Posts by qs

    Das klingt erstmal sehr positiv!

    :thumbup:

    03 1010

    Das ist in der Tat so, wie du es beschreibst.
    Die Frage ist allerdings, wie zieht man den Karren aus dem Dreck? Ohne den "Malocher" wird es nichts werden,

    bleibt also nur die Möglichkeit der Verbesserung des Arbeitsumfelds. Das wäre (wenn es denn mal in Angriff genommen werden würde)

    ein langer Prozess.

    Diese Propaganda einer Deindustrialialiesierung Deutschlands kann ich genauso wenig noch hören,

    JA es gibt einen Wandel in Deutschland den gibt es aber seit 3000 Jahren und es gibt IMMER diese ewig gestrigen die an veralteten Technologien festhalten und am liebsten alles beim alten behalten würden. Diese zeit ist eine Change und wir können eine Vorreiter rolle in der Welt einnehmen in denen wir der Welt zeigen das man mit grüner Energie und einer Grünen Wirtschaft Trotzdem ein Industrieland sein kann.

    Es müssen nur, überwiegen, die Genration 40+ aufhören an allem neuen und Grünen herumzumäkeln und alles zu Blockieren!

    :D :D :D


    Die Leute, die zumindest ein bisschen "ewig gestrig" sind, hielten den Laden aber noch am Laufen, also warten wir mal ab,

    ob das grüne Wirtschaftswunder noch kommt ;)

    Sorry, musste sein. Das ganze ist ein Thema für sich, was aber nicht hierher passt, dazu werde ich mich dazu auch nicht weiter äußern.

    Die Hintergründe und Wünsche der Namensänderung der Industrie seien mal dahingestellt.

    Die Vereinheitlichung mit CH finde ich klasse, da ich den Namen Kunststofftechnologe dort immer sehr passend fand.

    Um den Schlaf bringt es mich auch nicht,


    aber für mich persönlich, das darf jeder gerne anders sehen, klingt "Kunststofftechnologe" eher, wie ein Beruf, der in der Entwicklung und Forschung von Kunststoffen beheimatet ist.

    Der " Verfahrensmechaniker..." weiß hinsichtlich seiner Ausbildung, wie man mit dem fertigen Kunststoff verfährt, hinsichtlich Spritzguss, tiefziehen, schweißen, ect.

    Egal wie der Beruf genannt wird, der Rahmenlehrplan, bzw. die Ausbildung muss sich mehr in Richtung Kunststoff mit all seinen Facetten befassen.

    DerK:


    völlig richtig.

    Aber egal welcher Beruf, ohne Interesse, eigenes Engagement, Fleiß UND Empathie (nicht nur gegenüber anderen Menschen, auch dem beruflichen Inhalt betreffend) wird es nichts.
    Auch mit dem Scheitern an manchen Tagen oder Themen im Beruf muss man klarkommen und nicht den Kopf in den Sand stecken.

    @ DerK,


    ja, die Ausbildung ist dual, was auch i.O. ist.

    Wenn ich aber lese, dass die Qualifikation der Berufsschullehrer angeht, wie Du schreibst, kann man sehen wie groß und weitreichend das Problem wirklich ist. Da geht es schon los. Unser Fachlehrer (damals) war fachlich und menschlich absolut kompetent.

    Aber die Berufsschule ist ja nur die eine Seite der Medallie, da gibt es ja noch den Ausbildungsbetrieb.

    In vielen mittelständischen Betrieben hat der Ausbilder meist gar keine Zeit sich intensiver um die Auszubildenden und deren Schwachstellen zu kümmern.
    Dann werden die Azubis oft zu dem Facharbeiter gesteckt, der gerade am meisten zu tun hat.
    Da kann es schon sein, dass der Facharbeiter zwar ein Fachwissen hat, aber keine Lust/Zeit hat, dies ausreichend zu vermitteln, oder ebenso schlimm, der Facharbeiter hat "weniger" Fachwissen, möchte es aber weitergeben.


