Wartungschecklisten Wartungsanweisungen von Peripherien

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    • Wartungschecklisten Wartungsanweisungen von Peripherien

      Hallo zusammen,

      ich bitte euch mir das nicht übel zu nehmen. Es mag einfach sein, da ich jedoch nie eine Wartung
      z.B. eines Materialtrockners oder Heißkanalregelgerätes durchgeführt habe bin ich auf diesem Wege auf eure Unterstützung angewiesen.
      Führt ihr bei euch im Unternehmen Wartungschecklisten für Peripherien wie Materialtrockner,
      Temperiergeräte, Handlinggeräte, Heißkanalgeräte und Farbbatchgeräte? Welche Wartungspunkte habt ihr in die Checkliste eingebunden?
      es wäre mir wirklich super geholfen, falls einer von euch eine Checkliste oder Arbeitsanweisung hat wie
      z.B. die Wartung eines Materialtrockners etc. erfolgt.
      Vielen Dank im Voraus.
    • Eine solche Checkliste sollte eigentlich in jeder Bedienungsanleitung vom Hersteller her vorhanden sein. Trotzdem ist es oft notwendig und sinnvoll diese auf die örtlichen Begebenheiten hin anzupassen. Hier spielen oft die Filterwechsel, getrocknete Materialien, Temperaturen etc. eine entscheidende Rolle. Auch die Temperaturen sollten im Rahmen von Kalibrierungen überprüft werden.
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    • Kuka schrieb:

      Es sollten Checklisten sein für:

      Ortsgebundene und Ortsungebundene Peripherie
      Ortsungebundenen (Ortsveränderlich) wären Materialtrockner, Temperiergeräte, Farbbatchgeräte

      Ortsgebunden (Ortsunveränderlich): Handlinggerät

      Inwiefern wäre eine solche Unterscheidung hilfreich?
    • Wir führen planmäßige Wartungen, die in bestimmten Zeitabständen fällig werden, in einem Modul von SAP. Das bringt dann gleichzeitig auch eine entsprechende Dokumentation. Diese Wartungen werden in "Anlehnung an" die vom Hersteller vorgeschlagenen Intervalle durchgeführt. In Anlehnung deshalb, weil wir festgestellt haben, dass je nach ortsabhängiger Belastung des Gerätes unterschiedliche, von den Vorgaben abweichende, Terminierungen notwendig sind. Gleiches erfolgt auch mit den notwendigen Kalibrierungen. Nach längeren Erfahrungen können so auch Terminierungen angepasst werden (länger oder kürzer). Dieses wird auch im Rahmen der Zertifizierungen gefordert. Eine Dokumentation sollte schriftlich (körperlich auf Papier) oder digital erfolgen. Die Terminierung kann ebenfalls digital oder auch auf sogenannten Plantafeln mit z.B. Magnethaltern erfolgen. Wenn der Betrieb größer wird oder die Anzahl der zu prüfenden Anlagen, sollte auf jeden Fall digitalisiert werden, weil der Papierstapel sonst ins Unerreichbare wächst (Dokumentationspflicht z.T. über 16 Jahre).
      Wie gesagt: Man muss sich ansehen, was der Hersteller als notwendig ansieht und das dann mit der Erfahrung zu diesee oder ähnlichen Anlagen abwägen. Daraus erstellt man dann entsprechende Wartungspläne. Diese werden dann entsprechend terminiert, so dass man die Anlage zeitlich sinnvoll überwacht. Wird nach einiger Zeit festgestellt, dass an Stelle X in kürzeren Zeitabständen immer das gleiche Teil ausfällt, kann für dieses Teil das Intervall zur Überprüfung und Wartung verkürzt werden. Das muss dann nicht zwangsläufig die gesamte Anlage betreffen. Und man kann erforderlichen Falls natürlich auch Bestandteile in diese Wartungen mit aufnehmen, die vom Hersteller gar nicht vorgesehen sind.
      Und dann gibt es auch noch die "prüfpflichtigen" Anlagenteile. Hierzu gehören u.a. Druckbehälter, Leitern und Tritte. Regale, Flurförderzeuge etc. Hier ist man vom Gesetzgeber verpflichtet in bestimmten Zeitabständen gewisse Prüfungen durchzuführen oder durchführen zu lassen durch Fachkundige, Sachkundige oder Sachverständige.

      Das alles soll u.a. dazu beitragen einen unerwarteten Anlagenausfall zu vermeiden. Klappt meistens, aber nicht immer.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von petersj ()

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