Arburg 370 S fährt beim dosieren Aggregat nach vorne

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    • Arburg 370 S fährt beim dosieren Aggregat nach vorne

      Hallo.
      Ich bin noch neu hier und habe auch direkt ein Problem!
      Ich stehe hier vor einer Arburg 370 S. Wenn ich Material dosieren will, fährt das Einspritzaggregat recht schnell nach vorne!
      Liegt es an einer Einstellung oder ist eher etwas defekt?

      Vielen Dank vorab schon für Eure Hilfe!
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    • Abspritzen Leerspritzen

      Q990 = 20,0 ccm/s Strom
      p990 = 1200 bar Druck





      Daten zum Abspritzzyklus: f425 = Heißkanal freispritzen ja
      v422 = 15,0 m/min Umfangsgeschw.
      p422 = 0 bar Staudruck ───── Istwerte ──────────────────────
      V422 = 15,000 ccm Dosiervolumen
      t422 = 60 s Abspritzzeit v401I= 0,0 m/min Umfangsgeschw.

      V301I= 6,439 ccm Massevolumen
      Ist auf der Seite Abspritzen/ Freispritzen
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    • Das ist ja interessant. Unsere 320C von 1998 hat auch die Eigenschaft, dass das Aggregat beim händischen Dosieren nach vorne kriecht.
      Nach 3-4 maligem Dosieren, muss man das Aggregat erst wieder nach hinten fahren.
      Der gute Mann von Arburg hat mir empfohlen, den Ölfilter zu tauschen. Hat aber leider nichts geholfen.
    • Wir haben mehrere 270S aus 98 bis 02 sowie auch diverse 270C usw aus nachfolgenden Baujahren. Bei allen kriecht beim Dosieren von Hand die Schnecke nach vorne. Übrigens auch bei den noch älteren M-Maschinen. Das liegt schlicht und einfach am Staudruck. Da die Düsen offen sind, baut sich kein Staudruck auf, also kriecht die Schnecke nach vorne, da von hinten ein minimaler Druck immer ansteht. Bei allen Maschinen kann man aber den Staudruck für das Dosieren von Hand entweder auf 0 setzen, oder - bei den S-Maschinen kann man den Staudruck bei "Dosieren von Hand" sogar separat festlegen. Außerdem sollten die S Maschinen und Folgende eigentlich (wie oben schon gezeigt) alle eine automatische Spülfunktion haben. Bei den M-Maschinen kann man über den Kode 8 auf eine separate Seite kommen, auf der man den Staudruck fürs Dosieren auf 0 setzen kann. Das wird beim Speichern des Programmes auch übernommen.
      Am Anfang gab es dafür noch keine separate Taste, später wurde die Taste "Umrüsten" hinzugefügt. Wurde das linke Tastaturfeld einmal ausgetauscht mit dem Deckblatt, war das Symbol da, aber die Funktion nicht. Man kann diese Funktion aber aufrufen in dem Parameter, in dem man "Automatik, Probe, Umrüsten" schalten kann. Einfach den Parameter mal suchen (Ich glaube unter "B" irgendwo) und dann mal "i" wie "Information" drücken. Man bekommt dann die Eingabemöglichkeiten gezeigt. Ich meine man muss dann 2 eingeben. Dann drückt man die Taste "Schecke vor" und zusätzlich die Taste "Start". Wenn unter der Funktionstaste "Dosieren" entsprechende Parameter (wie oben) eingegeben sind, sollte die Maschine auch automatisch spülen für die dort festgelegte Zeit. Das wussten damals selbst die Ausbilder bei ARBURG nicht. Leider bin ich z.Z. nicht in der Nähe einer SGM und kann daher keine Bilder bringen.
      Aber wie gesagt: Es gibt die Funktion "Staudruck bei Dosieren von Hand" und dort kann man dann auch einen eigenen Staudruck vorgeben. Wenn´s sein muss sogar minus. Wird das Programm mit diesen Einstellungen gespeichert, ist es für dieses Programm auch immer wieder verfügbar.

      Wenn der Wegaufnehmer defekt ist, dürfte auch das automatische Spritzen nicht mehr funktionieren.
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    • Ruf bei Arburg an und sag der netten Dame das Du einen Monteur spechen möchtest. Dem Sagst Du Die Maschinennummer und Der weiß sofort um welche Maschine es geht! Der hat sofort "alle" Maschinenspeziefischen Daten auf dem Schirm und kann Dir weiterhelfen.(wie ist eigentlich das "recht schnell nach vorn"gemeint?) Zeit ist relativ.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Exercise ()

    • @Hateman
      Oh, sorry.
      Das hab ich dann fehlinterpretiert.
      Dann würde ich mal im Schaltschrank die Sicherungen kontrollieren. Alle Feinsicherungen sitzen auf einer Platine und alle haben eine kleine LED. Und alle LEDs müssen leuchten, wenn die Sicherungen heil sind.
      Oder wurde vielleicht ein Programm geladen, in dem mit anliegender Düse gefahren wird?
      Ansonsten tatsächlich verfahren, wie Exercise beschreibt.
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    • Sag ich doch: Arburg anrufen!
      Selber den Elektroschrank auf machen und drauflos raten ist TABU !
      BGS ist in "jedem Fall" zu beachten!

      Bei "Heisskanal freispritzen "JA" fährt die Düse bei uns nicht nach vorne wenn wir von Hand dosieren.
      Nur wenn man automatik abspritzen wählt, setzt sie die Düse zum Nullpunkt.

      Was ist denn mit "recht schnell nach vorne fahren" gemeint?
      Fährt die Düse mit "eingestelltem Wert" nach vorne?
      Oder kannst Du die Geschwindigkeit beinflussen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Reiner ()

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    • Nö, muss nicht unbedingt nass werden.
      Der Wegaufnehmer ist ein Widerstandsfühler. Wird immer der gleiche Weg gefahren (is ja meistens so), liegt der Wendepunkt der Messlasche immer an der gleichen Stelle und dort verschleißt die Widerstandsschicht dann zunehmend. Damit kommt dann irgend wann kein Strom mehr durch und nichts geht mehr. Ist eigentlich nach vielen Jahren normaler Verschleiß - nur: man denkt da nicht dran und deshalb kommt man nicht sofort drauf.