Posts by Always student

    in diesem Kontext fehlt mir noch eine andere (vielleicht seltenere) Perspektive und zwar dass die Mitarbeiter teilweise "gezwungen" werden vom Vorgesetzten sich weiterzubilden und an Seminaren teilzunehmen. Ich denke man sollte zumindest nicht nur auf die Betriebe mit dem Finger zeigen, sondern auch wie von meinen Vorrednern auf die persönliche Einstellung der Mitarbeiter zur selbstständigen Motivation zeigen.

    Nach meinen letzten Seminar habe ich in der Abteilung eine Präsentation gehalten über das gelernte im Seminar. Durch die offenen Fragen und Diskussionen ist mir der Unterschied zwischen Wissen und bewusst sein klar geworden.

    Preform ich kenne auch einige Unternehmen in der Region, denen der Kunde die Werkzeuge, das Material und die Maschinen mit den Einstellparametern vorgibt, die wenn überhaupt minimal verändert werden dürfen. Warum die Unternehmen das mitmachen sei erstmal zweitrangig, aber jetzt arbeitet ein Azubi/Facharbeiter mit diesen Voraussetzungen und wechselt nach einigen Jahren das Unternehmen, in dem er sich neues Prozesswissen, Fachwissen aneignen muss .... :whistling:

    man darf hier eines nicht vergessen, dass die meisten Kunststoffbuden Kleinunternehmen als Lohnfertiger sind die auf Teufel komm raus irgendwie Teile raus kriegen , teilweise ohne Ausbilder und sich mit andere Kleinunternehmen zusammenschließen um eine Ausbildung führen zu dürfen, somit ist bereits da der Grundstein gelegt.


    Ich stimme Dir Berens zu dass viele von den ausgebildeten (inkl. mir) eine Sache haben, die Quereinsteiger nicht haben und zwar sind die Quereinsteiger nicht an teilweise gelernte falsche Glaubenssätze, Vorgehensweise etc. gebunden ...

    Ich weiß zwar nicht wie lange das WZ ohne Kühlung lief, mit welchem Material und wie das Bauteil aussieht , aber nur interessehalber, hat keine Überwachung angesprochen? Z.B Spritzzeit, Massepolster, WZ-Sicherung etc? Waren die Bauteile bei der laufenden Produktion optisch und maßlich in Spezifikation?

    Grüße

    Was meinst du mit unterschiedlichen Wandstärken? Unterscheiden sich die Teile in der Geometrie? Laut Innendruckverlauf nicht.

    Das Bauteil wird über 2. Anspritzpunkte gleichzeitig gefüllt. Am Fliesswegende sind 3 dünne Rippen, die mit niedrigerer Einspritzgeschwindigkeit nicht gefüllt werden können. Der Cursor in der Grafik bei 0,9 Sek. ist der Umschaltzeitpunkt.

    Stell doch bitte mal die neuen Kurven (die sich mit meinem Profilvorschlag ergeben) rein ...

    mit dem vorgeschlagenen Einspritzprofil wurden die Teile aufgrund der unterschiedlichen Wandstärken nicht mehr volumetrisch gefüllt. Zylinder und Werkzeugtemperaturen waren laut Marerialhersteller auf höchste Temperaturen... bei der Geometrie der Bauteile muss schnell eingespritzt werden. Einspritzzeit ist 0,91 Sek. 8)

    Nicht nur wahrscheinlich, das hast du genau richtig erkannt! Daher ist es für die Bewertung der Kurven während des Ausformens wichtig, die Aufnaheme-/Darstellungszeit nur von StartEinspritzen bis EndeNachdruck zu wählen (= Einspritzzeit+Nachdruckzeit).

    so, anbei ein Bild der 4 Innendruckkurven mit einer Darstellungszeit von 4 Sek. Jetzt sieht der Druckanstieg nicht mehr so heftig aus wie bei der Darstellungszeit von 12 Sek. (Keine Spritzparameteränderung). ^^

    Hallo Kollegen.


