Schlauchkennzeichnung

    • Hallo KSpiralen!

      Vielen Dank für die schnelle Zusendung der Muster. Ich konnte sie testweise anbringen und sie machen einen guten Eindruck.
      Jetzt mal abwarten was das Feedback der Mitarbeiter in der Spritzerei dazu ist.

      Eine Frage hätte ich aber noch:

      Stellt ihr diese Spiralen auch in Kunststoffen her, welche ein Anwendungstemperaturbereich (Langzeit) von ~ 140°C haben?
      Da bei der PPS-Verarbeitung ja diese Temperaturen erreicht werden und das LD-PE ja nur bis ~80°C Langzeittemperatur aushält.
      Mir fallen da Kunststoffe wie PBT, PTFE, PES, PPS und PEEK ein die solche Temperaturen an den Schläuchen standhalten würden....


      Grüße nach Esselbach,

      Hanky
    • Hallo Hanky,

      vielen Dank für dein Feedback.

      Bzgl. deiner Frage zu den Temperaturen bis 140°C.

      Der große Vorteil von LD-PE ist die hohe Rückziehkraft, wodurch sich die Wellen um die Schläuche ziehen und nicht mehr abfallen. Bei LD-PE spricht man ja immer von maximal 80°C. Wir haben unsere Spiralen mal zum Test in einen Ofen mit fast 140°C gelegt und dabei ist nichts passiert!? Einige unsere Kunden setzen die Spiralen auch zur PPS-Verarbeitung ein, jedoch habe ich hierzu noch kein Feedback erhalten, gehen daher davon aus das es bis jetzt funktioniert hat.
      Wir haben auch schon andere Kunststoffe getestet, jedoch hatten wir nicht mehr die benötigte Rückziehkraft. D.h. bis jetzt haben wir noch kein geeignetes Alternativ-Material für unsere Spiralen gefunden.

      Da ich dir ja ein paar Muster geschickt habe, könntest du ja eine davon mal zum Test bei der PPS-Verarbeitung einsetzen?

      Ich hoffe ich konnte deine Frage ausreichend beantworten. Falls noch Fragen auftauchen oder du den Test machst, würde ich mich über ein Feedback von dir sehr freuen.

      Schöne Grüße
      KSpiralen
    • Eine Schlauchkennzeichnung hat doch eigentlich den Zweck, über einen langen Zeitraum hinweg Schläuche für den Rüstvorgang sicher zu kennzeichnen. Bei der HT-Thermoplastverarbeitung mit ~140°C verabschieden sich die Spiralen trotz entsprechender Isolierung der (Metall-)Schläuche allerspätestens bei der zweiten Produktion, da ja aufgrund der Werkzeugbewegungen auch Dynamik im Spiel ist.
      Im ungünstigsten Fall sind zwei der Kennzeichnungen pfutsch und der ganze Sinn und Zweck der Geschichte wird nicht mehr erfüllt.
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    • Hallo KSpiralen,

      ich habe die Kennzeichnung an unseren Stahlflexschläuchen bei der PPS Verarbeitung getestet. Da es sich um relativ neue Hochtemperaturtemperiergeräte handelt, sind die Schläuche noch nicht isoliert worden.
      Das Ergebnis nach einem Einsatz von 2-3 min an den Schläuchen kannst du dem Foto im Anhang entnehmen. Da war nimmer viel mit Rückstellen ;)

      Grüße Hanky
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