    Naja und was die kryptische Bezeichnung angeht denke ich, dass die verschiedenen Kunststoffnamen auszuschreiben.-sprechen nicht weniger kryptisch, aber notwendig ist.
    Der Beruf ist, wenn man es genau betrachtet, physikalisch und chemisch geprägt, da gehört es dazu, dass man sich damit befasst, auch wenn es für viele anfangs mühselig ist.
    Leider ist es heute aber auch so, dass das "Wissen" nur noch von Onkel Google und Tante Wikipedia kommt und wenn es für irgendein Problem keine App gibt, kann man es eh nicht lösen (böse, ich weiß).
    In eine Materie mit hilfe eines Fachbuches hineinlesen, ist ja bei vielen völlig verpönt und dauer zu lange... langweilig ist es auch.....

    Ich sehe die Gefahr ( natürlich gibt es auch Ausnahmen!), dass das Fachwissen mehr und mehr schwindet. Was ich nicht weiß, kann ich nicht weitergeben.

    Abgesehen davon hängt der schlechte Ruf des Berufs sicher nicht von der Bezeichnung, sondern eher vom negativen Image ab, der dem "Plastik" von diversen Seiten fälschlicherweise angelastet wird.

    Ich sehe es genau wie Dudi.

    Eine neue Bezeichnung führt m.E. zu nichts.
    Bereits in meiner Ausbildung (1990 beginnend) wurde, wie ich finde, viel zu wenig auf das Thema "Kunststoff und seine Verarbeitung" eingegangen.
    Die Ausbildungszeit verlängert sich ja durch die zusätzlichen Lerninhalte nicht und das Wesentliche wird immer mehr reduziert.
    Schon heute macht sich schon niemand mehr groß Gedanken, wie sich Kunststoffe im Prozeß verhalten und wo die Unterschieden der unterschiedlichen Kunststoffe liegen.

    "Das Werkzeug soll voll sein, egal wie. Viel wichtiger ist, dass man genau weiß, wieviel CO2 ich mit jeden Schuß erzeuge und wie ich alles am besten vermarkte ect. " (Ironie off!)

    Es muss dringend wieder viel mehr um fachspezifisches gehen, aber da sehe ich leider schwarz...

    Das sind definitiv keine Verbrennungsschlieren, die durch eine zu hohe Scherung beim Einspritzen oder durch das Werkzeug kommen. Es ist eine Oxidationserscheinung, die nach dem Dosieren im Bereich der Düse entsteht. Vermutlich durch eine zu große Dekompression (siehe Vorschlag von Behrens). Der Grund liegt im Farbbatch und in einer nicht vorhandenen Thermostabilisierung der Rohware.

    Phu, dann brauch ich wohl doch keinen Augenarzttermin :)

    Was meinst du mit FK?

    Ich meine das Farbkonzentrat.

    i.d R. ist "weiß" ja Titandioxid, da sollte nichts passieren. Allerdings war Titandioxid ne zeitlang nicht mehr als Farbmittel gewollt,

    möglich, dass der Ersatzstoff sich nicht so richtig mit dem PA oder der Temperatur verträgt.
    Für mich sieht es auf dem Bild irgendwie nicht wie Verbrennung aus, kann aber auch sein, dass ich nen Knick in der Pupille habe.

    Btw:

    Leidiges und altes Thema, aber Feuchtemessung ist wichtig, gerade bei u.a. PA.

    Jetzt denken/diskutieren wir mMn aneinander vorbei! Es sollte erst einmal geklärt sein, über was hier diskutiert wird - ich äußere/äußerte mich zum *BEIMISCHEN von Rezyklaten*!

    Wir haben z. B. mit 5% Rezyklatanteil PA 6. GF 30 nie irgendwelche Probleme gehabt! Daher erwähnte ich ja schon die Überzeugung, dass es keine Probleme gibt solange der Anteil < 10% beträgt!

    Naja, bei 5% sollte wohl auch nichts gleich was schief gehen. Auch 15% ( vielleicht nicht unbedingt bei PA6 GF30 ) können funktionieren, aber wie bereits erwähnt, hängt das auch von den Ansprüchen ab, die an den Artikel gestellt werden.

