Kleine Kunststoffmühle

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    • Kleine Kunststoffmühle

      Hallo Zusammen,

      ich habe jetzt dann bald mein Projekt mit einer kleinen Spitzgussmaschine abgeschlossen. So dass Sie dann läuft, und so kleine Einkaufschips rausfallen.

      Ich wollte aber das ganze aus alten Kunststoff Flaschenverschlüsse machen. Damit man zeigen kann, was Recycling eigentlich ist.

      Welche Möglichkeit gibt es, diese Verschlüsse kleinzumachen.

      Besten Dank für eure Hilfe

      Gruss

      Wolfgang
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    • Es geht also nur um Kleinstmengen?
      Dann nehm` doch einfach einen guten Mixer. Dran denken, dass aus den Deckeln vorher ggf. das Dichtgummi rausgefummelt werden muss, da es nicht aus PE oder PP besteht und auch nicht mit diesen verarbeitbar ist.
      Von Hand mit der Schere oder einem Cuttermesser hat zwar einen hohen "Freizeitwert", ist aber auf Grund der möglichen Schnittverletzungen und des Mengenertrages doch recht fraglich.
    • Das mit der Gummidichtung habe ich jetzt auch festgestellt.

      Der Mixer ist nicht so schlecht, aber leider nicht sehr Dauerhaft. dr Tschibomixer hat nach 15 Minuten die Messer aufgegeben. Der alte Krups war besser,
      aber hat nach einigen Deckel so stark vibriert, dass da auch nix mehr ging.

      Ich rechne bei einer Klasse so mit 500-600 Deckel, so dass die Mixerlösung vielleicht doch nicht so gut ist.

      Gibt es nicht auch mini Mühlen. Bei den 3 d Druckern habe ich schon geschaut, aber da habe ich auch nichts gefunden.

      Gruss

      Wolfgang
    • Naja - ich dachte an maximal 50 Stck. Da brauchst du doch schon was "Stabileres". Und das ist dann definitiv nichts für die Aktentasche! Keine Walzenmühle verwenden, sondern eine Messermühle. Wenn das nur ein oder zweimal pro Jahr ist, kann man evtl. mit einem Mühlenlieferanten was "abdealen". Eine Gebrauchte kann auch ggf. helfen. Sonst wirst du wohl so ab 3000.- € dabei sein.
      Suche Google: Beistellmühlen. Da muss man dann einen Hersteller mal anrufen und mit dem sprechen was so möglich ist.

      Siehe PN / Konversationen.
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    • Besten Dank für Dein Angebot. Eine Leihmühle konnte ich schon bekommen.
      Besser wäre eine kleine Beistellmühle gewesen, wo zum Beispiel der Motor Kaputt ist. Dann könnte ich es vielleicht auf Handbetrieb umbauen.



      Sowas in der Art. Natürlich würde ich da alle Sicherheitsvorschriften beachten ... Nicht so wie in dem Video.

      Gruss

      Wolfgang
    • Die dort entstehenden Schnipsel bekommst du aber erst mit einer größeren SGM verarbeitet oder du musst das vorher Extrudieren und Granulieren. Deswegen habe ich oben gesagt: keine Walzenmühle verwenden!
      Du hast sicherlich auch gesehen, wie ein Erwachsener da an den Hebeln reißen musste? Nicht für Kinder geeignet!
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    • wolle31 schrieb:

