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Arburg auf der Equiplast und In(3D)ustry 2017:
Industrie 4.0 in der Spritzgießpraxis
ARBURG
• Allrounder Golden Electric: Wirtschaftlicher Einstieg in die elektrische Spritzteilfertigung
• Industrie 4.0: Arburg hat über 30 Jahre Erfahrung in der vernetzten Fertigung
• Messe In(3D)ustry 2017: Zwei Freeformer demonstrieren industrielle additive Fertigung


Loßburg, 01.08.2017

Auf der Messe Equiplast in Barcelona (Spanien) vom 2. bis 6. Oktober 2017 präsentiert Arburg in Halle 4, Stand D439, die produktionseffiziente Kunststoffteilefertigung unter dem Schwerpunkt Industrie 4.0. Im Rahmen der vom 3. bis 5. Oktober ebenfalls auf dem Gelände stattfindenden Messe In(3D)ustry demonstrieren zudem zwei Freeformer die industrielle additive Fertigung von Funktionsbauteilen aus qualifiziertem Standardgranulat.

„Die wirtschaftliche Lage entwickelt sich sehr positiv. Arburg Spanien ist in diesem Jahr auf Rekordkurs und wir haben unser Team verstärkt, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Am Erfolg beigetragen hat die neue Baureihe Golden Electric. Sie wird im spanischen Markt sehr gut angenommen, da sie auch kleineren Firmen den wirtschaftlichen Einstieg in die elektrische Spritzteil¬fertigung ermöglicht. Das zweite Exponat, eine hydraulische Drehtischmaschine, demonstriert das vollautomatische Umspritzen von Einlegeteilen“, erläutert Martín Cayre, Leiter der Arburg-Niederlassung in Spanien. „Zudem präsentieren wir praxisnah, wie unsere Kunden Industrie 4.0 in der Spritzgießfertigung umsetzen können. Auf der In(3D)ustry individualisiert z. B. ein Freeformer mittels additiver Fertigung Kofferanhänger nach Besuchervorgaben.“

Golden Electric: Leistungsstark, präzise, energieeffizient
Auf der Equiplast 2017 fertigt ein Allrounder 520 E Golden Electric Spritzenkörper für die Medizintechnik – eine Branche mit Potenzial, in die immer mehr spanische Kunststoffverarbeiter einsteigen wollen. Die elektrische Spritzgießmaschine mit 1.500 kN Schließkraft produziert mit einem 8-fach-Werkzeug je 20 Milliliter fassende PP-Spritzenkörper mit Luer-Lock-Gewinde. Die Zykluszeit beträgt rund zehn Sekunden, das Spritzteilgewicht 7,48 Gramm. Die elektrischen Allrounder Golden Electric sind in vier Baugrößen mit Schließkräften von 600 bis 2.000 kN erhältlich. Dank konsequenter Standardisierung – z. B. durch eine feste Kombination von Säulenabstand, Schließkraft und Größe der Spritzeinheit – bieten sie ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für Leistungsstärke und schnelle Zyklen sorgt der doppelte Fünf-Punkt-Kniehebel. Die spielfreien Spindelantriebe arbeiten sehr präzise. Die lagegeregelte Schnecke ermöglicht eine hohe Spritzteilqualität.

Allrounder 1200 T: Umspritzen von Einlegeteilen
Das zweite Spritzgießexponat, eine Drehtischmaschine Allrounder 1200 T mit 1.000 kN Schließkraft, demonstriert das vollautomatische Umspritzen von Einlegeteilen aus Metall mit PP. In einer Zykluszeit von rund 30 Sekunden entstehen je vier Flaschenöffner. Die Handhabung übernimmt ein auf dem Maschinentisch montierter Sechs-Achs-Roboter. Die Fertigungszelle hat Arburg gemeinsam mit dem lokalen Automationspartner Mitec realisiert.

