Dekompression Düsenspitze bis Einspritzkanal

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Dekompression Düsenspitze bis Einspritzkanal

      Hallo,
      nach langer suche muss ich mich mal direkt an die Heisskanalprofis wenden.
      Wir spritzen an unserer Arburg 520S ein Heisskanalwerkzeug mit insgesammt 6 Düsen wobei Düse 1+2 mit einer 40er Spritzeinheit den Vorspritzling produzieren und Düse 3-6 ,nach drehen des Drehkreuzes ,mit einer 35er den zweiten Einspritzprozess vollendet. Material ist bei beiden TPE plus Farbbatch PE.
      Vorspritzling ist OK mit 74ccm aber der Finale Schuss ist sehr unstabil.
      Meine Frage : muss beim Dosieren und Dekomprimieren das Volumen des Angusskanals und Verteilers berücksichtigt werden?
      Muss ich das Materialvolumen im Werkzeug zum Dosiervolumen dazurechnen?
    • Das Volumen im Heisskanalsystem hat nichts mit dem Dosiervolumen zu tun, von Zyklus zu Zyklus wird nur das Volumen dosiert, welches für die Ausformung im Werkzeug verbraucht wird. Bei TPE mit wenig Staudruck arbeiten (5 bar spezifisch) und wenig Massepolster (5% vom Schneckendurchmesser). Dekompression auf ca. 10% vom Dosierweg einstellen. Dosierweg sollte > Schneckendurchmesser sein! Nicht mit *ccm* sondern mit *mm* arbeiten, ist einfacher!
    • Das Volumen im Heisskanalsystem wird bei Dosierung doch mit Staudruck belastet. Dann ist da noch der Verteiler und die unterschiedlichen Temperaturen im System bis zur Düsenspitze. Und an diesem Punkt muss ich darauf hinweisen das wir TPE bis Dato mit einem Staudruck von 50-60 bar verarbeitet haben.
    •