Herstellbarkeit Boxkörper

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    • Herstellbarkeit Boxkörper

      Hallo zusammen,

      ich bin seit einem Jahr im Kunststoffbereich tätig und lese hier oft mit, da immer wieder interessante Fragen auftauchen.
      Aufgrund der kurzen Zeit, kenne ich mich noch nicht so gut aus. Jetzt habe ich gerade selbst ein Problem, bei dem Ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt.

      Es geht um den Box-Körper, den ich als Bild angehängt habe.
      Dieser soll auf der einen Seite geschlossen sein und ist symmetrisch.
      Lässt sich der 1mm Abstand fertigen oder ist das gar nicht möglich?

      Die Wandstärke soll auch ungefähr 1mm sein.
      Material = So billig wie möglich. Keine besonderen Anforderungen.
      Unbenannt.JPG

      Wäre dieses Bauteil mit einen Werkzeug und Einsätzen mit Schrägschiebern herstellbar?

      Falls ihr Fragen habt, immer her damit.

      Vielen Dank schon im voraus.

      Gruß
    • Hallo Markus6000,

      willkommen als Aktiver Schreiber und nicht nur als Mitleser im Forum ;).

      Hier stellen sich gerade mal die Fragen :

      - Wollt Ihr selber Produzieren und wollte ihr Kaufen ?
      - Welche Q-Merkmale müssen hier später erfüllt sein ?
      - Einsatzbereich ?
      - Zudem Frage weiter... das Zwischenmass 1mm ? Richtig...?? macht doch nicht wirklich Sinn?!?
      Oder liege ich da falsch.

      Ich vermute mal es handelt sich hier um einen Halter für Flyer etc.?
      Der muss dann auf einer Seite unten noch geschlossen werden ?

      Ich würde dies ganze Teil ehrlich gesagt nicht auf einer SGM herstellen.
      Würde hier eher in die Profilextrusion gehen...

      Da bekommst du die 1mm Wandstärke besser hin und auch Deine Radien.
      Das einzigste wo Du Dir Gedanken machen müsstest, wie könnte ich den Boden auf einer Seite
      recht einfach einbringen.

      Grüße
    • Hallo Solver,

      vielen Dank schonmal.

      Das ganze Teil wird, sofern umsetzbar und sinnvoll, zugekauft und fremdproduziert.
      Das Teil soll als Deckel auf einen Behälter geschoben werden.

      Daher auch das 1mm Zwischenmaß. Das ist Quasi der Behälter Unterkörper, über den es gesteckt wird.
      Der Behälter enthält ggfs. auch Lebensmittel, daher wäre dies evtl. eine Anforderung die ich nicht genannt habe.

      Vom Prinzip her wie dieses Teil:
      Weinverschluss

      Gruß
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    • Bei 1mm Material (Schieberkern) sehe ich schwarz.
      Das verdrückt es beim Einspritzen.
      Bei der Extrusion stellt sich die Frage, ob man hier mit Stützluft und
      Vakuumkalibrierung diesen 1mm Abstand fertigen kann.
      Da würde ich mal bei Colin anfragen. (Die machen Laborgeräte im Kleinformat)

      Ist jetzt meine Meinung....aber wenn das Ding irgendwann läuft, möcht ich
      wissen wie ;)

      Grüße
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    • ... die man Ende miteinander verschweißt sind.

      Solche Kerne können gebaut werden, aber die Standzeit ist extrem gering. Ebenso hat der Kern kaum Widerstand gegen seitliche Kräfte und die Artikelqualität ist nicht gegeben. Somit fällt Spritzguss hier raus und es bleibt nur noch die Extrusion. Da könnte es klappen mit den gewünschten Teilen.
    • Machbar ist das schon: mit
      Option 1: Schieber
      Option 2: mittigem Keil und Roboterentnahme (teuer).

      Die Skizze irritiert, da die Verhaeltnisse nicht stimmen, immerhin ist das "C" 80mm breit. Nur, das Werkzeug muss praezise gebaut werden.

      Wo und wie hattest Du denn gedacht den Artikel anzuspritzen?

      Wie sieht es denn aus mit Konizitaeten?
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    • Frage ist: Herstellbar oder nicht.
      Antwort: Ist herstellbar.

      Dann erst die Frage nach den Kosten, nicht umgekehrt.

      Schieberkuehlung mit Wasser

      Der Artikel ist, bis auf die 1mm Kontur an der "Schieberzunge", nicht so klein. Der Artikel ist 80mm breit, hat zwei Hinterschnitte von 10mm, da bleiben nach Adam Riese noch 60mm fuer die Kuehlung zur Verfuegung. Genug um einen turbulenten Kreislauf einzubauen.

      Anspritzung und Konizitaet wuerden mir mehr Kopfzerbrechen machen.
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    • Hallo,
      wenn es sich um eine so geringe Stückzahl handelt will ich noch eine Idee in den Raum werfen:
      Es wäre vielleicht auch möglich das Teil aus Profilen (Platte und zwei L-Profile oder ein U-Profil mit zwei Platten) zusammenzuschweißen (es gibt viele Schweißverfahren für Thermoplaste, z.B. Ultraschallschweißen). Man spart sich das Spritzgusswerkzeug komplett, hat halt dafür Kosten für Aufnahmewerkzeuge, die Halbzeuge, eventuell das Trennen und schließlich das Fügen.

      Gruß
    • Bei der Stückzahl schmeiß ich mal die additive Fertigung in den Raum. Man kriegt in den Bauraum einer EOS-Anlage so einige Teil rein. Es ist zwar ein weißes Polyamid, was genutzt wird, aber wirklich viele Freiheiten hast du nicht mehr, wenn die 3000 Teile so günstig wie möglich gefertigt werden sollen.
      Beim Verfahren handelt es sich um SLS nicht FDM.
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