Posts by 99_7

    Hallo, ja es macht keinen Sinn 7 Kreise mit EINEM Temperiergerät zu fahren.


    Brauchst du 7 Kreise, sind 2 Geräte, wenn man sich die in den Spritzereien befindlichen Geräte so anschaut und da sind die meisten nicht gerade mit einer leistungsstarken pumpe ausgestattet, notwendig.

    Zudem bist du mit 2 Geräten viel flexibler und kannst 2 unterschiedliche Temperaturen fahren….

    (Es gibt natürlich auch 2 kreis Geräte, muss bewertet werden was da mehr Sinn macht…)


    Und eines sag ich dir auch noch.

    Schalt selber dein Gehirn ein und denke aktiv mit denn die ganzen Temp. Hersteller usw. wollen eines und zwar verkaufen und am besten mit dem ganzen schnick schnack den im Grunde sowieso niemand braucht, denn wir alle verdienen nicht unser Geld mit der Temperierung sondern mit dem Teilen.

    Und ja, die Temperierung ist sehr wichtig und sollte unbedingt beherrscht werden aber es gibt auch noch was anderes.

    Das gilt übrigens auch für Schulungen.

    Ich selber würde dir Behrens empfehlen, da kannst dir sicher sein, dass du was lernst, nicht nur in Sachen Temperierung

    Hallo Asac731160,


    ich kann dir eines schon mal vorweg sagen.

    Das ganze Thema um und über die Temperierung ist sehr umfangreich.

    Es bringt absolut nichts, sich nur auf das Temperiergerät, dessen Leistung und was weiß ich denn noch zu konzentrieren.

    Als aller erstes müsst ihr schauen, dass ihr die Fließwiderstände vom Temperiergerät zum Werkzeug absolut minimiert.

    Das hat auch 1u21 in der Schulung zur Temperierung sehr gut erklärt, heißt: Schläuche vom Temperiergerät zur Verteilerbox so kurz wie möglich mit großen Querschnitten, offene Anschlüsse, Kupplungen und Nippel sowohl an der Verteilerbox als auch am kompletten Werkzeug, Brücken vermeiden und falls möglich Parallel anschließen.

    Dabei sollte aber auf den gesunden Hausverstand zurückgegriffen werden und abgewogen werden, wie viel Kreise maximal angeschlossen werden sollen/dürfen.

    Es macht keinen Sinn, 7 Kreise mit einem Temperiergerät zu versorgen, das schaffen 95% der Geräte einfach nicht und es MUSS ein zweites verwendet werden.


    Das mit den 4 bar, wie Behrens geschrieben hat, kommt im Grunde auch genau daher und er will damit sagen, dass ein Gerät was 4 Kreise versorgen soll die 32l/min (8mm Bohrungen angenommen) bei mindestens 4 bar erreichen muss.

    Schafft es das, kannst du davon ausgehen, dass dein Temperiergerät genug Power hat.

    Mit dieser Formel, die für die Produktion praktikabel ist, kommst du so schnell, einfach und vor allem unkompliziert zu einem sinnvollen Ergebnis.

    Hallo,

    also wie ihr das mit dem Korrosionsschutz löst wäre für mich auch interessant zu wissen.

    Wir haben immer wieder das Problem, dass der Korrosionsschutz, speziell bei Sichtteilen, im grunde ein Problem darstellt.

    Er verzögert teilweise den Produktionsstart sehr stark, da er sich in jeder kleinen Rizze befindet. Bis das Werkzeug wieder gereinigt ist (teilweise muss das Werkzeug vor Start mit Eis herausgestrahlt werden) dauert es.

    Meiner Meinung nach kann man das nur lösen indem man das Werkzeug davor nochmal in den Werkzeugbau schickt. Oder wie geht ihr vor?


    Das Problem mit den Dichtungen kenne ich auch. Ich weiß jetzt nicht welche Anschlüsse ihr verwendet, wir verwenden keine Schnellkupplungen (Steckbar) sondern Schraubanschlüsse und diese sind ständig undicht, da die Dichtungen bei falscher Handhabung (kein Gegenheben mit einen 2 ten Schlüssel beim Öffnen des Verschlusses) beim an und abschließen der Schläuche gequetscht werden. Ein leidiges Thema…


    Zu den Wartungsintervallen der kleinen Werkzeuge: Wie wäre es wenn ihr einmal pro Tag das Werkzeug mit Eis strahlt und alle Führungen schmiert? Hat mit einer Wartung zwar nicht viel zu tun, aber die Werkzeuge sind bestimmt dankbar.

