zwar 420t haben, aber auch mit 150t gefahren werden.
      Es stand auch nichts über Isoplatten, die müssen dann wohl entfernt werden.
      ..:: Gruß von Kuka ::..
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    • RE: Schnellwechselsysteme

      hey kuka,

      ja hinter den Magnetplatten gibt es ein wenig luft, wodurch sich dann auch rost bilden kann! Ist ja theoretisch das gleiche Prinzip wie wenn du ein Werkzeug auf den Maschinenschild spannst, da hast du auch immer ein wenig luft dazwischen!

      Was die grösse ds Werkzeugs angeht, braucht du eine minimal grösse sonst funktionierts nicht, die wird aber vom Hersteller vorgegeben!

      Und was die Frage mit dem Imbus anbelangt...ist kein Problem, der ist viel zu klein! Und es wird nur die Fläche des Werkzeugs magnetisiert alles drum herum nicht!

      Was die Schliesskraft angeht, kannst du dir das etwa gleich vorstellen wie eine konventionelle zwischenplatte die geschraubt wird. Das Magnet ist auf dem Maschinenschild und das Werkzeug am Magnet!
      Das ganze hat auf die Schliesskraft keinen Einfluss...eventuell minim auf die Schliesskraftaufbauzeit wenn du eine Hydraulische Maschine hast...kann ich dir aber nicht genau sagen!
    • Nabend Forengmeinde


      Mit Magnetspannsyste, habe ich auch schon meine Erfahrung machen können.
      Und die waren ganz gut.

      Wenn man alleine arbeitet, spart man sich nicht nur die Anpratzzeit sondern
      sondern auch den Weg um die Maschine oder eventuell auch die Zeit,
      um kürzere oder längere Schrauben zu holen.


      Unter anderem kann ich auch Schnellspannleisten von der Firma Lenzkes empfehlen.
      lenzkes.com/modules.php?op=mod…&IID=1&KID=20080901192344
      Die Ausführung ist für ein Fräse oder Bohrmaschine gedacht, man kann die aber
      auch mit einer passende Senkschraube bestellen.

      Es ist dabei auch Sinnvoll die Aufspannplatten oder zu mindest die Fläche,
      wo die Spannleiste anliegt auf eine Höhe zu bringen.
      Durch einfräsen oder aufschrauben eines Distanzstücks, wenn möglich!
      Somit bleibt es dann auch nur dabei das man die Spannleiste löst und anzieht. Ohne viel rum zu schrauben.

      Ein anderer Tipp:
      Jedes Werkzeug mit eigener Auswerferstange versehen und auf länge der
      Maschine anpassen.
      Vorteil:
      Fester Nullpunkt, kein suchen oder zusammen basteln einer Aws.


      Was man sich vielleicht mal durch den Kopf gehen lassen sollte, wäre
      z.B. der Kran. Darüber gebe ich aber nur über PN Infos.
      Dabei spielt aber auch eine Rolle wie Radikal man die Rüstzeit optimieren will.
      will man nur unter 30 min blieben oder nach 10 Minuten das erste Teil
      aus dem neuem Wkz haben.

      hoffe ich konnte helfen ;)
      Stillstand ist Rückschritt
    • Rüstzeitverkürzung

      Original von Dima

      Ein anderer Tipp:
      Jedes Werkzeug mit eigener Auswerferstange versehen und auf länge der Maschine anpassen.
      Vorteil:
      Fester Nullpunkt, kein suchen oder zusammen basteln einer Aws.


      Hallo Dima,
      das ist eher unpraktikabel und bei mehreren Maschinen mit unterschiedlicher AW-max. Länge total unpassend. Bei uns bekommen die Wz einen Stutzen welcher in einer definierten Länge ab Aufspannplatte absteht. Der Rest der vom AW-Bolzen noch fehlt, ist bei der Maschine verstaut. Sprich: Am Wz steht eine Länge von 200mm raus, die SGM-A hat max 350, also haben wir an der Maschine ca. 130mm. Bei SGM-B hat max 500, also haben wir an der Maschine ca. 280mm.

      Ich weiß nicht ob es schon angesprochen wurde, aber gibt es nicht auch hydraulische Spannpratzen? Was haltet ihr von denen??

      Rüstzeitersparniss, nur noch ergänzend...

      Ausbalaciertes Wz (mittig hängend) an der Ringschraube, erleichtert das ausrichten.
      Wz-Sicherung separat und nicht als Brücke (Bei Großen und Schweren Werkzeugen), ermöglicht das nicht Entfernen, da das zeitraubend ist.
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    • RE: Rüstzeitverkürzung

      Gebe Kuka in Bezug auf die Auswerferstangen recht.
      Bei uns ist die Auswerferstange an der Ma. platziert. Eine für jede Ma., so kann die Form ohne Auswerferstange transportiert werden, und braucht dann nur noch eingeschraubt zu werden und passt dann auch !!
      Voraussetzung ist: Formen sollten gleiche Abstände der Aufspannplatte zur Auswerferplatte haben.
      Zum Aufspannen benutzen wir die Spannpratzen von Lenzkes, geht mit diesen auch ziemlich fix. Einmal in die richtige Position gebracht passen sie für die meisten Formen, und man muß dann nur noch den Hebel verschieben.
      mfg
    • Hallo zusammen,

      ja das Thema Auswerfer ist nicht ganz so leicht, sobald verschiedene Werkzeughersteller vorhanden sind passiert es sehr schnell das man verschiedene Längen und Gewind hat! Wir haben bei uns auch für jeden Maschientyp eigene Auswerferstangen und das dann noch mit verschiedenen Gewinden!