ALS: Zentraler Baustein von Industrie 4.0
Arburg verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der informationstechnischen Vernetzung von Maschinen. Das Arburg Leitrechnersystem (ALS) ist ein zentraler Baustein für Industrie 4.0 und ermöglicht eine optimale Produktionsplanung, Datenaustausch zwischen Maschine und Peripherie sowie die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Produkten und Prozessdaten. Das schafft Transparenz und Durchgängigkeit und ermöglicht eine optimale Auslastung der gesamten Produktion, auch und gerade bei kleineren Stückzahlen und häufigen Produktwechseln. Auf der Equiplast 2017 sind beide Exponate an das ALS angebunden, sodass die Maschinenzustände in Echtzeit eingesehen werden können. An der ALS-Station wird auf dem Messestand zudem das neue ALS-Zusatzmodul „Energy Visualisation“ für die auftragsbezogene Zuordnung und Visualisierung von Energiedaten vorgestellt.

In(3D)ustry 2017: Freeformer für additive Fertigung
Auf der gleichzeitig stattfindenden Messe In(3D)ustry 2017 demonstrieren zudem zwei Freeformer die industrielle additive Fertigung. Als Beispiel, wie sich Spritzteile nach Kundenwunsch individualisieren lassen, trägt ein Freeformer vom Messebesucher ausgewählte Grafiken auf Kofferanhänger auf. Beim Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) entstehen die Bauteile auf Basis von 3D-CAD-Daten aus kostengünstigen qualifizierten Kunststoffgranulaten. Standardmäßig ist der Freeformer mit zwei Austragseinheiten ausgestattet. Somit kann er eine zusätzliche Komponente verarbeiten, um z. B. ein Bauteil in verschiedenen Farben, mit spezieller Haptik oder als Hart-Weich-Verbindung zu erzeugen. Um komplexe Bauteilgeometrien zu realisieren, lassen sich alternativ Strukturen aus wasser- oder laugenlöslichen Stützmaterialien aufbauen. Welche Potenziale mit dem Freeformer erschlossen werden können, ist zudem im Rahmen der Vortragsreihe zu erfahren: Franziska Kaut, R&D Additive Manufacturing Polymers bei Procter & Gamble, referiert am 4. Oktober zum Thema „Additive Manufacturing of thermoplastic polymers for consumer products“.

 
ARBURG ARBURG

Auf der In(3D)ustry individualisiert ein Freeformer Kofferanhänger, indem er ein- oder zweifarbige 3D-Grafiken aufbringt.

      

Die elektrischen Einstiegsmaschinen Allrounder Golden Electric gibt es in vier Baugrößen mit Schließkräften von 600 bis 2.000 kN.

Über Arburg
Der deutsche Maschinenbauer Arburg gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Spritzgießmaschinen mit Schließkräften zwischen 125 und 5.000 kN. Hinzu kommen Robot-Systeme, kunden- und branchenspezifische Turnkey-Lösungen und weitere Peripherie. Seit 2013 ergänzt ein innovatives System für die additive Fertigung das Programm für die Kunststoffverarbeitung.
Das Unternehmen stellt das Thema Produktionseffizienz in den Mittelpunkt aller Aktivitäten und betrachtet dabei die gesamte Wertschöpfungskette. Ziel ist, dass die Kunden von Arburg ihre Kunststoffprodukte vom Einzelteil bis zur Großserie in optimaler Qualität zu minimalen Stückkosten fertigen können – z. B. für die Automobil- und Verpackungsindustrie, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, Medizintechnik oder den Bereich Weißwaren.
Eine erstklassige Kundenbetreuung vor Ort garantiert das internationale Vertriebs- und Servicenetzwerk: Arburg ist mit eigenen Organisationen in 24 Ländern an 32 Standorten und über Handelspartner in mehr als 50 Ländern vertreten. Produziert wird ausschließlich im deutschen Stammwerk in Loßburg. Von den insgesamt rund 2.400 Mitarbeitern sind rund 2.000 in Deutschland beschäftigt, weitere rund 400 in den weltweiten Arburg-Organisationen. Als eines der ersten Unternehmen wurde Arburg 2012 dreifach zertifiziert: nach ISO 9001 (Qualität), ISO 14001 (Umwelt) und ISO 50001 (Energie).
Weitere Informationen über Arburg finden Sie unter www.arburg.com    Fotos: ARBURG