Ablagerungen auf der Schnecke Bei TPE

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    • Ablagerungen auf der Schnecke Bei TPE

      Hallo Leute, schönen Gruß an alle ins Forum.
      Wir haben in unserer Produktion seit geraumer Zeit Probleme mit Ablagerungen auf den Schnecken die sich als schwarze Punkte in den Teilen wiederspiegeln.
      Das verwendete Material ist ein TPE, Dupont, Hytrel 7248.

      Komischerweise haben wir einige Artikel bei denen die Ablagerungen regelmäßig auftreten und andere wiederrum bei denen wir nie Probleme Hatten.
      Grundsätzlich haben wir die Material-Farben Kombination Orange, in Kombination mit zu langer Verweilzeit im Zylinder als eine Ursache identifiziert.
      Allerdings haben wir auch bei Artikeln in „Natur“ diese Probleme.
      Bei anderen wiederum mit kleineren Schnecken (also kürzerer Verweilzeit) Probleme, bei einem anderen Artikel (Selbe Farbe) und größere Schnecke wiederrum nicht.
      Im Einsatz sind Grundsätzlich 3-Zonen-Schnecken (Teilweise spezielle POM Geometrie).
      Auffällig ist dass die Ablagerungen wahrscheinlich im Bereich der Schnecke auftreten wo die größte Materialscherung stattfindet.
      Wir haben deshalb schon Versuche mit unterschiedlichsten Temperaturprofilen gefahren (wärmer, kälter), aber immer ohne Erfolg.

      Ich habe mal ein Foto angeheftet.

      Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und diese evtl. mit anderen Schneckengeometrien oder wie auch immer in den Griff bekommen?

      Über Anregungen würde ich mich freuen?
      Dateien
      • Ablagerungen.jpg

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    • Vielen Dank für die Antwort.
      Grundsätzlich kenne ich diese Regel natürlich. Manchmal lässt es sich allerdings nicht anders einrichten aus Gründen der Maschinenbelegung etc..
      Zusätzlich können wir auch mit den Schnecken nicht zu klein werden da wir sonst irgendwann Dosierprobleme bekommen.

      Ich frage mich nur immer wieso ein anderer Artikel mit der gleichen Material-Farb-Kombination mit folgenden Parametern wochenlang ohne Probleme läuft:

      Staudruck (spezifisch) 80 bar
      Drehzahl 127 1/m (10 m/min)
      Durchmesser 25 mm
      Dosierweg 8,15 mm
      Zyklus 9 s

      MFG
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    • Fragt doch mal beim Maschinenhersteller nach "Schnecken mit verringerter Gangtiefe" wenn ihr keine kleineren Zylinder nehmen könnt oder wollt. Auch damit kann die Verweilzeit deutlich verringert werden und das Verhältnis von Schneckendurchmesser zum Dosierweg wird etwas günstiger. Aber eine 25er Schneck mit 8mm Dosierweg ist schon hart - selbst bei 9 sec Zykluszeit. Das kann die Maschine ja kaum noch reproduzierbar regeln.
    • Hallo Mr. Nachdruck,

      ich kenne das Problem aus meiner Vergangenheit, zwar nicht so Stark, aber bekannt.
      Die Maschinen liefen bei uns mit einem anderen TPE, Jahr ein , Jahr aus.
      mit einer reduzierter Schneckendosiergeschw. und Event. Temperatur ( Werte ja nicht bekannt ) kann man dies Positiv beeinflussen,
      aber grundsätzlich nicht abstellen.
      Haben hier bei den Maschinen alle 6-7 Monate die Schnecken gezogen und gereinigt.
      Man wird immer wieder min. Ablagerungen finden.

      Gruß

      The Problem Solver
    • TheProblemSolver schrieb:

      Hallo Mr. Nachdruck,

      ich kenne das Problem aus meiner Vergangenheit, zwar nicht so Stark, aber bekannt.
      Die Maschinen liefen bei uns mit einem anderen TPE, Jahr ein , Jahr aus.
      mit einer reduzierter Schneckendosiergeschw. und Event. Temperatur ( Werte ja nicht bekannt ) kann man dies Positiv beeinflussen,
      aber grundsätzlich nicht abstellen.
      Haben hier bei den Maschinen alle 6-7 Monate die Schnecken gezogen und gereinigt.
      Man wird immer wieder min. Ablagerungen finden.

      Gruß

      The Problem Solver
      richtig so, wenn man mal keine Zeit hat kann man dem ganzen auch mit Glasfaser etwas entgegenwirken (ersetzt aber nicht das Schnecke ziehen), TPE belag, der aus Gasen besteht die das TPE freisetzt, lassen sich nicht gänzlich vermeiden.
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