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Ministerpräsident begeistert von Arburg und Industrie-4.0-Exponat ARBURG
• Ministerpräsident Winfried Kretschmann besucht Arburg auf der Hannover Messe 2017
• Praxisbeispiel Industrie 4.0: Individualisierte Kofferanhänger entstehen in der Smart Factory
• Arburg: Innovatives Familienunternehmen aus Baden-Württemberg


Loßburg. Am Mittwoch, 26. April 2017, besuchte Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Arburg auf der Hannover Messe. Juliane Hehl, geschäftsführende Gesellschafterin, und Gerhard Böhm, Geschäftsführer Vertrieb, hießen den Ministerpräsidenten herzlich willkommen. Sie stellten kurz das Familienunternehmen sowie das Industrie-4.0-Exponat vor und überreichten dem Gast einen individualisierten „smarten“ Kofferanhänger.

„Als mittelständisches Familienunternehmen, das seine Maschinentechnik und Lösungen für die Kunststoff-verarbeitung ausschließlich in Baden-Württemberg entwickelt und produziert, haben wir dem Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gerne unsere Innovationen zum Thema Industrie 4.0 präsentiert“, betont die geschäftsführende Arburg-Gesellschafterin Juliane Hehl. Gemeinsam mit Vertriebsgeschäftsführer Gerhard Böhm demonstrierte sie ihm auf dem Messestand in Hannover, wie „smarte“ Kofferanhänger nach dem Prinzip der räumlich verteilten Fertigung in der Smart Factory entstehen. Der Ministerpräsident zeigte sich begeistert von dem praxisnahen Industrie-4.0-Beispiel und erhielt zum Abschluss seinen eigenen, personalisierten Kofferanhänger.

Industrie 4.0 praxisnah
Mit über drei Jahrzehnten Erfahrung mit informations-technisch vernetzten Maschinen inklusive Peripherie ist Arburg Branchenführer beim Thema Industrie 4.0. Auf der Leitmesse „Digital Factory“ der Hannover Messe 2017 war der Messestand als „Highlight@Industrial Supply“ ausgezeichnet. Den Fachbesuchern wurde zudem in zahlreichen „Guided Tours“ die Gelegenheit geboten, mehr über Industrie 4.0 in der Fertigung von Kunststoffteilen zu erfahren. Die kleine Messefabrik bei Arburg sowie der zugehörige „Webshop“ beim Partner Pöppelmann veranschaulichten wesentliche Elemente von Industrie 4.0: die Fertigungs-abfolge an räumlich getrennten Orten, die „Mass Customization“ – also die kundenspezifische Individualisierung von Großserienteilen – durch Kombination von Spritzgießen und additiver Fertigung sowie die lückenlose Rückverfolgbarkeit jedes individuellen Bauteils. Für die flexibel automatisierte, wirtschaftliche Produktion der individualisierten Kofferanhänger wurden Spritzgießen, industrielle additive Fertigung und Automation kombiniert und die Prozessdaten über das Arburg Leitrechnersystem ALS erfasst.

Arburg unter Top 50 der innovativsten Mittelständler
2016 wurde Arburg unter den Top 50 der innovativsten Mittelständler als bester Maschinenbauer eingestuft. Dazu hatte das Magazin „Wirtschaftswoche“ 3.500 mittelständische deutsche Unternehmen analysieren lassen. Im Gesamt-Ranking belegte Arburg mit einem Innovationsscore von 181 von max. 200 möglichen Punkten Platz acht hinter Firmen wie Rimowa (Rollkoffer), Leica (Kameras) und Lamy (Schreibgeräte). Der Kunststoffbranche ist Arburg als Hersteller von High-End-Technik bestens bekannt. Am Stammsitz und zentralen Produktionsstandort in Loßburg entstehen auf insgesamt 171.000 Quadratmetern Allrounder-Spritzgießmaschinen, der Freeformer für die industrielle Additive Fertigung, Robot-Systeme sowie moderne Industrie-4.0-Lösungen.

 
ARBURG         

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Mitte) wurde am 26. April 2017 von Juliane Hehl, geschäftsführende Gesellschafterin, und Gerhard Böhm, Geschäftsführer Vertrieb, auf dem Arburg-Stand der Hannover Messe empfangen. Als Erinnerung erhielt er einen individualisierten „smarten“ Kofferanhänger.

Über Arburg
Der deutsche Maschinenbauer Arburg gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Spritzgießmaschinen mit Schließkräften zwischen 125 und 5.000 kN. Hinzu kommen Robot-Systeme, kunden- und branchenspezifische Turnkey-Lösungen und weitere Peripherie. Seit 2013 ergänzt ein innovatives System für die additive Fertigung das Programm für die Kunststoffverarbeitung.
Das Unternehmen stellt das Thema Produktionseffizienz in den Mittelpunkt aller Aktivitäten und betrachtet dabei die gesamte Wertschöpfungskette. Ziel ist, dass die Kunden von Arburg ihre Kunststoffprodukte vom Einzelteil bis zur Großserie in optimaler Qualität zu minimalen Stückkosten fertigen können – z. B. für die Automobil- und Verpackungsindustrie, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, Medizintechnik oder den Bereich Weißwaren.
Eine erstklassige Kundenbetreuung vor Ort garantiert das internationale Vertriebs- und Servicenetzwerk: Arburg ist mit eigenen Organisationen in 24 Ländern an 32 Standorten und über Handelspartner in mehr als 50 Ländern vertreten. Produziert wird ausschließlich im deutschen Stammwerk in Loßburg. Von den insgesamt rund 2.400 Mitarbeitern sind rund 2.000 in Deutschland beschäftigt, weitere rund 400 in den weltweiten Arburg-Organisationen. Als eines der ersten Unternehmen wurde Arburg 2012 dreifach zertifiziert: nach ISO 9001 (Qualität), ISO 14001 (Umwelt) und ISO 50001 (Energie).
Weitere Informationen über Arburg finden Sie unter www.arburg.com    Fotos: ARBURG