    Hallo,


    ich wollt euch fragen ob sich irgend jemand von euch mit der Vernetzung der Temperiergeräte von GWK (teco cs 140) mit Engel Maschinen (CC300) auskennt.

    Schnittstelle RS485


    Steckertyp Temperiergerät Phoenix Contact 1553640

    Steckertyp Maschine DB9


    1. Wie müsste laut euch die Steckerbelegung des Kabels aussehen?

    2. Was muss alles bei der Maschine eingestellt werden (Stichwort Parametrierung).


    LG

    Hallo,

    ich wollte einmal Fragen wie in euren Betrieben, solltet ihr links/rechts Artikel haben, die Teile-Trennung aussieht.

    Genauer gesagt geht es um Artikel, welche bei uns als Schüttware laufen, also nicht von einem Roboter entnommen werden.

    Wir haben momentan Ausfallsäcke mit 2 Auslässen und ein dementsprechendes 2 bahniges Förderband im Einsatz, es kommt aber immer wieder vor, dass die Teile beim auswerfen nicht sauber getrennt werden und wir so eine Vermischung linker und rechter Artikel haben.

    Ein 2 Stufiges Auswerferpacket mit Separierweiche oder eine Kamera wäre eine Möglichkeit, aber gibt es noch andere simplere Lösungen, bzw was habt ihr im Einsatz?


    LG :)

    Werde wahrscheinlich auch 2 Tage eher Anfang der Woche da sein. Gegen ein „Forentreffen“ hätte ich auch nichts dagegen.

    Engel hat leider mit der CC300 nicht gerade den größten Wurf gemacht;)

    Für häufiges Rüsten finden wir es etwas zu umständlich🤔

    Ihr habt sicherlich schon einen entsprechenden „Maschinenpark“ mit eventuell mehreren, hoffentlich nicht zu vielen, Herstellern.

    Kontaktiert doch eure Vertreter und entscheidet euch für den richtigen Hersteller……..

    DAS sind auch 2 Negativ-Beispiele aus meiner Schulung!! ;) :)

    Bei den Temperiergeräten besonders auf eine entsprechende Pumpenleistung (Ltr/min bei min. 5 bar!) achten - siehe Pumpenkennlinie!!

    Beispielrechnung: 5 Temperierkreise (Durchm. 10mm): 10Ltr/min x 5 = 50 Ltr/min ....

    Also muss die Pumpe laut Kennlinie 50 Ltr/min bei 5bar bringen!
    Ich kann dir jetzt schon sagen, dass die Experten der Gerätehersteller dir erstmal klar machen, dass die Anforderung für fünf 10er-Kühlkreise viel zu hoch ist. Aus Erfahrung kann ich dir aber nur empfehlen, a) unter 5 bar garnicht erst anzufangen und b) bei der Berechnug der Liter/min immer *1Ltr/min pro mm Bohrungsdurchmesser* anzusetzen!

    Das durfte ich von dir schon lernen.

    Ich bin zwar schon der Meinung, dass eine fix Verschlauchung am Werkzeug mit EPDM Schläuchen sicherlich nicht sinnlos ist. Das drum herum hat allerdings eine viel größere Bedeutung sprich beachten, dass man genügen Kreisläufe verwendet und nicht über 7 Brücken geht, die Geräte ordentlich Power haben, und der Weg zum Werkzeug so kurz wie möglich und mit möglichst großen Leitungsquerschnitten erfolgt.


    Wie gesagt ist mir eine saubere Lösung wichtig. Es macht meiner Meinung nach keinen Sinn fixe Schläuche am Werkzeug anzubringen aber nicht mal ansatzweise die Grundregeln für eine ordentliche Temperierung einzuhalten.

    Wenn du schon auf Fließwiderstände bedacht bist, dann EPDM-Schläuche. Das Wasser drückt sich die Schläuche so zurecht, dass der Fließwiderstand weiter sinkt.

