Fortron L1140 L4

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    • Fortron L1140 L4

      Hallo Freunde der Plaste und Elaste

      hat hier jemand erfahrung mit Fortron 1140
      und kann mir ein paar fragen dazu beantworten.

      Das Fortron ist fertig gemischt mit Beiger Farbe
      jedoch kommt es zu entmischungen und linien bildung am Spritzteil.
      Leider kann ich kein Bild posten (geheimhaltung)
      haben ein 4 Fach HK werkzeug mit Nadelverschluss
      gate Dia 1,2 mm
      temperaturen Zylinder 320 - 280 HK 280°C
      kann es sei das das Material mit dem Stahl vom HK reagiert?? Stahl ist 2344.
      Danke und Gruss
      Basteln mit Plaste und Elaste
    • Moin,

      also ich denke nicht das es eine Entmischung ist. Es ist aber denkbar, dass sich die Pigmente anders ausrichten also der Rest vom Material. Gerade bei hellen Farben passiert das gerne an Bindenähten (hinter Durchbrüchen etc.): Wenn mit einem Heisskanal direkt auf die Fläche gespritzt wird, können sich von der Anspritzung aus Sternenförmige "Bindenähte" abzeichnen.

      Wird der Fehler mit steigender Massetemperatur/ Einspritzgeschwindigkeit besser?

      Könnt ihr mal probieren ein "Gleitmittel" zu verwenden?

      mfg Daniel
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    • Moin,
      Könntest du die Schliere genauer beschreiben? Wo im Teil liegt Sie? Hinter einen Dom usw....?
      Wir hatten bei ähnlichen Materialien schon Schlieren die direkt von der HK-Nadel verursacht wurden, dann begann die Schliere aber direkt am ASP.
      Gruß Reforger
    • ParameterJongleur schrieb:

      habt ihr bereits versucht, den Staudruck anzuheben, um eine Entmischung zu verhindern?
      Bitte nicht!!! Staudruck für den Prozess immer *negativ* sehen!

      @Plastik Designer,
      - welche max. Verarbeitungstemperatur gibt der Materialhersteller vor?
      - welcher Zyklus?
      - wieviel Schuss im Zylinder?

      Ich vermute, dass die Farbe durch thermische Belastung (z. B. auch Scherung) "umkippt" ... ?(
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    • Ich glaube nicht, dass es sich um "Entmischungen" oder "angegriffenen HK" handelt.
      Wir selbst produzieren in großen Mengen PPS (Tedur). Die Problematik liegt in den Verarbeitungstemperaturen: Es gibt kaum Farbmittel, die bei diesen Temperaturen beständig sind. Dazu noch in PPS. Daher stellen wir PPS eigentlich nur in 2 Farben her: Natur und schwarz. Es gibt zwar noch 3 oder 4 Farbentwicklungen, bei denen wir das Farbziel allerdings nicht garantieren. Bei den Anwendungen geht es daher ausschließlich um eine "farbige Markierung, die die Montage verschiedener Elemente zueinander optisch erleichtern soll". Schlieren und Farbabweichungen, die auf einen Abbau der Farbmittel hindeuten werden dabei ausdrücklich toleriert.