    @1und21:

    Da stimme ich dir zu.
    Bei GF-gefüllten Material ( hier PA ), kommt ja noch hinzu, dass sich die Faserlänge ja auch noch verringert, da die Fasern brechen.
    Das sieht man sehr gut, wenn man die Proben verascht. Da hilft i.d.R. nur, Neuware, oder ggf. nur frische Fasern zuzufügen, was aber dann den GF-Gehalt wieder erhöht, was sich dann u.a. im Gewicht wiederspiegelt.

    Dann lasst die Finger von dem Thema!


    Wer etwas will findet Wege, wer etwas nicht will findet Gründe.

    Behrens:


    Nur zur Info für Dich:

    Ich habe bereits seit ca. 25 Jahren mit Rezyklaten verschiedenster Qualitäten zu tun. Eventuell bin nicht ich es, der "die Finger davon lassen sollte" ;)

    Bei dem Großteil der Rezyklaten geht z.B. die nom. Bruchdehnung verloren, gern auch gleich die (Kerb.-)Schlagzähigkeit. Verunreinigungen durch Metall.- oder Kautschukpartikel haben in den letzten Jahren abgenommen.
    Fremdmaterialbestandteile wie z.B. PC sind aber dennoch anzutreffen. Das macht sich aber erst bemerkbar, wenn es bei "schwierigen" Artikeln zum Einsatz kommt. Schlieren sind da keine Seltenheit, ebenso Halogene (hier wieder abhängig vom Vorprodukt).

    Du kannst Dir sicher sein, dass ich Wege finde. Ich bin lieber Teil der Lösung als Teil des Problems, nur so problemlos, wie das Thema hier teils dargestellt ist, ist es nicht!

    Ein anderes Thema ist, wenn von vornherein durch Zukauf beim Material-Lieferanten Rezyklat eingesetzt wird, in solchem Fall würde ja auch eine Spezifikation vorgegeben werden.

    ...ich könnte stundenlang darüber berichten, wie das erste Muster die Spezifikation einhält und der erste Materialzug dann nicht mehr.

    Viele Lieferanten beziehen ihre Vorprodukte leider nicht immer aus den gleichen, wiederkehrenden Quellen. Die Schwankungen der mech. Werte sind bei einigen Lieferanten enorm. Kein Vergleich zur Neuware, was da verständlich ist.

    Ich halte dieses vom GKV (ich kannte es nicht) für Geschwurbel, was immer zu Missverständnissen führen wird! Man sollte sich einfach nur auf REZYKLAT einigen, wie und in welcher Form dieses entsteht bzw. hergestellt wird sind dann individuell Einzelfall-Bezeichnungen! Das Material für Spritzguss ist ja auch nur als Kunststoff-Granulat bezeichnet .....

    Hier wäre noch als dritter Punkt das Stab zu nennen, welches zum größten Teil vergast.

    Behrens:

    Nö, ist kein "Geschwurbel!

    Es ist schon ein Unterschied in der Qualität bemerkbar, ob ich Mahlgüter einfach wieder granuliere, oder ob bei der wiedergranulierung, beispielsweise ein Thermostabilisator, oder ein Anteil Neuware beigemischt wird.
    Es gibt nicht umsonst verschiedene Qualitäten, die sich auch im Preis wiederspiegeln.


    Btw:
    Ich hoffe, die PP zu PA-Geschichte war als Scherz gemeint, ich schätze, dass Du schon weißt, wie es gemeint war ;)

    Hm,


    also Wie weiter oben schon beschrieben, definiert der GKV es so ( und für mich ist das Logisch!)

    Rezyklat ist der Überbegriff von:


    - Mahlgütern

    - Regranulaten (OHNE weitere Zusätze/Additive wieder granuliert, daher auch RE-Granulat, bzw. wieder-granuliert )

    - Regeneraten (MIT weitere Zusätze/Additive wieder granuliert, daher auch RE-Granulat, bzw. wieder-granuliert )


    Auch hier ist ja wie so oft die Frage, was will ich aus dem Material fertigen?

