Posts by Pl_asti

    Danke erstmal für die Antworten!


    Soweit ich das sehe gibt es mehrere Ansätze Energie zu sparen:


    1. Optimieren der Prozesse/Einstellungen - sollte dann schon bei der Bemusterung auch auf die Energieeffizienz geachtet werden.

    2. So wenig Ausschuss wie möglich.

    3. Technische Anpassungen an Maschine und Form.

    4. Bei Neuanschaffungen auf niedrigen Energieverbrauch achten.

    5. ???


    Wenn ich was optimieren/ändern will muss ich aber auch dann die Möglichkeit haben den Energieverbrauch zu messen - Messgeräte reinhängen die auch aufzeichnen können oder Programme die vom Hersteller in die Maschinen integriert sind?


    Ich habe auch gelesen, dass teilweise die Temperierung der Formen mehr als die Hälfte der Energie verschlingt.


    Bei der Form stellt sich noch die Frage bezüglich Isolierung: Isolierplatten zwischen Form und Aufspannplatten oder kann die Form sonst noch weiter isoliert werden?


    Insgesamt ein spannendes Thema, Energiesparen macht ja immer Sinn, nicht nur wenn die Preise, wie jetzt, hochgehen.

    Hallo liebe Forumsmitglieder!


    Steigende Energiekosten sind gerade ein großes Thema, mich würde interessieren, ob ihr euch damit beschäftigt,

    bzw. welche Möglichkeiten ihr seht, Energie beim Spritzgießen einzusparen?

    Gibt es vielleicht praktische Erfahrungen dazu?

    Das Typenschild ist beim Hauptschalter am Schaltschrank, da ist auch die FabNr. die würde mir auch reichen, die kann man auch am Bildschirm in der Alarmleiste ganz oben ablesen.

    Ich würde die genaue Typenbezeichnung der Spritzeinheit benötigen, es gibt jetzt die Serie 6 da ist der Einzug am Massezylinder, da brauchst du eine Flanschtemperatur von 90-100°! Ist es noch die Serie 5 brauchst du bei diesem Material auch eine höhere Temperatur, 50-55°. Das die Maschine beim Erreichen des maximalen Drehmoment abstellt ist gewollt und gut so um Schäden an der Schnecke zu verhindern.

    Ich würde die Schnecke ganz zurückziehen und schauen ob es am Schneckenschaft Spuren/Riefen gibt.

    Es hilft eventuell auch die Schnecke einmal neu zu kuppeln, falls sie verspannt ist.

    Welcher Durchmesser und welche Schneckentype ist es?

    Hallo, kommt wohl durch die Isoliermatten. Du kannst mal versuchen im Betrieb bei Zone 3 eine Betriebspunktoptimierung zu starten, also die Optimierung im Betrieb starten, die Zonen daneben müssen normal weiterlaufen.. Dazu musst du vielleicht die negative Toleranz erhöhen, weil die Heizung dabei etwas absenkt. Welches Baujahr ist die Maschine?

    Hallo, vielen dank für die Antworten, lag an keinem der angegebenen gründe, die Servos hatten einem an der klatsche.

    Es handelt sich eh um einen Qualifizierten und Validierten Prozess. (Medizintechnik)

    Es hat aber ewig gedauert bis der Mechanische Fehler in denn Motoren vom Steuergerät erkannt wurde.

    (wahrscheinlich erst als im inneren Garnichts mehr ging).

    Danke für die Rückmeldung!

    ich glaube aber diese Option gibt es bei dem alten Machinen noch gar nicht.

    Wenn du eine EM200/55 hast, ist das ja eine elektrische Maschine, da schaut die Schließseite ganz anders aus als bei einer hydraulischen holmlosen. Wenn du mit der alten Isolierplatte kein Problem hattest und mit der neuen jetzt schon ist die Ursache wohl ziemlich klar......

    Klingt als würde die Verschlussdüse nicht (rechtzeitig) öffnen. Dann wird natürlich die Spritzdruckgrenze überschritten und je nach Einstellung fährt die Spritzeinheit mit dem begrenzten Druck weiter oder schaltet gleich auf Nachdruck um. Welche (negative) Verzögerungszeit hast du für das Öffnen Verschlussdüse eingestellt?

    Die Seite mit den Handtasten am Bedienpanel für die Viper gibt es erst seit CC300 bei der integrierten Schnittstelle. Du hast also keine Möglichkeit die Achsen zu verfahren wenn das C100 wirklich defekt ist. Einzig bei offener Schutzverdeckung kannst du die x und z Achse von Hand verschieben weil da die Motoren aus sind. Die y Achse natürlich nicht, die hat eine Bremse. Ist das C100 komplett defekt oder nur die Tasten für die Achsen?

    Aus den Servicehandbuch einer ENGEL Victory mit ecodrive:


     Wassereintrittstemperatur max. 25 °C (77 °F) bei Standardmaschinen
     Wassereintrittstemperatur max. 32 °C (90 °F) bei Maschinen mit erhöhter Kühlleistung
     Eingangsdruck 3-5 bar (44-73 psi)
     Druckunterschied zwischen Vor- und Rücklauf mindestens 1,5 bar (22 psi)



    Welchen Kühler hat die Maschine eingebaut, könnte mit dem Baujahr Ablagerungen haben.

