Einfall messen - aber wie?

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    • Einfall messen - aber wie?

      Hallo

      Wir spritzen einen behälter aus Klarsicht - PS, ca 15 x 20 cm, Höhe ist ca 3 cm.
      Der Boden muss eben sein +/- 0,8 mm. Nun suche ich einen Weg, wie man das in der laufenden Produktion messen kann. Und zwar einigermaßen idiotensicher. Ich dachte an eine Vorrichtung, wo das <Teil mit dem Boden nach oben eingelegt wird, drüber befindet sich eine Messuhr, die einem dann sagt, ob das Teil zu stark eingefallen oder ausgebaucht ist.
      Leider sind die Wandungen sehr dünn, weshalb das Ergebniss bereits von der Federkraft unserer Messuhren verfälscht werden kann.
      Hat jemand eine gute Idee wie ich das lösen kann?

      Ebenso soll die Parallelität der Seitenwandungen gemessen werden. Mit einer normalen Schieblehre kommt da nur Mist raus wenn ich das meine Einsteller messen lasse, sollte es also auch eine Art Vorrichtung geben.

      Vielleicht hatte ja schonmal jemand ein ähnliches Problem und weiß Rat für mich.

      Wünsche euch allen schonmal schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bajowa ()

    • RE: Einfall messen - aber wie?

      Hallo Bajowa,

      bau einfach einen Rahmen in der du das Teil reinstecken kannst und über Schienen die auf den Rahmen laufen läßt du, wie qs geschrieben hat einen Feintaster, an einer weiteren Schiene, laufen. Prinzip ähnlich wie bei einem Plotter falls du die noch kennst.

      Probleme sehe ich darin meist kommt der Einfall bzw. durchbiegeung erst wenn wirklich ausgekühlt ist und die Teile sollten spannungsfrei sein, sonst kommt es später zur Verformung wenn sich die Spannungen abbauen.

      Gruß Michael
    • RE: Einfall messen - aber wie?

      Hallo Michael,

      ich habe alles gelesen,
      ich bemerke nur immer wieder die gleiche falsche Vorgehensweise.
      Murks produzieren und mit einer weiteren (aufwendigen Maßnahme) den Murks auszusortierren oder zu minimieren.
      Der richtige Weg ist doch, an der Fehlerquelle anzusetzen, hast Du den Fehler einmal konsequent beseitigt, kannst Du produzieren ohne weiteren Meßaufwand.
      Mich wundert nur noch, wie viele Betriebe heute noch so arbeiten und Geld verdienen können.
      (wird wahrscheinlich an den Mitarbeitern gespart)

      Gruß
      Hans
    • RE: Einfall messen - aber wie?

      Hallo und danke für die Beiträge...

      Hier wird net gemurkst, die teile sind bis jetzt ausgesprochen gerade, wir haben bis jetzt aber nur gemustert und wollen demnächst starten...mir ist es dnnoch lieber, wenn jeder weiß, wie er die teile zu kontrollieren hat und das dann auch stimmt..(-.
    • RE: Einfall messen - aber wie?

      Original von Preform

      Der richtige Weg ist doch, an der Fehlerquelle anzusetzen, hast Du den Fehler einmal konsequent beseitigt, kannst Du produzieren ohne weiteren Meßaufwand.
      Mich wundert nur noch, wie viele Betriebe heute noch so arbeiten und Geld verdienen können.
      (wird wahrscheinlich an den Mitarbeitern gespart)

      Gruß
      Hans


      Hallo Hans,
      Einfall ist nicht immer eine Fehlerquelle die von einen falsch eingestellten Prozess oder von einem vermurksten Werkzeug ausgeht, daher würde ich das so nicht pauschalisieren.
      Wichtig ist, dass bestimmte Größen gemessen werden müssen - allein schon weil es manchmal der Kunde möchte und zur Kontrolle des laufenden Prozesses.
      Gruß HK