    Z.B. Shampoo.- Duschgelflaschen sind heute so gut wie immer aus Rezyklat, AUSGENOMMEN, der Deckel, da dort die Scharnierwirkung nur mit

    Neuware funktioniert.

    Auf der Kuteno erfuhr ich, dass u.a. auch "Lotte" nun Material anbietet, wo der Rezyclatanteil bei bis zu 85% liegt. Wo es funktioniert, ist es auch i.O.,

    aber es funtioniert halt nicht überall und an jedem Artikel.

    Die mechanischen Eigenschaften sind ja auch "nur" 1 Aspekt. Die Oberflächengüte (z.B. auf Grund von Verunreinigungen ect. im Rezyclat, ist ne ganz andere Geschichte.

    Wareneingangsprüfung ist gut, solange sie sinnvoll und darauf ausgelegt ist, wobei es beim Endprodukt ankommt.
    Wenn ich z.B. Werbekugelschreiber herstelle, brauch ich keinen Zugversuch durchführen.


    "Nur" ein MVR/MFR, ist ebenfalls nur bedingt aussagefähig, da es "eigentlich nur ein Laborwert " ist. Da würde ich schon eher eine Fließspirale vorschlagen, da ich hier zumindest Einflüsse aus dem Spritzgussprozess mit einfließen lasse, aber wie petersj schon richtig erwähnte, macht eine MVR/MFR-Messung eh keinen Sinn, wenn das Material gefüllt ist.

    DSC...kann man machen, aber m.E. (da mag jeder anders drüber denken), ist dass eher etwas, wenn ich ein Material nicht kenne, oder ich eine Recyclingware einsetze, um festzustellen, ob sich Bestandteile anderer Kunststoffe (oder Füllstoffe) im Material befinden.

    Infrarotspektroskopie, kann man machen. Die Referenzkurve würde ich dann aber schon selber aus der ersten "i.O. - Lieferung erstellen, da habe ich dann wenigstens das gleiche Prüfgerät, mit dem ich im nachhinein die weiteren Lieferungen prüfe.

    Ich kenne das Material nicht, aber der Schmelzbereich ( angenommen, der ist gemeint!?) liegt von PP, lt. Literatur bei 160°C- 165°C.

    Googelt man nach dem Material, wird dieser mit 162°C-166°C angegeben.
    Hängt u.a. mit den relativ niedrigen MFR von 2,0 g/10 min zusammen.
    Soll bedeuten, dass man vom höherem Schmelzbereich ausgehen kann.

    https://www.matweb.com/search/…62b124d25bf6db4387&ckck=1

    Das mutiert hier bei diesem Thema langsam zum Kindergarten.....

    Gererell:
    Wenn jemand eine Frage hat und selbst nicht zu einer Lösung findet, sei sie auch noch so offensichtlich.
    Kann man hierauf ...


    a) sachlich antworten ohne den Fragenden "dumm" dastehen zu lassen

    b)Keinen Kommentar ablassen.

    Alles andere vergrault Leute, die sich mit einem Problem an dieses Forum wenden.....


    Nicht jede Maschineneinstellung funktioniert nach Lehrbuch.....


    Das war es von meiner Seite zu der aktuellen " Diskussion"!

    Häufig geht "das gestinke" allerdings schon vor der Verarbeitung los.
    Gerade bei PP hab ich die Erfahrung machen müssen, dass das Material auf Grund seiner zu hohen Feuchtigkeit
    in den Ofen muss und bei 80°C-90°C, geht der "Spass" dann schon los und die Ma meiden die Halle wo die Trocknung vorgenommen wird.
    Dann ist die Geruchsbelästigung beim Verarbeiten dann schon oft deutlich geringer.


    Empfehlen kann ich an dieser Stelle allerdings auch keinen Absorber. Auch Materialien, die von Lieferanten aus
    schon mit einem Absorber beaufschlagt wurden, rochen teils wirklich mieß ;)