    @99_7


    Hier die Beschreibung aus dem Handbuch zur Massepolsterregelung:


    "Massepolster
    Das Einstellen der Massepolsterregelung ergibt einen stabileren Polster. Dazu verändert
    die Steuerung das Dosiervolumen und blendet auf der Bildschirmseite Dosieren
    den Wert ’Dosiervolumen Ende - korrigiert’ ein. Ausschalten der Massepolsterregelung
    mit dem Wert’0’."

    Ist mit Wert 0 also ausgeschaltet und wird im Standard eigentlich auch nicht aktiviert.
    Man kann die Funktion überhaupt wegschalten mit der Variabel in der Gruppe "Injection" > "Massepolsterkorrektur ermöglichen" (sv_bCushionCorrAllowed).
    Dann ist das Eingabefeld auf der Bildschirmseite weg. Geht mit Level 11.



    Ist wahrscheinlich eine Option für einen sehr eingeschränkten Kundenkreis die das haben wollen.

    Stellt sich doch die Frage:Warum kann der eine Maschinenbauer nicht das, was der andere Maschinenbauer kann??

    Oder sind wir hier gerade am Diskutieren über die BILLIG-AUSSTATTUNG (Profitoptimierung) eines Maschinenherstellers? ;) ;) :D

    Wer mit Hydrauliksystemen vom Spritzgießmaschinen vertraut ist weiß, dass eine EHV-Pumpe alles andere als eine Billigausstattung ist oder besser war. Hohe dynamische Regelgenauigkeit und Einstellbarkeit bei gleichzeitigem verringertem Energieverbrauch.
    Inzwischen verbauen namhafte Hersteller Pumpen mit Servomotoren und Reglern, hier kann zwar eine günstigere Innenzahnradpumpe verwendet werden, dafür ist der Aufwand bei den Motoren und Reglern höher. Die höheren Investitionskosten rentieren sich aber über die Zeit durch die Energieeinsparung.
    Natürlich könnte man technisch 40 Jahre zurückgehen und Systeme wie damals verwenden, glaube aber kaum dass die Mehrheit der Kunden damit zufrieden wäre. Wir fahren ja auch nicht im Alltagsgebrauch Autos ohne Kat mit einem Verbrauch von 12l oder mit der Dampflok.

    Bei der Engel CC300 kann ich dir helfen, bin aber nicht sicher was du meinst, die Auswahl für die "Massepolstermessung" wo man kleinster Wert, Ende Nachdruck.... usw. einstellen kann?
    Tipp: Einfach die Hilfe aufrufen, da ist die Massepolsterüberwachung beschrieben.

    Hallo @Pl_asti,


    dann ist es also so, dass bei der EHV Pumpe bei ND 0 der minimale Nachdruck sprich Systemdruck immer anliegt, d.h. will man eine saubere Füllstudie muss die Zeit auch auf 0 gesetzt werden.... das kann man auch nicht, wie @Behrens geschrieben hat mit einem Update behoben werden....


    lg

    Eigentlich liegt der minimale Spritzdruck bei Nachdruck 0 an, den Parameter könnte man theoretisch umstellen aber mit dem sehr wahrscheinlichen Risiko der Schädigung der Pumpe. Der Tausch einer EHV Pumpe ist nicht gerade günstig ;)
    Wie schon vorher einmal beschrieben wurde, sollte die Nachdruckzeit auf 0 gestellt werden und dafür die eine Dosierverzögerungszeit eingestellt werden.
    Ist auch einfacher wenn du beim Nachdruck zB ein fallendes Profil verwendest, da müsstest du dir sonst die Werte von allen Punkten merken wenn du wieder mit Nachdruck fährst.

    Kannst du mir diese einzelne Drücke erklären. Wieso ist der minimale Pumpendruck wichtig für die Lebensdauer der Pumpe und welche Aufgabe haben diese und was ist der Unterschied zwischen den Drücken.


    Kann man diesen „minimalen Nachdruck“ dann auch irgend wo ablesen? Oder nur in der Kurvengrafik?

    Die EHV Pumpe hat einen Hubring mit Stellkolben, ist der Systemdruck zu niedrig oder gibt es im Betrieb Situationen wo der Druck auf 0 fällt, fehlt die nötige Schmierung in der Pumpe was zu schnellerem Verschleiß führt.


    Stand-by Druck ist der Druck den die Pumpe unmittelbar nach Ende einer Bewegung im Handbetrieb ausgibt, typisch 20 bar.
    Nach einer Verzögerungszeit geht die Pumpe dann auf Spüldruck mit einer eingestellten Ölmenge damit das Öl weiter gekühlt wird.


    Der minimale Spritzdruck ist im Variablenmonitor in der Gruppe "Injection" zu finden.

    Ist dann der ,,minimalen Nachdruck‘‘ und der „minimale Pumpendruck“ der selbe Parameter?

    Der minimale Pumpendruck ist überwacht, aber mit einem Zeitfenster, sieht man auf der Pumpenseite nach dem Stand-by Druck und Spüldruck.
    Der minimale Nachdruck (die Variable heißt aber minimaler Spritzdruck glaube ich) ist ein anderer Parameter.