    Alle unsere Maschinen sind mit den ganzen "viele unnötige" Features standardmäßig ausgestattet d.h mit IQ-Clamp, IQ-Weight, IQ Dosierzeit, automatische Ausblasvorrichtung usw.

    Die einzigen brauchbaren Features die ich nutze sind Autoprotect beim Auswerfer und Werkzeugsicherung und Durchflussregelung bzw. Temperaturdifferenzregelung. Alles andere wird über direkte Sensoren in den Kavitäten geregelt.

    Ein Beispiel: wenn ich über Innendruck in der Kavitäte "richtig" regle und umschalte dann macht diese Features:

    - IQ-Weight (weil nur über eine Umschaltart umgeschaltet werden kann).

    - IQ-Clamp (weil das WZ zu bleibt bei Viskositätsschwankungen) überflüssig.


    Gruß

    Always Student 8)

    Balluff bietet seit kurzem eine kleine herstellerunabhängige nachrüstfähige Lösung für eine Werkzeugverwaltung an.
    Diese kann sowohl mit Excel, Access oder anderen Datenbanken arbeiten.
    Die Werkzeugdaten sind auf einem RFID Chip am Werkzeug hinterlegt (mit Schußzähler Werkzeuglebenslauf und weiteren Werkzeugdaten).
    Über eine Signalleuchte wird dem Bediener der aktuelle Zustand und Wartungsbedarf des Werkzeugs signalisiert und ermöglicht so eine einfache vorbeugende Instandhaltung anhand der tatsächlichen Schußzahl.


    Zugriff über mobile Lesegeräte und Webinterface sind ebenso möglich.
    Bei Interesse können wir gerne mal über Details sprechen.

    Hallo mmuenzel.


    Das Thema ist schon paar Tage alt ^^ .

    Falls Du noch in der Firma bist, was sind Eure Erfahrungen im täglichen Geschäft mit diesen RFID Chips?

    Ich suche eine Möglichkeit womit wir alle unsere Werkzeuge mit Chips ausstatten können. Ziel ist es die Werkzeuge jederzeit Orten zu können .....

    moin Sprznit.


    Aus persönlichen Erfahrungen kann ich Dir für dieses wertvolle aber absolut unterschätze Thema einen Seminar im Raum hinter München wärmstens empfehlen ;).

    Da wird das Thema extrem gut behandelt....


    Gruß und ein schönes Wochenende

    unabhängig von den Werbeeinnahmen finde ich dass dieses Forum extrem wertvollen und vorallem vielseitigen Content und Hilfestellung bietet, werde ich mich selbstverständlich bei den jährlichen Kosten beteiligen....

    Grüße und auf viele weitere lehrreiche Jahre 8)

    Das WZ ist noch nicht komplett fertig gebaut bzw. bei uns. Die Infos von mir sind vom Vorserienwerkzeug, das wo anders halbwegs läuft.

    Ich weiß aber das bei dem hochkavitätigen Vorserienwerkzeug der Dosierweg 44mm bei einer 40mm Barriereschnecke ist :whistling:

    Danke an alle für die Anregungen/Vorschläge.


    Das Wz + SGM + Montage dahinter existieren zum Teil bereits und sind Kundeneigentum. Die entscheidenden Merkmale ( die Photometriewerte ) waren bisher immer grenzlagig zu hoch (grenze noch okay zu schlecht).

    Versuche bei dem Vorserienwerkzeug mit Impulskühlung haben den Belag massiv erhöht. Nun versuche ich anhand einer DOE die Parameter zu finden die den größten Effekt auf die Photometrie haben.

    Schussgewicht ca. 36 Gramm.

    1u21 wäre Variotherm bei einer Zielzykluszeit von 5 Sekunden durch richtige Bauweise realisierbar? Vorrausgesetzt dass die Werkzeugwandtemperatur die Haupteinflussgröße ist....