    Bin da voll bei dir, klar spielt das drum herum (Temp. Geräte, Schlauchlängen usw.) eine bedeutende Rolle, hab ich kein leistungsfähiges Gerät, bringt mir die beste Verschlauchung nichts, nur denke ich schon, dass eine Fix-Verschlauchung beim Großteil der Werkzeuge sinnvoll wäre.

    - Vorwiegend Wasser bis 100 Grad, für heißere Temperierungen würden dann sowieso die Stahlflex Schläuche oder ähnliches zum Einsatz kommen

    -Werkzeuge von groß bis klein mit Schiebern und ohne alles wäre dabei

    -Uns gehts um eine saubere Lösung, preislich sind wir nicht knausrig

    -Rüstzeitoptimierung soll dadurch ebenso erfolgen

    Ich denke das sind beides keine guten Beispiele den da sind sehr viele Brücken vorhanden, welche a) einen extremen Fließwiderstand erzeugen und b) eine homogene Temperierung unmöglich machen.


    Ich denke aber beim Bild 2 sind die Fließwiderstände durch die dünnen Kupfer- Rohre noch höher.


    Mit ist klar, dass man mit genügend Kreise, vor allem wenn man viele Ein- und Ausgänge hat, arbeiten muss.


    Mir gehts im allgemeinen darum:

    Was ist besser, EPDM Schläuche oder Kupfer - Rohre

    Hallo,

    wir wollen einige unserer Werkzeuge fix verschlauchen.


    Jetzt stellt sich die Frage, was ist die beste Lösung.

    a) Verschlauchung mit herkömmlichen EPDM Schläuchen

    b) Verschlauchung mit Kupferrohren wie sie denke ich einige vom euch kennen.


    Mir geht es bei der Sache vor allem darum, den Fließwiederstand so gering wie möglich zu halten.

    Offene Nippel, ein gutes Temperiergerät (auch die Anzahl muss passen), einen kurzen Weg vom Temperiergerät zum Werkzeug und nicht zu kleine Leitungsquerschnitte, setzte ich jetzt mal vorraus.


    Lg

    Mit dieser Methode wird die "Werkzeugparallelität" gemessen, da die flexiblen Maschinenplatten sich dem Werkzeug anpassen.

    Sollte dieser Wert jedoch passen, kann davon ausgegangen werden, dass es nicht an der Maschine liegt und die "flexiblen Maschinenplatten" ihre Funktion erfüllen.

    Nebenbei wäre interessant zu wissen, ob die Werkzeughälften zueinander zentriert werden oder nicht (-> Führungssäulen sind keine Zentrierungen) und wie viel Kavitäten das Werkzeug aufweist.


    Wenn Zentrierungen verbaut sind überprüfen welche:

    Konusbolzen - Lagezentrierungen

    Konusleisten - Lagezentrierungen

    Flachlagezentrierungen usw.


    Sollten es Konusbolzen - Lagezentrierungen sein, ist es gut möglich, dass es durch die hohen Werkzeugtemperaturen und einer unterschiedlichen Wärmeausdehnung der Werkzeughälften zu einer Linienberührung des Einsatzes kommt, und so die Schließkraft nicht mehr vollständig auf die Trennebene wirkt.


    Behrens hat es aber bereits geschrieben, das ist ein Fall für den Werkzeugbau.

    Hallo, also um dich mal zu beruhigen, der "Formhöhenwert" kann bei einer Engel Maschine bei aufgebrachter Schließkraft nicht 0 sein, weil die Maschine im Einrichtbetrieb ab nullt. Ein negativer Wert ist völlig normal und ergibt sich durch die "Stauchung des Werkzeuges" bei aufgebrachter Schließkraft. Bei Arburg Maschinen ist dies wie petersj bereits geschrieben hat möglich und normal, dass bei aufgebrachter Schließkraft der Wert gleich Null ist. Arburg gibt auch vor, immer mit "Kraft" ab zu nullen.


    Um die Plattenparallelität zu kontrollieren, MUSST du die Schließkraft aufbringen und wie schon beschrieben mit einer Messuhr am besten an den 4 Ecken die Parallelität überprüfen. Ein leichter unterschied ist normal allerdings sollte bzw. darf dieser nicht zu groß sein.