Behrens Master

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  • Servus Chef.


    Ich komme auf Dein Angebot vom Seminar gern zurück. Vielleicht kannst Du mir bei einer Angelegenheit weiterhelfen :)

    Ich habe ein Projekt bekommen, 64-Fach PSG Heisskanal mit Kaltverteiler (Tunnelanguß), Material PMMA glasklar (Pulverform), kann aufgrund der geringen Schüttdichte nichtgetrocknet werden.

    Problem: Ausgasungen/Ablagerungen im Werkzeug überall und an den Entlüftungskanäle verteilt. Alle Produzenten des Teils haben das gleichen Fehlerbild mit Ausgasungen und haben dementsprechende Reinigungsintervalle, die ich reduzieren oder gern auch vermeiden möchte.

    Das ist eine 175To. Netstal mit einer 40er Barriereschnecke.

    Zykluszeit: 7 Sek.

    Dosierweg: 44mm+2mm Dekompressionsweg

    Umschaltpunkt: 5mm

    Massepolster: 3,7mm

    Einspritzzeit: 0,2 Sek. (dieses Parameter ist laut DoE für die Fotometrie essentiell wichtig).

    HK-Temperaturen: alle 275C (dieses Parameter ist laut DoE für die Fotometrie essentiell wichtig).

    Massetemperatur: Düse bis Einzug 260-260-250-240-220-60C

    Wz-Temperatur: 35C

    Staudruck: 100bar / 50bar


    Grüße aus Paderborn

    Abdul Gourie

    :)

  • Servus Behrens.

    Bietest Du auch Schulungen an speziell zum Thema "arbeiten mit Werkzeuginnendrucksensoren"? z.B angefangen mit den Basics bis hin zu einen Prozess aufstellen und Erkenntnisse analysieren und verstehen?

    Beste Grüße aus Paderborn 8)

    • Herzliches Hallo vom Alpenrand!

      Ja, da bist genau richtig bei mir. Am ganzen ersten Tag geht es darum, den kompletten Prozess erst einmal zu verstehen, besonders die Logik der physikalischen Wirkungen und Wechselwirkungen. Die "Ursache (Maschine) - Wirkung(Kavität)-Zusammenhänge" zu verstehen und dieses Ganze so zu gestalten, dass wiederholgenaue Wirkung in der Kavität entsteht. Das Regeln mit einem aber auch mit mehreren Innendrucksensoren zu gestalten, dafür die Voraussetzungen prozessual zu schaffen wird intensiv behandelt. Auch das Aufbereiten des Materials im Spritzzylinder (incl. der Frage "worauf kommt es an, damit das Entgasen funktioniert") ist ein wichtiges Thema einschl. Sicherstellung der RSP-Funktionen usw. usw.

      Am zweiten Tag geht es darum, wie arbeitet man sinnvoll mit den Visualisierungssystemen der Maschine und wie ist es möglich "Null-Fehler-Produktion" zu realisieren.

      Die Inhalte sind auch grob im Seminar-Flyer https://www.spritzguss-schulun…1/Flyer_Seminare-2022.pdf beschrieben.

      Das Seminar hat durch "das Vermitteln von Wissen aus langjährig gelebter Praxis" und "das Erzeugen einer völlig anderen Sichtweise auf den Spritzgussprozess" ein Alleinstellungsmerkmal!

      Ich würde mich freuen, wenn wir uns persönlich beim Seminar kennenlernen. Solltest du "privat" teilnehmen, gibt's auch einen Rabatt auf die Teilnehmergebühr.

      Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

      MFG HHB

    • Moin.

      Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.

      Wird auch das Thema mit Prozess aufstellen, regeln und steuern über Werkzeuginnendruck intensiv behandelt?

      Wir kriegen immer mehr neue Werkzeuge mit Innendruck,- und Temperatursensoren und aufgrund von fehlenden Wissen und Know-how hat jeder MA seine eigenen Theorien und gibt das gefährliche Halbwissen weiter.....

      Gehst Du auf dieses Thema speziell intensiver ein?

    • "Gehst Du auf dieses Thema speziell intensiver ein?"

      Ja, wenn gewünscht, gerne auch noch individuell abends beim gemeinsamen Bier ;)

      Aber schau hier mal rein, das war u. a. ein Projekt von mir: https://www.spritzguss-schulun…8-Oesterreichische-KZ.pdf

    • das hört sich gut an 😎

      Ich melde mich ....

      Sind die Teilnehmerplätze begrenzt pro Seminar?

    • Ja, beim Mai-Seminar sind noch 3 Plätze frei ... :)