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Technische Universität München zeichnet
Leistungsträger mit Arburg-Preisen aus
ARBURG
• Preise für herausragende Dissertation und Masterarbeit
• Dr. Andreas Schmideder und Benjamin Winkeljann erhalten Geldpreis und Urkunde
• Langjährige Kooperation von Arburg mit der Technischen Universität München (TUM)


Loßburg, 26.07.2017

Am 14. Juli 2017, dem Tag der Fakultät für Maschinenwesen, erhielten Leistungsträger der Technischen Universität München (TUM) zum zweiten Mal Arburg-Preise für herausragende wissenschaftliche Leistungen. Diese überreichten Preiskoordinatorin Prof. Birgit Vogel-Heuser vom Lehrstuhl für Automatisierung und Informationssysteme und Arburg-Ausbildungsleiter Michael Vieth feierlich an Dr. Andreas Schmideder für die beste Dissertation und Benjamin Winkeljann für die beste Masterarbeit an der Fakultät Maschinenwesen.

Arburg kooperiert seit vielen Jahren mit der Technischen Universität München. Dazu gehört seit letztem Jahr auch die Auszeichnung einer herausragenden Dissertation und einer herausragenden Masterarbeit. Alle Professoren, die sich an der Fakultät mit den Themen Kunststofftechnik, Medizintechnik und verwandte Gebiete beschäftigen, waren im Vorfeld aufgefordert worden, geeignete Kandidaten für den Arburg-Preis zu nominieren. Ausgewählt wurden die Preisträger schließlich von einer Jury, bestehend aus vier Professoren für Maschinenwesen der Technischen Universität München.

Die beste Dissertation
Bei dem Dissertationspreis fiel die Wahl auf Dr. rer. nat. Andreas Schmideder. In seiner Doktorarbeit mit dem Titel „Kontinuierliche Prozessführung in miniaturisierten Rührkesselreaktoren“ erforschte und realisierte er neue Möglichkeiten für die kontinuierliche Prozessführung in miniaturisierten Einwegbioreaktoren aus Kunststoff. Seine Forschungsarbeiten, die von sehr großer Bedeutung für die Effizienzsteigerung in der mikrobiellen Bioprozessentwicklung sind, führten aufgrund ihrer großen Anwendungsbreite zu zahlreichen Publikationen in internationalen und renommierten Fachzeitschriften. So gelang im z. B. weltweit erstmalig die direkte Übertragung eines komplexen biotechnologischen Produktionsprozesses vom Maßstab 0,01 auf 1.000 Liter. Seine Forschungsergebnisse sind Grundlage für weitere Promotionsvorhaben am Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik.

Die beste Masterarbeit
Bei den Masterarbeiten hatte Benjamin Winkeljann die Nase vorn. In seiner Arbeit mit dem Titel „Friction and wear on the cornea-contact lens-interface lubricated with biopolymers“ beschäftigte er sich mit Reibung und Verschleiß an der Schnittstelle zwischen Hornhaut und mit Biopolymeren geschmierten Kontaktlinsen. Auch aufgrund der hohen praktischen Relevanz erhielt er ebenfalls ein einstimmiges Jury-Votum. Er habe zudem im Hinblick zum aktuellen Stand der Forschung seine Ergebnisse deutlich besser dargestellt als die anderen Kandidaten.

 
ARBURG                ARBURG

Dr. Andreas Schmideder (Mitte) gewann der Arburg-Preis für die beste Dissertation, den die Preiskoordinatorin Prof. Birgit Vogel-Heuser und Arburg-Ausbildungsleiter Michael Vieth überreichten.

 Foto: TUM

Benjamin Winkeljann (Mitte) nahm den Arburg-Preis für die beste Masterarbeit von der Preiskoordinatorin Prof. Birgit Vogel-Heuser und Arburg-Ausbildungsleiter Michael Vieth entgegen.

 Foto: TUM

Über Arburg
Der deutsche Maschinenbauer Arburg gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Spritzgießmaschinen mit Schließkräften zwischen 125 und 5.000 kN. Hinzu kommen Robot-Systeme, kunden- und branchenspezifische Turnkey-Lösungen und weitere Peripherie. Seit 2013 ergänzt ein innovatives System für die additive Fertigung das Programm für die Kunststoffverarbeitung.
Das Unternehmen stellt das Thema Produktionseffizienz in den Mittelpunkt aller Aktivitäten und betrachtet dabei die gesamte Wertschöpfungskette. Ziel ist, dass die Kunden von Arburg ihre Kunststoffprodukte vom Einzelteil bis zur Großserie in optimaler Qualität zu minimalen Stückkosten fertigen können – z. B. für die Automobil- und Verpackungsindustrie, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, Medizintechnik oder den Bereich Weißwaren.
Eine erstklassige Kundenbetreuung vor Ort garantiert das internationale Vertriebs- und Servicenetzwerk: Arburg ist mit eigenen Organisationen in 24 Ländern an 32 Standorten und über Handelspartner in mehr als 50 Ländern vertreten. Produziert wird ausschließlich im deutschen Stammwerk in Loßburg. Von den insgesamt rund 2.400 Mitarbeitern sind rund 2.000 in Deutschland beschäftigt, weitere rund 400 in den weltweiten Arburg-Organisationen. Als eines der ersten Unternehmen wurde Arburg 2012 dreifach zertifiziert: nach ISO 9001 (Qualität), ISO 14001 (Umwelt) und ISO 50001 (Energie).
Weitere Informationen über Arburg finden Sie unter www.arburg.com    Fotos: ARBURG