      Ich wollte aber das ganze aus alten Kunststoff Flaschenverschlüsse machen. Damit man zeigen kann, was Recycling eigentlich ist.
      Sag mal @wolle31, wen willst Du eigentlich im Zeitalter von Internet/YouTube Reycycling zeigen? Sorry, aber ich kann nur lachen, wenn ich die Kommunikation zu dem Thema hier verfolge ... willst Du eine *Puppenstubenspritzerei* aufbauen? Mein Vorschlag wäre, einfach mit Hilfe einer Präsentation die Prozesse "zeigen" ... Videos von YouTube können hilfreich sein ....
    • Hallo Herr Behrens.
      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Personen, die nichts mit Kunststoff zu tun haben, außer ihren Joghurtbecher in die gelbe Tonne zu schmeißen, tatsächlich keinen Plan haben, was "Recycling" - gerade bei Kunststoff - wirklich bedeutet. "Ist doch alles Plastik" ist die meistens vertretene Ansicht, gefolgt von "das braucht kein Mensch, sollte abgeschafft werden." Auch hier im Forum sehen wir immer wieder, dass es Leute gibt, die im Sinne des Recyclings alles mögliche zusammenschmeißen und daraus dann hochwertige Fertigteile zaubern wollen oder sollen.
      Im weiteren Bezweifle ich, dass man Kindern per Präsentation die Funktion des Recyclingprozesses bei Kunststoffen (besonders die Sortenreinheit) darstellen kann. Insofern halte ich das Vorhaben von "wolle31" wirklich für sinnvoll und interessant. Das nun über eine "Puppenstubenspritzerei" zu bewerkstelligen ist sicherlich auch sinnvoller, als die Kinder erst zu einem Recyclingbetrieb zu schleifen, um ihnen in einer riesen Maschinenhalle mit extremer Lärmbelastung und ohne wirkliche Sichtbarkeit der Prozesse zu zeigen "hier rein und da kommt alles fertig raus". Danach schiebt man sie dann durch eine gewerbliche Spritzgießerei, wo sich zwar viel bewegt, aber die wirklichen Sorgen bezüglich des Recycling können nicht dargestellt werden. Das wird die Kinder nicht mal dazu animieren noch Fragen zu stellen. In so fern also eine tolle Idee. Die man vielleicht auch noch auf einen Elternabend projizieren sollte - zum einen um auch den Eltern das Recycling zu erklären und zum zweiten um durch die Eltern vielleicht auch finanzielle oder auch sogar handwerkliche Unterstützung zu bekommen.
      Präsentationen und Videos können das ganze Thema natürlich unterstützen und werden es in dem Unterricht von "wolle31" sicherlich auch.
      Der Glaube von Wolle allerdings, hochmolekulare Polymerteile auf Ökoart in einem "Reißwolf" im Handbetrieb zu verarbeitungsfähigem Material auf einer "Puppenstubenspritzmaschine" zerschneiden zu können ist mehr als optimistisch. Irgendwo ist auch Schluss mit Handbetrieb. Zumal ihm von mehreren Seiten entsprechende "Kleingeräte" (die zwar größer sind als der im Video gezeigten Schredder - nicht Mühle) recht preisgünstig zur Ausleihe angeboten wurden.

      Unsere AZUBIS der Instandhaltung haben übrigens auch in einer dreijährigen Projektarbeit ein Schaustück geschaffen, in dem der Werdegang von der Ölförderung zum Kunststoffteil anschaulich dargestellt wird. Wie und ob diese interessante Anlage "verleihbar" ist, muss über die entsprechenden Stellen im Hause geklärt werden. Immerhin war sie schon Schaustück auf einigen Messen. Und trotz des Fachpersonals auf diesen Fachmessen kamen die einen oder anderen "ach so funktioniert das". Erstaunlich.
      Man sieht also: "Es besteht immer noch Erklärungsbedarf". Wie übrigens auch bei der Werkzeuginnendruckmessung :thumbsup: , die sicherlich auch mit Präsentationen und Videos erklärt werden kann, was aber keine anschauliche Darstellung und Schau (bewusst nicht "Show") vor Ort ersetzen kann.
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    • @petersj
      Ich Danke Dir für Deine Bemühungen. Ich werde das ganz nun auf einer Profimühle einmahlen, bis ich vielleicht mal eine geeignete Minimühle finde.

      @Behrens
      Am besten schaffen wir jetzt noch die Schulen ab, und setzen unsere Kinder vor den Computer und lassen youtupe unterrichten.

      Ich bin jetzt mal raus mit meiner Puppenstube.