Posts by petersj

    Wir stellen Materialien mit Hohlglaskugeln her. Wunsch der Kunden ist eine möglichst niedrige Dichte der Kunststoffmasse z.B. für Schwimmer o.ä. Um die Hohlglaskugeln nicht zu zerreiben wurde in Versuchen festgestellt, dass ein negativer Staudruck (-10bar) und eine leichte Erhöhung der Schneckendrehzahl dieses verhindert.

    HEN123
    Je nach Nutzungsart kann als Spülgas auch normale gut getrocknete Druckluft genommen werden - spart N2. Zur Kühlung haben wir ein entsprechendes Kühlaggregat anstatt flüssigem N2. Kostet allerdings auch wieder ca. 6000.-€, auf Dauer aber wesentlich billiger, wenn ständig gemessen wird.

    Eine Messung der Scherung könnte mit einem HKV-Gerät (Hochkapilarviskosimeter) gemessen werden. Das ist aber bei keinem Produzenten ein Standardverfahren und wird daher in keinem Datenblatt angegeben.

    Aber erst noch mal ein paar Angebote reinholen. Oft ist es bei diesen Geräten so, dass die gewünschte/benötigte Software und andere Pereferie separat bestellt werden müssen! Nicht dass der Weihnachtsmann was Verkehrtes unter den Tannenbaum legt. Und grooooss muss der Baum sein. . . damit wirklich alles darunter passt.

    Naja, sooo schlimm ist das auch nicht. Gummihandschuhe an, unterm Abzug arbeiten und Fläschchen immer gut zustöpseln oder mit Folie verschließen. Und vorsichtig beim Abfüllen vom Kresol sein. Im Schüttelbad lösen lassen, evtl abfiltern nd dann in den automatischen Viscotester (gleich mehrere auf einmal) dann ist man damit durch. Messen tut das Ding dann alleine. Ausdruck raus und Werte ins System eintragen. Ein so´n Gerät haben wir vor ein paar Wochen entsorgt. Funktionierte zwar noch, eine Messstation hatte aber ne Macke und war nicht mehr Nutzbar.

    Guten Tag qs.
    Wir haben eine DSC in der Analytik stehen und die wird auch intensiv genutzt. Das Gerät von Mettler Toledo ist inzwischen aber auch schon ca 10 Jahre alt. Aber: ein Gerät für ca 60.000€ kauft man sich nicht jedes Jahr neu, deshalb keine Empfehlung ob das Gerät gut oder schlecht ist. Zumal alle Vergleichskurven dann neu gefahren werden müssten. Unsere Analytik war vor einiger Zeit auf einem Lehrgang und die waren offensichtlich alle erstaunt über die Zuverlässigkeit unseres Gerätes. Sie hatten Geräte anderer Hersteller und wohl ständig irgend welche Ausfälle.

    Hi Foncy. Da wirst du wahrscheinlich auch keine wirklich guten Daten dazu finden. Denn die Visco von Polyamiden wird meistens nicht auf MVR und MFI geräten gemessen. Meistens erfolgt eine Angabe der"Relativen Lösungsviskosität". Dazu wird das PA in Kresol gelöst, abgefiltert und dann in einer Kapilare die Visko der Lösung gemessen.

    Hi Oberspritzer,
    Gegen den Uhrzeigersinn ist Schließkraft erhöhen! Danach Klemmung auf den Holmen wieder festziehen und testen ob Schließung noch funzt. Vorsicht : mit der Erhöhung der Schließkraft und einer Erhöhung der Schließgeschwindigkeit kann die Maschine evtl. so kraftvoll verriegeln, dass sie nicht mehr öffnet! Dann viel Spaß beim Durchdrücken der Kniehebel.

    Moin LinksRemix!
    Bin mal schnell rumgelaufen. (An unseren Maschinen kann man immer rumfummeln, da Labor und Technikum, keine Produktion)
    Offensichtlich gibt es da Diskrepanzen bei ARBURG. Die ältesten 3 unserer S-Maschinen bieten bei zwei gewählten Einspritzgeschwindigkeiten eine Rampenfunktion an. Bei mehr als zwei erstaunlicher Weise nicht mehr! Die neueren Maschinen, sowie die C-GE Maschinen bieten das nicht. Und wir haben die S-Maschinen alle nach den gleichen Bedingungen gekauft (über mehrere Jahre) und wir hatten auch mehrere Software-Updates auf allen Maschinen. Ich werde das bei Gelegenheit mal mit den Softwareleuten von ARBURG erörtern.

    Moin Kuka!
    Dann erreicht ihr damit an der Problemstelle also einen "Kompromiss" zwischen 4 und 3mm/sec (fallend und steigend).
    So etwas kann bei den ARBURG-Maschinen über sogenannte "Rampen" gefahren werden. Diese Rampen können zeit- und wegabhängig für entsprechende Bereiche eingegeben werden. Ich muss allerdings zugeben, dass hierfür tatsächlich bestimmte "Technologiestufen" (Ausstattungsstufen) notwendig sind. In der "Grundausstattung" ist das dann nicht vorhanden.

    TThias
    Vielleicht hilft auch dieser Text, den wir verwenden.Sicherlich nicht ganz auf Fertigteile anzuwenden. Sonderabkommen mit den Kunden müssen selbstverständlich auch noch berücksichtigt werden und sind in der Regel Verhandlungssache. Alles sollte in einem entsprechenden Vertrag dann festgehalten werden - vor Arbeitsbeginn. Letztendlich kann euch auch nur ein entsprechender Rechtsanwalt, der sich mit dem entsprechenden Vertragsrecht hervorragend auskennt, einen entsprechenden Text ausarbeiten. Den muss er dann im Verhandlungsfall auch vertreten.


