Posts by Dudi

    Diese Vorgehensweise halte ich gerade bei technischen Teilen auch für sehr gewagt: einige steife Kunststoffe bilden eine so harte Randschicht aus, dass Schwindung und Materialmangel im inneren nicht zu einfall führt, sondern schlicht zu teils massiver Ausbildung von Lunkern - von außen ist nichts zu erkennen, aber im inneren habe ich eine Vielzahl von Risskeimen und weniger Wandstärke als erwartet.

    Genau dieses Problem mit den Lunkern haben wir auch bei einem dickwandigen POM Artikel.

    Wir versuchen das mit hohen und langen Nachdrücken zu bekämpfen. Ist das also der falsche Weg?

    Mir hat man erklärt, dass die Lunker zu stande kommen weil wir nicht genug nachdrücken und die erstarrende Randschicht dann das Material aus dem Inneren "zieht".


    Noch eine Frage: Gibt es einen Unterschied zwischen Lunkern und Vakuolen?

    Beides Themen, die sich mittels Sensorik erschlagen lassen. Da kann ich nur die Schulung von Behrens für empfehlen, da er einem das praktisch nahe bringt. Und wer dann noch mehr wissen will, ist bei mir genau richtig, da ich die Theorie erkläre.


    Schulungstermine von Hans-Heinrich Behrens

    Mein Online-Schulungsangebot

    Die Schulung bei Herrn Behrens ist schon gebucht :thumbup:

    Ergebnis dieser Arbeitsweise ist jedoch: Komplette Überladung, auch heute noch mit all ihren negativen Folgen!!!

    Hallo zusammen.

    Könnte mir ("dummer" Azubi) jemand diese negativen Folgen genauer erläutern?

    Reden wir da von inneren Spannungen und unerwünschten Orientierungen? Richtig verstehen tue ich allerdings nicht wie diese zu stande kommen (gefährliches Halbwissen).


    Mir wird übrigens die Siegelpunktermittlung auch über das Wiegen beigebracht und so wollen die Prüfer das laut Ausbilder auch sehen.


    Leider sind meine Vorgesetzen und Kollegen schnell eingeschnappt, wenn ich ihre Arbeitsweise kritisch hinterfrage.

    Hallo,


    Soweit ich weiß richtet sich der Anzugsmoment für Schrauben nach Ihrer Festigkeitsklasse. Diese ist abhängig von der Zugfestigkeit und der Streckgrenze.
    Mit dem Wissen über die Festigkeitsklasse lässt sich dann der passende Drehmoment errechnen oder anhand von Tabellen bestimmen. Bitte korrigiert mich, falls ich da falsch liege.


    LG

    Vielen Dank für die schnelle und hilfreiche Antwort.
    Dieses Forum ist mir immer wieder eine große Hilfe und ich konnte hier schon sehr viel lernen :thumbup:

    Hallo Freunde der Kunststofftechnik,


    Ich bin noch relativ neu hier im Forum und dies ist mein erster Beitrag. Hoffe ich habe hier die richtige Rubrik gewählt und begehe keine groben Fehler.


    Ich habe mich gerade mit dem hydrodynamischen Paradoxon bzw. mit dem Bernoulli Effekt beschäftigt. Nun frage ich mich ob sich diese Theorie auf den Spritzgießprozess übertragen lässt. Oder gilt dieser Effekt nicht bei zähflüssigen Materialien wie plastischer Kunststoff? Laut dieser Theorie müsste ja der Druck entgegen meinen Erwartungen bei einer Querschnittsverkleinerung sinken. Oder bin ich da auf dem Holzweg?
    Und würde sich die Druckänderung dann auf den Hydraulikdruck oder den Druck unter dem die plastische Masse steht beziehen?
    Oder verstehe ich das ganze völlig falsch?


    Habe mal noch ein Bild zum Verständnis angehängt.


    Freue mich schon auf hilfreiche Antworten und eure Meinungen zu diesem Thema.


    VG