      Wir haben bei uns auch Schnellspannleisten, allerdings kombiniert mit Wasserschnellspannleisten! Seitlich am Werkzeug sind die Schnellspannleisten zum Spannen des Werkzeugs und unterhalb des Werkzeugs ist eine Wasserschnellspannleiste, erspart das Wasser anschliessen auch noch!
      Setzt aber voraus das die Werkzeuge alle gleich breit und hoch sind und Auswerfer und Düse immer auch gleicher Höhe sind!
    • Hallo


      Ich kann die Auswefergeschichte ja ein bischen erläutern.
      Würde den Tipp nicht weiterempfehlen, wenn ich keine positive Erfahrung
      damit gemacht hätte.

      Vielleicht kennt von euch ja jemand SMED, was mittlerweile ja kein Geheimnis mehr ist (de.wikipedia.org/wiki/SMED)

      Bei uns war das ein Thema und das haben wir uns zur Brust genommen.
      Dabei haben wir jede erdenkliche Idee (auch welche die auf dem ersten
      Blick Sinnlos anhörten) erstmal gründlich durchgenommen.

      Ergebniss: Arbeitsaufwand belief sich nur auf das einkuppeln.

      Wenn man überlegt das unsere Rüstzeiten in einstelligen Minuten Bereich lagen,
      war das nur ein Bruchteil, aber ein wichtiger von vielen.

      Der Auswerfer ist ein kleines Zahnrad im großen Getriebe, wenn die
      anderen Zähnräder nicht in die andere greifen, funktioniert es auch nicht.
      Das Zum Thema: Länge und Maschinentyp.

      Aber wie schon erwähnt.
      Original von Dima

      Dabei spielt aber auch eine Rolle wie Radikal man die Rüstzeit optimieren will.
      will man nur unter 30 min blieben oder nach 10 Minuten das erste Teil
      aus dem neuem Wkz haben.




      Original von Igel

      Wir haben bei uns auch Schnellspannleisten, allerdings kombiniert mit Wasserschnellspannleisten! Seitlich am Werkzeug sind die Schnellspannleisten zum Spannen des Werkzeugs und unterhalb des Werkzeugs ist eine Wasserschnellspannleiste, erspart das Wasser anschliessen auch noch!
      Setzt aber voraus das die Werkzeuge alle gleich breit und hoch sind und Auswerfer und Düse immer auch gleicher Höhe sind!


      Von welcher Firma sind eure Schnellspannsysteme?
      Stillstand ist Rückschritt
    • RE: Rüstzeitverkürzung

      Hallo Dima,

      also kann ich davon ausgehen, dass bei euch auch nach dem Rüstvorgang die AW-Bolzen dranbleiben, sonst hätte es ja keinen Vorteil, da man dann auch bloß den AW-Bolzen anschrauben müsste....

      Sag mal wie idt das dann mit eurer Lagerplatzhaltung? Das wär bei uns garnicht möglich!! Zumal ist es auch n'bissi gefährlich ist, wenn solch ein Bolzen noch raussteht, Stolpergefahr usw.
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    • Hallo zusammen

      @dima

      Original von Dima
      Von welcher Firma sind eure Schnellspannsysteme?


      wir haben verschiedene Schnellspannsystem, zum einen das System von Engel mit den hydraulischen Zapfen, dann Magnete von Techno Magnet und das System mit den Leisten ist eine eigen Anfertigung!

      gruss igel
    • RE: Rüstzeitverkürzung

      Original von Kuka
      Hallo Dima,

      also kann ich davon ausgehen, dass bei euch auch nach dem Rüstvorgang die AW-Bolzen dranbleiben, sonst hätte es ja keinen Vorteil, da man dann auch bloß den AW-Bolzen anschrauben müsste....

      Sag mal wie idt das dann mit eurer Lagerplatzhaltung? Das wär bei uns garnicht möglich!! Zumal ist es auch n'bissi gefährlich ist, wenn solch ein Bolzen noch raussteht, Stolpergefahr usw.



      HI

      Das ist richtig, am Werkzeug ist schon alles dran was gebraucht wird.
      Werkzeug wird eingehängt, Spritzseite anpratzen, bewegliche Platte zu
      fahren, Schließseite anpratzen, Auswerferei einkuppeln, Wasser und HK
      anschließen, Kran weg, Düse vor, Nullpunkte setzen, aufdosieren, Werkzeug auf und produktion starten.
      Ergänzend, Programm einlesen oder wenn nötig Material Wechsel. Wird von
      einer zweiten Person erledigt, wenn der Kran in Bewegung ist.

      Lagerplatzhaltung, sa so aus das jedes Werkzeug sein festen Lagerplatz hatt, die stehen dann im Regal oder in einem dafür vorgesehenen Bereich.
      Verletzungsgefahr war sehr gering und wenn dann nur durch eigenverschuldung, da die Werkzeuge immer auf Palette stehen.
      Werkzeuge wurden nur in die Halle gebracht um sie in den Kran zu hängen,
      bzw. wenn der Kran besetzt war, zur Vorbereitung für den nächsten Wechsel.
      Stillstand ist Rückschritt
    • In unserer Firma werden manuelle Schnellspannsysteme der Firma Stäubli eingesetzt. Es sind mehrere 100 Werkzeuge damit ausgerüstet. Nachteil ist, dass an jedem Werkzeug Spannringe montiert werden müssen. (Nicht unbedingt an jedem Werkzeug möglich!)Es gibt auch Einschränkungen beim Werkzeuggewicht. Glaube das liegt bei 1000 KG pro Spannplatte. Die Rüstung geht sehr schnell, es muss ja nur ein Hebel pro Seite verriegelt werden.Dämmplatten sind auch kein Problem!
      staubli.com/de/connectors/prod…ick-mould-change/qmc-106/

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