    "Sämtliche Informationen über chemische und physikalische Eigenschaften unserer Produkte sowie die anwendungstechnische Beratung in Wort und Schrift und durch Versuche geben wir nach bestem Wissen. Sie befreien den Käufer nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen, um die konkrete Eignung der Produkte für den beabsichtigten Einsatz festzustellen.
    Allein der Käufer ist für Anwendung, Verwendung und Verarbeitung der Produkte verantwortlich und hat die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften sowie etwaige Schutzrechte Dritter zu beachten.
    Ansonsten gelten unsere Allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen."

    Moin Kuka!
    Wir haben nur ARBURG-Maschinen. Das "interpolare" Nachdrücken gibt es bei den Maschinen mit S-Steuerung. Beim Einspritzen gibt es das standardmäßig nicht, ist sicherlich aber als Sonderfunktion zu bekommen (im Programm ist es auch nicht vorgesehen). Aber wofür braucht man das? Es müssen doch bestimmte Wegstrecken definiert erreicht sein um andere Einspritzgeschwindigkeiten zu aktivieren. Sonst würde ich das nur als Kompromiss bezeichnen, wenn ich nicht wirklich weiß, was in meinem Werkzeug abläuft. Ich habe es noch nie vermisst.

    Moin zusammen.
    So wie ich das sehe, werden sich die Einfallstellen nur auf der Innenseite zeigen (falls überhaupt) und das ist nicht die Sichtseite (die Rillen sind schließlich von aussen und sind daher keine Materialanhäufung wie ein Steg auf der Innenseite). Anders wird es mit den Schraubdomen werden. Die könnten auf der Aussenseite entsprechende Effekte hervorrufen. Durch eine mattierte Aussenfläche kann man das aber sehr gut verstecken.
    Die Verstärkungsrippen auf der Innenseite könnten in den Bereich einer Rille verlegt, oder die Rillen der Aussenseite (Design) in den Bereich der Innenrippen gelegt werden.

    T85 Trocknungsvorschriften: Der Hersteller schreibt eine Vortrocknung von 2-4H bei 105°C vor und eine Restfeuchte kleiner/gleich 0,05%. Wir verwerfen Muster grundsätzlich, die länger als diese Zeit (4 Stunden) im Trockner waren, da sich tatsächlich eine Übertrocknung ergeben kann. Hier ist weniger zu trockenes Material das Problem als ein Zerfall der Kautschukkomponente des ABS. Auch das kann zu braunen und Schwarzen Schlieren führen.
    Restfeuchtigkeit führt auf jeden Fall zu einer schlechten Mechanik der Fertigteile, da das Wasser in H2 und Sauerstoff aufgespalten wird. Der Sauerstoff führt zu einer Oxidation des PC im Spritzzylinder und damit zur Schwächung der mechanischen Werte. Also zu trocken kann das Material gar nicht werden.

    Bei T85 sind 260-280°C normal und vom Hersteller so empfohlen. Kann es sein dass, von den Auswerfern oder Kernen Schmiermittel mitgezogen wird? Oft führt dieses zu entsprechenden schwarzen Schlieren, da Werkzeugbauer oft gerne "schwarze Schmiere" (Graphit oder MOS2) benutzen. Ansonsten kann eine hohe Scherung (kleine Querschnitte oder scharfe Kanten) zu diesem Effekt führen. Überhitzung bringt meist braune Schlieren.
    Evtl. wird durch die Dekompression Luft mit eingezogen => Braune oder schwarze Schlieren.
    Sollte von dem PP noch etwas in der Maschine sein, macht sich das eher als "Feuchtigkeitsschlieren" (sieht so aus wie. . .) bemerkbar, da ABS/PC Blends und PP nicht verträglich sind.

    Wir benutzen zum grossen Teil Trockner von LABOTEK. Die gibt es auch als Beschickungstrockner und als Kombinationstrockenanlagen. Im Labor haben wir uns extra welche machen lassen in denen wir ca 2Kg-Partien in Einzelröhren trocknen können. Es handelt sich hier um Trockenlufttrockner mit Molsieben. Funktionieren seit Jahren einwandfrei.
    Helios wird bei uns im Technikum auch eingesetzt. Die ölige Luft aus den Schraubenkompressoren wird mit entsprechenden Filteranlagen gereinigt. Auch hier gute Erfahrungen, nur deutlich lauter.

    Ein später aber guter Tip:
    Bei ARBURG anrufen (07446-33-0), mit den Servicetechnikern verbinden lassen und mit der vorher aufgeschriebenen Seriennummer nach einem Schaltplan fragen. Geht sicher auch per Mail: talt@arburg.com
    ARBURG archiviert so ziehmlich alles was deren Maschinen angeht. Auch eine Bedienungsanleitung dürfte rel. problemlos zu beziehen sein.


    PS: Die Servicetechniker können auch am Telefon sehr gut helfen.

    Wir stellen POM mit verschiedenen PTFE-Gehalten (Granulat, nach Kundenwunsch) her. Kann das vielleicht weiterhelfen? Kontakt siehe HP.
    Evtl. Anfrage starten (telef.).