Abfrage der Formnester mit einem Sensor

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    • Abfrage der Formnester mit einem Sensor

      Hallo Forum,

      ich bin neu hier und habe direkt die erste Frage, die ich Euch stellen werde.

      Vorab: Ich habe das Board durchsucht, zu diesem Thema aber keine erschöpfende Antwort gefunden.

      Folgendes Thema: Ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit, das Formnest vor dem Spritzvorgang auf das Vorhandensein eines Einlegeteils zu untersuchen.

      Ich möchte also eine Stahlbuchse umspritzen. Aus Sicherheitsgründen möchte ich aber, bevor das Werkzeug zufährt, eine Kontrolle haben, die mir mitteilt, ob das Stahlteil eingelegt ist, oder eben nicht.

      Leider kommt eine Druckmessung nicht infrage, weil ich hier erst beim Spritzprozess die Abfrage starte.

      Kennt Ihr vielleicht irgendwelche Signalgeber/Sensoren, induktiv/optisch wie auch immer, mit denen ich so etwas realisieren kann? Meusburger, Kistler und Hasco können mir nicht weiterhelfen...

      Danke für Eure Antworten und ein schönes Wochenende.
    • Danke schön für den Hinweis.

      Diese Fa. bietet allerdings leider keine Sensoren für Abfragen im WZ an.
      Die angebotenen Sensoren können in diesen Druck- und Temperaturbereichen offenbar nicht bestehen.

      Hat vielleicht sonst jemand noch eine Idee?
    • RE: Abfrage der Formnester mit einem Sensor

      Wie schaut es mit einem Stift (zusätzlicher Auswerferstift, federbelastet mit einem Endschalter) aus, der von dem Einlegeteil beim Zufahren betätigt wird. Das Signal kann z.B. über die Lagesicherung oder "externe Eingänge" ausgewertet werden.
      MfG. petersj

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von petersj ()

    • Hallo petersj,

      genau diese Idee ist mir auch gekommen.

      Es müsste eigentlich funktionieren, weil der Stahlring/Buchse auf einem Kern sauber fixiert wird.

      Die Frage ist nur, ob denn das Gewicht des Rings ausreicht, um über die "Stange" den Endschalter zu betätigen...
    • RE: Abfrage der Formnester mit einem Sensor

      Original von JePeDu

      Ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit, das Formnest vor dem Spritzvorgang auf das Vorhandensein eines Einlegeteils zu untersuchen

      Ich möchte also eine Stahlbuchse umspritzen. Aus Sicherheitsgründen möchte ich aber, bevor das Werkzeug zufährt, eine Kontrolle haben, die mir mitteilt, ob das Stahlteil eingelegt ist, oder eben nicht.



      Muss VOR dem zufahren abgefragt werden oder vor dem Spritzen, irgendwie nicht eindeutig...

      Vor dem Schließen - kann das ein Handling übernehmen
      und vor dem Spritzen, dann nur so wie ihr es schon besprochen habt.
      ..:: Gruß von Kuka ::..
      ..:: Alle sagten es geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste, und tat es ::..
    • Original von petersj
      Ich dachte, das Schaltelement in die Formhälfte zu setzen, in die das Einlegeteil nicht gelegt wird. So kann beim Zufahren "Kontakt" durch die Schließkraft aufgenommen werden.

      Dann ist das Einlegeteil aber schon ggf. herunter irgendwo in die Form gefallen und bildet sich schon fleißig in der Trennkante aber oder ähnlichem :D
    • Es gibt auch noch die Möglichkeit, das mit einer Kamera zu überwachen. Nicht ganz billig wegen der Software und lohnt sich nur bei Handling und großer Stückzahl.
      Wenn es ein Stahlteil ist kann vielleicht auch ein Haltemagnet für sicheren Halt sorgen.
      Oder bei dünnen, leichten Blechteilen ein Vakuumhalter. Wird kein ausreichendes Vakuum erzeugt (Drucksensor im Vakuumkanal), wird die Maschine gesperrt, weil kein Einlegeteil vorhanden ist.
      Oder ein Näherungssensor in dem Bereich, wo das Einlegeteil eine Fläche abdekt. Dort kommt kein Kunststoff hin, der mit seiner Temperatur diesen beschädigen kann.
      MfG. petersj
    • Warum nicht einfach einen Induktivsensor und zusätzlich den Magneten. Es handelt sich ja um eine Stahlbuchse.

      Was mir gerade so einfällt: Abhängig von der Geometrie der Buchse könnte man diese ja auch verwenden um einen einfachen Stromkreis zu schliessen. Buchse nicht eingelegt - keine Spannung.
      Buchse eingelegt - Stromkreis geschlossen und Signal. Nur die Isolierung der beiden Kontaktflächen voneinander wäre hier das "Problem".
    • Ich würde sagen das ein Endschalter am Kern das Besste währe.Also er müsste in den Kern gesetzt werden und die Abfrage würde auf der Fläche Stattfinden.Wenn technisch möglich am hinteren Ende.Sollte der Einleger bei der Fahrbewegung nach vorn rutschen,ist das Signal unterbrochen.Dann spart man die Magneten.Und je nach Schalterausführung wird auch ein gewisser Druck auf den Einleger übertragen,der diesen dann noch etwas fester in der Position hält.
    • RE: Abfrage der Formnester mit einem Sensor

      Hier ist ja schon ne richtig schöne Unterhaltung entstanden.
      Was mich mal noch interessieren würde: Warum soll das denn überhaupt im Werkzeug überwacht werden? Wie @JeDePu schrieb wird das ET sowieso vom Handling eingelegt und als erstes merkt ja dieses ob es platziert ist.

      Wir legen auch diverse Ringe, Gewindebuchsen usw mit dem Handling ein und der Greifer oder die Zange óder ein Greiffinger... ist mit Kontaktsensoren oder Näherungssensoren ausgestattet weche ja bis zu letzt betätigt sind (normalerweiße :D)
      Bei Zwei Artikeln wird, nachdem das Teil entnommen wurde, nochmals über einen Sensor gefahren - der Prüft ob das ET auch wirklich drin ist - zur Sicherheit.
      ..:: Gruß von Kuka ::..
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kuka ()

    • Hallo zusammen,
      wir haben bei solchen Abfragesystemen gute Erfahrungen mit "IPF" gemacht.
      IPF-Elektronik --> einfach mal googeln.
      Die hab so ziemlich alles was es gibt (optisch, Induktiv, Kontakt)
      Wir fragen Einlegeteile meist via Lichtschranke ab (am Werkzeug fest an-
      gebaut) weil man beim umbauen dann nicht immer alles ausrichten muss.
      Das geht natürlich nur bei WZ Schließen.
      Kunststoffformgeber sind Künstler, denn es ist eine
      Kunst,
      den Kunststoff in Form zu bringen
    • Besten Dank Euch allen,

      kurze Zusammenfassung:

      Induktive Abfrage kommt wohl nicht infarge, weil ich nur im Bereich der Wandstärke der Hülse abfragen kann. Diese beträgt nur 1,75 mm. So schmale Sensoren gibts wohl nicht, die noch im Temperatutbereich > 150 Grad funktionieren.

      Bei LWL. Sesoren benötige ich einen Mindestabstand und außerdem eine mechanische "Verriegelung" vor der Linse...Somit hätte ich einen grßeren Aufwand am Werkzeug.

      Bislang mein Favorit ist eine Kamera, die außen an der Maschine befestigt wird und ein Bild des Werkzeuges mit einem abgespeicherten Bild vergleicht. Sind alle Hülsen vorhanden, gehts vorwärts...

      Man, da gibts richtig ALternativen...