Materialstärke

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    • Materialstärke

      Hallo, ich hab zwischenzeitlich so einige Kommentare gelesen und hab auch schon bei einigen Spritzgussfirmen angefragt. Weiter gekommen bin ich noch nicht wirklich, als Laie ist es auch schwer die Antworten richtig zu bewerten. Aber vielleicht kann mir ja hier jemand helfen.

      Wir sind hauptsächlich in der Bausanierung tätig und haben für unseren Tiefbau Werkzeuge aus Kunststoff konstruiert die der Arbeitserleichterung dienen sollen.

      Unsere Skizzen möchten wir nun in CAD-Vorlagen umwandeln lassen und dann im 3D Drucker ein paar Prototypen ausdrucken lassen. Doch vorher möchten wir wissen ob die Teile
      auch für den Spritzguss geeignet sind. Die Auskünfte gehen nun dahin daß die Schraube hohl sein sollte wegen der sonst zu großen Materialstärke, daß wäre aber auch
      Quatsch weil dann der Entformprozess zu kompliziert werde, dann doch lieber massiv und faserverstärkt .....etc.

      Jedenfalls wäre ich über jeden Tip dankbar, vielleicht auch über Kontakte die sowas dann in Kleinserien produzieren könnten. Jetzt erst mal Dank überhaupt fürs Lesen und vielleicht bis bald, Mischa
      Dateien
    • 1.) Wenn der hohle Kern nur der Materialersparnis dienen soll, würde ich ihn deutlich konisch konstruieren. Das erleichtert das Entformen im Spritzguss.
      2.)Der lange Kern für die hohle Seele wird Probleme bei der Zentrierung bereiten, da er nur einseitig (oben) gehalten wird.
      3.) Wenn das "Rundgewinde" nicht zu fein ist und auch das grobe Gewinde gewisse Trennkanten haben darf, muss nicht unbedingt mit einer langen Ausschraubeinheit gearbeitet werden.
      4.) Soweit ich weiß, gibt es noch kein Filament im 3D-Druck, welches faserverstärkt ist. Man spielt zwar mit dem Gedanken Entsprechendes zu entwickeln, aber es gibt das Problem der Faserorientierung, welche im 3D.Druck noch nicht einwandfrei beeinflusst werden kann, aber wichtig für die Funktion sein wird.
      5.) Der 3D-Druck pro Stück wird etwa 7 Stunden dauern bei entsprechender Genauigkeit.
      6.) Steht schon aus Versuchen fest, ob die Vorrichtung im Einsatz wirklich funktioniert? Ggf. sollte man sich zuerst einmal aus sogenannten Halbzeugen (Extrudiertes Rundmaterial) mehrere Probestücke drehen lassen um die Funktion zu testen.
      7.) Wenn man für den Spritzguss ein faserverstärktes PA6 auf Basis von Recylingmaterial nehmen würde, könnte preislich bei entsprechender Menge auch auf den hohlen Kern verzichtet werden. Die Qualität muss daher nicht schlechter als Neuware sein.
    • Eventuell wäre hierbei auch Gas- oder Wassinnendruck interessant, wenn die Stückzahlen da sind.
      Der Kern wäre Spritzgusstechnisch " schwierig.
      Muster als Drehteile wären technisch die beste Lösung......für die ersten Musterteile.

      Grüße
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